Kultursaison 2022 beginnt etwas verspätet aber mit gleich mehreren Attraktionen

Roger and Till

Die Kultursaison 2022 startet (hoffentlich!)  am 02. Februar 2022 mit dem Sparkassen Grand Jam und dem Duo „Roger and Till“ im Thorheim. Der gebürtige Engländer Roger C. Wade und Till Seidel präsentieren eine frische Mischung aus traditionellem Blues, Boogie und Rock ‘n‘ Roll, Klassiker aus den 40ern und 50ern oder Rock ´n‘ Roll aus den 60ern. Zwei Sänger, eine Mundharmonika, eine Gitarre, das ergibt relaxte Spielfreude. Roger und Till sind Garant für feinstem Blues und Boogie.

Andrea Bongers. Foto: Boock

In der Reihe mittwochsMIX präsentiert Andrea Bongers am 09.Februar 2022 Ihr neues Programm mit dem Titel „Bock drauf“. Andrea Bongers verspricht zu ihrem Programm: Das knallt.
Die Gäste erwartet eine rasante Kabarett-Show mit Puppen und Potpourris. Bongers dreht durch. Die felligen Gesellen tanzen aus der Reihe. Die Puppenspielerin (u. a. Sesamstraße) produziert ihren neuen Abend nur für Erwachsene. Zu Bongers Bühnenpartnern gehören unter anderem
Heinz – die härteste Stoffpuppe der Welt, Sissy Snake – die Schlange und auch
Uwe Sattmann – Journalist und Supermacho. Ein Abend mit turbulenter Unterhaltung.

Der Tod- Death Comedy. Foto: Exitussi

Ein besonderes Highlight in einer besonderen Location findet am Freitag, den 18.02.2022 statt. Der „Tod“ tritt an diesem Abend mit seinem Programm „Zeitlos“ in der Trauerhalle Weddinghofen auf. In seiner neusten und bisher kritischsten Show widmet sich der Erfinder der Death Comedy der absoluten Mangelware der Menschheit und versucht mit dem Publikum herauszufinden, ob Ewigkeit denn wirklich immer erstrebenswert sein sollte.

Alle Termine im Überblick:

Sparkassen Grand Jam

Roger an Till

MI, 02.02.2022 / 20.00 Uhr

Thorheim, Landwehrstraße 160, Bergkamen

mittwochsMIX
Andrea Bongers

MI, 09.02.2022 / 19.30 Uhr

studio theater bergkamen, Albert-Schweitzer-Str. 1, Bergkamen

Sonderveranstaltung

Der Tod- Death Comedy

FR, 18.02.2022 / 20.00 Uhr
Trauerhalle Bergkamen-Weddinghofen, Am Hauptfriedhof 8, Bergkamen

Alle Veranstaltungen finden unter den aktuellen Coronaschutzbestimmungen statt.
(2 G Veranstaltungen, Maskenpflicht am Platz)

 

 




Vortreffen zum Internationalen Frauentag 2022 in Bergkamen

Weltweit wird der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert. Ein Tag für die Rechte der Frauen, für den Frieden und eine humane Gesellschaft. Auch in Bergkamen soll der 38. Internationale Frauentag wieder gefeiert werden – coronakonform.

Denn erneut ausfallen lassen mag das Frauentagsteam um die Bergkamener Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper diesen so wichtigen Tag nicht. „Ideen zum Frauentag 2022 gibt es bereits genug“, sagt Martina Bierkämper.  Wie diese aber angesichts der aktuell geltenden Coronaregeln ausgestaltet und tatsächlich umgesetzt werden können, darüber berät nun das Frauentagsteam:

Am Donnerstag, 20. Januar 2022, beginnt um 18.30 Uhr in den Räumen der VHS, Lessingstraße 2 in Bergkamen das erste Vorbereitungstreffen in hybrider Form.

Dazu kommt ein Teil der Frauen direkt im Treffpunkt zusammen. Wer online an den Planungen teilnehmen möchte, kann sich telefonisch oder via Mail bei der Gleichstellungsbeauftragten Martina Bierkämper unter M.bierkaemper@bergkamen.de oder Tel. 02307/965-339 anmelden.

Der Bergkamener Internationale Frauentag wird unter Federführung der Gleichstellungsstelle  der Stadt Bergkamen in Kooperation mit vielen Frauenverbänden und –gruppen seit 1984  jährlich im März groß gefeiert – mit Ausnahme des vergangenen Jahres, da verhinderte die Pandemie zumindest größere Pläne.

Doch der Tag, den Frauen auf der ganzen Welt zum Anlass nehmen, ihren Forderungen nach Gleichberechtigung und Chancengleichheit Nachdruck zu verleihen, soll in diesem Jahr in Bergkamen wieder eine besondere Note erhalten.




Angebot der Erziehungsberatungsstelle für Eltern: Abenteuer Pubertät

Diplom-Psychologin Andrea Brinkmann.

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen laden Eltern und andere Erziehende von pubertierenden Kindern und Jugendlichen am Donnerstag, den 20. Januar um 19:00 Uhr zu einem ca. zweistündigen, kostenlosen Informationsabend ein. Die Psychologin und ausgewiesene Expertin für das Thema Pubertät Andrea Brinkmann beleuchtet die typischen Anzeichen sowie ihre Auswirkungen für das Familienleben, skizziert hilfreiche Tipps zu den sich daraus ergebenden Herausforderungen im Alltag und stellt sich den Fragen der Teilnehmenden. Aufgrund der Pandemie findet die Veranstaltung im Online-Format per Zoom statt. Interessierte können sich bis einschließlich 20.01.2022, 16.00 Uhr, per E-Mail anmelden.

Familien von pubertierenden Kindern und Jugendlichen sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, woraus sich nicht selten große Belastungen ergeben, die häufig nicht allein mit gutem Willen oder gut gemeinten Ratschlägen zu bewältigen sind.

Wer kennt das nicht: Zu Beginn der Pubertät verwandeln sich die sonst so umgänglichen Lieblinge in rabiate Störenfriede, möchten mit „Familie“ nichts mehr zu tun haben und ziehen sich immer mehr zurück. Der erste Liebeskummer wird zur totalen Krise und der Einfluss der Clique sowie erste Kontakte mit Zigaretten, Alkohol und vielleicht auch anderen Drogen lassen Eltern an sich und ihren bisherigen Erziehungsstrategien zweifeln. In solchen Situationen geraten Eltern nicht selten unter Stress und fühlen sich hilf- und ratlos.

„Darum ist es günstig durch frühzeitiges, vorbeugendes Handeln typische Konfliktsituationen durch das konsequente Einhalten erprobter Strategien schon im Vorfeld zu entschärfen“, weiß die Referentin Andrea Brinkmann. Wie das im Einzelnen aussehen kann, veranschaulicht Brinkmann in der Veranstaltung.




Stadtverband der Jungen Liberalen in Bergkamen gegründet

Der neue Vorstand und Gäste: V.l.n.r.: Tom Pracht, Jonas Degen
(Bezirksvorsitzender), Anna Neumann (stellv. Landesvorsitzende), Sebastian Knuhr,
Pascal Schumann, Fatih Karabel, Stefan Heßler, Sascha Schleupner, Jonathan
Dammermann (Kreisvorsitzender)

Am Sonntag haben die Jungen Liberalen einen Stadtverband gegründet und das Bergkamener Ratsmitglied Sebastian Knuhr zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Der Jurastudent erklärte: „Als Junge Liberale wollen wir etwas in Bergkamen bewegen und die Interessen der Jungen Generation vertreten. Im letzten Jahr konnten wir ein steigendes
Interesse der an FDP und den Jungen Liberalen feststellen. Wir haben nicht nur ein starkes Ergebnis bei den Jungwählern bei der Bundestagswahl geholt, sondern auch unsere Mitgliederzahl erheblich steigern können. Ich freue mich auf die neuen Aufgaben als Vorsitzender und möchte die Anliegen der jungen Generation mit in meine Arbeit als
Ratsmitglied und Landtagskandidat nehmen.“

Der Vorstand wird komplettiert von Sascha Schleupner als stellvertretendem Vorsitzenden und Pascal Schumann als Geschäftsführer. Als Beisitzer wurden Tom Pracht, Stefan Heßler und Fatih Karabel gewählt. Als Gäste konnten die Jungen Liberalen Bergkamen unter anderem die stellvertrende Landesvorsitzende der JuLis Anna Neumann, die
Landtagsabgeordnete Susanne Schneider und die Fraktionsvorsitzende der FDP Bergkamen Angelika Lohmann-Beganer begrüßen, die allesamt kurzweilige Grußworte hielten.

Ebenso anwesend war der Vorsitzende der Jungen Liberalen Kreis Unna, Jonathan Dammermann, der die Versammlung leitete. Er erklärt: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, einen Stadtverband in Bergkamen zu gründen. Wir haben hier viele motivierte Mitglieder und keinen Aufnahmestopp. Wer mitmachen will, ist herzlich willkommen. Mit Sebastian Knuhr haben die JuLis Bergkamen einen Vorsitzenden, der in jungen Jahren schon politisch einiges erreicht hat.“




Online-Vortrag: „Heimische Gartenvögel“

Diestelfink in einem Garten in Bergkamen.

Die Geologin, Dr. Janine Teuppenhayn, beobachtet mit Begeisterung heimische Gartenvögel sowie andere Vögel auf ihren Exkursionen im In- und Ausland. Ganz besonders erfreut ist sie darüber, dass im eigenen, kleinen Hausgarten in Bönen bisher insgesamt 42 unterschiedliche Vogelarten gezählt werden konnten  – darunter allein sechs verschiedene Meisen- und acht Finkenarten. Da beim Ehepaar Teuppenhayn die Fotokamera praktisch immer griffbereit liegt, sind in den vergangenen Jahren so viele Vogelbilder entstanden, dass sie mittlerweile sechs Fotobücher füllen.

Die Referentin zeigt am 10. Februar um 19 Uhr in einem Onlinevortrag ihre Aufnahmen und erklärt typische Verhaltensweisen wie Balzverhalten, Nestbau, Konkurrenz an der Futterstelle, Baden im Teich, Gefiederpflege oder das Füttern der Jungen anhand ihrer Fotografien.

Aufgrund der Pandemiesituation bieten das Umweltzentrum den Vortrag über Zoom als Videovortrag an. Eine Anmeldung beim Umweltzentrum Westfalen per Mail an umweltzentrum_westfalen@t-online.de oder unter 0 23 89 – 98 09 11 ist bis zum 1. Februar mit Angabe der E-Mail-Adresse erforderlich. Die Kosten betragen 5,00 Euro je Teilnehmenden und sind bis zum Anmeldeschluss an das angegebene Konto zu überweisen:

Sparkasse Bergkamen-Bönen

IBAN: DE19 4105 1845 0004 0153 35

BIC: WELADED1BGK

Verwendungszweck: Onlinevortrag Heimische Gartenvögel

Den Link zum Vortrag bekommen die Teilnehmenden nachdem die Anmeldegebühr eingegangen ist.




Neuer „Hoppers“-Kurs beim TuS Weddinghofen 1959 e.V.

Mit Beginn des neuen Jahres startet ab Freitag, den 21. Januar, ein neuer „Hoppers“-Kurs beim TuS Weddinghofen 1959 e.V.! Dieser findet einmal wöchentlich freitags von 18:00 bis 19:00 Uhr in der Turnhalle der Pfalzschule in  Weddinghofen statt.

„Wir freuen uns über jede/n Teilnehmer/in, ob Vereinsmitglied oder nicht. Vorerfahrungen hinsichtlich der „Hoppers“-Schuhe sind nicht notwendig und sie sind in verschiedenen Größen in der Turnhalle vorhanden. Bringen Sie am besten lange, etwas dickere Socken mit und viel Spaß! Es gelten selbstverständlich die Corona-Schutzmaßnahmen der aktuell geltenden Fassung der Coronaschutzverordnung“, schreibt der Weddinghofen.

Weitere Informationen zu unserem Sportangebot finden Sie unter www.tus-weddinghofen.de oder kontaktieren Sie uns gerne unter info@tus-weddinghofen.de.




SuS Rünthe für sein soziales Engagement mit der Sepp-Herberger-Urkunde auszuzeichnet

Gruppenbild nach der Ehrung (v. l.): FLVW Geschäftsführer Wilfried Busch , FLVW Präsidenten Gundolf Walaschewski, Dietmar Wurst 1. Vorsitzender SuS Rünthe, Alexander Lüggert FLVW, Toni Tuklan und Elke Robert FLVW.

Der SuS Rünthe wurde am Dienstag für seine Aktion „Glücklich geht einfach/ Sportartikel für Afrika“ mit der Sepp Herberger Urkunde ausgezeichnet. Die Sepp Herberger Stiftung schrieb folgendes zur Begründung:  „Wir freuen uns Ihr beeindruckendes Engagement mit einer Sepp-Herberger-Urkunde auszuzeichnen. Nochmals: herzlichen Dank für Ihre Bewerbung. Ihr Engagement ist großartig und wir hoffen, dass Sie Ihre Arbeit auch zukünftig genauso erfolgreich fortsetzen werden.“ Sepp Herberger war von 1950 bis 1964 Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Alljährlich werden die Sepp-Herberger-Urkunden für beeindruckendes ehrenamtliches Engagement an Akteure des organisierten Fußballs verliehen. Daher ist der SuS Rünthe stolz darauf, diese Auszeichnung von der DFB-Stiftung Sepp Herberger bekommen zu haben. Von den mehr als 24.000 Vereine, die im DFB organsiert sind, ausgewählt zu werden ist sicherlich eine sehr schöne Auszeichnung! Der SuS Rünthe bekommt die Urkunde in der Kategorie „Sozialwerk“ verliehen.

Übergeben wurde die Urkunde im SportCentrum Kaiserau durch den Präsidenten, Gundolf Walaschewski und dem Geschäftsführer, Wilfried Busch,  des Fußball- und Leichtathletikverbandes (FLVW). Mit dabei waren auch Elke Robert und Alexander Lüggert aus dem Integrations Team des FLVW.

Auch FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski zeigte sich begeistert von der geehrten Aktion. „Es freut uns sehr, wenn wir solch ein politisches Engagement unterstützen können. Die Umsetzung ist nicht immer einfach, deswegen braucht es Privatpersonen, die sich in diesen Bereichen einsetzen“, sagt Walaschewski.




Geänderte Corona-Regeln: NRW setzt neue Verordnung in Kraft

Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine geänderte Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes veröffentlicht. Inhalt: die Verkürzung der Isolierung (Absonderung von infizierten Personen) und Quarantäne (Absonderung von Kontaktpersonen) bei Corona-Infektionen. Die neuen Regeln ersetzen die Allgemeinverfügung des Kreises der letzten Woche.

Die Änderungen sind seit 16. Januar gültig und gelten automatisch – wie schon die Regeln der Allgemeinverfügung – auch für aktuelle Isolierungs- und Quarantäneanordnungen, auch wenn sie andere Fristen und Regelungen vorsehen. Ein Blick auf die wichtigsten Regeln:

Regeln für Infizierte

Wer infiziert ist, muss automatisch und auch ohne gesonderte behördliche Anordnung für zehn volle Tage (ab Symptombeginn bzw. positivem Test) in Isolierung.
Eigenständige Verkürzung der Isolation auf sieben Tage ist möglich (mindestens 48 Stunden symptomfrei) mit negativem offiziellem Schnelltest oder PCR-Test.
Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeheimen etc. benötigen zum Freitesten immer ein PCR-Test.
Infizierte müssen Kontaktpersonen der letzten zwei Tage schnellstmöglich eigenständig informieren.

Regeln für Kontaktpersonen

Kontaktpersonen aus dem gleichen Haushalt müssen ebenfalls automatisch in Quarantäne (zehn Tage ab Symptombeginn oder positiver Testung der infizierten Person).
Bei Symptomfreiheit Verkürzung auf sieben Tage (negativer offizieller Schnelltest oder PCR-Test) möglich.
Kita-Kinder und Schüler können Quarantänezeit mit einem negativen Test auf fünf Tage verkürzen (treten während Quarantäne Symptome auf, ist ein PCR-Test vorzunehmen).
Keine automatische Quarantäne bei anderen Kontaktpersonen (z.B. bei privaten Treffen, gemeinsamen Sport), Ausnahme: Gesundheitsamt ordnet sie an.
Wer weiß, dass er Kontaktperson ist, sollte unbedingt seine Kontakte reduzieren, Maske tragen und bei fehlender Impfung sich selbst isolieren.

Ausnahmen: Diese Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne

Personen mit einer Auffrischungsimpfung (bedeutet: drei Impfungen – auch Johnson & Johnson-geimpfte müssen drei Impfungen haben, um als geboostert zu gelten)
Geimpfte Genesene: Vollständig Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben. Unabhängig von der Reihenfolge reicht also eine Genesung und mindestens eine Impfung. Als Nachweis der Genesung dient ein positiver PCR-Testnachweis.
Personen mit einer zweimaligen Impfung: Dies gilt ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung.
Genesene: Dies gilt ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag ab dem Datum der Abnahme des positiven Tests.
Diese Ausnahmen befreien auch von der Testpflicht bei 2G+.

Die komplette Verordnung und alle aktuellen Regeln sind unter www.land.nrw/corona zu finden. PK | PKU




FFP2 auch in Impfstellen: Maskenpflicht während der Spritze

In der vergangenen Woche hat die Kreisverwaltung für alle Dienstgebäude der eine FFP2-Maskenpflicht eingeführt. Das Tragen einer FFP2-Maske gilt danach auch in allen Impfstellen in Verantwortung des Kreises Unna.

Damit sind neben der Impfstelle im ehemaligen Impfzentrum an der Platanenallee in Unna auch alle Impfstellen in den Kommunen gemeint. Eine Auflistung dieser Impfstellen findet sich unter: www.kreis-unna.de/impfen. PK | PKU




Die Sternsinger brachten den Segen – auch in Corona-Zeiten!

Nur sind sie wieder nicht von Haus zu Haus gegangen. Stattdessen haben sich vom 6. bis zum 9. Januar kleine Sternsinger-Gruppen vor und nach den Wochenendgottesdiensten am Eingang unserer Kirchen versammelt. Außerdem hat die Gemeinde im Weihnachtspfarrbrief wie im vergangenen Jahr den Segen der SternsingerInnen beigelegt.

Herzlichen Dank den kleinen und großen Königen unserer Pfarrei Heilig Geist in Bergkamen, die – natürlich mit Mund-Nasen-Bedeckung, einer Sternlänge Abstand und unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzverordnung die Aktion Dreikönigssingen 2022 unterstützt haben. In diesem Jahr brachten die Mädchen und Jungen in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige auf diese Art und Weise den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen, sammelten kontaktlos für benachteiligte Kinder in aller Welt und wurden damit selbst zu einem wahren Segen bei der 64. Aktion Dreikönigssingen.

1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Rund 1,23 Milliarden Euro sammelten die Sternsinger seit dem Aktionsstart, mehr als 76.500 Projekte für benachteiligte Kinder in verschiedenen Ländern. Bei der 63. Aktion zum Jahresbeginn 2021 sammelten die Mädchen und Jungen aus rund 8.000 Pfarrgemeinden trotz Corona-Pandemie und Lockdown rund 38,2 Millionen Euro.

Über eine Spende zugunsten des Kindermissionswerkes würden wir uns weiterhin sehr freuen. Die Spendenaktion läuft noch bis zum 15. Februar 2022.

Spendenstand per 18.01.2022:           10.664,62 Euro

Spenden können Sie ganz bequem online über über das Spendenportal des Kindermissionswerkes (eine Spendenbescheinigung kommt automatisch), über den unten abgedruckten QR-Code (eine Spendenbescheinigung kommt automatisch) oder per Überweisung auf das Konto unserer Kirchengemeinde:

Kath. Kirchengemeinde Heilig Geist Bergkamen, Volksbank Kamen-Werne: DE89 4436 1342 5100 5557 00, Verwendungszweck: Sternsingeraktion 2022 (Falls Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Verwendungszweck Ihre Anschrift an)




BergAUF bleibt dabei: Luftfilter für Schulen und Kitas!

Die Corona-Pandemie steuert auf neue Höhepunkte zu. Um sie mittelfristig als Pandemie zu beenden, hält das überparteiliche Personenwahlbündnis BergAUF Bergkamen besondere zusätzliche Schutzmaßnahmen für erforderlich.
Die Fraktionsvorsitzende Claudia Schewior spricht sich dafür aus, Alles zu tun, um Schulschließungen zu vermeiden.

„Das halten wir aus sozialen und pädagogischen Gründen im Interesse der Jugend für notwendig. Aber wir
lehnen es ab, dies auf dem Weg der Durchseuchung der Kinder- und Jugendlichen erreichen zu wollen.“ Darauf, so Frau Schewior, liefe die bisherige Corona-Politik von CDU, SPD, FDP und Grünen hinaus. Verantwortung trägt aber auch die AfD als Haupt-Corona-Leugner.

Sicherer Unterricht durch Raumluftfilter
Zunächst im Februar 2021, dann zu den Haushaltsberatungen 2022/23 stellte BergAUF einen Antrag für die sofortige Installation von Luftfiltern in Schulen und Kitas. Die Ratsmehrheit der oben genannten Parteien hat dies wiederholt
abgelehnt. Die Stadtverwaltung, insbesondere  Bürgermeisters Bernd Schäfer und die zuständige Dezernentin Christine  Busch behaupten , Schulen und Kitas seien „keine Infektionstreiber“. Die Tatsachen würden eine andere Sprache sprechen, erkärt Frau Schewior: „dpa meldet aktuell (17.01.22), dass sich bei Kindern und Jugendlichen von 6 – 19 binnen 7 Tagen die Inzidenz fast verdoppelt hat und damit deutlich stärker steigt als bei jeder anderen Altersgruppe. Das war abzusehen. Nicht umsonst hat die Bundesregierung 200 Mio.€ bereit gestellt, um die Anschaffung von Luftfiltern
an Schulen und Kitas mit 500.000 € je Einrichtung zu fördern! Davon wurden erst 3,7 Mio. € abgerufen!“

Die BergAUF-Fraktion habe einen unverbindlichen Kostenvoranschlag eines der weltweit führenden Herstellern entsprechender Anlagen eingeholt, berichtet Frau Schewior, wonach ca. 1,2 Millionen ausgereicht hätten, um alle
Schulräume in Bergkamen mit stationären Luftfiltern auszustatten, die über 99% aller Viren herausfiltern. Das wäre auch eine Investition in die Zukunft! Es sei ein Skandal, dass im Landtag NRW 41 Luftfilteranlagen aufgestellt
würden und gleichzeitig behauptet werde, an den Schulen würden sie nichts bringen!

Schewior: „Deshalb hält es die Fraktion für unverantwortlich gegenüber der Jugend und gegenüber der gesamten Bevölkerung, dass, anders als in vielen anderen Städten, (Hamburg, Bochum, Neukirchen-Vluyn, Delmenhorst, Senden, Mainz, Straubing…) ein solches Angebot nicht wahrgenommen und die Förderung des Bundes nicht in Anspruch genommen wird. Damit könnten wir die Pandemie deutlich eindämmen und mögliche Langzeitschäden bei Kindern und Jugendlichen verhindern! Obwohl der ganz erheblich bessere Nutzen von Luftfilteranlagen gegenüber Lüften wissenschaftlich längst bewiesen ist, setzen Herr Schäfer und Frau Busch nach wie vor auf offene Fenster, was gerade in dieser Jahreszeit nicht zu verantworten ist. Oder will die Verwaltungwarten, bis auch hier die ersten Schüler*innen mit Tisch, Stuhl, Wintermantel und Mütze ins Freie umziehen?“