Ausstellungseröffnung „Dietrich Bonhoeffer“: Uwe Schulz spricht über Leben und Wirken des Theologen

Die Bergkamener Volkshochschule lädt am kommenden Dienstag, 4. November, um 16.30 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung über das Leben und Wirken Dietrich Bonhoeffer in den  Treffpunkt an der Lessingstraße ein. Mit einem Impulsvortrag von Diplom-Journalist Uwe Schulz, der in Bergkamen aufgewachsen und zur Schule gegangen ist, wird die Ausstellung eröffnen. Er hat in diesem Jahr selbst das Buch „Dietrich Boenhoeffer. Keine Angst vor dem Leben“ veröffentlicht und wird daher umfangreich zum Leben und Werk Bonhoeffers referieren.

Zu diesem Buch schreibt der Brunnen-Verlag: Dietrich Bonhoeffer ist heute noch einer der bekanntesten und prägendsten Theologen Deutschlands. Ein Kirchenvater des 20. Jahrhunderts: Theologe. Pazifist. Widerstandskämpfer. Märtyrer. Christ. Er leitete das Predigerseminar der Bekennenden Kirche, auch noch als es von den Nationalsozialisten als illegal erklärt wurde und gehörte zu den Verschwörern um Graf von Stauffenberg, die das Attentat auf Hitler vorbereiteten. Fast 200 Straßen sind nach ihm benannt, Lieder, Zitate und Gebete finden sich in Büchern, auf Postkarten und online im Netz. Bekannt ist vor allem sein Gedicht „Von guten Mächten wunderbar geborgen…“, das er kurz vor seinem Tod im Gefängnis formuliert hat. Vor 80 Jahren wurde Dietrich ermordet – in einer dunklen Zeit, in der nationalsozialistischer Terror halb Europa im Würgegriff hatte. Trotzdem – oder gerade deshalb – sind seine Gedanken heute wieder (oder immer noch) aktuell.

Diese neue Biografie schlägt eine Brücke über 80 Jahre hinweg und zeigt, wie brandaktuell Bonhoeffers Gedanken noch heute sind. Wahrheit, Verantwortung, Liebe, Schuld, Leiden, Nachfolge und Tod – das alles waren Themen, mit denen sich Bonhoeffer nicht nur als Theologe auseinandersetzen musste. Es waren für ihn Lebens- und Überlebensfragen in einer Welt, die aus den Fugen geraten war. Mit diesem Buch begibt sich Uwe Schulz auf eine Spurensuche nach Worten und Gedanken, die Mut geben, Hoffnung machen und neue Perspektiven öffnen. Ein Buch, das helfen kann, den eigenen Weg durchs Leben zu finden – geborgen und getröstet trotz aller Widerstände und Herausforderungen. QR-Codes machen das Buch interaktiv und verweisen auf wichtige Dokumente und Erinnerungsorte.“

Die Ausstellung mit dem Titel „Dietrich Bonhoeffer“ wird am 4. November um 16.30 Uhr eröffnet und ist bis zum 28.11.25 in der VHS zu besichtigen.




Ein Abend voller Glanz, Groove und Gefühl: Björn Bergmann zu Gast in Bergkamen

Björn Bergmann. Foto: Ben Wolf

Ballroom-Glamour trifft Berliner Clubnacht: Björn Bergmann lädt mit seinem Programm  „Die neuen Roaring 20s“ zu einer musikalischen Zeitreise zwischen Nostalgie und Neonlicht. Wenn Swing auf Synthesizer trifft, entsteht Bergmanns unverwechselbarer Stil: Urban Swing, die Tanzmusik der neuen Zwanzigerjahre, die er zusammen mit seiner Band am 19.11.2025 um 19.30 Uhr im Stadtmuseum Bergkamen präsentiert.

Der Berliner Sänger, Entertainer und bekennende Nachtschwärmer fragt sich: Gibt es in der Großstadt von heute noch Romantik? Und was bleibt eigentlich am Morgen nach dem Berghain?
Mit Witz, Charme und starker Stimme feiert Bergmann ein Revival der legendären 1920er.

Seine Musik vereint Alt und Neu, Jazz und Clubkultur, Glitzer und Herz. Eine „gesunde kulturelle Aneignung“, wie er es nennt, respektvoll, aber rebellisch. Das Ergebnis ist ein Sound, der ansteckt und bewegt. Im Frühjahr 2026 erscheint sein Debütalbum „First World Problems“, doch schon jetzt begeistert Bergmann auf den Bühnen von Radio Eins (rbb), den Arosa Jazztagen, im Deutschen Theater München und im Frannz Club Berlin. Seine Stimme trägt, seine Band brennt und sein Humor wirkt der Schwerkraft entgegen. Wer bisher mit Swing nichts anfangen konnte, wird nach diesem Abend anders denken.

Björn Bergmann vereint Gegensätze auf natürliche Weise. Er ist zugleich Crooner und Clubgänger, verbindet die Eleganz eines Gentlemans mit der Energie eines Rebellen und zeigt sich als charismatischer Entertainer mit hellen und dunklen Facetten. Inspiriert von einer Reise durch New Orleans, Nashville, New York und Chicago hat er gelernt, das Anderssein als Stärke zu begreifen. Mit Stolz, Charme und einem klaren künstlerischen Profil bringt er diese Haltung auf die Bühne, authentisch, vielseitig und kompromisslos.

Veranstaltungsort: Wolfgang-Fräger-Raum im Stadtmuseum, Jahnstraße 31, 59192 Bergkamen
Beginn: Mittwoch, den 19.11.2025 um 19:30 Uhr
Weitere Infos unter: 02307/965-464 oder tickets.bergkamen.de
www.jazz-am-hellweg.de