Südliche Turmarkadenfläche: SPD-Fraktion begrüßt Initiative aller Beteiligten

SPD-Fraktionsvorsitzender Kevin Derichs

Die SPD-Fraktion Bergkamen begrüßt die jüngsten Entwicklungen rund um die Planung des südlichen Bereichs der Turmarkadenfläche und sieht darin ein wichtiges Signal für die Weiterentwicklung dieses zentralen Stadtquartiers. Bereits im Ausschuss für Stadtentwicklung und Strukturwandel (STEP) in der vergangenen Woche hatte die Fraktion einen Antrag auf einen aktuellen Sachstandsbericht gestellt, um die laufenden Abstimmungen zwischen Stadt und UKBS transparenter zu gestalten. Auch in der Ratssitzung am 19.03. wurde der Punkt erneut aufgegriffen.

„Die positiven Entwicklungen seit der letzten Woche sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, die Realisierung von Wohnraum für die Bergkamener Bevölkerung. Aufgrund der Sachstandsdarstellung und Diskussion im Stadtentwicklungsausschuss kamen da kurzfristig Zweifel auf. Wichtig ist, dass alle am Projekt beteiligten, vor allem die Stadtverwaltung und die UKBS, miteinander Kommunizieren und da muss Politik dann auch Möglichkeiten zu schaffen, wie durch unseren Antrag geschehen“, so der Fraktions- und STE-Vorsitzende Kevin Derichs.

Der südliche Bereich der Turmarkaden nimmt eine herausragende Rolle für die zukünftige Entwicklung Bergkamens ein. Geplant ist dort die Realisierung von dringend benötigtem, öffentlich gefördertem und sozial verträglichem Wohnraum durch die kommunale Wohnungsbaugesellschaft UKBS.

Kevin Derichs erklärt: „Gerade der südliche Bereich der Turmarkaden ist für dieses Stadtquartier von zentraler Bedeutung. Hier entsteht bezahlbarer und bedarfsgerechter Wohnraum, der für viele Menschen in unserer Stadt dringend benötigt wird.“

Weiter führt er aus: „Wir wollen sicherstellen, dass besonders der Wohnraum als auch die leistbaren Bausteine der ISEK-Planungen, verlässlich miteinander verzahnt werden. Besonders wichtig sind dabei klare Zusagen, insbesondere mit Blick auf die Rolle der UKBS als Projektträger.“

Derichs betont zudem, dass die jüngsten Beratungen erneut gezeigt haben, wie groß das öffentliche Bedürfnis nach verlässlichen Informationen ist: „Das große öffentliche Interesse ist der besonderen Bedeutung dieses Leuchtturmprojektes geschuldet. Die Menschen wollen wissen, wie es vorangeht und wir als SPD-Fraktion fordern ein, dass diese Informationen transparent fließen.“

Mit der Weiterentwicklung des südlichen Turmarkadenbereichs wird ein bedeutender Schritt für die Zukunft des Bergkamener Stadtzentrums gesetzt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt Bergkamen und der UKBS gilt als entscheidender Motor, um sozialen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die städtebauliche Aufwertung des Rathausquartiers weiter voranzutreiben.

Die SPD-Fraktion wird die kommenden Planungsschritte weiterhin konstruktiv begleiten und setzt auf eine ebenso transparente wie verlässliche Zusammenarbeit aller Beteiligten.




Klasse 6a der Realschule Oberaden besucht die Lichtkunst in Unna

Bereits im Kunstunterricht wurde das Thema besprochen und später durften die Schülerinnen und Schüler der 6a der RSO auf dem IPad selbst kreative Graffitis erstellen.

Zum Abschluss der Reihe besuchte die Klasse am 18.3. das Museum der Zentralen Lichtkunst in Unna. Zunächst wurde die Klasse durch die beeindruckende Ausstellung geführt: verschiedene Lichtinstallationen wurden bestaunt, am Körperscanner konnte man sich mit lustigen Handhaltungen verewigen und im Stroboskoptunnel die Wasserfälle bestaunen.

Zum Ende gab es einen kurzen Workshop, in dem zunächst in Gruppen eigene Lichtgraffitis erstellt wurden. Besonders faszinierend gelang ein gemeinsames Klassengraffiti!

Alles waren sich einig, dass dies ein gelungener und besonders kreativer Tag war!




Pilotprojekt am Wertstoffhof Bergkamen: Kunststoffe und Sperrmüll – bitte trennen!  

Vertreter des Werkstoffforums der Zukunft und der GWA Kreis Unna mbH beim Start für das gemeinsame Pilotprojekt am GWA-Wertstoffhof in Bergkamen.

Am GWA-Wertstoffhof in Bergkamen startet ab sofort ein neues Pilotprojekt: Hartkunststoffe und Sperrmüll sollen nicht mehr zusammen in einem Sperrmüllbunker landen, sondern bei der Anlieferung getrennt, in zwei nebeneinander liegenden Boxen, gesammelt werden. Man hofft, die so getrennt erfassten Kunststoffe effektiver und nachhaltiger recyceln zu können. Das Projekt ist eine Kooperation der GWA Kreis Unna mbh mit dem Werkstoffforum der Zukunft.

Hartkunststoffe sind in Haus und Garten vielseitig im Einsatz und erleichtern das Leben täglich: Als Transportboxen, Sandkästen, Rutschautos, Gartenmöbel, Regentonnen, Gießkannen, Hartschalenkoffer u.v.m. Kunststoffe sind praktisch in jedem Haushalt zu finden und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber: Die meisten Kunststoffe entstehen aus Erdgas oder Erdöl – Rohstoffe, die importieret müssen und die begrenzt sind. Ihre Förderung und Verarbeitung verursacht große Mengen an CO2. Damit wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Umwelt belastet.

Ein hochwertiges Kunststoffrecycling bedeutet: Produkte wiederzuverwerten, Stoffkreisläufe zu schließen, Abfälle zu vermeiden und unabhängiger von Rohstoffimporten zu werden.

Für den Bürger bedeutet dies relativ wenig Veränderung bei der Anlieferung von Sperrmüll am Wertstoffhof.  Statt alles in eine Box zu entsorgen, trennt man: In die eine Box landet Sperrmüll, wie z.B. Matratzen, Sofas, Teppiche, in die andere Box, direkt daneben, kommen die Hartkunststoffe, wie z.B. Spielzeuge, Gartenstühle und Regentonnen.

Ziel des Pilotprojektes in Bergkamen ist es, durch die separate Sammlung der Kunststoffprodukte neue Erkenntnisse hinsichtlich der Recyclingfähigkeit dieses Abfallstroms zu gewinnen. Dieses Projekt könnte zur Vorreiterrolle für viele weitere Entsorgungsstandorte werden.

Weitere Fragen zum Projekt beantwortet die GWA-Abfallberatung gerne unter 0800 400 1 400.

Das Werkstoffforum der Zukunft ist ein innovatives Projekt, das in Schwerte angesiedelt ist und sich aus mehreren Konsortialpartnern zusammensetzt. Ziel des Forums ist die Erarbeitung von Strategien,  die eine zirkuläre Nutzung von Werkstoffen vorantreibt unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit www.werkstoff.forum

Das Werkstoffforum der Zukunft wird von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (5-Standorte-Programm) gefördert.




Der Lippeverband organisiert geführte Radtouren entlang der Kunstroute „Über Wasser gehen“

Ab April organisiert der Lippeverband geführte Radtouren zu den Kunstwerken von Über Wasser gehen – hier zu sehen ist Hogarth’s Dream von Diemut Schilling in Lünen. Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

Ab April lädt der Lippeverband, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, erneut zu geführten Fahrradtouren entlang der Seseke ein. Bis September haben Interessierte einmal im Monat, jeweils an einem Sonntag, die Möglichkeit, die Seseke-Landschaft und die dort entstandenen künstlerischen Arbeiten aus den Jahren 2010 und 2013 zu entdecken. Die Seseke wurde im Zuge der Industrialisierung begradigt, eingedeicht und in einen offenen Abwasserkanal umgebaut. Zwischen den 1980er-Jahren und 2014 wurde das Gewässer im Rahmen des „Sesekeprogramms“ vom Lippeverband wieder naturnah gestaltet. Die Kunstwerke von „Über Wasser gehen“ haben den Wandel des Flusses begleitet und reflektieren seine Geschichte auf vielfältige Weise.

Während der geführten Touren werden ausgewählte Arbeiten aufgesucht und näher vorgestellt, unter anderem Christian Hasuchas „JETZT und der Fluss“ (2010), Diemut Schillings „Hogarth’s Dream“ oder „Erscheinen und Verschwinden“ von Claudia Schmacke (2013). Jeden Monat widmet sich die Tour einem anderen Abschnitt des Flusses. Neben der Kunst werden auf den Radtouren auch landschaftliche Besonderheiten der Seseke sowie historische Bauwerke entlang der Strecke vorgestellt. „Wir freuen uns, das Vermittlungsformat auch in diesem Jahr fortzuführen und die Kunstwerke von „Über Wasser gehen“ erneut erlebbar zu machen. Die Radtouren bieten die Gelegenheit, ökologische, kulturelle und künstlerische Zusammenhänge, die die Seseke-Landschaft prägen, kennenzulernen.“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes.

Die Teilnahme an den Radtouren ist kostenfrei. Es wird lediglich ein eigenes Rad benötigt. Alle Termine und weitere Informationen sind auf der Website von Emschergenossenschaft/Lippeverband aufgeführt: https://www.eglv.de/medien/veranstaltungen/

Über Wasser gehen
„Über Wasser gehen“, kuratiert von Billie Erlenkamp, war ein interkommunales Projekt, das 2010 im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs an der Seseke stattfand und vom Lippeverband, dem Kreis Unna, den sechs Anrainerstädten Lünen, Bergkamen, Kamen und Bönen, Unna und Dortmund sowie der RUHR.2010 GmbH ins Leben gerufen wurde. Nach 2010 wurde „Über Wasser gehen“ zusammen mit dem Kreis Unna, den sechs Anrainerstädten, dem Regionalverband Ruhr, den Urbanen Künsten Ruhr und dem Lippeverband weiterentwickelt und 2013 nochmals durchgeführt.

Das Projekt wurde von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Ökologieprogramms im Emscher-Lippe-Raum des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums gefördert.




Freigabe durch das Gesundheitsamt erteilt: Familienzentrum „Sprösslinge“ kann wieder öffnen

Erste Beigeordnete Christine Busch.

Das städtische Familienzentrum „Sprösslinge“ geht am kommenden Montag, 23. März endlich wieder in den Normalbetrieb. Damit endet eine herausfordernde Zeit für die betroffenen Familien.

Nach einer Begehung des Gesundheitsamtes des Kreises Unna am heutigen Tage steht nun auch offiziell fest, dass das Familienzentrum „Sprösslinge“ in der Kamer Heide mäusefrei ist und die Betreuung im gewohnten Umfang aufgenommen werden kann.

Das Familienzentrum war seit dem 5. Januar geschlossen. Nach den Weihnachtsferien wurde im Gebäude Mäusekot gesichtet. Die Einrichtung musste daraufhin geschlossen werden. Das Jugendamt der Stadt Bergkamen richtete zunächst zwei Notbetreuungsgruppen in den beiden anderen städtischen Familienzentren „Mikado“ und „Tausendfüßler“ ein. Später wurde zusätzlich die ehemalige Kita „Flohzirkus“ an der Lessingstraße reaktiviert, um eine weitere Betreuungsmöglichkeit zu schaffen.

Währenddessen waren bei den Sprösslingen in Overberge zunächst die Kammerjäger aktiv. Nachdem die Beköderung mehrfach negativ ausgefallen war, konnten die notwendigen Umbauarbeiten beginnen, insbesondere mussten mehrere Decken erneuert werden. Anschließend wurden umfangreiche Reinigungs- und Desinfizierungsarbeiten durchgeführt, so dass in dieser Woche die Räume wieder eingerichtet werden können und ab dem kommenden Montag die Betreuung in Overberge wieder im gewohnten Umfang stattfinden kann.

„Das waren sicherlich schwierige Zeiten für alle Betroffenen, insbesondere für die Eltern und Kinder, die sich wöchentlich neu auf die Situation einstellen mussten“, so die Erste Beigeordnete Christine Busch. Ihr Dank gilt auch den Beschäftigten des Familienzentrums, die mit viel Einsatz und Kreativität den Kindern eine möglichst vertraute Betreuung ermöglicht haben. „Alle Beteiligten freuen sich nun zurecht darauf, dass der Alltag bei den Sprösslingen jetzt wieder starten kann“, so Busch weiter.




„Tag des Waldes“ am 21. März: Wälder schützen heißt Zukunft sichern

Ob als Rückzugsort, Klimaschützer oder Lebensraum: Wälder sind für uns alle unverzichtbar. Anlässlich des Internationalen Tags des Waldes am 21. März 2026 rückt das Umweltzentrum Westfalen die Bedeutung gesunder Wälder für Mensch, Natur und Klima in den Mittelpunkt.

Gerade in Zeiten zunehmender Trockenheit, Stürme und Schädlingsbefall stehen unsere Wälder unter Druck. Dabei leisten sie einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel: Sie speichern CO₂, regulieren den Wasserhaushalt und sind Heimat für eine beeindruckende Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten.

„Wälder sind weit mehr als nur eine Naturkulisse – sie sind ein aktiver Teil unserer Lebensgrundlage“, betont Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des Umweltzentrums Westfalen. „Ihr Schutz betrifft uns alle, hier vor Ort und weltweit. Bildung für nachhaltige Entwicklung hilft, diese Zusammenhänge zu verstehen und eigene Entscheidungen bewusst zu treffen.“

Im Sinne der BNE geht es am Tag des Waldes nicht nur um Wissen, sondern um Handeln. Die Veranstaltungen des Umweltzentrums bieten die Möglichkeit, ökologische Zusammenhänge zu erkunden, den eigenen Einfluss zu reflektieren und konkrete Schritte zum Schutz der Wälder zu unternehmen. So auch auf spielerische Weise in der inklusiven Ferien-Projektwoche für Kinder ab 8 Jahren mit und ohne Behinderung. Bei „Abie Alba – Die Rettung des Waldes” wird auf indirekte Weise Wissen vermittelt, Berührungsängste abgebaut, Kreativität gefördert und das Gemeinschafts- und Selbstwertgefühl gestärkt.

Das Umweltzentrum, die Abie Alba gGmbH, bietet in Zusammenarbeit mit der Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V. somit jedem die Chance, an einer lebenswerten Zukunft mitzuarbeiten.




SPD-Ortsverein lädt wieder zur Aktion „Sauberes Bergkamen-Mitte“ ein

An diesem Wochenende wird der Ortsteil Mitte wieder vom Müll befreit. Zu einem Frühjahrsputz lädt der SPD-Ortsverein Bergkamen-Mitte alle Bürgerinnen und Bürger und Vereine ein. Am kommenden Samstag, 21. März 2026, 10.00 Uhr, findet die traditionelle Müllsammelaktion statt. An diesem Tage sollen wieder der Stadtpark und das Nordfeld gesäubert werden. Treffpunkt am oberen Teil des Marktplatzes Bergkamen-Mitte ist um 10.00 Uhr. Nach der Veranstaltung sind alle fleißigen Helfer zum Dank für Ihre Teilnahme zu einer deftigen Erbsensuppe eingeladen.

Vorsitzender Kay Schulte hofft, dass auch viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zu dieser gemeinsamen Veranstaltung kommen werden.




Neue Grundsteuerbescheide in Bergkamen werden verschickt

In den nächsten Tagen erhalten alle Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer in Bergkamen neue Grundsteuerbescheide. Grund dafür ist die Erhöhung der Hebesätze, die der Rat beschlossen hat. Diese gilt rückwirkend ab dem 01.01.2026.

Die neuen Sätze betragen:

520 % (Grundsteuer A)

995 % (Grundsteuer B)

Die Nachzahlung für das erste Quartal ist am 27.04.2026 fällig. Die weiteren Beträge werden auf die nächsten Termine im Jahr verteilt.

Unser Tipp: Mit einem SEPA-Lastschriftmandat werden die Beträge bequem automatisch abgebucht. Den Vordruck finden Sie auf www.bergkamen.de⁠.

Wichtig: Es ändert sich nur die Grundsteuer. Alle anderen Abgaben bleiben wie bisher.

 




Nisbet Sedrayeva Ensemble im Trauzimmer der Marina Rünthe: Eine musikalische Reise durch Aserbaidschan und den Kaukasus  

Nisbet Sedrayeva Ensemble.

Am 13. April 2026 um 20.00 Uhr verwandelt sich das Trauzimmer Marina Rünthe in einen Klangraum voller Magie und Emotionen. Das Nisbet Sedrayeva Ensemble aus Aserbaidschan präsentiert betörenden klassischen Mugham-Gesang, eine der ältesten und zugleich lebendigsten Musiktraditionen des Kaukasus.

Im Mittelpunkt steht die junge Ausnahmesängerin Nisbet Sedrayeva. Sie wird begleitet von virtuosen Musikern an traditionellen Instrumenten wie Tar, der Langhalslaute, Kamantsche, einem viersaitigen Stachelfiedel, und Nagara, einer zylindrischen Trommel. Gemeinsam verweben sie Einflüsse verschiedener Kulturen zu einer einzigartigen Klangsprache, die von Improvisation, emotionaler Tiefe und musikalischer Freiheit geprägt ist. Der Mugham gehört seit 2008 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Nisbet Sedrayeva zählt zu den führenden Stimmen ihrer Generation. Sie ist international ausgezeichnet, weltweit auf Tournee und regelmäßig auf renommierten Bühnen zu erleben. Zusammen mit ihrem Ensemble bringt sie diese faszinierende Musiktradition in authentischer Besetzung auf die Bühne des Klangkosmos NRW.

Nisbet Sadrayeva – Gesang

Rustam Muslumov – Tar

Elnur Salahov – Kamancha

Siyavush Karimov – Nagara

Wichtiger Hinweis:

Diese Veranstaltung wird gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Klangkosmos Weltmusik – Nisbet Sedrayeva Ensemble (Aserbaidschan)
Trauzimmer Marina Rünthe | Hafenweg 12 | 59192 Bergkamen
MO. 13.04.2026 | 20.00 UHR
Ticket 8,00 €
Tickets unter: 02307/965-464 oder tickets.bergkamen.de




Skurriler Fall: Mit Haufen Bargeld zum Jobcenter – dann Anklage

von Andreas Milk
Eine ungewöhnliche Szene muss das gewesen sein, die der Bergkamener Lars M. (Name geändert) im Jobcenter bot: Mit mehr als tausend Euro bar tauchte er dort im Januar auf, um das Geld an die Behörde zurück zu geben. Denn der Bürgergeldbezieher und gelernte Dreher hatte von seinem Vermieter ein Guthaben aus der jüngsten Betriebskostenabrechnung zurückerstattet bekommen: Geld, welches letztlich dem Jobcenter zusteht, das für M.s Unterkunft zahlt.

Aber: Bargeld nimmt das Jobcenter nun einmal nicht an. M. musste also samt seinem Geld wieder gehen. Der Fehlbetrag beim Jobcenter blieb. Aus der Welt geschafft wurde das Ganze erst jetzt durch einen Prozesstermin im Kamener Amtsgericht: Da saß M., angeklagt wegen „Betrugs durch Unterlassen“. Exakt 1.631,47 Euro habe er zwischen November 2024 und März 2025 zu Unrecht vom Jobcenter bezogen. Ein Mitarbeiter des Jobcenters war als Zeuge geladen. Dank seiner Anwesenheit war die Sache schnell besprochen und erledigt: Zwei Mal 168,90 Euro hat das Jobcenter inzwischen schon von den weiter laufenden Zahlungen an Lars M. einbehalten, bleibt ein „Rest“ von 1.293,67 Euro, und genau diesen Betrag soll M. nun ans zuständige Inkassobüro der Bundesagentur für Arbeit schicken – per Überweisung, versteht sich, nicht als Haufen Bares auf die Hand. Ist das erledigt, wird das Verfahren gegen den vermeintlichen Betrüger eingestellt.




Neuwahlen bei der SPD Weddinghofen-Heil

Der SPD Ortsverein Weddinghofen Heil lädt am Freitag, 20. März, um 18.30 Uhr  zu seiner Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen in die Gaststätte Olympia, Im Alten Dorf 2, ein. Nach der Kommunalwahl steht der Ortsverein vor wichtigen personellen und inhaltlichen Entscheidungen für die kommenden Jahre.

Im Mittelpunkt der Versammlung stehen die Berichte des bisherigen Vorstands, die Aussprache über die zukünftige Ausrichtung sowie die Wahl eines neuen Ortsvereinsvorstands. Damit sollen die Weichen für die weitere politische Arbeit vor Ort gestellt werden. Ziel ist es, den Ortsverein personell neu aufzustellen und gleichzeitig Kontinuität in der politischen Arbeit zu sichern.

Darüber hinaus werden Delegierte für verschiedene Parteigremien gewählt. Ein Imbiss ist vorgesehen.