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Glücklicher Gewinner freut sich über Hauptgewinn auf vier Rädern

Offizielle Autoübergabe im Globus Baumarkt in Bergkamen (v.l.n.r.): Adem Kacir (Gewinner) und Frank Becker (Marktleiter Globus Baumarkt Bergkamen). Foto: Globus Fachmärkte

Zum 40. Unternehmensjubiläum veranstaltete Globus Baumarkt für seine Kunden ein großes Gewinnspiel. Als Hauptpreise wurden 40 VW Golf GTE Hybrid im Wert von je 43.000 Euro verlost. Eines der Autos wurde am vergangenen Samstag im Globus Baumarkt in Bergkamen an Adem Kacir übergeben.

Die Freude stand ihm ins Gesicht geschrieben: Strahlend stieg Adem Kacir aus Gelsenkirchen am vergangenen Samstag in seinen nagelneuen VW Golf GTE Hybrid. Frank Becker, Leiter des Globus Baumarktes Bergkamen, hatte ihm den Schlüssel zu seinem „Hauptpreis auf vier Rädern“ übergeben.

Adem Kacir ist einer von insgesamt vier Glücklichen aus Nordrhein-Westfalen, die bei der großen Jubiläumsverlosung von Globus Baumarkt einen Hauptpreis gewonnen haben. Unter dem Motto „40 Jahre – Feiern Sie mit!“ hatte Globus Baumarkt die Rubbellos-Aktion vom 4. April bis 7. Mai veranstaltet. An der Hauptverlosung konnten alle volljährigen Kunden teilnehmen, die den Globus-Baumarkt-Newsletter abonniert und bei der Rubbellos-Aktion mitgemacht haben. Die Gewinner der 40 VW Golf GTE Hybrid wurden bei der Hauptverlosung am 30. Mai ermittelt. Außerdem hatten alle Kunden über ein beim Einkauf erhaltenes Rubbellos die Chance auf mehr als 120.000 Sofortgewinne wie beispielsweise Bohrschrauber, Rasenmäher und Notebooktaschen.

40 Jahre Globus Baumarkt – eine Erfolgsgeschichte
Der erste Globus Baumarkt wurde 1982 im rheinland-pfälzischen Gensingen gegründet. Vier Jahre später entstand in Zweibrücken der mit einer Verkaufsfläche von über 10.000 Quadratmetern damals größte Baumarkt Deutschlands. Auf die Gründung der Globus Baumarkt Holding GmbH & Co. KG und den Aufbau der Baufachmarktschiene folgte die Ausweitung der unternehmerischen Aktivitäten in Ost-Deutschland. Hier wurde schon kurz nach dem Mauerfall der erste Globus Baumarkt in Ilmenau eröffnet, bis 2007 folgten 47 weitere Marktgründungen in ganz Deutschland. Heute betreibt das im saarländischen Völklingen ansässige Unternehmen Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG in Deutschland und Luxemburg insgesamt 90 Globus Baumärkte und gehört mit einem Umsatz von fast zwei Milliarden Euro und einem Marktanteil von neun Prozent zu den beliebtesten und führenden Baumärkten Deutschlands.




In Rünthe gefunden: Polizei sucht Eigentümer einer etwa 50 Zentimeter hohen Steinfigur

Im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

Ein Anwohner der Rünther Straße in Bergkamen hatte am 21. Oktober 2022 eine etwa 50 Zentimeter große Steinskulptur vor seinem Grundstück gefunden und die Polizei verständigt. Die Figur wurde wohl entwendet und dort abgestellt. Bisherige Ermittlungen haben nicht zum rechtmäßigen Eigentümer geführt.

Wem gehört die Figur? Hinweise nimmt die Polizeiwache Kamen unter der Rufnummer 02307-921 3220 entgegen.




Polizei nimmt im Seseckepark drei mutmaßliche Drogendealer vorläufig fest

Die Polizei hat am Freitagmittag in Kamen drei mutmaßliche Drogendealer vorläufig festgenommen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Kamen beobachteten gegen 12.20 Uhr die verdächtigen Personen im Sesekepark augenscheinlich beim Verkauf von Drogen. Daraufhin verständigten sie die Polizei.

Alarmiert wurden mehrere Streifenwagenbesatzungen, die die drei jungen Männer vorübergehend festnahmen. Bei ihrer Durchsuchung fanden die Polizeibeamten größere Mengen Bargeld und mehrere Mobiltelefone. Außerdem entdeckten die Einsatzkräfte in einem Versteck eine Plastiktüte mit Drogen und Drogenverkaufszubehör.

Die Beschuldigten wurden daraufhin vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Kamen gebracht. Bei ihnen handelt es sich um einen 17-jährigen, einen 19-jährigen und einen 22-jährigen Kamener.

Drogen, Drogenverkaufszubehör, Bargeld und Mobiltelefone wurden sichergestellt. Wegen mangelnder Gründe für eine Untersuchungshaft wurden die drei Beschuldigten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Einleitung von Ermittlungsverfahren entlassen.




Es gibt wieder Kunstlese auf der Ökologiestation in Heil: Zum Schauen und zum Mitmachen

Die Künstlergruppe „kunstwerkstatt sohle 1 bergkamen“ lädt am kommenden Wochenende, 5. und 6. November, zur Kunstlese in der Ökologiestation in Heil in.

Kunstnachten auf der Ökostation war über lange Jahre hinweg ein Begriff für die Bergkamener. Doch die Konkurrenz der Weinachtsmärkte wurde immer stärker, der Besucherstrom schwächer. So entschloss sich die Kunstwerkstatt, in den Zeitraum der Weinlese umzuziehen, zur Kunstlese. Doch bevor sich die Kunstlese richtig etablieren konnte, kam Corona …

Nun können wir aber wieder den Besucherinnen und Besuchern ein attraktives Angebot machen: Schauen und Schaffen! Neben einer Ausstellung  gibt es auch die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen. Unter fachkundiger Anleitung und Bereitstellung von Material und Werkzeug kann jedermann/jederfrau sich ein kleines Kunstwerk erschaffen – kostenfrei.

Was genau kann man machen?

  • Objekte aus Speckstein gestalten,
  • Bilder auf verschiedene Weise drucken,
  • Reliefs auf Sandstein schaffen,
  • Holz der unterschiedlichsten Art bemalen.

Aber auch diejenigen, die lieber nur schauen möchten, kommen noch auf ihre Kosten:

Die Kunstlese 2022 steht noch ganz im Zeichen des nun schon fast abgelaufenen Jubiläumsjahrs „25 Jahre kunstwerkstatt sohle 1“, weshalb auch noch Restbestände des Katalogs mit Einblicken ich die Geschichte des Vereins erhältlich sind.

Eine Bildcollage bringt die bisherigen Ereignisse des Jahres noch einmal in Erinnerung, und auch so manch Erlesenes lässt sich entdecken:

Ein letztes Mal in diesem Jahr 2022 geben die Künstlerinnen und Künstler der kunstwerkstatt sohle 1 einen Einblick in ihr Schaffen. Eine Ausstellung mit Werken von 11 Mitgliedern von Drucken über Fotografien, Zeichnungen, Acrylmalerei, Skulpturen aus Sand- oder Speckstein oder Holz werden gezeigt.

Wer sich zum Werkeln nicht entschließen kann, der mag vielleicht mit den Künstlerinnen und Künstlern einfach nur ins Gespräch kommen oder auch sich nach dem Kunstgenuss bei Kaffee und Gebäck entspannen. Alles ist am diesem Wochenende möglich.

Die Termine:

Samstag, 5. November, von 14:00 bis 18:00 Uhr

Sonntag, 6. November, von 11:00 bis 17:00 Uhr




Während Rot-Kreuzler beim Lichtermarkt im Einsatz sind, wird bei Ihnen eingebrochen.

Am Freitag den 28. Oktober fand der 20. GSW-Lichtermarkt statt. Nach langer Corona-Pause konnte die Veranstaltung wieder durchgeführt werden. Eine lange Vorplanung seitens der Stadt Bergkamen, den Bergkamener Hilfsorganisationen wie der Feuerwehr, des THW oder dem Deutschen Roten Kreuz und anderen Akteuren fand dazu statt. Doch während die Einsatzkräfte für die Bürger*innen ehrenamtlich im Dienst waren ist bei Ihnen im DRK-Heim versucht worden einzubrechen.

Während des laufenden Sanitätsdienstes haben Einbrecher versucht sich Zugang zum DRK-Heim, welches sich gegenüber des Treffpunktes, Am Stadion 3, befindet einzubrechen. Es blieb bei dem Versuch, jedoch entstand eine größere Beschädigung an den Eingangstüren, welche sich teilweise nicht mehr öffnen lassen. Der versuchte Einbruch muss sich im Zeitraum zwischen 21:30 und 00:30 Uhr abgespielt haben. Den ersten Kräften, welche zum DRK-Heim zurückkehrten, fielen die offensichtlichen Spuren umgehend auf. Es wurde Strafanzeige bei der Polizei gestellt, welche die Spuren vor Ort sicherte und den entstanden Schaden aufnahm.

Für die Helfer des DRK-Ortsvereins Bergkamen ein Schlag ins Gesicht: Der Vorsitzende des DRK, Christian Thomé und Einsatzleiter des DRK beim Lichtermarkt, Jan Wiemhoff, sind erschüttert: „Während sich die Kameraden ehrenamtlich in den Dienst für die Bevölkerung stellen, um eine Veranstaltung wie den Lichtermarkt überhaupt erst möglich zu machen, fallen ihnen Personen derart in den Rücken“.

Der DRK-Ortsverein bittet die Bevölkerung daher, sich  bei sachdienlichen Hinweisen oder ggf. bei Beobachtungen am Abend, sich umgehend bei der Polizei oder beim Ortsverein (info@drk-bergkamen.de) zu melden.




Endlich wieder Apfeltag auf der Ökologiestation: Mehr als ein Fest rund um die gesunde Frucht

Zwei bittere Jahre mussten Corona-bedingt die Freunde von „Malus (domestica)“ überstehen, bevor das Umweltzentrum Westfalen am Samstag wieder zum inzwischen legendären „Tag des Apfels“ auf die Ökologiestation einladen konnte. Übrigens zum 26. Mal. Zum Ausgleich schenkte dieser letzte Oktober-Samstag den rund 60 Ausstellern und den unzähligen Besucherinnen und Besuchern eitlen Sonnenschein und Temperaturen, über die wir uns in der guten alten Zeiten im Sommer gefreut hätten.

Ursprünglicher Kern dieser Veranstaltung war beim Start der Apfelkuchenwettbewerb. Diese Köstlichkeiten gab es auch diesmal, doch wer erst gegen 15 Uhr angekommen war, musste auf diese Leckereien verzichten. Entsprechen groß war am Stand der Waldschule Cappenberg die Nachfrage nach Waffeln. Doch auch hier musste man warten und konnte dabei beobachten, wie der Teig frisch angerührt wurde. Für die manchmal ungeduldigen Kinder gab es Stockbrot am Lagerfeuer oder Basteleien mit Kastanien und Eicheln.

Wer mehr über diese beliebte Frucht wissen wollte, konnte sich mit Pomologen unterhalten. Sie hatten eine Ausstellung mit zig Apfelsorten wie „Kardinal Rex“ oder die „Renette“ in ihren diversen Varianten mitgebracht. Nur Supermarkt-Äpfel wie die „Pink Lady“ gab es nicht. Wie lecker die heimischen Äpfel sind, konnten die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher draußen durch einen kräftigen Biss probieren. Dazu wurde frisch gepresster Apfelsaft angeboten.

Der Tag des Apfels hat sich in den zurückliegenden 27 Jahren zu einem Bauern- und Handwerkermarkt entwickelt mit einer Menge an Informationsangeboten von NABU, Fairtrade Bergkamen, ADFC und vielen anderen Organisationen. Dazu gehörte auch die NRW-Stiftung, die künftig auf der Ökologiestation ein Besucher- und Begegnungszentrum einrichten will.

Anfangs war es die Neuland-Bio-Bratwurst, die den Besucherinnen und Besuchern handfestere Nahrung beim Tag des Apfels bot. Am Samstag gab es dazu auch Köstlichkeiten von den Heckrindern in Werne und vom Damwild aus Bergkamen.

Für den musikalischen Rahmen sorgte diesmal die Band „schwarz/rot Atemgold 09“ aus Dortmund mit einer sehr unterhaltsamen Mischung aus Jazz, Ska und Weltmusik.




Freizeit-Verkehrswende: Mit den „Öffis“ mitten in den Pott

Nettes Ausflugsziel – die Marina in Rünthe. (Foto A. Milk)

von Andreas Milk
Zugegeben: Dieser Buchtipp kommt ziemlich spät. Noch besser gepasst hätte er in die glorreiche Zeit des 9-Euro-Tickets. Vielleicht kriegen Bund und Länder ja eine erschwingliche Nachfolge geregelt. Jedenfalls: Die 41 Ausflugsziele in dem Band „Ab ins Grüne“ sind eine Reise mit den „Öffis“ wert. Und das ist gerade das Praktische an dem Ruhrpott-Reiseführer: Alle vorgestellten Ziele lassen sich flott mit Bus und Bahn erreichen.

Autor Michael Moll findet: „Von der Ruhrmündung in Duisburg bis in die alte Stadt Unna, von Haltern am See bis zum Essener Siepental: Das Ruhrgebiet hat jede Menge sehenswerte Reiseziele zu bieten.“ Recht hat der Mann. Und ich muss zugeben, dass ich die meisten dieser Ziele noch nicht kenne, selbst wenn sie kaum mehr als eine, anderthalb Stunden vom Kamener Bahn- oder Bergkamener Busbahnhof entfernt liegen.

Höchste Zeit, das zu ändern. Tagesausflüge als Mini-Urlaube sind einfach eine feine Sache. Wer mit Kurz- und Kürzestreisen anfangen möchte: Molls Taschenreiseführer nennt als attraktive Touristen-Destinationen für zwischendurch die Rünther Marina oder die Halde Großes Holz, Wernes Altstadt oder Unnas Lichtkunst. Zu Fuß und/oder mit dem Rad: Es gibt Tourenvorschläge für die Stadtregionen Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg – alles eigentlich ziemlich nah. Man muss bloß in die Pötte kommen. Beziehungsweise mitten in den Pott. Akuter Meeresküsten-Entzug? Kenne ich! Und ich darf aus Erfahrung sagen: Ein Blick auf den Kemnader See zwischen Bochum und Hattingen ist auch fein, wenn’s denn mangels Urlaubstagen nur für einige Stunden Auszeit reicht.

„Ab ins Grüne“ bietet einen Kartenteil, -zig Fotos, detaillierte Beschreibungen der vorgeschlagenen Routen und natürlich die geeigneten Stationen von Regionalzügen, Bussen, S- und U-Bahnen. Da kann die Freizeit-Verkehrswende im VRR-Gebiet losgehen.

Michael Moll: „Ab ins Grüne – Ausflüge im Ruhrgebiet“; 144 Seiten; via reise verlag, 14,95 Euro




Tausende strömten am Freitag zum 20. GSW-Lichtermarkt und waren begeitert

Tausende strömten am Freitagabend zum Bergkamener Lichtermarkt. Sie wurden mit Sicherheit nicht enttäuscht. Viele großer und kleine Besucherinnen und Besucher hoffen, dass 2023 der dann 21. Lichtermarkt kommen wird. Schwer haben es nur die Organisatoren im Stadtmarketing das Spektakel auf dem Stadtmarkt noch zu toppen.

Das Theater Titanick mit Firebirds ihren tollkühnen Pilotinnen und Piloten aus den Anfängerjahren der Luftfahrt, die von der Bläsergruppe „Le S.N.O.B.“ aus Frankreich begleitet wurde, traf den Nerv des begeisterten Publikums. Schade nur, dass fast alle am Markttor noch vor dem Start eine Bruchlandung hinlegten. Nur für einer dieser merkwürdigen Kisten ging es zum Schluss in die Luft: am Haken eines Autokrans.

Auch wer die drei Firebird-Paraden verpasst hatte, kam voll auf seine, bzw. ihre Kosten. Stündlich gab Gennady Tkachenko-Papizh in der Elisabeth-Kirche ein Konzert. Wer auf den Eintritt wartete, wurde von einem Musikus und eine kleine Feuershow überrascht. Über den Markt zogen Stelzenläuferinnen und -läufer in bunter Kostümierung. Zwischendurch gab eine Trommelgruppe den Takt an. Vermutlich hatten die Kinder im geheimnisvoll illuminierten Stadtwald, in dem Trolle und Feen sich präsentierten, ihren größten Spaß.

Im Vorfeld des 20. Lichtermarkts gab es ein bisschen Genöle: „Muss das sein, wir müssen doch Energie sparen“ hieß es in die Sozialen Medien. Hier hatte sich Bürgermeister a. D. Roland Schäfer im Vorfeld zu Wort gemeldet: Wenn alle Nachbarstädte Großveranstaltungen organisieren, warum sollte es Bergkamen nicht tun, erklärte er. Der zusätzliche Stromverbrauch konzentrierte sich bei diesem Lichtermarkt auf den Stadtmarkt und Stadtwald. Auf eine Illumination etwa er Busbahnhofs wurde verzichtet.

Regelrechten Nippes, etwa Handy-Hüllen, so eine weitere vorauseilende sorge, gab es an keinem der Zahlreichen Verkaufsstände. Zudem haben Bergkamener Betriebe das kullinarische Angebot erweitert. Die laue Spätsommerluft sorgte zudem dafür, dass unter dem Baumdach so etas wie Biergartenstimmung aufkam.

Möglicherweise hatte die Furcht vor Corona den einen oder gehindert zu kommen. Sicherheitshalber hätten die Besucherinnen und Besucher Maske tragen können. Das taten allerdings nur die wenigsten.

Auffallend war die große Präsenz von Sicherheitskräften, also Feuerwehr, DRK, THW, Polizei, Sicherheits- und Ordnungsdiensten. Das war leider auch eine Folge von Anschlägen bei Großveranstaltung, die die Veranstalter zu ausgefeilten und damit Sicherheitskonzepten zwingen.

Dies alles soll niemanden hindern, mit Spannung auf den 21. Bergkamener Lichtermarkt am 27. Oktober 2023 zu warten.




Nachtreffen zum Internationalen Frauentag 2022 im Stadtmuseum: Rund 1.000 Euro für Mädchen- und Frauenarbeit im Kreis Unna

Der intensive Rückblick nach einem erfolgreichen Internationalen Frauentag in Bergkamen ist Tradition: So lädt Bergkamens Gleichstellungsbeauftragte Martin Bierkämper auch dieses Mal alle an der Veranstaltung „Andere Zeiten, anderer Zeitpunkt“ beteiligten und engagierten Frauen zum Nachtreffen ein. Dieses findet am Donnerstag, 3. November 2022, ab 18.30 Uhr im Stadtmuseum statt.

Zu dieser Gelegenheit erfolgt auch die offizielle Scheckübergabe, die Empfängerinnen werden einen kleinen Einblick in die Verwendung der Spende geben. Traditionell kommt der Erlös des Internationalen Frauentages lokalen Gruppen oder Vereinen zugute, die sich für die Situation von Frauen und Mädchen stark machen. Im Vorfeld hat das Frauentagsteam beschlossen, den diesjährigen Erlös in Höhe von 1.040 Euro zur Hälfte dem Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk und dem Frauenforum im Kreis Unna zur Verfügung zu stellen.

Im Anschluss an die Scheckübergabe ist noch ein gemütlicher Teil mit einem kleinen Imbiss vorgesehen. Und natürlich wird an diesem Abend der diesjährige Frauentag reflektiert, um die ersten Weichen für die Planung des Frauentages 2023 zu stellen.




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag in der Auferstehungskirche wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 29. Oktober, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität in der Kamener Innenstadt

Mit uniformierten und zivilen Kräften hat die Polizei am Donnerstag in Kamen einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität durchgeführt. Im Fokus stand der Innenstadtbereich.

Dabei erfassten die Polizeibeamten insgesamt fünf Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. In allen Fällen wurden zum Teil verkaufsfertiges Rauschgift sowie Drogenzubehör sichergestellt.

Bei den Beschuldigten, die unabhängig voneinander kontrolliert wurden, handelt es sich um fünf Männer aus Kamen im Alter zwischen 17 und 39 Jahren.

„Diesen Schwerpunkteinsatz haben wir in Abstimmung mit der Stadt Kamen durchgeführt, zu der wir eine enge, vertrauensvolle und produktive Ordnungspartnerschaft pflegen. Die Bekämpfung der Straßenkriminalität ist fester Bestandteil des Sicherheitsprogramms der Kreispolizeibehörde Unna“, betont Erster Polizeihauptkommissar Martin Volkmer, Leiter der Polizeiwache Kamen.