Das Rote Kreuz ruft zur Blutspende auf: Wer Blut spendet, bleibt fit

Das DRK-Fitnessband.

Das Rote Kreuz ruft erneut zur Blutspende auf. Der nächste Blutspendetermin ist am Freitag, 20. Februar, von 16 bis 20 Uhr imTreffpunkt an der Lessingstraße.

Nach den Karnevalstagen beginnt die Fastenzeit und viele Menschen stellen sich die Frage, auf was sie verzichten können und worauf nicht. Das Rote Kreuz sagt ganz klar: Blutspenden sind unverzichtbar! Wer sich gesund und fit fühlt, ist herzlich zur Blutspende eingeladen. Damit die Fitness erhalten bleibt, verschenkt der DRK-Blutspendedienst jetzt ein Fitness-Band im Rotkreuz-Design. Ob Dehnen, Muskeltraining oder ein kurzer Aktivmoment: Mit 14 aufgedruckten Übungen ist das elastische Band sofort einsatzbereit – im Park, im Büro oder zu Hause.

Für den Blutspender ist jede Blutspende auch ein kleiner Gesundheits-Check, weil der Blutdruck, der Puls, die Körpertemperatur und der Blutfarbstoffwert unmittelbar vor der Blutspende überprüft werden. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf verschiedene Infektionskrankheiten.

Blutspenden ist einfach. So gehts:

  • Termin reservieren: Unter www.blutspende.jetzt oder über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 lässt sich schnell und unkompliziert eine Blutspendezeit buchen.
  • Gesund bleiben: Spenden darf, wer mindestens 18 Jahre alt ist und sich gesund fühlt – eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr.
  • Bitte mitbringen: Personalausweis oder Führerschein.
  • Sich stärken: Vor der Spende ausreichend trinken und etwas essen.
  • Sich Zeit nehmen: Rund eine Stunde Zeit einplanen – die eigentliche Blutspende dauert nur fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch etwa zehn Minuten entspannt liegen.
  • Genießen: Das Rote Kreuz bietet im Anschluss einen kleinen Imbiss oder ein Lunchpaket an.

Alle aktuellen Blutspendetermine, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 und unter www.blutspende.jetzt abrufbar.




Flatterhafter Führerschein: Ehemann verurteilt

von Andreas Milk
Vor wenigen Wochen hatte die Bergkamenerin Simone T. (36, Namen geändert) auf der Anklagebank vor dem Kamener Strafrichter gesessen: Sie soll zugelassen haben, dass ihr Mann ihren Audi fuhr, obwohl er keine Fahrerlaubnis besaß. Das Verfahren wurde eingestellt, weil sie vom Führerscheinentzug des Mannes tatsächlich nichts gewusst hatte. Jetzt musste sich Jan T. (33) selbst verantworten, weil er ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren war und auch noch Unfallflucht begangen haben soll.

Die Probleme begannen mit einem Unfall, in den Jan T. am Morgen des 2. Mai 2025 auf der Töddinghauser Straße verwickelt war. Ein Linienbus der VKU erwischte den Audi. Der Busfahrer fuhr einige Meter weiter, weil er sonst den Verkehr lahmgelegt hätte, hielt an und verständigte die Polizei. Jan T., in eine andere Richtung unterwegs als der Bus, stoppte zwar und sprach am Busbahnhof andere VKU-Fahrer an. Er setzte sich dann aber wieder ins Auto, parkte nach einigen Metern und ging zu Fuß nach Hause. Da traf ihn später die Polizei an. T. sagte den Beamten, seinen Führerschein habe er vor einer Weile im Urlaub verklüngelt.

Tatsächlich hätte er laut Aktenlage nicht fahren dürfen. Strittig ist, ob ihn die Behördenpost, in der genau das drin stand, auch erreicht hatte. Amtliche Schreiben gingen unter anderem an eine Adresse in Ostfriesland. Dort wohnt T.s Mutter – aber nicht T. selbst.

Der Führerschein sei in Händen von Jan T. „ein flatterhafter Geselle“, formulierte der Richter. T. machte vor Gericht keine Angaben – sein gutes Recht als Angeklagter. Es gibt Vorstrafen wegen Betrugs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Sein Verteidiger forderte Freispruch: Weder vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis sei diesmal seinem Mandanten nachzuweisen noch eine Unfallflucht. T. sei vielmehr davon ausgegangen, dass der Busfahrer getürmt sei.

Der Richter verhängte eine Geldstrafe von 110 Tagessätzen à 40 Euro. Ganz sicher habe T. gewusst, dass er hinterm Steuer des Audis nicht sitzen durfte. Und auch die Unfallflucht sei erfüllt – schlicht, weil T. nicht am Unfallort geblieben sei.




Gemeindeversammlung am 20. März: Neue ev. Kirchengemeinde sucht einen Namen

Die Vereinigung ihrer beiden Kirchengemeinde haben die beiden Bergkamener Kirchengemeinden bereits im vergangenen Jahr beschlossen: Zum 1.1.2027 werden sie eine gemeinsame Kirchengemeinde bilden

Bis es soweit ist, müssen aber noch eine ganze Reihe Vorarbeiten getroffen und Entscheidungen gefällt werden. Zum Beispiel: Welchen Namen die neue Gemeinde haben soll. Dazu laden beide Kirchengemeinden ein zu einer gemeinsamen Gemeindeversammlung am Freitag, dem 20. März um 18:00 Uhr ins Martin-Luther-Zentrum in Oberaden.

Auf einem Workshop am 27. Februar um 18 Uhr in der Friedenskirche sollen bereits vor der Gemeindeversammlung die Vorschläge abgegeben und diskutiert werden. Es ist eine Möglichkeit für jeden, den Vereinigungsprozess der beiden Kirchengemeinden aktiv mitzugestalten, also ein Stück gelebte Basis-Demokratie in unserer Kirche.

Beide Gemeinden sind optimistisch, dass der Name der neuen Gemeinde Ende März feststehen wird. Dann kann auch ein neues Siegel für die neue Gemeinde in Auftrag gegeben werden.




Tanz, Akrobatik und Comedy in Höchstform: Starbugs Comedy im Studiotheater Bergkamen

Die international gefeierte Comedy-Sensation ‚JUMP! Reloaded ist am Samstag, den 7. März 2025, um 20 Uhr live im Studiotheater Bergkamen. Das Trio kombiniert Tanz, Akrobatik und Comedy zu einem minutiös getakteten Spektakel, das ohne klassische Witze für ununterbrochene Heiterkeit und Staunen sorgt. Von New York bis Tokio hat das Ensemble Publikum weltweit begeistert. Die Performance punktet mit perfektem Timing, Rhythmus, Sound und Gesang und bietet ein einzigartiges Entertainment-Erlebnis, das Dynamik, Präzision und Humor vereint.

Starbugs Comedy – Jump! Reloaded
SA, 07.03.2026 | 20:00 Uhr | Studiotheater Bergkamen |
Albert-Schweitzer-Straße 1
Eintritt: ab 19 €
Tickets unter: 02307/965-464 oder tickets.bergkamen.de




Grüne fordern Verzicht auf Erhöhung der Elternbeiträge für den Besuch von Kitas und OGS

Ein Antragspaket für die nächste Ratssitzung am 19. Februar, in der unter anderem der Haushaltsplan 2026 verabschiedet werden soll, hat jetzt die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen bei Bürgermeister Thomas Heinzel eingereicht. Die für viele Eltern wichtigsten Forderungen sind der Verzicht auf eine Anhebung der Elternbeiträge in diesem Jahr für den Besuch der Kita und der OGS sowie die Beibehaltung der Schulsozialarbeit in der jetzigen Form.

Die Fraktion sieht bei den Elternbeiträgen finanzielle Spielräume, weil die Stadt Bergkamen 2026 rund eine Million Euro weniger an den Kreis Unna zahlen muss. Außerdem setzt sie auf Mehreinahmen durch andere Maßnahmen. So fordert sie zu prüfen, ob die Stadt Bergkamen in Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen eigene Geschwindigkeitskontrollen mit einem „Blitzer-Anhänger“ durchführen kann und ob für bestimmte Parkplätze im städtischen Eigentum wie an der Justus-von-Liebig-Straße und am Haldenweg Parkgebühren erhoben werden können (Stichwort Parkraumbewirtschaftung).

Auch soll die Vergnügungssteuer angehoben werde. Zudem möchte sie eine Steuer auf Einwegverpackungen, -geschirr und -besteck für Speisen und Getränke einführen. Schließlich hat sie auch eine Einsparungsmöglichkeit ausgemacht: Künftig soll es kein Catering mehr nach Sitzungen des Stadtrats geben. Ein gemeinsamer Umtrunk sei hier völlig ausreichend, erklärt die Fraktion. Schließlich möchte sie eine Neuausrichtung der städtischen PV-Förderung.

Die einzelnen Anträge sind hier als Anhang beigefügt:

Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer

Änderung der Vergnügungssteuersatzung

Neuausrichtung der städtischen PV-Förderung

Antrag_Schulsozialarbeit

Antrag_Kita_OGS-Gebuehren

Antrag_Catering

Antrag_Verkehrsraumueberwachung

Antrag_Parkraumbewirtschaftung




Mobiler Gesundheitskiosk: Nächste Woche zwei Mal in Bergkamen

Gesundheit kann herausfordernd sein. Nicht nur eine Krankheit selbst, sondern auch das Drumherum. Hierfür gibt es den „Mobilen Gesundheitskiosk“.
Vor Ort können Sie sich zu allen Fragen rund um Ihre Gesundheit unbürokratisch und kostenlos beraten lassen. Die Gesundheitslotsin Jana Krethen beraten zu Angeboten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Situation. Es geht zum Beispiel um Themen wie: „Was tue ich, wenn ich eine Verordnung bekommen habe? Ich habe Fragen zu Angeboten rund um meine Erkrankung.“

Frau Jana Krethen
Dienstag 10.02.2026
Multikulturelles Forum e.V. – Buchfinkenstr- 8 – 59192 Bergkamen: 09:30 – 11:00 Uhr
Freitag 13.02.2026
OGS Gerhart.-Hauptmann Schule – Am Friedrichsberg 33 – 59192 Bergkamen: 09:00 – 11:30 Uhr

Aufgrund personeller Veränderungen finden die Offenen Sprechstunden momentan nicht wie gewohnt in allen Kommunen statt.
Auch außerhalb der offenen Sprechstunden können Termine vereinbart werden, unter gesundheitskiosk@kreis-unna.de. Interessierte können zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Unna telefonisch beraten werden und Termine vereinbaren, unter den folgenden Telefonnummern: Fon 0 23 03 27 – 35 53 oder unter Fon 0 23 03 27 – 42 52 sowie unter Fon 0 23 03 27 – 27 59.
Weitere Infos und Kontakte sowie aktuelle Termine gibt es unter www.kreishttps://www.kreis-unna.de/-unna.de und dem Stichwort „Mobiler Gesundheitskiosk”. PK | PKU




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen-Rünthe: Kostenfrei und neutral

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen-Rünthe findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 12. Februar in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Elke Möller ist im Gemeindebüro an der Christuskirche, Rünther Str. 42 in Bergkamen-Rünthe zu erreichen und bietet eine individuelle und kostenfreie Beratung an. Ein Beratungstermin sollte vorher vereinbart werden.

In der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.

Terminvereinbarung
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bergkamen zu Besuch im Deutschen Bundestag

Gruppenfoto mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Bergkamen im Bundestag mit Oliver Kaczmarek.

Am 27. Januar 2026 hat der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek Schülerinnen und Schüler der 9. und 11. Klassen des Gymnasiums Bergkamen aus seinem Wahlkreis im
Deutschen Bundestag in Berlin empfangen.

Zu Beginn ihres Besuchs erhielt die Gruppe einen Vortrag auf der Besuchertribüne des Bundestages, bei dem sie umfassende Einblicke in die Arbeitsweise des Parlaments sowie in
die Abläufe einer Plenarsitzung bekam. Im Anschluss daran fand ein persönliches Gespräch mit Oliver Kaczmarek statt.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler zu Oliver Kaczmareks persönlichem Weg in die Politik sowie zu seinem Arbeitsalltag als
Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Dabei ging es unter anderem um politische Motivation, typische Sitzungswochen in Berlin und die Vereinbarkeit von Wahlkreisarbeit
und parlamentarischen Verpflichtungen.

Oliver Kaczmarek zeigte sich erfreut über das große Interesse und die Offenheit der Jugendlichen: „Der direkte Austausch mit jungen Menschen aus meinem Wahlkreis ist mir
besonders wichtig. Ihre Fragen zeigen, dass politisches Interesse und Engagement gerade bei der jungen Generation lebendig sind.“




Zwei Männer, Alkohol, zwei Unfälle – zwei Anklagen

von Andreas Milk
Ein Mann, Alkohol, ein Auto: Diese Kombination hat schon zu unzähligen Verfahren vor dem Amtsgericht geführt. Diesen Dienstag gab es gleich zwei solche Fälle. In Kamen auf der Hochstraße war ein Mann (1,52 Promille) in ein wartendes Auto gekracht; in Bergkamen rammte ein Mann (1,39 Promille) ein Müllfahrzeug und beging dann auch noch Unfallflucht, indem er seine Fahrt in Richtung Arbeitsplatz fortsetzte.

Die Sache auf der Kamener Hochstraße passierte am 3. August 2025, gegen zwei Uhr in der Frühe. Schadenshöhe: mehr als 5.000 Euro. Im gegnerischen Fahrzeug saßen zwei Frauen. Beide blieben unverletzt. Seinen Führerschein – und deshalb auch seinen Job – ist der Mann seit dem Unfall natürlich los. Mindestens acht Monate bleibt das auch noch so, entschied der Richter. Er verurteilte den Bürgergeldbezieher außerdem zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 15 Euro. Kostspielig dürfte auch noch die Medizinisch-Psychologische Untersuchung werden, welche die Straßenverkehrsbehörde sehr wahrscheinlich einfordert, bevor sie wieder eine Fahrerlaubnis erteilt.

Bei dem Bergkamener Unfallfahrer handelt es sich um einen Mann, der mit Alkohol leidvolle Erfahrungen gemacht hat: Er ist Alkoholiker, war 20 Jahre trocken. Am Morgen des 7. Juli, gegen sieben Uhr, passierte ihm die „Begegnung“ mit dem Müllwagen. Und er zog schon vor dem Gerichtstermin Konsequenzen: Im November begann er eine stationäre Therapie, die in einigen Tagen endet. „Klasse, dass Sie was tun“, fand der Richter – selbstverständlich sei das bei der Gerichtskundschaft nicht. Neben einer ebenfalls achtmonatigen Sperre gab es eine Geldstrafe: 60 Tagessätze à 90 Euro. Die Höhe der einzelnen Tagessätze hängt am Einkommen: Der Mann hat einen gut bezahlten Job – was die Strafe hoch treibt, die Chance auf ein straffreies weiteres Leben aber erfahrungsgemäß deutlich vergrößert.

 




Treffen der Selbsthilfegruppe „Singen für/mit Körper Geist und Seele“

Am Montag, 9. Februar 2026, findet das wiederkehrende Singen der Selbsthilfegruppe „Singen für/mit Körper Geist und Seele“ statt. Das Motto der Veranstaltung lautet „Das Leben ist Veränderung“. Veranstaltungsort ist wie gewohnt die St. Elisabeth-Gemeinde – Parkstr. 2a in 59192 Bergkamen.

Einlass ist ab 15:00 Uhr, Beginn ca. 15:30 Uhr. Die Veranstaltung geht voraussichtlich bis ca. 17:30 Uhr. Der Ablauf bietet Raum für gemeinsames Singen und einen Austausch in einer unterstützenden Gemeinschaft. Neue Teilnehmende sind herzlich willkommen.




Informatik-Biber 2025: Willy-Brandt-Gesamtschule an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Wo befindet sich Asterios’ Drache? In welcher Reihenfolge muss ich Adventskerzen anzünden, damit sie gleichmäßig herunterbrennen? Nach welchem Plan funktioniert die Zubereitung des südkoreanischen Gerichts Bibimbap am schnellsten? Beim Informatik-Biber 2025 setzten sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Die insgesamt 37 Aufgaben stammen aus 20 Ländern, neben Deutschland unter anderem aus Brasilien, Griechenland, Neuseeland, Portugal, Puerto Rico und Zypern.

Teilgenommen haben 580.960 Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland. 859 davon stellte allein die Willy-Brandt-Gesamtschule. Sie ist damit eine der teilnahmestärksten Schulen bundesweit und wird für dieses besondere Engagement mit einem Preis ausgezeichnet.

Auszeichnung für besonderes Engagement

859 Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule nahmen vom 10. bis 21. November am Informatik-Biber teil. Das ist eine der größten Teilnahmezahlen aller 3.224 mitwirkenden Schulen und Bildungseinrichtungen.

„Wir danken der Willy-Brandt-Gesamtschule, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften Frau Sonnenschein, Herrn Mischkedi-Pilger und Herrn Koehne für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der herausragenden Teilnahmezahl wurde dieses Ziel an der Willy-Brandt-Gesamtschule mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich Schulleiterin Frau Dr. Lach.

Erste Schritte in Informatik

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schülerinnen und Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen.“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses informatische Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der modernen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen dient er Lehrkräften, Eltern und auch den Kindern selbst, Begabungen zu erkennen.