Drei Täter beschädigen Bushaltestellenhäuschen und schlagen anschließend auf Polizeibeamten ein

Am Donnerstagabend schlugen drei männliche Täter gegen 21:25 Uhr die Glasscheibe eines Bushaltestellenhäuschens an der Jahnstraße ein. Ein in seiner Freizeit befindlicher 24-jähriger Polizeibeamter wurde darauf aufmerksam, sprach die Täter an und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen.

Zwischen zwei der drei Täter und dem 24-Jährigen kam es im weiteren Verlauf zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei die beiden Täter mit Fäusten auf den 24-Jährigen einschlugen. Der dritte Täter entfernte sich währenddessen fußläufig von der Örtlichkeit. Die beiden Angreifer wurden vor Ort von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde Unna angetroffen und für weitere Maßnahmen zur Polizeiwache Kamen verbracht.

Der Flüchtige konnte kurze Zeit später im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen ebenfalls durch Polizeibeamte der Kreispolizeibehörde Unna angetroffen werden. Auch er wurde zur Polizeiwache nach Kamen gebracht. Hier stellte sich heraus, dass es sich bei den beiden vor Ort festgenommenen Tätern um zwei 17-jährige ukrainische Männer aus Kamen handelt. Bei dem im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen angetroffenen Täter handelt es sich um einen 19-jährigen Ukrainer aus Kamen.

Alle drei Tatverdächtigen wurden im Anschluss der Maßnahmen entlassen.

Auf die drei Männer kommen nun Strafanzeigen wegen Gemeinschädlicher Sachbeschädigung zu. Die beiden 17-Jährigen müssen sich zudem wegen Tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte und gleichstehende Personen verantworten.

Der 24-Jährige Polizeibeamte wurde bei dem Angriff leicht verletzt.




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag in der Auferstehungskirche wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist auch am Samstag, 29. März, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im März

Im Kreis Unna erhöhte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 33 auf 16.542. Im Vergleich zu März 2024 stieg die Arbeitslosigkeit um 673 (+4,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote verblieb mit 7,6 Prozent auf dem Vormonatsniveau und lag damit um 0,2 Punkte über dem Wert von März 2024.

„Im März hat sich der Arbeitsmarkt zwiegespalten gezeigt und dennoch insgesamt relativ besonnen auf nationale und internationale Krisen reagiert. Während sich die Arbeitslosigkeit im Versicherungsbereich reduzieren konnte, wurde in der Grundsicherung ein Anstieg verzeichnet“, fasst Agenturleiter Thomas Helm die Entwicklung des letzten Monats für den Kreis Unna zusammen. Helm weiter: „Menschen, die aktuelle Berufserfahrung vorweisen können und darüber hinaus gut qualifiziert sind, finden auch jetzt offene Stellen, die zu ihnen passen. Langzeitarbeitslose haben es hingegen deutlich schwerer, beruflich wieder Fuß zu fassen, denn das Angebot an neuen Stellen schrumpft tendenziell und die Konkurrenz darum wird größer.“

Der Agenturleiter geht davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt im kommenden Monat stabil zeigen wird mit einem leichten Abbau an Arbeitslosen. Dennoch baut er vor: „Stellenabbau und Entlassungen in der Industrie werden auch vor dem Kreis Unna nicht dauerhaft Halt machen. Daher rate ich Menschen dazu, sich individuell über alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zu informieren und von Expertinnen und Experten der Arbeitsagentur und des Jobcenters beraten zu lassen.“

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In vier der zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im März abgebaut werden. Am stärksten fiel der Rückgang in Fröndenberg (-3,6 Prozent bzw. 23 auf 614) aus. Danach folgten Lünen (-1,4 Prozent bzw. 69 auf 4.884), Holzwickede (-1,2 Prozent bzw. sechs auf 485) und Werne (-0,7 Prozent bzw. sechs auf 840). In den restlichen Kommunen stieg die Arbeitslosigkeit hingegen an. Am geringsten in Unna (+0,3 Prozent bzw. sechs auf 2.105), gefolgt von Kamen (+0,4 Prozent bzw. acht auf 1.820), Bergkamen (+1,7 Prozent bzw. 40 auf 2.430), Bönen (+1,9 Prozent bzw. 14 auf 745), Schwerte (+2,5 Prozent bzw. 42 auf 1.708) und schließlich am deutlichsten in Selm (+3,1 Prozent bzw. 27 auf 911).




DHL eröffnet Solarbetriebene App-gesteuerte Packstation an der Jahnstraße 90

Foto: Deutsche Post / Marco Stepniak

DHL hat eine neue Packstation an der Jahnstr. 90 in Bergkamen-Oberaden in Betrieb genommen. Die Kapazität des neuen, solarbetriebenen Automaten umfasst 66 Fächer. Kundinnen und Kunden können dort ab sofort rund um die Uhr ihre Pakete abholen und vorfrankierte Sendungen verschicken. Die App-gesteuerte Packstation kommt dabei ohne Bildschirm aus. Für die Nutzung benötigen Kundinnen und Kunden lediglich die kostenlose Post & DHL App.

Mit der Nutzung der Packstationen können sie aktiv zum klimaneutralen Paketversand beitragen. Diesen gewährleisten Deutsche Post und DHL mit dem Programm GoGreen (dank Kompensationen entstehender Emissionen durch Investitionen in weltweite Klimaschutzprojekte) für alle nationalen und internationalen Briefe sowie zusätzlich für alle Päckchen und Pakete von privaten Kundinnen und Kunden.

Die Nutzung des kostenlosen Services Packstation trägt zur Reduzierung von CO2-Emissionen sowie des Verkehrs innerhalb von Städten bei. Im Vergleich zu einer Haustür-Zustellung werden bei einer Packstationssendung bei der Auslieferung im Durchschnitt 30 Prozent CO2 eingespart. Denn die Zustellerinnen und Zusteller können pro Stopp an der Packstation mehrere Dutzend Pakete abliefern und abholen. Für die Be- und Entladung der Packstationen stehen bundesweit unter anderem bereits mehr als 35.000 Elektro-Fahrzeuge zur Verfügung.

Der Fokus von Deutsche Post und DHL liegt vermehrt in der Umsetzung nachhaltiger Citykonzepte: Die Packstationen befinden sich in der Regel an zentralen Orten des täglichen Lebens, wie zum Beispiel an Supermärkten, Tankstellen oder auf Firmengeländen. Ebenso spielen Wohnungsbaugesellschaften als Standortgeber in Wohngebieten eine bedeutende Rolle. Auch der Öffentliche Personennahverkehr und bundesweite Bahnhöfe als zentrale Drehscheiben mitten in der Stadt stehen im Vordergrund. Im Rahmen einer Kooperation mit der Deutschen Bahn baut DHL Packstationen auch an Bahnhöfen auf. „Die DHL Packstation ist ein Kernelement bei der Umsetzung einer nachhaltigen Logistik“, sagt Holger Bartels, Leiter des Multikanalvertriebs Post & Paket Deutschland von DHL Group.

Die App-gesteuerte Packstation benötigt kein Display, da die Kundin oder der Kunde sie ausschließlich mit seinem Smartphone bedient. „Wir haben die App-gesteuerten Packstationen intensiv getestet. Die Rückmeldungen der Kundinnen und Kunden sind sehr positiv und es hat sich gezeigt, dass die allermeisten Packstationskunden mit der Nutzung von Apps auf ihrem Smartphone bestens vertraut sind. Ein Großteil der App-gesteuerten Packstationen – so wie diese – ist mit Solarzellen auf dem Dach ausgestattet, sodass sich der neue Packstationstyp mit regenerativen Energien komplett selbst versorgen kann. „Da wir keine externe Stromquelle mehr benötigen, können wir die DHL Packstation jetzt auch an Orten aufstellen, wo dies vorher nicht möglich gewesen wäre. Wir werden unseren Service damit noch näher zu unseren Kundinnen und Kunden bringen“, sagt Bartels.

„Das Onlineshopping wird immer beliebter und somit werden auch unsere Packstationen immer häufiger genutzt. Unsere Kundinnen und Kunden stellen wir daher ein stetig wachsendes Netz an Packstationen zur Verfügung – und zwar an Orten, wo es für sie besonders bequem ist, weil sie keine zusätzlichen Wege haben“, so Holger Bartels. Weitere Vorteile: Die Packstation ist leicht zu bedienen und meist rund um die Uhr verfügbar. Zudem ist der Service kostenlos.

DHL hat den Packstationsservice bereits 2003 als erstes Unternehmen im deutschen Markt eingeführt. Schon heute können über 19 Millionen registrierte Kundinnen und Kunden rund 14.200 DHL Packstationen und 800 Poststationen mit insgesamt über 1,3 Millionen Fächern nutzen.  Aufgrund der hohen Kundennachfrage wird das Unternehmen die Zahl der Packstationen weiter erhöhen. Der Ausbau des Packstationsnetzes ist Teil eines mehrjährigen Digitalisierungsprogramms, das der Konzern DHL Group im März 2020 vorgestellt hat. Dabei investiert das Unternehmen in neue digitale Services und substanzielle Verbesserungen bereits bestehender Lösungen im Brief- und Paketbereich. Das Automatennetz soll bis 2030 auf rund 30.000 Automaten verdoppelt werden, einschließlich Packstationen, Poststationen und dem anbieteroffenen Format DeinFach.

Eine Anmeldung für den Packstation-Service ist unter dhl.de/packstation möglich. Für den Sendungsempfang an der App-gesteuerten Packstation benötigen Neukunden die Post & DHL App.

Unter deutschepost.de/standorte können Kundinnen und Kunden alle Standorte der Packstationen und Poststationen, aber auch der Filialen, Paketshops und Briefkästen von Deutsche Post und DHL abrufen.




Gemeinsam radeln und Kunst entlang der Seseke erleben

Bei einer Radtour entlang der Seseke kann die hölzerne Skulptur „Hogarth’s Dream“ entdeckt werden. Das Seseke-Kunstwerk aus der Ausstellung ÜBER WASSER GEHEN der Künstlerin Diemut Schilling lädt auch gleich zu einer kleinen Verschnaufpause ein. Foto: Ute Jäger/EGLV

Der Lippeverband organisiert geführte Radtouren entlang der Kunstroute „Über Wasser gehen“
Seseke-Gebiet. Ab Ende April organisiert der Lippeverband geführte Radtouren zu den Kunstwerken von „Über Wasser gehen“. Bis September können Interessierte an einem Sonntag im Monat die Seseke-Landschaft und die künstlerischen Arbeiten erkunden, die dort 2010 und 2013 entstanden sind. Die Tour findet am 27. April von Lünen nach Kamen statt.
Die Seseke wurde im Zuge der Industrialisierung begradigt, eingedeicht und in einen offenen Abwasserkanal umgebaut. Zwischen den 1980er Jahren und 2014 wurde im Rahmen des „Sesekeprogramms“ das Gewässer durch den Lippeverband wieder naturnah gestaltet. Die Kunstwerke von „Über Wasser gehen“ laden dazu ein, den Wandel des Flusses zu betrachten und die Landschaft neu zu erleben.

Während der geführten Touren werden einzelne Arbeiten aufgesucht und vorgestellt, unter anderem Thomas Strickers Landschaft im Fluss (2010), Bogomir Eckers Abnehmende Aussicht (2010) oder Danuta Karstens Stufen zur Körne (2010). Jeden Monat steht ein anderer Abschnitt des Flusses im Mittelpunkt. Neben der Kunst werden auf den Radtouren auch die Besonderheiten der Seseke-Landschaft sowie historische Bauten in Augenschein genommen. Am 20. Juli wird die Radtour mit einem Künstler*innengespräch verbunden: Anja Vormann und Gunnar Friel werden zusammen mit Dr. Agnes Sawer (Kuratorische Leitung beim Lippeverband) über die Neukonzeption ihrer Arbeit „Floating Stones“ (2013/2024) sprechen.

„Wir freuen uns, den Bürgerinnen und Bürgern die Kunstwerke von „Über Wasser“ gehen näherzubringen. Die Radtouren bieten eine wunderbare Gelegenheit, Natur und Kultur zu genießen und die Seseke-Region kennenzulernen“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes.

Die Teilnahme an den Radtouren ist kostenfrei. Es wird lediglich ein eigenes Rad benötigt. Alle Termine und weitere Informationen sind auf der Website von Emschergenossenschaft/Lippeverband aufgeführt: Termine Archiv – eglv.

„Über Wasser gehen“ war ein interkommunales Kunstprojekt, das 2010 im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres an der Seseke stattfand und vom Lippeverband, dem Kreis Unna, den sechs Anrainerstädten Lünen, Bergkamen, Kamen, Bönen, Unna, Dortmund und RUHR.2010 ins Leben gerufen wurde. Unter der kuratorischen Leitung von Billie Erlenkamp wurden künstlerische Arbeiten entlang der Seseke und ihrer Zuläufe realisiert, die sich mit dem Wandel der Region und mit der ökologischen Transformation des Flusssystems auseinandersetzen. Nach 2010 wurde „Über Wasser gehen“ zusammen mit dem Kreis Unna, den sechs Anrainerstädten, dem Regionalverband Ruhr, den Urbanen Künsten Ruhr und dem Lippeverband weiterentwickelt und 2013 nochmals durchgeführt.




Bergkamen tritt Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ bei

Stadtkämmerin Sandra Diebel

Die Stadt Bergkamen ist dem Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ beigetreten. Damit wächst das Bündnis auf 72 Mitglieder aus acht Bundesländern mit insgesamt rund zehn Millionen Einwohnern. Alle Mitgliedskommunen sind besonders vom Strukturwandel betroffen, kämpfen mit hohen Sozialausgaben und niedrigen Steuereinnahmen. Die Stadt Bergkamen setzt sich mit diesem Schritt aktiv für eine gerechte Finanzverteilung ein.

„Der Beitritt von Bergkamen ist ein starkes Zeichen: Unsere Städte stehen zusammen, um für eine faire Finanzausstattung zu kämpfen. Je größer unser Bündnis, desto lauter unsere Stimme!“, betont Silke Ehrbar-Wulfen, Sprecherin des Bündnisses und Kämmerin der Stadt Gladbeck.

Viele Kommunen stehen finanziell unter Druck, da Bund und Länder ihnen immer mehr Aufgaben übertragen, ohne für ausreichende Mittel zu sorgen. Um Pflichtaufgaben zu erfüllen, sind viele Städte gezwungen, Kredite aufzunehmen. So sind bundesweit Altschulden in Höhe von rund 35 Milliarden Euro entstanden. Gleichzeitig steigen die Sozialausgaben, etwa für Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfe und Pflegekosten, weiter an.

Das Bündnis fordert daher eine faire Finanzausstattung, Investitions- und Instandhaltungsfonds sowie eine Reform der Förderpolitik. Wichtig ist, dass neue Aufgaben nicht ohne gesicherte Gegenfinanzierung übertragen werden und Fördermittel unbürokratisch vergeben werden, betont Kämmerin Sandra Diebel.




Noch freie Plätze bei der Volkshochschule im Kurs „Digitalkamera: einstellen – fertig – los!“

Digitale Fotos sind schnell gemacht, aber nicht jeder „Schnappschuss“ eignet sich zum Weiterverschicken. Sie haben eine Digitale Spiegelreflexkamera (DSLR mit oder ohne Spiegel von Canon, Nikon, Sony, Lumix, usw.) und wissen gar nicht, wofür all die Knöpfe und Einstellungen gut sind? Im Vollautomatik-Modus kann man natürlich anfangen zu fotografieren, aber in der Kamera steckt noch viel mehr Potential, um ästhetisch und technisch geeignete Fotos selbst zu erstellen und weiter zu verschicken, laut Kursleiter Dr. Tom Fliege.

Gemeinsam machen sich die Teilnehmer auf die Reise und erforschen Wechselobjektive und die wichtigsten Kamerafunktionen. Sie werden viel ausprobieren, sich gegenseitig portraitieren und kleine Gegenstände fotografieren. Brennweite, Blende, ISO, Schärfentiefe und Bewegungs(un)schärfe sind schon bald keine Fremdwörter mehr und so lassen sich nach dem Kurs viel spannendere Bilder gestalten.

Kursnummer: 251-2111
Leitung: Herr Dr. Tom Fliege
Datum: 08. April 2025
Zeit: 18:00 – 22:00 Uhr
Ort: VHS-Gebäude „Treffpunkt“; EG; Raum 102 (barrierefrei)
Kosten: 45 Euro
Hinweis: Bringen Sie bitte Ihre Kamera (mit den Buchstaben P, Tv/S, Av/A, M auf dem Moduswahlrad), Bedienungsanleitung, geladene Akkus, Speicherkarte, Objektive und weitere Ausrüstung mit.

Weitere Informationen und Kursinhalte können sie aus der Homepage der VHS Bergkamen unter https://vhs.bergkamen.de entnehmen. Dort können Sie sich auch bequem online anmelden. Gerne berät Sie das VHS-Team auch persönlich und nimmt Ihre Anmeldungen während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 – 12.00 Uhr und montags und donnerstags von 14.00 – 16:00 Uhr oder telefonisch unter den Rufnummern 02307/284 952 und 284 954 entgegen.




Kooperationsvereinbarung unterzeichnet: Partnerschaft für Demokratie

Unterzeichneten die Vereinbarung: Landrat Mario Löhr (vorne links) und Geschäftsführer Kenan Küçük (vorne rechts). Mit dabei: Şaziye Altundal-Köse (KI-Leiterin, hinten links), Şengül Ersan (Fachbereichsleiterin Zuwanderung und Integration, hinten Mitte) und Dominik Donges (Projektleitung Multikulturelles Forum, hinten rechts). Foto: Kreis Unna

Der Kreis Unna stärkt gemeinsam mit dem Multikulturellen Forum e.V. über das Programm „Demokratie leben!“ das zivilgesellschaftliche Engagement und fördert eine lebendige Demokratie vor Ort – das hat der Kreistag am 25. März beschlossen. Die Kooperationsvereinbarung dazu ist am 26. März unterzeichnet worden.

„Demokratie leben!“ ist ein Bundesprogramm, das darauf abzielt, demokratisch aktive Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen im Kreisgebiet zu vernetzen und zu fördern. „In enger Zusammenarbeit zwischen kommunaler Verwaltung und Zivilgesellschaft wollen wir so weiter eine Kultur des respektvollen Miteinanders und der gegenseitigen Anerkennung fördern“, so Şaziye Altundal-Köse, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Unna.

Verein als Dreh- und Angelpunkt
Das Multikulturelle Forum e.V. übernimmt dabei als Koordinierungs- und Fachstelle eine zentrale Rolle. Es baut jetzt zunächst federführend ein Bündnis auf, geht in neun Städte und Gemeinden im Kreis Unna (Lünen als kreisgrößte Stadt organisiert die Bündnisarbeit selbst) und fragt Bedarfe bei Organisationen ab und baut ein Handlungskonzept auf. Finanziert wird das Programm vom Bund mit 73.000 Euro im ersten Jahr. Weitere Gelder sollen folgen.

Im nächsten Jahr sollen so dann vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen angeboten werden können, darunter Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Fachkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie die breite Öffentlichkeit – alle mit dem Ziel, Demokratie und Vielfalt zu fördern.

„Es ist ein tolles Programm, das glaube ich zur richtigen Zeit kommt“, so Landrat Mario Löhr. „Die Demokratie steht unter Druck – das ist weltweit zu beobachten. Von daher ist es wichtig, jetzt Impulse zu setzen, um Freiheit und Vielfalt auch in Zukunft verteidigen zu können.“

Engagement-Förderung
„Unser Ziel ist es, die demokratische Teilhabe zu fördern und aktiv gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit vorzugehen“, betont Kenan Küçük, Geschäftsführer des Multikulturellen Forums. „Durch das Programm schaffen wir ein Netzwerk, das sich für Vielfalt und ein friedliches Zusammenleben einsetzt.“
Die Handlungsfelder des Projekts umfassen die Förderung demokratischen Engagements, den Abbau von Diskriminierung sowie die Prävention von Extremismus. Für weitere Informationen steht das Multikulturelle Forum e.V. unter www.multikulti-forum.de zur Verfügung. Das Kommunale Integrationszentrum übernimmt eine koordinierende Funktion. PK | PKU




„Quatschtisch“ der SPD Rünthe am Samstag am Eingang des Landwehrparks an der Glückaufstraße

Am kommenden Samstag, den 29. März 2025, findet von 14 Uhr bis 15:30 Uhr wieder der monatliche Quatschtisch, das Gesprächsformat der SPD-Rünthe, statt. Dieses Mal mit dem Ratskandidaten Alexander Höll und Ortsvorsteher Klaus Kuhlmann an der Glückaufstraße 28 am Eingang zum Landwehrpark. Der Ortsverein setzt damit sein Vorhaben direkt zu den Menschen in die Siedlungen zu kommen fort. „Lassen Sie uns über Ihre Themen sprechen. Die Aufwertung der Alten Kolonie, das Beleben des Landwehrparks – und noch einiges mehr. Wir freuen uns auf Sie“, erklärt der örtliche Ratskandidat Alexander Höll.




Umfrage zum Mobilitätsverhalten in Bergkamen – Ihre Meinung zählt!

Wie kommen Sie in Bergkamen von A nach B? Fahren Sie mit dem Auto zum Einkaufen oder erledigen Sie Ihre Besorgungen lieber zu Fuß? Nutzen Sie den öffentlichen Nahverkehr auf dem Weg zur Arbeit oder greifen Sie öfter zum Fahrrad? Diese und viele weitere Fragen zum Mobilitätsverhalten der Bergkamener Bürgerinnen und Bürger sind bislang noch nicht umfassend erfasst worden. Doch genau diese Informationen sind eine wichtige Grundlage für die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte und die gezielte Planung der Verkehrsinfrastruktur.

Die Stadt Bergkamen bittet daher ihre Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe: Welche Wege legen Sie in Ihrer Freizeit und im Alltag zurück – und mit welchem Verkehrsmittel?

Ab Anfang April erhalten mehr als 6.000 zufällig ausgewählte Haushalte die Befragungsunterlagen. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig und anonym. Die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, den Fragebogen schriftlich per Post, online oder telefonisch auszufüllen. Die Stadt Bergkamen setzt auf eine hohe Beteiligung, um repräsentative und aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen.

Die Fragebögen beinhalten standardisierte Fragen zum Verkehrsverhalten an festgelegten Stichtagen. Diese Fragen orientieren sich an den Methoden von renommierten Instituten und ermöglichen somit einen Vergleich mit anderen Städten sowie einen Abgleich der Ergebnisse mit bundesweiten Statistiken, wie der Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV).

Ein besonderer Schwerpunkt der Umfrage liegt auf dem Rad- und Fußverkehr, da die Lebensqualität in Städten maßgeblich von guten Bedingungen für die Nahmobilität abhängt. Auch der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) spielt eine wichtige Rolle als umweltfreundliches und klimafreundliches Verkehrsmittel. Darüber hinaus werden die Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung zum Autoverkehr gefragt: Was läuft gut, und wo sehen sie Verbesserungspotenzial?

Die Stadt Bergkamen bedankt sich im Voraus bei allen Teilnehmenden und freut sich auf wertvolle Einblicke, die zur Verbesserung der Mobilität in unserer Stadt beitragen werden.

Durchgeführt und ausgewertet wird die Befragung von der Planungsgesellschaft büro stadtVerkehr aus Hilden. Weitere Informationen zur Haushaltsbefragung in Bergkamen erhalten Sie unter: www.bergkamen.de




10.000 Grüne Dächer: Lippeverband stellt neues Förderprogramm für Bürger*innen vor

Möglichst viele Dächer in der Lippe-Region begrünen – das ist das Ziel des neuen Förderprogramms des Lippeverbands. Es richtet sich an Eigentümer*innen in allen Lippe-Kommunen, deren Immobilie im Einzugsgebiet des Wasserwirtschaftsverbandes liegt. 50 Euro Förderung pro Quadratmeter begrünter Dachfläche gibt es für Hausbesitzer*innen. Die Förderung gilt neu in 32 Städten und Gemeinden der Lippe-Region, zusammen mit dem „10.000 Grüne Dächer“-Programm im Emscher-Gebiet in insgesamt 48 Kommunen.

Starkregen, Dürre oder Hitze – auch die Städte in der Lippe-Region haben mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen. Ein wirksames Mittel bei der Anpassung sind begrünte Dächer. „Dachbegrünungen sind nicht nur aus der Luft ein Hingucker, sondern sie sind auch gut für Gesundheit, Luft- und Lebensqualität, Artenvielfalt und Stadtklima“, sagte Bodo Klimpel, Ratsvorsitzender des Lippeverbands, bei der Vorstellung des neuen Förderprogramms „10.000 Grüne Dächer“ im Kreishaus in Recklinghausen. „So viele Dächer sind noch grau, zum Beispiel von Garagen, Anbauten oder Carports. Das wollen wir gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern ändern“, erklärte Bodo Klimpel weiter. Das Förderprogramm richtet sich an Eigentümer*innen in allen Lippeverbands-Kommunen, deren Immobilie im Einzugsgebiet des Wasserwirtschaftsverbandes liegt (siehe Karte Fördergebiet auf www.klima-werk.de/gruendachfoerderung). Die attraktive Förderung können Bürger*innen bequem digital beantragen.

Ein Gründach ist ein Dach mit Plus
Ein begrüntes Dach ist ein Dach mit Plus! Weil es zum Beispiel Regenwasser speichert, verdunstet und so eine Kühl-Wirkung fürs Stadtklima hat. „Dachbegrünungen sind ein wichtiger Baustein beim klimarobusten, blau-grünen Umbau der Städte nach dem Prinzip der Schwammstadt“, sagte Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbands. Wie die Emschergenossenschaft arbeitet nun auch der Lippeverband in der Zukunftsinitiative Klima.Werk gemeinsam mit Kommunen für eine wasserbewusste Stadtentwicklung. „Alle unsere Maßnahmen zielen darauf ab, dass die wertvolle Ressource Regenwasser nicht mehr in die Kanalisation abgeleitet wird, sondern vor Ort versickert oder gespeichert wird“, so Uli Paetzel. Zum Beispiel in einem Gründach.

Die Infrastrukturen an den Klimawandel anzupassen, gelingt nur gemeinsam: Städte, Unternehmen, Bürger*innen müssen mitmachen. „Deshalb machen wir mit unserer neuen Förderung für Hausbesitzerinnen und -Besitzer in der Lippe-Region ein starkes Angebot. Machen Sie mit!“, appellierte Uli Paetzel.

Bis zu 10.000 Euro Förderung möglich
50 Euro pro Quadratmeter Dachbegrünung erhalten förderberechtigte Antragsteller*innen. Die Förderung kann für ein Dach oder mehrere Dächer eines Grundstücks (gleiche Postanschrift) beantragt werden, insgesamt können so maximal 200 Quadratmeter Fläche begrünt werden. Bis zu 10.000 Euro Förderung können Dachbegrüner*innen also bekommen. Für die Dachbegrünung kann eine Fachfirma beauftragt werden, eine Umsetzung in Eigenarbeit ist ebenfalls möglich, beides ist förderfähig (Übrigens: Wer größere Flächen begrünen will, wendet sich an hallo@klima-werk.de).

Erweiterung des Fördergebiets für einige Kommunen
Das „10.000 Grüne Dächer“-Programm gibt es bereits seit 2023 im Raum der Emschergenossenschaft. Für einige Kommunen, die im Einzugsgebiet beider Wasserwirtschaftsverbände liegen, bedeutet die aktuelle Ausweitung des Förderprogramms, dass nun alle oder fast alle Stadtteile im Fördergebiet liegen (Dinslaken, Bottrop, Gladbeck, Dortmund, Herten, Recklinghausen, Holzwickede, Gelsenkirchen, Oberhausen).

Hier gilt die Förderung im Lippeverbandsgebiet
In folgenden Städten und Gemeinden im Gebiet des Lippeverbands gilt das Förderangebot (meist im gesamten Stadtgebiet, in Ausnahmefällen nur in einigen Ortsteilen): Reken, Dülmen, Lüdinghausen, Nordkirchen, Nottuln, Olfen, Senden, Bottrop, Dortmund, Gelsenkirchen, Hamm, Oberhausen, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Waltrop, Ense, Bad Sassendorf, Möhnesee, Soest, Welver, Werl, Ahlen, Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen, Lünen, Selm, Unna, Werne, Dinslaken, Hünxe, Schermbeck, Voerde

Voraussetzungen, Förderanträge, Webseite
Alle Informationen zur Förderung und zu den Voraussetzungen finden Interessierte auf www.klima-werk.de/gruendachfoerderung, über diese Webseite ist auch das digitale Förderportal zur Antragstellung zu erreichen.

Die wichtigsten Informationen zur Förderung:

Was wird unter welchen Voraussetzungen gefördert?

Das zu begrünende Dach/ die zu begrünenden Dächer liegt/liegen im Fördergebiet. Zum Fördergebiet gehören alle kanalisierten Flächen, von denen Misch- und Regenwasser in Richtung einer Anlage des Lippeverbands fließen. Damit entspricht das Fördergebiet weitgehend dem Verbandsgebiet des Lippeverbands. Interessierte Eigentümer*innen können auf klima-werk.de/gruendachfoerderung oder im Antragsportal (über die Webseite erreichbar) einsehen, ob ihre Adresse im Fördergebiet liegt.
Die zu begrünende Dachfläche ist an die Kanalisation angeschlossen. Ziel des Förderprogramms ist ein klimaresilienter Umgang mit der Ressource Regenwasser. Dieses soll nicht länger in die Kanalisation eingeleitet werden, sondern zum Beispiel in einem Gründach gespeichert werden und verdunsten. Nur wenn eine Dachfläche an die Kanalisation angeschlossen ist, trägt eine Begrünung dieses Daches dazu bei, dass Regenwasser nicht mehr unnötig abgeleitet wird. Dachbegrünung wird sowohl im Misch- als auch im Trennsystem gefördert!
Mit der Maßnahme wurde noch nicht begonnen.
Die Dachbegrünung ist nicht verpflichtend (zum Beispiel als Auflage in einem Bebauungsplan, einer Satzung, etc.).
Die Dachbegrünung entspricht den Anforderungen an den Aufbau. Damit die Dachbegrünung wie gewünscht Regenwasser speichern kann, muss sie mit einem Mindestaufbau von 10 Zentimetern hergestellt werden oder so, dass sie eine Wasserspeicherkapazität von mindestens 25 Litern/m² hat (siehe Herstellerangaben).