Zahlreiche Verstöße: Polizeibeamte führen Geschwindigkeitskontrollen in Bergkamen und Kamen durch

Polizeibeamte der Wache Kamen haben am Donnerstag (05.02.2026) in der Zeit von 19.00 Uhr bis 00.00 Uhr Verkehrskontrollen in Bergkamen und Kamen durchgeführt.

Es wurden insgesamt 48 Verkehrsverstöße festgestellt.

In Bergkamen kontrollierten die Beamten zwischen 19.00 Uhr und 20.35 Uhr an der Jahnstraße/Pantenweg und stellten 34 Verstöße fest:

   - 17 Verkehrsteilnehmende bekamen ein Verwarnungsgeld wegen zu 
     schnellen Fahrens
   - 3 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gab es außerdem wegen zu 
     schnellen Fahrens
   - 8 Verwarnungsgelder wegen Mängeln an Fahrzeugen und abgelaufenem
     TÜV
   - 6 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gab es ebenfalls wegen Mängeln 
     und nicht gültiger Hauptuntersuchung

In Kamen wurden zwischen 23.15 Uhr und 00.00 Uhr die Verkehrsteilnehmenden an der Unnaer Straße kontrolliert und 14 Verstöße wegen zu schnellen Fahrens festgestellt: so wurden zehn Verwarnungsgelder und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen geahndet.




NRW-Stiftung fördert Bau des Nordtores im Römerpark Bergkamen mit 150.000 Euro

Übergabe der Förderurkunde (v. l.): Beate Tebbe (Geschäftsführerin des Fördervereins), Jochen Baudrexl, Dr. Ute Röder, Bürgermeister Thomas Heinzel, Beigeordnete Sandra Diebel und Museumsleiter Mark Schrader.

Bis zu 15.000 römische Soldaten waren einst in einem Militärlager im heutigen Bergkamener Stadtteil Oberaden stationiert – im dortigen Römerpark wird unter anderem mit der Rekonstruktion eines Teilstücks der ehemaligen Befestigungsmauer daran erinnert. Nun soll hier der Nachbau einer stattlichen Toranlage entstehen. Die NRW-Stiftung fördert das Projekt des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e. V. mit bis zu 150.000 Euro. Bei einem Besuch in Bergkamen am Möntag überreichte Dr. Ute Röder aus dem Stiftungsvorstand die Förderurkunde an den 1. Stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins.

„Das Römerlager Oberaden gehört mit über 56 Hektar Fläche zu den größten Bodendenkmälern in NRW“, sagte Dr. Röder. „Der dort entstandene Römerpark bietet einen hervorragenden Einblick in die römische Geschichte in Westfalen“. Darüber hinaus beeindruckte den Stiftungsvorstand die große Mitgliederzahl des Fördervereins und der Umstand, dass er bereits 160.000 Euro als Eigenmittel gesammelt hat. Den Förderverein gehöre nicht nur die Anlage. Bei dem Projekt bringen sich auch die zahlreichen Ehrenamtlichen des Vereins ein. Sie wollen sich im Rahmen von Mitmach-Aktionen am Aufbau des Nordtores beteiligen. Schon jetzt spielen sie beim Betrieb des Römerparks eine große Rolle: Sie führen die Aufsicht, betreuen die Gäste und halten die Bauten instand.

Konkret ist geplant, das Nordtor des Römerlagers an seiner ursprünglichen Stelle zu rekonstruieren. Es entsteht eine Holzkonstruktion, die zum Teil mit Lehm ausgefacht wird. Besucherinnen und Besucher werden die Toranlage künftig auf einem Wehrgang begehen können. Darunter entstehen Lagerräume, während die oberste Ebene im Bereich der Wachtürme dem Naturschutz vorbehalten ist: Hier sollen Fledermäuse und Vögel Unterschlupf finden.

Der Bau des Nordtores wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Wahrscheinlich werden auch die jetzt vorhandenen 310.000 Euro für den Bau nicht ausreichen. Weitere Mittel erhofft sich der Förderverein vom Land. Man könne auch bei der NRW-Stiftung über eine Nacförderung nachdenken. sagte Dr. Ute Röder.

 




Zukunftswerkstatt zur Mobilität im ländlichen Raum

Wie wollen wir uns in Zukunft auf dem Land fortbewegen – nachhaltig, flexibel und für alle erreichbar? Dieser Frage widmet sich die Zukunftswerkstatt „Mobilität im ländlichen Raum“, zu der das Umweltzentrum Westfalen am Freitag, 20. März, von 15 bis 18 Uhr und Samstag, 21.März 2026, von 10 bis 17 Uhr in die Ökologiestation des Kreises Unna nach Bergkamen einlädt.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich mit nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilitätslösungen im ländlichen Raum auseinandersetzen möchten. Ziel ist es, gemeinsam Ideen und Visionen zu entwickeln und konkrete Lösungsansätze für eine bessere Erreichbarkeit und mehr Flexibilität im Alltag zu erarbeiten. Dabei stehen Themen wie nachhaltige Verkehrsformen, öffentlicher Nahverkehr, Sharing-Angebote sowie innovative Mobilitätskonzepte im Mittelpunkt.

Die Zukunftswerkstatt ist in drei Phasen gegliedert. In der Kritikphase werden bestehende Herausforderungen und Hürden der Mobilität im ländlichen Raum beleuchtet. Anschließend werden in der Fantasiephase Visionen und neue Denkansätze entwickelt. In der abschließenden Verwirklichungsphase geht es darum, konkrete Maßnahmen und erste Schritte zur Umsetzung der gesammelten Ideen zu formulieren.

Die Zukunftswerkstatt vermittelt Kompetenzen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung, indem sie Teilnehmende dazu befähigt, Mobilität ganzheitlich zu betrachten und nachhaltige Lösungen für den ländlichen Raum zu entwickeln. Durch den gemeinsamen Austausch, das kreative Entwickeln von Zukunftsvisionen und das Erarbeiten konkreter Handlungsmöglichkeiten werden Gestaltungskompetenzen gestärkt. Die Teilnehmenden lernen, ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte von Mobilität miteinander abzuwägen und aktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 20. Februar 2026, beim Umweltzentrum Westfalen erforderlich.




In der Dille: Halteverbotsschilder sorgen für einen sicheren Verkehrsfluss

Ein zentrales Anliegen vieler Rüntherinnen und Rünther ist die Verbesserung der Verkehrssituation im Ortsteil. Besonders der Siedlerbund Dille machte auf die zunehmend unübersichtliche Lage an der Kreuzung Richtung Seige aufmerksam: Durch das gestiegene PKW-Aufkommen kam es dort immer häufiger zu chaotischen Parksituationen, die sowohl den Verkehrsfluss als auch die Sicherheit beeinträchtigten.
Um endlich Klarheit zu schaffen, lud der Siedlerbund das direkt gewählte Ratsmitglied Alexander Höll sowie den Ortsvorsteher Oliver Schäfer zu einem Vor-Ort-Termin ein. Gemeinsam verschafften sie sich ein Bild der Lage und nahmen anschließend Kontakt mit der Straßenverkehrsbehörde auf. Das Ergebnis: Seit Dienstag sorgen neue Halteverbotsschilder im Kreuzungsbereich für mehr Übersicht und einen sicheren Verkehrsfluss.
Nach einem halben Jahr wird die Maßnahme gemeinsam evaluiert und bei Bedarf angepasst. Hinweise und Vorschläge aus der Bürgerschaft sind ausdrücklich willkommen.



Josef Tränklers Puppenbühne gastiert vom 19.2. – 1.3.2026 in Bergkamen

Paw Patrol. Foto: Josef Tränklers Puppenbühne

Auch 2026 entführen die bezaubernden Handpuppen von Josef Tränklers Puppenbühne ihr Publikum in farbenfrohe Fantasiewelten und versprechen mit ihren heiteren Geschichten beste Unterhaltung für die ganze Familie. Ein Besuch im Puppentheater bietet eine besondere Atmosphäre, die Generationen verbindet und die Fantasie auf einzigartige Weise anregt.

Familie Tränkler beherrscht die Kunst des Puppenspiels perfekt und bringt mit den pädagogisch wertvollen Geschichten ihr Publikum zum Nachdenken und Lachen. Sie überzeugt stets mit interessanten und lustigen Geschichten für Kinder ab 2 Jahren. Die Kinder werden in das Spiel mit einbezogen und sind damit ein Teil des Geschehens. Es bietet den Kindern die Chance, durch die Augen der Puppen zu sehen und Gefühle und Situationen zu erleben. Somit werden Empathie und soziales Verständnis der Kinder gefördert. Es werden mit den neuen, lebendigen Abenteuern packende Geschichten erzählt, die Kinderaugen zum Leuchten bringen.

WO:
Theaterzelt
Geschwister-Scholl-Straße / Ecke am Roggenkamp
59192 Bergkamen

WANN:
19.2. – 1.3.2026
(23. – 25.2.2026: keine Vorstellungen)

WAS:
Paw Patrol – Die verschwundene Krone
19. – 22.2.2026, tägl. 16:00 Uhr
Die Krönung der Prinzessin steht bevor. Aber alle sind in heller Aufregung, da die Krone auf mysteriöser Weise verschwunden ist. Glücklicherweise sind Ryder und die Helfer auf vier Pfoten sofort zur Stelle, um die Krone zu suchen und sie rechtzeitig zurückzubringen.

Paw Patrol und der kleine Dino
26. – 28.2.2026, tägl. 16:00 Uhr
1.3.2026, 11:00 Uhr
In der Abenteuerbucht ist großes Gebrüll, nur woher kommt es? Der kleine Dino hat Angst. Die Paw Patrol möchte ihm helfen und spricht ihm Mut zu. Denn mutig ist nicht, wer keine Angst hat, sondern wer Hilfe holt. Zusammen mit den Kindern schafft es die Paw Patrol auch, dass der kleine Dino keine Angst mehr hat.

EINTRITTSPREIS:
Erwachsene 13 € / Kinder 12 €
Bei Vorlage einer Ermäßigungskarte, eines Zeitungsartikels, eines Screenshots oder eines Fotos des aktuellen Plakats wird eine Ermäßigung, die für max. 5 Pers. gültig ist, von 1 € p. P. auf den regulären Eintrittspreis gewährt.

Einlass und Öffnung der Tageskasse einschl. VVK: 60 Min. vor Veranstaltungsbeginn
Keine Kartenzahlung möglich.
Spieldauer: 60 Min. inkl. 10 Min. Pause
Die Zeltanlage ist angenehm temperiert / WC ist vor Ort

Hotline: 0177-5516301
E-Mail: josef.traenkler@yahoo.de
https://www.josef-traenklers-puppenbuehne.de/
https://www.facebook.com/josef.tranklerspuppenbuhne




Berufsorientierung an der Willy-Brandt-Gesamtschule durch ein dreiwöchiges Betriebspraktikum

Der 9. Jahrgang der Willy-Brandt-Gesamtschule befindet sich mit 138 Schülerinnen und Schülern vom 31.01. – 17.02.2023 in seinem 3-wöchigen Betriebspraktikum im Kreisgebiet Unna und Umgebung. In ca. 91 Betrieben werden die Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum durchführen; einige Firmen und Unternehmen, wie z. B. Familienzentren, Friseure, Krankenhäuser, Kfz-Werkstätten, Seniorenheime, Bau-Betriebe, Arztpraxen und Einzelhandelsbetriebe, betreuen zwei bis fünf Schülerinnen und Schüler. Die Berufskoordinatorin Münevver Kaya hat die gesamte Organisation des Praktikums vorbereitet. Sie steht den BetreuungslehrernInnen, SchülernInnen und Firmen bei kleineren und größeren Problemen tatkräftig und unterstützend zur Seite.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule möchte sich an dieser Stelle bei den 91 Betrieben und ihren BetreuerInnen im Kreisgebiet Unna und Umgebung recht herzlich für ihre Unterstützung bedanken.

Durch diese Kooperation zwischen Betrieb und Schule kann der Übergang zwischen beiden Bereichen für beide Seiten effektiver gestaltet werden. So werden den Schülerinnen und Schülern in den Betrieben praxisnahe Inhalte vermittelt, und auf diesem Weg werden sie auf spätere berufliche Aufgabenstellungen vorbereitet.

Die Schülerinnen und Schüler begeben sich in verschiedenste Betriebe, um erste Erfahrungen und  Eindrücke in der Arbeitswelt zu sammeln und erste Ideen für ihre spätere Berufswahl zu entwickeln. Viele Schülerinnen und Schüler bleiben im Kreisgebiet, aber einige zieht es auch nach Hamm und Dortmund, wodurch sie eine hohe Flexibilität zeigen.

Neben den üblichen Berufsfeldern wie Gesundheit, Verwaltung, Einzelhandel, Pädagogik, Fahrzeugtechnik, Kosmetik machen einzelne Schülerinnen und Schüler auch erste Erfahrungen in Seniorenheimen, in Reha-Betrieben und in der Baubranche.

Nach 2 bis 3 Tagen mit täglich 8 Stunden Arbeitszeit werden sich die Schülerinnen und Schüler an die vielfältigen, aber auch ungewohnt anstrengenden Tätigkeiten gewöhnt haben. Die erste Woche beginnt in allen Betrieben mit einer intensiven Einführung in die verschiedenen Arbeitsabläufe, wodurch die Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem/der zuständigen Betreuer/ Betreuerin ihre Arbeitsaufgaben finden und lernen werden. Eigenständiges Arbeiten werden viele nicht erwarten und deshalb überrascht sein, wenn sie selbstständig Produkte herstellen sollen. Einige Schülerinnen und Schüler werden auch Waren einräumen, kopieren oder putzen müssen, aber solche Tätigkeiten gehören bei vielen Berufen eben dazu.

Auffällig ist, dass viele Schülerinnen und Schüler nicht nur pflegerische und elektronische Berufsfelder favorisieren, sondern dass auch kommunikative und technische Berufsfelder großes Interesse finden.




Zwei Tageseinbrüche am Samstag in Bergkamen

Zwei Tageseinbrüche meldet die Polizei für den vergangenen Samstag in Bergkamen

Unbekannte Täter verschafften sich zwischen 09:30 – 11:40 Uhr, während die Bewohner einkaufen waren, Zugang zu einem Reihenendhaus in der Schillerstraße in Weddinghofen. Sie betraten das Haus durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster, durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten u.a. Goldschmuck. Im Anschluss daran entkamen die Täter unerkannt.

In der Straße „Im Breil“ in Bergkamen-Mitte drangen Unbekannte in der Zeit von 10:30- 17:00 Uhr in ein Einfamilienhaus ein. Hier wurden Gegenstände aus dem Haus entwendet.

Wer Hinweise auf den oder die Täter in beiden Fällen geben kann, meldet sich bitte unter der Telefonnummer der Polizei Kamen 02307/921-3220 oder per E Mail Poststelle.Unna@polizei.nrw.de,




Kostenfreie Energieberatung am 27. Februar:Anmeldungen zum 2. Beratungstermin nun möglich

Die Stadt Bergkamen setzt ihr Engagement für klimafreundliches Bauen und energetische Sanierung auch 2026 fort. Im Rahmen des Netzwerks „Sanieren mit Zukunft“ wird erneut eine kostenfreie Energieberatung angeboten. Bürgerinnen und Bürger erhalten Informationen zu Energiesparen, Heizungstechnologien, Wärmedämmung, erneuerbaren Energien und Förderprogrammen. Die Präsenzberatung durch einen qualifizierten Energieberater stieß zuletzt auf großes Interesse – der jüngste Termin war vollständig ausgebucht.

Nächster Termin der Energieberatung:

  • Datum: Freitag, 27. Februar 2026 (Anmeldung bis 20.02.2026)
  • Uhrzeit: 14:30 – 16:00 Uhr (30-minütige Beratungstermine, individuell vergeben)
  • Ort: VHS Bergkamen, Lessingstraße 2, 59192 Bergkamen

Anmeldung und Rückfragen:

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Der Fragebogen zur Energieberatung sollte möglichst vorab ausgefüllt werden. Dieser ist auf der Homepage der Stadt Bergkamen sowie beim Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ verfügbar: https://www.bergkamen.de/files/bk/images/content/klimaschutz/smz_unna_interaktives_formular_initialberatung.pdf

Weitere Termine werden 2026 in der Regel monatlich angeboten.




Sicher unterwegs: Verkehrssicherheit am Gymnasium Bergkamen

Unter dem Motto „Sicher und selbstständig im Straßenverkehr“ nahmen am 29. Januar 2026 die fünften Klassen des städtischen Gymnasiums in Bergkamen an einer Mitmachaktion zur Verkehrssicherheit teil. Die Veranstaltung wurde von der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS NRW) gemeinsam mit der Stadt Bergkamen und dem städtischen Gymnasium durchgeführt.

Ziel der Aktion war es, Schülerinnen und Schüler durch praktische Übungen für mögliche Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und sie zu einem sicheren, selbstständigen und aktiven Zurücklegen ihrer Alltagswege zu motivieren. Da Kinder und Jugendliche häufig mit dem Fahrrad unterwegs sind, dabei aber nicht immer die volle Aufmerksamkeit dem Verkehrsgeschehen gilt, standen das Erkennen von Gefahrensituationen und das richtige Reagieren im Mittelpunkt.

In mehreren Modulen konnten die Schülerinnen und Schüler typische Alltagssituationen aus der Perspektive von Radfahrenden erleben und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Ergänzend wurden wichtige Verkehrszeichen mit Bezug zum Radverkehr spielerisch anhand einer Karte vermittelt. Ein weiteres Modul beschäftigte sich mit reflektierenden Materialien und deren Bedeutung für die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Zum Abschluss erhielten die jeweils reaktionsschnellsten drei Teilnehmenden pro Klasse eine Warnweste, alle anderen einen reflektierenden Smiley.

Aufgrund der positiven Resonanz soll das Thema Verkehrssicherheit im Radverkehr weiterhin eine feste Rolle spielen. „Wir möchten den Kindern spielerisch vermitteln, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen und gut gesehen werden“, erklärt Carina Rademacher, Mobilitätsmanagerin der Stadt Bergkamen. Als sinnvolle Ergänzung zum Fahrsicherheitstraining in den Grundschulen trägt die Aktion dazu bei, Bergkamen als fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt weiter zu stärken und die Nahmobilität zu fördern.




Das Rote Kreuz ruft zur Blutspende auf: Wer Blut spendet, bleibt fit

Das DRK-Fitnessband.

Das Rote Kreuz ruft erneut zur Blutspende auf. Der nächste Blutspendetermin ist am Freitag, 20. Februar, von 16 bis 20 Uhr imTreffpunkt an der Lessingstraße.

Nach den Karnevalstagen beginnt die Fastenzeit und viele Menschen stellen sich die Frage, auf was sie verzichten können und worauf nicht. Das Rote Kreuz sagt ganz klar: Blutspenden sind unverzichtbar! Wer sich gesund und fit fühlt, ist herzlich zur Blutspende eingeladen. Damit die Fitness erhalten bleibt, verschenkt der DRK-Blutspendedienst jetzt ein Fitness-Band im Rotkreuz-Design. Ob Dehnen, Muskeltraining oder ein kurzer Aktivmoment: Mit 14 aufgedruckten Übungen ist das elastische Band sofort einsatzbereit – im Park, im Büro oder zu Hause.

Für den Blutspender ist jede Blutspende auch ein kleiner Gesundheits-Check, weil der Blutdruck, der Puls, die Körpertemperatur und der Blutfarbstoffwert unmittelbar vor der Blutspende überprüft werden. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf verschiedene Infektionskrankheiten.

Blutspenden ist einfach. So gehts:

  • Termin reservieren: Unter www.blutspende.jetzt oder über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 lässt sich schnell und unkompliziert eine Blutspendezeit buchen.
  • Gesund bleiben: Spenden darf, wer mindestens 18 Jahre alt ist und sich gesund fühlt – eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr.
  • Bitte mitbringen: Personalausweis oder Führerschein.
  • Sich stärken: Vor der Spende ausreichend trinken und etwas essen.
  • Sich Zeit nehmen: Rund eine Stunde Zeit einplanen – die eigentliche Blutspende dauert nur fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch etwa zehn Minuten entspannt liegen.
  • Genießen: Das Rote Kreuz bietet im Anschluss einen kleinen Imbiss oder ein Lunchpaket an.

Alle aktuellen Blutspendetermine, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 und unter www.blutspende.jetzt abrufbar.




Flatterhafter Führerschein: Ehemann verurteilt

von Andreas Milk
Vor wenigen Wochen hatte die Bergkamenerin Simone T. (36, Namen geändert) auf der Anklagebank vor dem Kamener Strafrichter gesessen: Sie soll zugelassen haben, dass ihr Mann ihren Audi fuhr, obwohl er keine Fahrerlaubnis besaß. Das Verfahren wurde eingestellt, weil sie vom Führerscheinentzug des Mannes tatsächlich nichts gewusst hatte. Jetzt musste sich Jan T. (33) selbst verantworten, weil er ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren war und auch noch Unfallflucht begangen haben soll.

Die Probleme begannen mit einem Unfall, in den Jan T. am Morgen des 2. Mai 2025 auf der Töddinghauser Straße verwickelt war. Ein Linienbus der VKU erwischte den Audi. Der Busfahrer fuhr einige Meter weiter, weil er sonst den Verkehr lahmgelegt hätte, hielt an und verständigte die Polizei. Jan T., in eine andere Richtung unterwegs als der Bus, stoppte zwar und sprach am Busbahnhof andere VKU-Fahrer an. Er setzte sich dann aber wieder ins Auto, parkte nach einigen Metern und ging zu Fuß nach Hause. Da traf ihn später die Polizei an. T. sagte den Beamten, seinen Führerschein habe er vor einer Weile im Urlaub verklüngelt.

Tatsächlich hätte er laut Aktenlage nicht fahren dürfen. Strittig ist, ob ihn die Behördenpost, in der genau das drin stand, auch erreicht hatte. Amtliche Schreiben gingen unter anderem an eine Adresse in Ostfriesland. Dort wohnt T.s Mutter – aber nicht T. selbst.

Der Führerschein sei in Händen von Jan T. „ein flatterhafter Geselle“, formulierte der Richter. T. machte vor Gericht keine Angaben – sein gutes Recht als Angeklagter. Es gibt Vorstrafen wegen Betrugs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Sein Verteidiger forderte Freispruch: Weder vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis sei diesmal seinem Mandanten nachzuweisen noch eine Unfallflucht. T. sei vielmehr davon ausgegangen, dass der Busfahrer getürmt sei.

Der Richter verhängte eine Geldstrafe von 110 Tagessätzen à 40 Euro. Ganz sicher habe T. gewusst, dass er hinterm Steuer des Audis nicht sitzen durfte. Und auch die Unfallflucht sei erfüllt – schlicht, weil T. nicht am Unfallort geblieben sei.