1

Geänderte Corona-Regeln: NRW setzt neue Verordnung in Kraft

Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine geänderte Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes veröffentlicht. Inhalt: die Verkürzung der Isolierung (Absonderung von infizierten Personen) und Quarantäne (Absonderung von Kontaktpersonen) bei Corona-Infektionen. Die neuen Regeln ersetzen die Allgemeinverfügung des Kreises der letzten Woche.

Die Änderungen sind seit 16. Januar gültig und gelten automatisch – wie schon die Regeln der Allgemeinverfügung – auch für aktuelle Isolierungs- und Quarantäneanordnungen, auch wenn sie andere Fristen und Regelungen vorsehen. Ein Blick auf die wichtigsten Regeln:

Regeln für Infizierte

Wer infiziert ist, muss automatisch und auch ohne gesonderte behördliche Anordnung für zehn volle Tage (ab Symptombeginn bzw. positivem Test) in Isolierung.
Eigenständige Verkürzung der Isolation auf sieben Tage ist möglich (mindestens 48 Stunden symptomfrei) mit negativem offiziellem Schnelltest oder PCR-Test.
Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeheimen etc. benötigen zum Freitesten immer ein PCR-Test.
Infizierte müssen Kontaktpersonen der letzten zwei Tage schnellstmöglich eigenständig informieren.

Regeln für Kontaktpersonen

Kontaktpersonen aus dem gleichen Haushalt müssen ebenfalls automatisch in Quarantäne (zehn Tage ab Symptombeginn oder positiver Testung der infizierten Person).
Bei Symptomfreiheit Verkürzung auf sieben Tage (negativer offizieller Schnelltest oder PCR-Test) möglich.
Kita-Kinder und Schüler können Quarantänezeit mit einem negativen Test auf fünf Tage verkürzen (treten während Quarantäne Symptome auf, ist ein PCR-Test vorzunehmen).
Keine automatische Quarantäne bei anderen Kontaktpersonen (z.B. bei privaten Treffen, gemeinsamen Sport), Ausnahme: Gesundheitsamt ordnet sie an.
Wer weiß, dass er Kontaktperson ist, sollte unbedingt seine Kontakte reduzieren, Maske tragen und bei fehlender Impfung sich selbst isolieren.

Ausnahmen: Diese Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne

Personen mit einer Auffrischungsimpfung (bedeutet: drei Impfungen – auch Johnson & Johnson-geimpfte müssen drei Impfungen haben, um als geboostert zu gelten)
Geimpfte Genesene: Vollständig Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben. Unabhängig von der Reihenfolge reicht also eine Genesung und mindestens eine Impfung. Als Nachweis der Genesung dient ein positiver PCR-Testnachweis.
Personen mit einer zweimaligen Impfung: Dies gilt ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung.
Genesene: Dies gilt ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag ab dem Datum der Abnahme des positiven Tests.
Diese Ausnahmen befreien auch von der Testpflicht bei 2G+.

Die komplette Verordnung und alle aktuellen Regeln sind unter www.land.nrw/corona zu finden. PK | PKU




FFP2 auch in Impfstellen: Maskenpflicht während der Spritze

In der vergangenen Woche hat die Kreisverwaltung für alle Dienstgebäude der eine FFP2-Maskenpflicht eingeführt. Das Tragen einer FFP2-Maske gilt danach auch in allen Impfstellen in Verantwortung des Kreises Unna.

Damit sind neben der Impfstelle im ehemaligen Impfzentrum an der Platanenallee in Unna auch alle Impfstellen in den Kommunen gemeint. Eine Auflistung dieser Impfstellen findet sich unter: www.kreis-unna.de/impfen. PK | PKU




Die Sternsinger brachten den Segen – auch in Corona-Zeiten!

Nur sind sie wieder nicht von Haus zu Haus gegangen. Stattdessen haben sich vom 6. bis zum 9. Januar kleine Sternsinger-Gruppen vor und nach den Wochenendgottesdiensten am Eingang unserer Kirchen versammelt. Außerdem hat die Gemeinde im Weihnachtspfarrbrief wie im vergangenen Jahr den Segen der SternsingerInnen beigelegt.

Herzlichen Dank den kleinen und großen Königen unserer Pfarrei Heilig Geist in Bergkamen, die – natürlich mit Mund-Nasen-Bedeckung, einer Sternlänge Abstand und unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzverordnung die Aktion Dreikönigssingen 2022 unterstützt haben. In diesem Jahr brachten die Mädchen und Jungen in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige auf diese Art und Weise den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen, sammelten kontaktlos für benachteiligte Kinder in aller Welt und wurden damit selbst zu einem wahren Segen bei der 64. Aktion Dreikönigssingen.

1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Rund 1,23 Milliarden Euro sammelten die Sternsinger seit dem Aktionsstart, mehr als 76.500 Projekte für benachteiligte Kinder in verschiedenen Ländern. Bei der 63. Aktion zum Jahresbeginn 2021 sammelten die Mädchen und Jungen aus rund 8.000 Pfarrgemeinden trotz Corona-Pandemie und Lockdown rund 38,2 Millionen Euro.

Über eine Spende zugunsten des Kindermissionswerkes würden wir uns weiterhin sehr freuen. Die Spendenaktion läuft noch bis zum 15. Februar 2022.

Spendenstand per 18.01.2022:           10.664,62 Euro

Spenden können Sie ganz bequem online über über das Spendenportal des Kindermissionswerkes (eine Spendenbescheinigung kommt automatisch), über den unten abgedruckten QR-Code (eine Spendenbescheinigung kommt automatisch) oder per Überweisung auf das Konto unserer Kirchengemeinde:

Kath. Kirchengemeinde Heilig Geist Bergkamen, Volksbank Kamen-Werne: DE89 4436 1342 5100 5557 00, Verwendungszweck: Sternsingeraktion 2022 (Falls Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Verwendungszweck Ihre Anschrift an)




BergAUF bleibt dabei: Luftfilter für Schulen und Kitas!

Die Corona-Pandemie steuert auf neue Höhepunkte zu. Um sie mittelfristig als Pandemie zu beenden, hält das überparteiliche Personenwahlbündnis BergAUF Bergkamen besondere zusätzliche Schutzmaßnahmen für erforderlich.
Die Fraktionsvorsitzende Claudia Schewior spricht sich dafür aus, Alles zu tun, um Schulschließungen zu vermeiden.

„Das halten wir aus sozialen und pädagogischen Gründen im Interesse der Jugend für notwendig. Aber wir
lehnen es ab, dies auf dem Weg der Durchseuchung der Kinder- und Jugendlichen erreichen zu wollen.“ Darauf, so Frau Schewior, liefe die bisherige Corona-Politik von CDU, SPD, FDP und Grünen hinaus. Verantwortung trägt aber auch die AfD als Haupt-Corona-Leugner.

Sicherer Unterricht durch Raumluftfilter
Zunächst im Februar 2021, dann zu den Haushaltsberatungen 2022/23 stellte BergAUF einen Antrag für die sofortige Installation von Luftfiltern in Schulen und Kitas. Die Ratsmehrheit der oben genannten Parteien hat dies wiederholt
abgelehnt. Die Stadtverwaltung, insbesondere  Bürgermeisters Bernd Schäfer und die zuständige Dezernentin Christine  Busch behaupten , Schulen und Kitas seien „keine Infektionstreiber“. Die Tatsachen würden eine andere Sprache sprechen, erkärt Frau Schewior: „dpa meldet aktuell (17.01.22), dass sich bei Kindern und Jugendlichen von 6 – 19 binnen 7 Tagen die Inzidenz fast verdoppelt hat und damit deutlich stärker steigt als bei jeder anderen Altersgruppe. Das war abzusehen. Nicht umsonst hat die Bundesregierung 200 Mio.€ bereit gestellt, um die Anschaffung von Luftfiltern
an Schulen und Kitas mit 500.000 € je Einrichtung zu fördern! Davon wurden erst 3,7 Mio. € abgerufen!“

Die BergAUF-Fraktion habe einen unverbindlichen Kostenvoranschlag eines der weltweit führenden Herstellern entsprechender Anlagen eingeholt, berichtet Frau Schewior, wonach ca. 1,2 Millionen ausgereicht hätten, um alle
Schulräume in Bergkamen mit stationären Luftfiltern auszustatten, die über 99% aller Viren herausfiltern. Das wäre auch eine Investition in die Zukunft! Es sei ein Skandal, dass im Landtag NRW 41 Luftfilteranlagen aufgestellt
würden und gleichzeitig behauptet werde, an den Schulen würden sie nichts bringen!

Schewior: „Deshalb hält es die Fraktion für unverantwortlich gegenüber der Jugend und gegenüber der gesamten Bevölkerung, dass, anders als in vielen anderen Städten, (Hamburg, Bochum, Neukirchen-Vluyn, Delmenhorst, Senden, Mainz, Straubing…) ein solches Angebot nicht wahrgenommen und die Förderung des Bundes nicht in Anspruch genommen wird. Damit könnten wir die Pandemie deutlich eindämmen und mögliche Langzeitschäden bei Kindern und Jugendlichen verhindern! Obwohl der ganz erheblich bessere Nutzen von Luftfilteranlagen gegenüber Lüften wissenschaftlich längst bewiesen ist, setzen Herr Schäfer und Frau Busch nach wie vor auf offene Fenster, was gerade in dieser Jahreszeit nicht zu verantworten ist. Oder will die Verwaltungwarten, bis auch hier die ersten Schüler*innen mit Tisch, Stuhl, Wintermantel und Mütze ins Freie umziehen?“




Förderverein Städt. Gymnasium Bergkamen: Fachschaft „Musik“ erhält Keyboards

Aktuell kommen die Flöten im Musikunterricht am Bergkamener Gymnasium nicht zum Einsatz, sondern man greift bei den 5er Klassen zur Erlernung eines Instruments und für das Notenlesen auf Keyboards zurück.

Um allen Schülerinnen und Schülern dabei optimale Lernbedingungen zu ermöglichen, hat der Förderverein des SGB jetzt die Anzahl der vorhandenen Keyboards erhöht und gleichzeitig noch Geld für Adapter und sonstiges Zubehör zur Verfügung gestellt. Die Unterrichtsmaterialien im Wert von über 600,00 € konnte der Vorsitzende des Fördervereins, Stefan Braune, in der vergangenen Woche übergeben.

Auf dem Bild Schülerinnen und Schüler aus dem 5. Jahrgang und bei den Erwachsenen von links nach rechts:  Stefan Braune (Vorsitzender Förderverein), Dr. Mirja Beutel (Schulleiterin), Dorothea Langenbach und Peter Manteuffel (Fachschaft Musik).




Rodungsarbeiten starten für die neue Waldsiedlung auf Grimberg 3/4

Auf dem ehemaligen Grimberg 3/4-Gelände soll die Waldsiedlung entstehen.

Die RAG Montan Immobilien startet in dieser Woche mit Rodungs- und Grünschnittarbeiten auf dem rund 65.000 Quadratmeter großen Areal der ehemaligen Schachtanlage Grimberg 3/4 in Bergkamen-Weddinghofen. Die Arbeiten sind notwendig, um mit der Baugrundaufbereitung und Erschließung des künftigen Wohnbaugebietes im zweiten Quartal des Jahres beginnen zu können.

Die Rodungs- und Grünschnittmaßnahmen werden von einem zertifizierten Fachbetrieb durchgeführt und laufen im Rahmen des Bebauungsplans für die Waldsiedlung Weddinghofen. In Abhängigkeit von der Witterung werden die Arbeiten voraussichtlich Ende Januar abgeschlossen sein.

Damit die Baumaßnahmen für die Waldsiedlung auf der Flächen starten können, müssen Teile des Baum- und Strauchbestandes im Westen der Flächen am ehemaligen Sportplatz, im Osten der Fläche angrenzend an das angrenzende Wohnbaugebiet „Unter den Telgen“ und im südlichen Böschungsbereich des Kuhbachs entfernt werden.

Im Vorfeld der Maßnahmen sind alle notwendigen artenschutz- und naturschutzrechtlichen Eingriffe überprüft worden. Die ökologischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die betroffenen Flächen sind über den Bebauungsplan mit der Stadt und den zuständigen Behörden abgestimmt und sichergestellt. Die RAG Montan Immobilien wird die Arbeiten so steuern, dass die Nachbarschaft so wenig wie möglich belastet wird.

In den kommenden Jahren soll das Areal der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 als Waldsiedlung durch eine gemeinsame Projektgesellschaft der RAG Montan Immobilien GmbH und der Heitkamp Erd- und Straßenbau GmbH entwickelt werden und Raum für ein großes Spektrum an Wohnwünschen bieten. Mit einer grünen Gestaltung sowie den angrenzenden Wald- und Freiflächen, einem neugestalteten Böschungsbereich am Kuhbach und der unmittelbaren Nähe zu Nahversorgungseinrichtungen wird auf dem Areal der 1994 stillgelegten Zeche ein attraktiver Wohnstandort in Bergkamen entstehen ohne neue Freiflächen in Anspruch nehmen zu müssen.




Baumaßnahme in Bergkamen und Kamen: Neue Fahrbahn ab Häupenweg bis zur Aurobahnbrücke

Am kommenden Montag, 24. Januar beginnen Bauarbeiten in Bergkamen und Kamen. Die Fahrbahn der Straße Häupenweg / Weddinghofer Straße / Bambergstraße / Bergkamener Straße in Bergkamen und Kamen soll erneuert werden. Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten unter Vollsperrung mit Umleitungen durchgeführt, für Anlieger ist die Ein- und Ausfahrt frei. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro.

Der erste Bauabschnitt beginnt in Bergkamen auf Höhe der Feuerwehr, Einheit Weddinghofen, und erstreckt sich bis zur Kreuzung Weddinghofer Straße / Nordfeldstraße / Bambergstraße. Hier startet die Maßnahme mit dem Einrichten der Baustelle sowie der Aufnahme und Herstellung der neuen Rinnenanlagen und Entwässerungseinrichtungen (Straßenabläufe). Im Anschluss werden die Bushaltestellen in dem Bereich barrierefrei umgebaut, ehe die Straße gebaut wird. Die Bauzeit wird für diesen ersten Bauabschnitt um die vier Monate betragen.

Zweiter Bauabschnitt Bergkamen / Kamen
Im Anschluss beginnt der zweite Bauabschnitt an der Kreuzung, an der der erste Bauabschnitt beendet wurde und erstreckt sich bis zur Autobahn-Brücke A2 (Kamener Stadtgebiet). Hier wird ebenfalls die gesamte Fahrbahn erneuert und verstärkt. Die Fahrbahnhöhe wird dazu um etwa 12 cm angehoben, seitliche Flächen werden der neuen Höhe angeglichen. Außerdem wird ein Radweg einseitig entlang der Fahrbahn angelegt. Die Verkehrsflächen für den Kraftverkehr werden hierfür etwas schmaler und an den Rand der Bergkamener Straße gelegt. Bauzeit: rund zwei Monate.
 
Umleitungen und parallele Baustelle
Die Bauzeiten können nur bei guter Witterung eingehalten werden. Eine Abweichung ist daher möglich. Beide Bauabschnitte werden vollgesperrt, nur den Anliegern wird die Ein- und Ausfahrt gewährt. Die Umleitungen ergeben sich aus den benachbarten Straßen: Häupenweg, Goekenheide, Lünener Straße, Westring und Nordring.

Durch die Stadt Bergkamen gibt es eine parallel verlaufende Baumaßnahme, diese beginnt an der Kreuzung Töddinghauser Straße / Häupenweg / Weddinghofer Straße. Die Baustelle wird circa sechs Monate dauern. Aufgrund des Umfanges der beiden Baumaßnahmen ist eine zeitliche Entzerrung der Arbeiten nicht möglich. PK | PKU




Führung durch die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund

Die BürgerInnen gegen Rechts Kamen/Bergkamen werden am 30.01.2022, am 89. Jahrestag der Machtergreifung durch die Nazis, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund besuchen. Die Steinwache wurde während des Nationalsozialismus als Polizeigefängnis genutzt, 66.000 Menschen wurden dort festgehalten und durch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) misshandelt. Nach dem Ende Hitler-Deutschlands blieb die Steinwache zunächst ungenutzt und wurde dann zu einer Mahn- und Gedenkstätte umgebaut und im Jahr 1992 eröffnet.

Am 30.01.2022 wird es eine fachkundige Führung durch die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache für die BürgerInnen gegen Rechts Kamen und Bergkamen geben, zu der wir herzlichst einladen. Kosten für die Führung entstehen nicht. Insgesamt wird die Führung circa 1,5 Stunden dauern, es ist eine gemeinsame Anfahrt der Teilnehmenden mit dem Zug geplant. Allerdings ist es auch möglich, eigenständig anzureisen. Die Teilnahme ist auf 20 Personen begrenzt, eine Voranmeldung ist Voraussetzung zur Teilnahme.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an die BürgerInnen gegen Rechts Kamen/Bergkamen (bgr-kb@gmx.de). In der E-Mail sollte der Name angegeben werden und ob die Anreise gemeinsam per Zug oder eigenständig erfolgen soll. Treffpunkt zur gemeinsamen Zugfahrt ist am  Sonntag, den 30.01.2022 um 11.45 Uhr am Kamener Hauptbahnhof, die Führung wird um 12.30 Uhr beginnen. Die Steinwache befindet sich in der Steinstraße in der Dortmunder Nordstadt, direkt am Nordausgang des Hauptbahnhofs.




Online-Vortrag: Cannabis in der Medizin – Fluch oder Segen?

Dr. Christian Koßmann

Am Donnerstag, 20. Januar, 18:00 Uhr, veranstaltet das Klinikum Westfalen Online eine Patientenveranstaltung mit dem Thema: Cannabis in der Medizin – Fluch oder Segen? Referent ist Dr. Christian Koßmann, Leitender Oberarzt der Psychiatrie am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund

Das erwartet Sie: Cannabis, aus Blättern und Blüten der Hanfpflanze gewonnen, kann als Arzneimittel eingesetzt werden. Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung haben in Deutschland seit März 2017 unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch darauf. Jeder Haus- und Facharzt darf getrocknete Cannabisblüten und -extrakte sowie Arzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol und Nabilon verordnen. Ein inländischer Bezug für deutsche Apotheken ist seit Juli 2021 möglich.

Darüber hinaus haben sich SPD, Grüne und FDP auf eine Legalisierung von Cannabis geeinigt. Die Ampel-Koalition will eine „kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften“ legalisieren
Das Suchtpotential von Cannabis wird unterschätzt. Konsumenten können schwerwiegende psychische Probleme entwickeln.

Dr. Christian Koßmann, Leitender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund, stellt Therapiemöglichkeit auch bei psychischen Erkrankungen, aber auch die Nebenwirkungen und Gefahren des Konsums vor.

Den Link zur der Veranstaltung finden Sie auf unserer Hompeage www.klinikum-westfalen.de unter „Per Klick zum Chefarzt-Vortrag“.




Zensus 2022; Kreis Unna sucht Interviewer

Ein Jahrzehnt nach der letzten Volkszählung erfolgt in Deutschland und europaweit im Jahr 2022 erneut eine Erhebung von Bevölkerungs-, Gebäude- und Wohnungsdaten – der Zensus 2022. Alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind dazu verpflichtet, den Zensus durchzuführen. Für den Kreis Unna übernimmt das die Kreisverwaltung – und sucht dafür 300 Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine Aufwandsentschädigung von Mai bis August als Interviewer engagieren.

„Ursprünglich war für das Jahr 2021 die Zählung vorgesehen. Das wurde aufgrund der Corona-Pandemie in das Jahr 2022 verschoben. Als neuer Stichtag steht der 15. Mai 2022 fest“, so Böhm von der Erhebungsstelle. Durch den Zensus 2022 findet eine Art Korrektur für die Über- und Untererfassungen in den kommunalen Melderegistern für das ganze Land statt.
 
Interviewer gesucht
Die Zählung zu organisieren ist die Aufgabe der Erhebungsstelle Zensus bei der Kreisverwaltung Unna, die im Sommer 2021 eingerichtet wurde. Das fünfköpfige Kernteam organisierte in den vergangenen Monaten den Aufbau der Stelle unter datenschutzrechtlichen Vorgaben. Jetzt starten die Planungen für die Erhebung. Und dafür benötigt die Erhebungsstelle Zensus Unterstützung von mindestens 300 Bürgern, die sich ehrenamtlich für eine Aufwandsentschädigung als Interviewer engagieren.

„Ich hoffe, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis engagiert einbringen und die Möglichkeit nutzen, Teil des gesellschaftspolitischen Geschehens im Kreis Unna zu werden“, betont Landrat Mario Löhr.

Zu den Aufgaben der Interviewer gehören Vor-Ort-Begehungen der Anschriften in einem zugeteilten Berichtskreis, Durchführung von Befragungen unter datenschutzrechtlichen Vorgaben und die Dokumentation der Befragungen. Für das Ehrenamt erhalten die Interviewer eine attraktive Aufwandsentschädigung.

Zensus-Daten sind vielfältige Arbeitsgrundlage
Die Gewinnung aktueller Bevölkerungs- und Wohnungsdaten ist für eine Vielzahl von Entscheidungen von zentraler Bedeutung, z. B. für die Planung neuer Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Einrichtungen für ältere Menschen, den kommunalen Finanzausgleich oder auch die Einteilung von Wahlkreisen. Zentral für die Datenerhebung ist hierbei die Wahrung des Datenschutzes und des Statistikgeheimnisses.

Bürger, die die Erhebungsstelle Zensus bei ihrer Arbeit unterstützen wollen, können sich unter der E-Mail-Adresse zensus2022@kreis-unna.de, telefonisch unter Tel. 0 23 03 / 27 – 26 27 oder über das Online-Bewerberportal bewerben. Weitere Informationen und das Bewerberportal sind unter www.kreis-unna.de/zensus2022 und über den angehängten QR-Code zu finden. PK | PKU




Kunstwerkstatt sohle 1 wählt Vorstand und bereitet Ausstellungen im Jubiläumsjahr vor

Die Kunstwerkstatt lässt sich von Corona nicht unterkriegen! Allen Widrigkeiten zum Trotz plant die kunstwerkstatt sohle 1 ihr Jubiläumsjahr 2022: 25 Jahre Kunstwerkstatt! Der neue/wiedergewählte Vorstand aus Susanne Jonas (Finanzen), Silke Kieslich (Management) und Peter Wiesemann (Geschäftsführung) hat in seiner Sitzung am 14.1. beschlossen, aufgrund der gültigen und/oder angemahnten Versammlungsbeschränkungen die Mitglieder jeweils in Teilgruppen (natürlich geboostert) zu Besprechungen einzuladen, um weiterhin die Meinungsvielfalt zu gewährleisten, die vielen kreativen Ideen zu sammeln und weiter zu entwickeln. Ein paar Termine für die Öffentlichkeit  allerdings können schon verkündet werden:

So beginnt am Sonntag, 23.1. im Hansesaal in Lünen um 11:00 Uhr (Anlage) die erste von mehreren Ausstellungen in der Region. Der Titel lautet: „Einblicke in die Kunstwerkstatt sohle 1“. Beteiligt sind: H. Behrens, K. Delkus, M. Dickhut, J. Feldhaus, T. Holzer, S. Kieslich, E. Fernandez-Belmonte, M-O. Knappmann, M. Neumann, G. Nothnagel, J. Schürmann, P. Wiesemann, K. Wleklik, D. Worbs.

Es folgt in der Stadthalle Kamen am 12.04. bis zum 28.04. im Foyer der Stadthalle Kamen die Ausstellung „Der gedeckte Tisch“.

Weiterhin sind ein Pleinair, eine Jubiläumsaktion und weitere Ausstellungen, Veranstaltungen und Veranstaltungsbeteiligungen geplant. Auch eine Einladung aus unserer Partnerstadt Hettstedt für den August liegt schon vor.

„Es verspricht also, doch noch ein interessantes Kunst-Jahr zu werden“ versichert Silke Kieslich.