Abschied mit Dankbarkeit: AWO Ortsverein Bergkamen Mitte/Rünthe hat sich aufgelöst
Zu einer außergewöhnlichen Jahreshauptversammlung hat sich der AWO Ortsverein Bergkamen Mitte/Rünthe mit rund 40 Mitgliedern zusammengefunden. Neben der Ehrung langjähriger Mitglieder stand vor allem ein schwerer, aber notwendiger Schritt im Mittelpunkt: die einstimmig beschlossene Auflösung des Ortsvereins.
Nach der ordnungsgemäßen Durchführung der Regularien – darunter der Tätigkeitsbericht, der Kassenbericht, der Bericht der Kassenprüfung sowie die Entlastung des Vorstands – wurde deutlich, dass trotz intensiver Bemühungen keine Nachfolge für den Vorstand gefunden werden konnte. Insbesondere die langjährige Vorsitzende Karin Schäfer, die den Ortsverein über 35 Jahre mit außergewöhnlichem Engagement geleitet hat, kann diese verantwortungsvolle Aufgabe nicht weiterführen. Auch aus den Reihen der übrigen Vorstandsmitglieder stand niemand mehr für eine Fortsetzung zur Verfügung.
Der Ortsverein, dem zuletzt noch rund 150 Mitglieder angehörten, wurde daher einstimmig aufgelöst. Die Überleitung der Angelegenheiten und Vermögenswerte an den AWO Kreisverband Unna erfolgt in den kommenden Wochen.
Mit bewegenden Worten bedankte sich Karin Schäfer bei ihren langjährigen Vorstandskolleginnen und -kollegen: Manfred Hülsmann (Kassierer), Ursula Hülsmann (Schriftführerin) sowie bei den engagierten Helferinnen Gabriele Sewing, Angelika Gärtner und Angelika Ahlert.
Im Anschluss fanden die Ehrungen langjähriger Mitglieder statt, die gemeinsam von Karin Schäfer, dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Bergkamen Kay Schulte, dem stellvertretenden AWO-Kreisvorsitzenden Klaus Tibbe sowie AWO-Geschäftsführerin Christine Scholl vorgenommen wurden:
• 65 Jahre Mitgliedschaft: Elfriede Findeisen
• 55 Jahre: Edith Töller, Gerhard Kook
• 50 Jahre: Gabriele Sewing
• 40 Jahre: Klaus Soth
• 35 Jahre: Ursula Hülsmann
• 20 Jahre: Marion Rose-Soth
• 15 Jahre: Carina Müller
• 10 Jahre: Annika Schmidt
Kay Schulte würdigte in seinem Grußwort insbesondere das Wirken von Karin Schäfer. Er ließ Revue passieren, wie eng sein eigener Lebensweg seit der Jugend mit der AWO verbunden ist – von Nikolausfeiern bis zu Jugendfreizeiten – und bezeichnete die AWO als einen „Teil Familie“.
Mit anhaltendem Applaus und Standing Ovations dankten die Anwesenden Karin Schäfer für ihr jahrzehntelanges, aufopferndes Engagement. Auch Kooperationspartner vor Ort schlossen sich dem Dank an, darunter Regina Müller-Hinz von der psychosozialen Arbeitsgemeinschaft, Oxana Haffner im Namen der AWO Migrationsdienste und des Vereins der schönen Künste sowie Kornelia Finke, Einrichtungsleitung der AWO-Kitas Traumland und Sonnenblume.
