Wegen des Feiertags am Freitag, 1. November, bleibt das Bürgerbüro Bergkamen am darauffolgenden Samstag, 2. Npvember, geschlossen.
Am Montag, 4. November, ist das Bürgerbüro wie gewohnt von 07.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.
Polizei warnt zu Halloween: Kleine Streiche enden schnell als Sachbeschädigung
In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist es wieder soweit, Kinder und Jugendliche ziehen von Haus zu Haus und fordern „Süßes oder Saures!“. Wer nichts Süßes für die verkleideten Gestalten parat hat, der staunt am nächsten Morgen oft nicht schlecht. Denn dann wurde durch einen „Streich“ das umgesetzt, was der originale englische Spruch „trick or treat“ bedeutet: Wer nichts Süßes gibt, dem wird ein fieser Streich gespielt.
Aus den oft nicht böse gemeinten Streichen wird jedoch allzu oft eine ungewollte Sachbeschädigung. Wer Glibber-Schleim in den Briefkasten gießt oder Rasierschaum auf Türklinken und an Hauswände sprüht, der ist sich meist den möglichen Folgen nicht bewusst.
„Wer zu Halloween mit Zahnpasta das Auto der Nachbarn beschmiert und dabei beschädigt, der muss mit einer Strafe rechnen, auch wenn es nur als Scherz geplant war.“, sagt Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Und bei einer ‚Gemeinschädlichen Sachbeschädigung‘ muss sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe gerechnet werden.“, erklärt Schmidt. Darunter fallen zum Beispiel Vandalismus an Parkbänken oder das Demolieren von Haltestellenhäuschen.
Auch wer nur mit dabei ist, bei einer abendlichen Tour durch die Halloween-Nacht und persönlich nichts beschädigt hat, kann unter Umständen wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung haftbar gemacht werden. Das bedeutet in jedem Fall eine Geldstrafe für alle Beteiligten, hinzu kommt noch die Summe der Schadenswiedergutmachung. Zu Halloween also besser die gesamte Energie und Kreativität in die Kostüme und die Dekoration stecken und nicht in Streiche! Sonst wird aus dem als Spaß gedachten Scherz schnell eine bittere Erfahrung.
Sollten Sie Zeuge oder Opfer einer solchen Straftat werden, scheuen Sie sich bitte nicht, den Notruf 110 zu wählen.
Ofrenda – Mexikanische Trauerkultur in Bergkamen
Etwas ganz Besonderes gibt es Allerheiligen und an dem dazugehörigen Wochenende in der Trauerhalle Hünerbein auf dem Parkfriedhof in Bergkamen-Weddinghofen. Dort wird es vom 1. bis 3. November eine Ofrenda geben, das heißt einen Altar, der an den mexikanischen „Dias de los Muertos“ (Tage der Toten) an geliebte Angehörige erinnern soll.
Traditionell haben die Verstorbenen, im Glauben der Mexikaner, vom 31. Oktober bis zum 2. November die Möglichkeit wiederzukehren und dabei nochmal die Freuden der Lebenden zu genießen, aber nur, wenn sich jemand an sie erinnert. In den mexikanischen Häusern gibt es aus diesem Grund die Ofrenda, auf der Gegenstände und Fotos der Verstorbenen aufgebaut sind. Der mehrstufige Altar ist mit orangefarbenen Blumen, Kerzen und Weihrauch geschmückt, dazu gibt es Früchte und Brot für die Verstorbenen. Die ebenfalls vorhandenen Süßigkeiten haben häufig die Form von Skeletten, Knochen oder farbenfrohen Totenschädeln.
Auf der Ofrenda in der Trauerhalle Hünerbein, gestaltet von der Mexikanerin Rafaela Acosta Alvarez, besteht an diesen drei Tagen die Möglichkeit von seinen eigenen Verstorbenen Bilder und Erinnerungsstücke zu hinterlegen und so dieses außergewöhnliche Gedenken an die eigenen Angehörigen zu nutzen. Die mitgebrachten Erinnerungsstücke und Fotos können selbstverständlich nach Absprache ab Montag, dem 4.11. wieder im Bestattungshaus Schäfer-Kretschmer in Oberaden abgeholt werden.
Die Trauerhalle ist Allerheiligen von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, wobei um 15.00 Uhr die traditionelle Gräbersegnung der Kath. Kirchengemeinde Bergkamen stattfindet. Nach der kurzen Andacht geht es gemeinsam über den Parkfriedhof in Weddinghofen. Am Samstag (2.11.) und Sonntag (3.11.) ist die Ofrenda jeweils von 12.00 bis 16.00 Uhr zugänglich
Bergkamener Schützenvereine gemeinsam in Hettstedt
Bergkamener Schützen besuchten am vergangenen Wochenende den Schützenverein in Hettstedt.
Am vergangen Wochenende besuchten die Rünther Schützen gemeinsam mit einer Abordnung des Schützenvereins Bergkamen den Schützenball der befreundeten Schützenkompagnie im 350 km entfernten Hettstedt in Sachsen Anhalt.
Angeführt von Schützenkaiser Wilhelm Wagner und Schützenkönig Hardy Kelch sowie dem Bergkamener Oberst Markus Prill nahmen die Rünther Schützen zum zehnten Mal in Folge an der Veranstaltung teil. Bis in die späten Abendstunden wurde mit den befreundeten Schützen gefeiert und es wurde sich gemeinsam an alte Zeiten erinnert, aber auch in Zukunft geblickt.
chon am kommenden Wochenende erwarten die Rünther Schützen eine Abordnung aus Hettstedt zu ihrem Königsball in der Regenbogenschule.
Kinder- und Jugenbüro lädt ein zum Tagesausflug in den „Phantasialand Wintertraum“
Das Kinder- und Jugendbüro bietet wieder einen Tagesausflug in das Phantasialand an. Am Samstag, 14. Dezember, geht es in den Freizeitpark nach Brühl, der sich in der kalten Jahreszeit unter dem Motto „Wintertraum“ präsentiert.
Trotz der wahrscheinlich niedrigen Temperaturen sind auch im Dezember bis auf die Wasserbahnen sämtliche Fahrgeschäfte im Phantasialand geöffnet. Zum „Wintertraum“ wird der Park dann durch verschiedene Shows, wie etwa das Kindertheater „5 vor Weihnachten“, die Lichtprojektion „Tiempo de Fuego“ oder eine Eislaufshow. Dazu ist der Park natürlich stimmungsvoll beleuchtet.
Wer selber aktiv werden möchte, kann sich auf der Eislaufbahn mitten im Park austoben. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden.
Abfahrt ist um 9 Uhr am Hallenbad an der Lessingstraße. Der Teilnehmerpreis beträgt 25 € pro Person. Kinder bis einschließlich 12 Jahren müssen von einer Aufsichtsperson begleitet werden. Die Rückkehr ist für ca. 22 Uhr vorgesehen. Anmeldungen nimmt ab Montag, 4. November, das Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) entgegen. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.
Samstag Halloween-Party in der Eishalle Bergkamen
Am Samstag, 2. November, startet um 19 Uhr wieder die legendäre Halloween-Party in der Eishalle Bergkamen.
Neben leuchtendem Eis und einer aufwendigen Verwandlung der Eisfläche in eine „Fläche des Grauens“ werden wir an diesem Abend wieder eine Menge Gruselstimmung produzieren, begleitet vom neuen DJ-Team TwiceBeatz.
Der Eintritt ist bereits ab 18.30h, die Veranstaltung geht bis 23 Uhr, und der Eintritt beträgt wie in den Vorjahren 4,50€ für Jugendliche.
Schwarzer VW-Bulli vom Pendlerparkplatz an der A2 gestohlen
Am Montag wurde in der Zeit zwischen 6.30 Uhr und 10.45 Uhr ein schwarzer VW Bulli vom Pendlerparkplatz an der Lünener Straße entwendet. An dem Fahrzeug waren zur Tatzeit die amtlichen Kennzeichen UN-BD 113 angebracht.
Wer kann Angaben zum Diebstahl oder Verbleib des PKW machen? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.
Gefahr von Wildunfällen jetzt groß: Meldepflicht für Fahrzeugführer
Autofahrer sind im Herbst und Winter mehrfach gefordert. Nicht nur Regen, Nebel und Schnee können gefährlich werden, auch mit Wildwechsel von Rehen und Wildschweinen müssen Autofahrer rechnen.
Die Tiere überqueren die Straßen auf dem Weg zu ihren Futterplätzen und haben schon so manchen Autofahrer erschreckt auf die Bremse treten lassen. Damit es beim Schrecken bleibt, gibt der Kreis-Jagdberater Dietrich Junge einige Verhaltenstipps.
Vorsichtig und langsam fahren
„Die meisten Wildunfälle lassen sich durch vorausschauende Fahrweise vermeiden“, sagt der Kreis-Jagdberater. „Gerade an Waldrändern und Lichtungen gilt aber: runter vom Gas und Augen auf.“ Nachts schreckt Fernlicht das Wild ab. Läuft doch einmal ein Tier auf die Fahrbahn, gibt es nur eins: Bremsen, Fernlicht aus, hupen.
Kommt es dennoch zu einem Wildunfall, muss auf jeden Fall die Polizei verständigt werden, erklärt der Jagdberater: „Das gilt selbstverständlich auch, wenn das Tier verletzt wurde und weggelaufen ist.“ Die Polizei informiert dann den für das Gebiet zuständigen Jäger. „Auf keinen Fall darf das Tier ins Auto geladen und abtransportiert werden“, sagt der Wild-Profi.
Keine Angst vor Kosten
Übrigens: Grundsätzlich muss der Verkehrsteilnehmer für den Wildschaden nicht haften, es sei denn, er hat den Unfall z.B. fahrlässig verursacht. Die Kosten für den Schaden am Fahrzeug übernimmt in aller Regel die Kfz-Versicherung. Andere Regeln als bei Wild gelten für Haustiere. Verursacht ein Hund oder eine Katze einen Unfall, kommt der Halter für den Schaden auf. Allerdings muss auch hier die Polizei eingeschaltet werden. PK | PKU
Halloween-Woche im Stadtmuseum Bergkamen
Vom 29. Oktober bis zum 3. November 2019 erwartet die Besucher im Stadtmuseum Bergkamen eine „schauderhaft schöne“ Atmosphäre. Gespenster. Hexen und andere gruselige Gestalten nennen das Museum ihr zu Hause. Die Ausstellungen verbergen dabei so manche schaurige Überraschung.
NGG fordert Einhaltung der Mehrwegquote: Kreis Unna könnte pro Jahr 39 Millionen Plastikflaschen sparen
Ersetzt 37 PET-Flaschen: Die „Glasperlenflasche“ ist die am meisten verbreitete Mehrweg-Wasserflasche. Sie steht nicht nur bei der Ökobilanz ganz oben, sondern sichert auch Jobs bei Herstellern und Abfüllern. Foto: NGG
Pfand-Berge aus Plastik: Im Kreis Unna könnten pro Jahr rund 39 Millionen Einwegflaschen allein bei Mineralwasser und Erfrischungsgetränken eingespart werden – wenn Hersteller und Handel konsequent die gesetzliche Mehrwegquote einhielten. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.
Die NGG Dortmund geht bei der Berechnung von einem statistischen Pro-Kopf-Verbrauch von jährlich rund 148 Litern Mineralwasser und 116 Litern Erfrischungsgetränken aus. Hier lag der Anteil wiederbefüllbarer Mehrwegflaschen nach Angaben des Umweltbundesamts zuletzt bei lediglich 33 Prozent. Gesetzlich vorgeschrieben ist seit diesem Jahr jedoch eine Mehrwegquote von 70 Prozent. Für die Differenz von 37 Prozent ergäbe sich, ausgehend von einer durchschnittlichen Flaschengröße von einem Liter, im Kreis Unna eine Plastik-Ersparnis von 39 Millionen Flaschen.
„Einwegflaschen drücken massiv auf die heimische Umweltbilanz. Denn die Plastikflaschen, auf die es 25 Cent Pfand gibt, werden nach nur einer Benutzung zerschreddert und aufwendig recycelt“, sagt Gewerkschafter Manfred Sträter. Dagegen ersetzt eine 0,7-Liter-Wasserflasche aus Glas bei der Ökobilanz 37 PET-1-Liter-Flaschen. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Das Mehrwegsystem sei dabei nicht nur in puncto Umweltschutz wichtig, so Sträter. „Wenn Flaschen aus Glas oder robustem Plastik gesammelt, gereinigt und befüllt werden, dann sichert das auch Arbeitsplätze in der Getränkebranche. Sie beschäftigt rund 10.300 Menschen in Nordrhein-Westfalen.“
Mehrweg sei dabei auch ein entscheidender Beitrag gegen das „Pfand-Chaos“ im Super- oder Getränkemarkt, so die NGG. „Verbraucher klagen darüber, dass sie ihr Leergut häufig nur noch dort loswerden, wo sie es gekauft haben. Die beste Strategie dagegen sind die Standard-Mehrwegflaschen wie etwa die NRW- oder Euro-Flasche beim Bier. Sie werden in regionale Pools ohne weite Transportwege zurückgebracht und dort wieder befüllt“, erklärt Sträter.
Die NGG ruft die Getränkehersteller und den Handel dazu auf, den „Einweg-Trend auf Kosten von Umwelt und Jobs“ zu beenden. Auch die Politik dürfe nicht länger tatenlos dabei zusehen, wie Mehrwegflaschen vom Markt gedrängt würden, betont Sträter. Das Thema gehöre bei der Bundesregierung oben auf die Agenda. „Umweltministerin Svenja Schulze sollte rasch einen Mehrweg-Gipfel einberufen – und sich dafür einsetzen, dass ein Verstoß gegen die Quote Konsequenzen hat.“ Hersteller, die die Mehrwegquote von 70 Prozent nicht einhalten, müssen bislang mit keinerlei Sanktionen rechnen, kritisiert die NGG.
Einbruch in eine Heizungsfirma an der Kampstraße: Geldkassette gestohlen
In der Nacht zu Sonntag haben unbekannte Täter ein Fenster zu einer Heizungsfirma an der Kampstraße in Weddinghofen aufgehebelt und sich so Zutritt zum Gebäude verschafft. Hier brachen sie einen Schrank auf und entwendeten eine Geldkassette.
Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.