Startchancen-Programm zeigt Wirkung: Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek besucht Gerhart-Hauptmann-Grundschule

Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek, Schulleiterin Martina Hoppe und Schulaufsicht Dr. Ulrich Schwätzer.

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek hat kurz vor den Sommerferien die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Bergkamen besucht, um sich vor Ort über die Umsetzung des bundesweiten Startchancen-Programms zu informieren. Empfangen wurde er von Schulleiterin Frau Hoppe, ihrem Stellvertreter Herrn Seck sowie Herrn Dr. Schwätzer von der Schulaufsicht des Schulamts für den Kreis Unna.

Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule ist seit dem 1. August 2025 Teil des Startchancen-Programms und gehört zur zweiten Förderkohorte. Das Startchancen-Programm von Bund und Ländern ist auf zehn Jahre angelegt und richtet sich bundesweit an rund 4.000 Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen. Es kombiniert Investitionen in moderne Lernumgebungen mit zusätzlichem Personal und gezielten Maßnahmen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Oliver Kaczmarek, der das Programm auf Bundesebene mitverhandelt hat, betonte die Bedeutung der Initiative: „Das Startchancen-Programm ist ein zentraler Baustein, um allen Kindern faire Bildungschancen zu ermöglichen. Es ist mir wichtig zu sehen, wie die Mittel vor Ort konkret wirken.“

An der Gerhart-Hauptmann-Grundschule zeigen sich bereits erste positive Effekte: Durch die Förderung konnte unter anderem eine Schulsozialarbeiterin eingestellt werden. Darüber hinaus wurden zusätzliche Lern- und Fördermaterialien angeschafft, darunter bewegliche Sitzhocker, Musikboxen und Inklusionsmaterialien.

Ein zentrales Entwicklungsprojekt der Schule ist die geplante Umgestaltung des Innenhofs zu einem multifunktionalen Lern- und Begegnungsraum. Dieser soll künftig als „Forum“ für Unterricht außerhalb des Klassenzimmers, für Gruppenarbeit in kleinen Nischen sowie für multiprofessionelle Zusammenarbeit genutzt werden.

Auch aus Sicht der Schulaufsicht ist das Programm ein wichtiger Schritt. Herr Dr. Schwätzer unterstrich: „Das Startchancen-Programm setzt genau an den richtigen Stellen an, um benachteiligte Schulen nachhaltig zu stärken.“

Der Besuch in Bergkamen bildete den Abschluss einer Tour von Oliver Kaczmarek durch Schulen in seinem Wahlkreis, die am Startchancen-Programm teilnehmen. Insgesamt sechs Schulen im Wahlkreis profitieren von der Förderung, die vor Ort bereits konkrete Verbesserungen ermöglicht.

Der Besuch in Bergkamen macht laut Kaczmarek deutlich: „Die gezielte Förderung kommt an – und eröffnet neue Perspektiven für Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte schulische Umfeld.“




Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall auf Westenhellweg

Am Sonntag (02.08.2026) kam es gegen 19:05 Uhr auf dem Westenhellweg in Bergkamen zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Eine 58-jährige Lünerin befuhr mit ihrem Pkw den Westenhellweg und beabsichtigte aus bislang ungeklärter Ursache, ihr Fahrzeug auf der Fahrbahn zu wenden. Ein 53-jähriger Werner, der mit seinem Pkw hinter ihr fuhr, setzte zum Überholen über den linken Fahrstreifen an. Die Lünerin befand sich zu dem Zeitpunkt auf dem Standstreifen. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Beide Pkw waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der 53-Jährige wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die 58-Jährige wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Eine Lebensgefahr konnte vor Ort nicht ausgeschlossen werden.




Auseinandersetzung bei Amateur-Fußballspiel im Nordbergstadion: Zwei Personen leicht verletzt

Am Sonntag (02.08.2026) kam es gegen 15:45 Uhr während eines Amateur-Fußballspiels im Nordbergstadion zu einer Auseinandersetzung zwischen Spielern und Zuschauern.

Nach einer vorangegangenen Spielsituation, bei der es zu einem Foul gekommen war, betrat ein 37-jähriger Zuschauer aus Lünen das Spielfeld und ging auf einen 28-jährigen Spieler zu. Dabei entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung.

Ein 27-jähriger Spieler aus Lünen versuchte, einen 21-jährigen Lüner von dem 28-Jährigen wegzuziehen. Im weiteren Verlauf wurden der 28-Jährige sowie der 27-Jährige leicht verletzt. Eine Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen.




Sechs neue Auszubildende starten bei den GSW ins Berufsleben

Die GSW-Verantwortlichen um Geschäftsführer Alexander Loipfinger (3.v.l.), Betriebsratsvorsitzender Jörg Böttcher (l.) sowie Personalleiterin Petra Hengst (2.v.r.) begrüßten sechs neue Auszubildenden.

Spannender Start ins Berufsleben: Sechs junge Menschen haben am 3. August mit ihrer Ausbildung bei den Gemeinschaftsstadtwerken (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen begonnen. Als Industriekaufmann lernt Luca Wolters relevante kaufmännische Prozesse beim Energieversorger kennen. Den Beruf „Elektroniker für Betriebstechnik“ wird Leon Treppe erlernen. Eyck-Leon Debie und Roman Kröker werden bei den GSW zum Anlagenmechaniker ausgebildet. Tom Schulz und Ian Zessner werden alles rund um die Bäder-Welt bei den GSW kennenlernen. Sie haben mit der Ausbildung „Fachangestellte/r für Bäderbetriebe“ begonnen.

Nicht nur in den Freizeiteinrichtungen wartet auf die Auszubildenden eine ereignisreiche Zeit. Schließlich befindet sich die gesamte Energiewirtschaft mit Blick auf die herausfordernde Energiewende weiter in einem umfangreichen Entwicklungs- und Transformationsprozess. „Unsere neuen Auszubildenden werden in ihrer Zeit der Ausbildung spannende Zeiten in der Energiewirtschaft erleben. Wir freuen uns, dass wir sechs neue junge Mitarbeiter bei uns begrüßen zu dürfen“, erklärt Personalleiterin Petra Hengst. Mit ihr begrüßten der GSW-Geschäftsführer Alexander Loipfinger sowie Betriebsratsvorsitzender Jörg Böttcher die neuen Auszubildenden.

Sechs junge Männer haben ihre Ausbildung bei den GSW begonnen. Bei den GSW wurden am 3. August begrüßt (v.l.): Roman Kröker, Leon Treppe, Luca Wolters, Eyck-Leon Debie, Ian Zessner und Tom Schulz.

Die GSW bilden traditionell den eigenen Nachwuchs aus, sowohl in den technischen Berufen als auch im kaufmännischen Bereich sowie im Bäderwesen. Die Verantwortlichen der GSW setzen auf das junge Potential und fördern die Auszubildenden in ihrem spannenden Werdegang. Nach der Ausbildung bieten die GSW Möglichkeiten zur Weiterbildung als Techniker oder Meister – auch in Vollzeit.

Die Gemeinschaftsstadtwerke bilden jedes Jahr ab dem 1. August junge Menschen (m/w/d) in folgenden Berufen aus:

  • Anlagenmechaniker, Fachrichtung Versorgungstechnik
  • Elektroniker, Fachrichtung Betriebstechnik
  • Fachangestellter für Bäderbetriebe
  • Industriekaufmann

Neben einem sicheren und zukunftsträchtigen Ausbildungsberuf bieten die GSW eine Vergütung nach eigenem Ausbildungstarif an, 30 Tage Urlaub sowie ein Weihnachtsgeld und bei erfolgreichem Abschluss eine Prämienzahlung. Darüber hinaus übernehmen die GSW die Fahrtkosten und einen Zuschuss für eine Sport-App, mit der unzählige Sport- und Wellness-Angebote genutzt werden können. Alle Auszubildenden bekommen außerdem einen Laptop oder ein Tablet für die Ausbildung gestellt. Die neue Bewerbungsphase zum Ausbildungsbeginn am 1. August 2027 ist bereits gestartet. Eine Bewerbung ist das ganze Jahr über möglich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gsw-kamen.de/ausbildung