Gymnasium entlässt 92 Abiturientinnen und Abiturienten ins Leben – zwei sogar mit einer glatten 1

Abi-Jahrgang des Gymnasiums Gruppe 1

92 Schülerinnen und Schüler des Bergkamener Gymnasiums haben am Samstag in zwei Feierstunden in der Friedrichsberg-Sportschule ihre Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife erhalten. Zwei von ihnen haben sogar eine glatte 1 geschafft und bei 23 steht bei der Durchschnittsnote eine 1 vor dem Komma. „Eine Superleistung“ lobte Schulleiterin Bärbel Heidenreich in ihrer letzten Abi-Rede. Auch sie wird wie der Abi-Jahrgang 2021 zum Schuljahrsende das Gymnasium verlassen und den Ruhestand antreten.

Fast wäre diese Abi-Feier wie in den vielen Vorjahren verlaufen. Traditionsgemäße marschierten die Abiturientinnen und Abiturienten unter den Klängen von Verdis Triumpf-Marsch in Sporthalle ein. Viele Orchesterproben fanden allerdings nur online statt. Doch vorher betreten der Halle mussten sich alle Festgäste die Frage nach dem 3 G, „geimpft, getestet oder genesen?“, gefallen lassen. Corona war auch bei dieser Feier ein beherrschendes Thema.

Auch am Gymnasium gab es Infizierte. „Alle sind wieder genesen und dafür sollten wir besonders dankbar sein“, betonte Bärbel Heidenreich. Gleichwohl habe dieser Entlassjahrgang die Prüfungen unter schwierigen Umständen und unter besonderen Heraufforderungen absolviert.

Bärbel Heidenreich unterstrich, dass dieser Jahrgang ihr besonders in Erinnerung bleiben werden. 2013 habe sie als neue Schulleiterin ihn in die Schulgemeinde des Gymnasiums aufgenommen und ihn zu entlassen sei einer ihrer letzten Amtshandlungen. „Daher ist der heutige Tag auch ein besonderer Tag für mich“, betonte sie.

An die Glückwünsche der Schulleiterin schlossen sich die offiziellen Gäste an, an der Spitze Bürgermeister Bernd Schäfer.

Abi-Jahrgang des Gymnasiums Gruppe 2

Die erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten des Städt. Gymnasiums Bergkamen:

Gruppe 1: Abbas Akbari, Bilal Atriki, Jannik Balthasar, Louis Becker, Luca Carlo Bertarelli, Sandro Bismark, Nevra Caglar, Benedikt Paul Emil Czeranka, Mikail Delice, Melanie Dickow, Tom Elsbeck, Asude Ermis, Paul Fiklistow, Emirhan Firat, Luisa Fittkau, Cedric Flacke, Henning Simon Grothaus, Mika Hellenthal, Paula Holban-Ruxandari, Ahsen Huysal, Anna-Lena Julius, Burak Kahraman, Idris Karadag, Lisa-Marie Kardatzki, Tom Luca Karstädt, Faruk-Aytac Kece, Simon Korte, Ben Menze, Kenan Mesic, Saskia Nicolei, Umut Özgircek, Sanche Piesch, Jordan Richter, Raphael Rieb, Mohammed Maruan Rifai, Anton Ruppel, Max Schlotthauer, Pascal Schmidt, Rafael Schön, Maxim Schulz, Nina Seiler, Leon Sprenger, Marco Steube, Veith Walde, Felix Alexander Wieczorek, Sandy Wotzka, Yafes Yardim, Lukas Zschau.

Gruppe 2: Jan Artmeier, Said Djamal Azimi, Mounia Benaddi, Elif Bicak, Tabea Bonde, Luca Marie Born, Elena Buruczky, Nazar Canli, Ümrangül Cetin, Janna Dohrmann, Aleyna Eken, Maike Engler, Leon Fajta, Elias Feroughi, Sophie Frackmann, Annalena Garand, Oliwia Haber, Sarah Hüsing, Kristina Jungkind, Leah Lyn Knuf, Muaz Konukcu, Hilal Kundakcioglu, Eleanor Lenz, Lara Lenz, Sina Losch, Leonie Luxa, Finn Matthies, Luke Bo Mischel, Melina Mosert, Joleen Müller, Lukas Nolting, Isabell Nuzzo, Noah Perrey, Aileen Pilger, Vivien Römer, Melina Sachse, Louis Scholz, Katharina Schönwald, Xenia Ly Schulz, Matti Alexander Semrau, Yaren  Suna, Fara-Sina Szodrak, Moritz Weidlich, Senanur Yavuz.




Kennzeichen geklaut und unter Drogen gefahren: Verfolgungsjagd endete an einem Gartenzaun in Weddinghofen

Eine Polizeiaktion hat am frühen Samstagnachmittag in der ECA-Siedlung  in Weddinghofen für jede Menge Aufregung gesorgt. In der Heinestraße endete an einem Gartenzaun die Flucht eines 26-jährigen Kameners, der in einem Pkw mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs war. Zudem stand er unter Drogen, wie sich später herausstellte. Zu Fuß setzte er seine Flucht fort, konnte aber nach kurzer Zeit festgenommen werden.

Am Anfang der Aktion stand „Kommissar Zufall“: Ein Polizeibeamter, der nicht im Dienst war, entdeckte auf der Werner Straße ein Auto, das seiner Meinung nach mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs war. Er verständigte telefonisch seine Kollegen. Die Besatzung eines Streifenwagens gaben dem Kamener eindeutige Anhaltesignale. Diese ignorierte der 26-Jährige und beschleunigte sein Fahrzeug erheblich. „Aufgrund seiner Fahrweise wurde deutlich, dass er sich der Kontrolle durch Flucht entziehen wollte“, erklärt die Polizei. Die Fahrt ging von Bergkamen über Werne zurück nach Bergkamen.

Aufgrund der durch weit überhöhte Geschwindigkeit auf innerstädtischen Straßen verursachten erheblichen Gefahr für die Allgemeinheit wurde die unmittelbare Verfolgung des Fahrzeugführers abgebrochen. Im Rahmen der anschließenden koordinierten Fahndungsmaßnahmen wurde das Fahrzeug gesichtet. Es war in Weddinghofen in der Heinestraße in einen Gartenzaun gefahren. Der Fahrer setzte seine Flucht von dort aus zu Fuß weiter fort.

Er konnte auf einem angrenzenden Grundstück unverletzt festgenommen werden. Es handelte sich um einen 26-jährigen Kamener, der ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs war. Die amtlichen Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges waren tatsächlich entwendet. Da die Eigentumsverhältnisse für den Pkw zudem noch unklar, wurde dieser sichergestellt.

Während seiner Flucht, nach Abbruch der unmittelbaren Verfolgung, streifte der Pkw des 26-jährigen in Werne auf der Cappenberger Straße in Werne einen haltenden Pkw, wodurch geringer Sachschaden entstand. Eine entsprechende Unfallaufnahme sowie die Fertigung einer Strafanzeige wurden veranlasst.

 




Kinder- und Jugendbüro feiert 25. Geburtstag: Jungen Bergkamerinnen und Bergkamenern eine starke Stimme geben

Das Bergkamener Kinder- und Jugendbüro wird 25 (v. l.): Arne Vogt, Jugendamtsleiter Ludger Kortendiek, Christine Busch und Christian Scharwey.

Ein Schülerparlament, wie es die Fraktion DIE LINKE in der jüngsten Sitzung des Stadtrats gefordert hat, wird es vorerst nicht geben. Gleichwohl wird die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am politischen Geschehen in Bergkamen ein wichtiges Thema bleiben. Das unterstrich die Beigeordnete Christine Busch am Freitag. Auf den Tag genau vor 25 Jahren nahm das Bergkamener Kinder- und Jugendbüro als zentrale Anlaufstelle für die jüngeren Bürgerinnen und Bürger seine Arbeit auf.

Dabei kommen es nicht nur auf die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an. Noch wichtiger sei, dass sie auch gehört werden, betonte die Beigeordnete. Oft habe sie erlebt, dass Kinder weniger herummäkeln wie die Erwachsenen, sondern zu einfachen und pragmatischen Lösungen kommen. Das ist auch die Erfahrung von Imke Vogt, Arne Vogt und Christian Scharwey, der aktuellen personellen Besetzung des Kinder- und Jugendbüros. Vor einigen Wochen haben sie unter den Kindern „Spielplatztester“ gesucht. (Dieses Aktion läuft noch weiter.) In kleinen Gruppen haben sie sich auf den Weg gemacht und einen Fragebogen abgearbeitet. Bisher sind viele Bögen wieder zurückgekommen mit Hinweisen, wo etwas verbessert werden kann. Eine Reihe dieser Spielplatzdetektive haben ihre Ergebnisse mit beeindruckenden Fotos belegt. Jetzt gilt es, nach Abschluss der Aktion auch Taten folgen zu lassen.

Eigentlich hätte der runde Geburtstag des Kinder- und Jugendbüros mit einem großen Fest gefeiert werden können, meinte Christian Scharwey. Aus bekannten Gründen ginge das aber nicht. Stattdessen hat das Kinder- und Jugendbüro zusammen mit einem Profi eine neue Internet-Seite „www.kijub-bergkamen.de“ geschaffen, die den jungen Nutzern Infos über Projekt, etwa in den Sommerferien, liefert und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, Wünsche und Forderungen zu äußern.

In den 25 Jahren seines Bestehens führte das Kinder- und Jugendbüro (kijub) zahlreiche Stadtteilkonferenzen mit jungen Menschen durch, initiierte Beteiligungsprojekte zur Wohnumfeldgestaltung und organisierte die politische Teilhabe der Schülervertretung in der Kommune. Viele Projekte wurden angestoßen, viele Ideen der Kinder und Jugendlichen aufgenommen und parteiisch in Entscheidungsprozesse eingebracht.

Unbürokratisch wurden so unter Mithilfe des kijub in den vergangenen Jahren die BMX-Strecke „Marina Trails“ in Rünthe, die Halfpipe in Oberaden, die drei überdachten Jugendtreffs und aktuell der Skatepark am Wellenbad umgesetzt.

Seit 25 Jahren organisiert das kijub auch die Kindertheaterreihe und die städtischen Ferienprogramme, Ferienfreizeiten und Ausflugsfahrten für Familien. Weiterhin beteiligt sich das Kinder- und Jugendbüro am Seifenkistenrennen und ist als Geschäftsführung des Stadtjugendrings e.V. in Veranstaltungen, wie das Theaterfestival oder den Weltkindertag, eingebunden. Zudem ist es für den Erzieherischen Jugendschutz in Bergkamen zuständig und bietet so Präventionsseminare, Veranstaltungen, Informationen und Workshops zu Themen wie Deeskalation von Gewalt, Rassismus, Mobbing, Sexualität und Sucht an.

Mit dem digitalen Beteiligungsprojekt „Oberaden jugendlich gestalten“ sammelte das kijub die Meinungen Jugendlicher zu den Angeboten und Möglichkeiten der Jugendarbeit im Stadtteil Oberaden. Dies soll dabei helfen, die dortige Jugendarbeit neu aufzustellen und adäquate Angebote für die jungen Menschen zu entwickeln. Gerade dieses Projekt hat den breiten Beteiligungswunsch junger Leute offengelegt und soll daher als Blaupause für die anderen Stadtteile dienen.

Die digitale Angebotspalette des Kinder- und Jugendbüros wurde im letzten Jahr stark erweitert. So entstand neben einem Facebookauftritt und einem eigenen Youtubekanal nun eine eigene Webpräsenz unter der Adresse www.kijub-bergkamen.de. Auf dieser Seite werden die Angebote des Kinder- und Jugendbüros vorgestellt, die sich an Kinder und Jugendliche, aber auch an Eltern, Erzieher:innen und Lehrer:innen richten. Weiterhin finden Kinder und Jugendliche hier gebündelt die sie betreffenden Informationen. Zukünftig wird so ein digitaler Kinderstadtplan als zentrales Element auf der Seite verankert.

Aktuell widmet sich die Arbeit vor allem der Initiierung von Beteiligungsprozessen bei den Kindern im Grundschulalter. Nachdem in den Herbstferien die Kinderstadt Oberaden erfolgreich an den Start gegangen ist – in der Bürgermeisterwahlen und Ratssitzungen täglich auf dem Programm standen – konnten sich Kinder in den Osterferien auf den Weg machen, im Projekt „Spielplatztest“ Bergkamener Spielplätze unter die Lupe zu nehmen. Diese werden nun mittels des neuen interaktiven Kinderstadtplans anderen Kindern vorgestellt und gegebenenfalls weiterempfohlen. Das Projekt „Magische Kinderorte“ startet pünktlich zum 25. Geburtstag. Hier können die Kinder anderen Kindern ihre Lieblingsorte näherbringen und dort ein zu suchendes Monster verstecken.

Ein besonderes Highlight gibt es zudem am Jugendzentrum Yellowstone. Dort gibt es neue große Graffitiwände, die bei den Geburtstagsfeierlichkeiten mit viel Kreativität und Farbe eingeweiht werden.

Abschließend startet in den Sommerferien das Projekt „kijub scout“, in dem Kinder im Rahmen einer einwöchigen Ausbildung für ihre Umwelt und ihre Bedürfnisse sensibilisiert werden. Sie werden in diesem Projekt darin bestärkt ihre Rechte wahrzunehmen und dabei zu helfen, Bergkamen zu einem guten Ort für Kinder zu machen.

Weitere Informationen gibt es beim Team des Kinder- und Jugendbüros Bergkamen unter 02307/965371.




Abi-Feier der Willy-Brandt-Gesamtschule an der frischen Luft auf dem Hof Middendorf

Trotz Corona geschafft: Der Abi-Jahrgang 2021 der Willy-Brandt-Gesamtschule kann stolz auf sich sein.

Das hatte der Hof Middendorf in Overberge noch nie erlebt: Die offizielle Abitur-Zeugnisübergabe für 61 Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen am Freitagmorgen. Dort wo sich Hochzeitspaare unter freiem Himmel standesamtlich trauen lassen können, erhielten sie aus den Händen ihrer Leistungskurslehrerinnen und -lehrer die schriftliche Expertise über ihre Allgemeine Hochschulreife. Zwei Mal gab es sogar eine 1,3 als Durchschnittsnote.

Ein Premiere war es aber auch für Dr. Jennifer Lach und Bernd Schäfer. Für den Bürgermeister war es die erste Abi-Feier, an der er in dieser Funktion teilnahm. Er überbrachte die Glückwünsche des Stadtrats und der Verwaltung sowie für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Gleichzeitig mit Schäfer nahm Jennifer Lach am 1. November 2020 die Arbeit als „Leitende Gesamtschuldirektorin“ in Bergkamen auf. Sie dankte in ihrer Rede insbesondere den Eltern, die ihren Nachwuchs in dieser schwierigen Corona-Zeit unterstützt haben. Sie konnten trotz der frischen Luft und Einhaltung der Hygienevorschriften auf dem Hof Middendorf nicht an der Zeugnisübergabe teilnehmen. Natürlich mussten alle Teilnehmenden vor beginn einen negativen Schnelltest vorweisen.

Jahrgangsstufensprecher*in Lezin Baris und Steven Lebsack erinnerten noch einmal an die „fantastische Sozialisationsskifahrt ins Zillertal. Beratungslehrerin Heike Oumard und Beratungslehrer Jörg Hageneier äußerten viel Lob und Dank an einen „ausgesprochen netten Jahrgang. Dessen Schülerinnen und Schüler erhielten für den weiteren Lebensweg ein „Survival-Paket“ und die vom Literaturkurs unter der Leitung von Michael Wengemann erstellte Abiturzeitung.

Musikalisch umrahmt wurde die Abi-Feier durch den Song „Count on me“ von Bruno Mars, den die Abiturientin Kiana Pietrangeli (Gesang) und ihr Musiklehrer Ralf de Reuter (Keyboard) interpretierten. Natürlich durfte die Lehrerband „Teach Boys“ nicht fehlen. Schließlich ließen alle Abiturientinnen und Abiturienten sowie Leistungskurslehrerinnen und -lehrer Luftballons in den Himmel steigen, an die sie Zettel mit ihren persönlichen Wünsche für die Zukunft befestigt hatten.

Willy-Brandt-Gesamtschule Abiturientia 2021:

Beyza Nur Acar, Tharshana Arunthavarajah, Luca-Michel Bäcker, Lezin Baris, Mirkan Binboga, Louis Bollek, Soner Bora, Angelika Boriskin, Bahadir Büyük, Eftal Calikbasi, Sena Derin, Angelina Ey, Joan Feldmann, Alicia Felten, Marcel Freiberg, Joel Gemmel, Anil Gökce, Eylem Halici, Christine Hartmann, Jessica Hartmann, Amy Horn, Julia Jendryschik, Berna Kapucu, Hüseyin-Can Karakaya, Victoria Kozlowski, Laura Krause, Jennifer Kristian, Samet Kürk, Steven Lebsack, Jolina Leismann, Kira Lindner, Leon Macholl, Marcel Molitor, Máxima Najem, Lara Neuber, Philipp Nguyen, Nicole Nierobisch, Jakob Penzek, Kiana Pietrangeli, Georgie Riese, Gina Maria Robert, Selman Salvarcioglu, Rudi Scheck, Chantal Renee Schenk, Fabian Schelonke, Dustin Schneegans, Laureen Schneegans, Johanna Schneider, Kristina Serow, Veronique Stemper, Danica Stiller, Izabella Szydlowska, Maja Tarmasewicz, Franz Terre, Lisa Treuke, Kevin-Lee Wering, Eva Marie Werner, Ümit Yanbalak, Hasan Yavuz, Asli Yuvarlaktas, Piotr Tadeusz Zorawski




„ZWAR“-Gruppe Bergkamen startet wieder durch: Erstes Treffen nach der Corona-Pause stößt auf großes Interesse

Treffen der ZWAR-Gruppe Bergkamen im Biergarten der Schützenheide.

Die ZWAR-Gruppe Bergkamen ist wieder gestartet. Unter Einhaltung der Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung am Mittwoch, 23. Juni 2021, um 18 Uhr referierte Werner Matiak, der gemeinsam mit Thomas Lackmann, Stabsstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“ der Stadt Bergkamen für das Projekt zuständig ist, über den aktuellen Sachstand zu ZWAR (Zwischen Arbeit und Ruhestand).

Die reservierten Plätze im Biergarten der Gaststätte Schützenheide in Bergkamen waren bis auf den letzten Platz gefüllt und es wurden schnell noch Stühle herbeigeschafft, damit alle Interessierten das Treffen der „ZWAR“-Gruppe verfolgen konnten. Bei der zweistündigen Veranstaltung wurde gemütlich mit Gleichgesinnten bei einer Tasse Kaffee oder bei gekühlten Erfrischungen über Anekdötchen oder Geschichten geplaudert und auf Neuigkeiten aus den einzelnen Gruppen hingewiesen. „Das war ein gelungenes Treffen und es ist schön zu sehen, dass die Teilnehmenden bereit sind, sich in der ZWAR-Gruppe zu engagieren“, sagt Organisator Werner Matiak.

Neue Interessierte sind immer herzlich willkommen und können jederzeit in die Aktivitäten mit einsteigen. Weitere Termine und Informationen sind im Internet unter www.zwar-bergkamen.de abrufbar.

 




Coronavirus: Drei Neuinfektionen im Kreis Unna – keine in Bergkamen

Heute ist der Gesundheitsbehörde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.

Drei neue Fälle sind heute gemeldet worden, und zwar in Kamen, Unna und Werne. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 19.042 Fälle gemeldet worden, 2879 in Bergkamen.. Fünf Personen mehr als am Donnerstag gelten als wieder genesen, davon zwei in Bergkamen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt derzeit bei 138,in Bergkamen bei 19.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 3,8 (Stand: 25. Juni 2021).

Aktuell befindet sich der Kreis Unna in Stufe 1 gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Die aktuell geltenden Regeln hat das Land NRW in einer Tabelle zusammengefasst: www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw.




Wohnungseinbruch: Unbekannte hebeln Terrassentür an der Kurt-Tucholsky-Straße auf

Lange Zeit war Ruhe vor Wohnungseinbrechern, doch in der Zeit von Mittwochabend (23.06.2021) bis Donnerstagnachmittag (24.06.2021) haben unbekannte Täter eine Terrassentür eines Einfamilienhauses an der Kurt-Tucholsky-Straße aufgehebelt. Anschließend durchsuchten sie das Haus.

Angaben zu möglichem Diebesgut liegen bislang nicht vor.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Land NRW verlängert die Corona-Schutzverordnung um zwei Wochen

Das Land Nordrhein-Westfalen verlängert die Coronaschutzverordnung um zwei Wochen. Damit gelten die bereits Anfang der Woche in Kraft getretenen weitgehenden Aufhebungen hinsichtlich der Verpflichtung zum Tragen einer Maske im Freien und anderen Reduzierungen von Schutzmaßnahmen einstweilen bis zum 8. Juli 2021. Mit der aktualisierten Coronaschutzverordnung erfolgen erste weitere Anpassungen etwa hinsichtlich der Maskenpflicht bei der Nutzung von Sitzplätzen in Bibliotheken oder bei der Aufhebung der Testpflicht bei Proben von Laienmusikern im Freien oder auf Ausflugsschiffen. Die Änderungen treten am Freitag, 25. Juni 2021, in Kraft.

Damit sind grundsätzlich fast alle Angebote und Tätigkeiten in Nordrhein-Westfalen weiterhin wieder zulässig. Dies gilt gerade auch für die wichtigen Freizeitangebote und etwa Jugendreisen und Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche in den kommenden Sommerferien. Die Grundregeln des Infektionsschutzes sind aber nach wie vor zu beachten. Und: Testpflichten bleiben bei bestimmten Angeboten bestehen, um die Öffnungen abzusichern.

Die Regelungen im Überblick:
Seit dem 21. Juni 2021 gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien in Regionen der Inzidenzstufe 1 wie im Kreis Unna nur noch da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt:

  • in Warteschlangen sowie an Ständen, Kassen und Schaltern
  • bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes
  • dort, wo Kommunen im Einzelfall zur Bekämpfung von Missständen eine Maskenpflicht anordnen

Nur für das Personal mit Kundenkontakt in gastronomischen Einrichtungen gilt weiterhin die Maskenpflicht auch im Außenbereich, weil hier beim Service regelmäßig Mindestabstände nicht eingehalten werden können.
In fast allen Fällen, in denen weiterhin Masken getragen werden müssen, ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend. Die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleiben grundsätzlich weiterhin bestehen, wobei aber die Maske bei ausreichender Lüftung oder Luftfilterung an festen Sitz- oder Stehplätzen von Bildungs-, Kultur-, Sport- und anderen Veranstaltungen abgenommen werden darf, wenn näher bestimmte weitere Schutzmaßnahmen (zu Testnachweisen, Abstand und Rückverfolgbarkeit) eingehalten werden. Dies gilt ab 25. Juni 2021 auch für Sitzplätze in Bibliotheken.

Die bestehenden Testpflichten bleiben grundsätzlich bestehen, um die Öffnungsschritte abzusichern. Allerdings kann zusätzlich auch bei den auf Einzelpersonen begrenzten körpernahen Dienstleistungen, der Nutzung von Ausflugsschiffen etc. mit Einhaltung der Mindestabstände und Proben von Theatergruppen, Chören etc. im Freien künftig auf einen negativen Test verzichtet werden. Eine weitere kleinere Änderung betrifft den Betrieb von Freizeitparks und ähnlichen Einrichtungen, bei denen auf Basis eines genehmigten Hygienekonzeptes in der Inzidenzstufe 1 künftig mehr Personen in Innenräumen (1 Person je 10 statt bisher 20 qm) zugelassen werden können.

Alle Regelungen der aktuellen Coronaschutzverordnung sind unter dem diesem Link zu finden.

 




Friedenskirchengemeinde: Bis zum Ende der Sommerferien werden Gottesdienste unter freiem Himmel gefeiert

Die Corona-Lage hat sich auch in Bergkamen erheblich verbessert. Trotzdem bleibt das Presbyterium weiterhin vorsichtig: Bis zum Ende der Sommerferien wird es sonntags Freiluftgottesdienste geben. Der nächste ist am 27. Juni ab 10.30 Uhr auf der Südseite der Friedenskirche.

Erst am letzten Sonntag in den Sommerferien wird es wieder das gewohnte „Programm“ in den drei Kirchen der Friedenskirchengemeinde geben.

Geöffnet ist hingegen wie an jedem letzten Samstag im Monat am 26. Juni von 10 bis 12 Uhr die Spielzeugbörse Kinderkram. Sie befindet sich in der Auferstehungskirche in Weddinghofen. Dort gibt es eine kostenlose Spielzeugausgabe bzw. die Möglichkeit, gebrauchtes Spielzeug oder gewaschene Kuscheltiere (bitte in Plastikbeuteln verpackt) abzugeben.

 




Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr langjähriges Mitglied Manfred Filipponi

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr langjähriges Mitglied Manfred Filipponi. Er verstarb am 22. Juni im Alter von 81 Jahren.

Manfred Filipponi trat bereits am 07. September 1977 als Feuerwehrmannanwärter in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen ein und erwarb die Dienstgrade bis hin zum Unterbrandmeister, bevor er im Februar 2000 mit Erreichen des 60. Lebensjahres in die Ehrenabteilung übertrat.

Im Jahr 2018 erhielt er die Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren (VdF) für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr treffen sich am Montag, 28. Juni, um 10.30 Uhr auf dem evangelischen Friedhof in Rünthe, um ihrem Kameraden die letzte Ehre zu erweisen.

 

 




Kinder und Jugendliche haben im Wellenbad & Co. in den Sommerferien freien Eintritt

In den NRW-Sommerferien haben die GSW Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen eine besondere Überraschung für alle Kinder und Jugendlichen aus dem Versorgungsgebiet parat. In diesem Zeitraum dürfen sie das Freibad Kamen, das Wellenbad in Bergkamen und das Hallenbad in Bönen kostenlos nutzen.

„Kinder und Jugendliche sind während der Corona-Pandemie oftmals nicht berücksichtigt worden und zu kurz gekommen“, so Geschäftsführer Jochen Baudrexl. „Mit dieser Regelung erhalten sie nun die Möglichkeit, im Sommer viele Stunden mit ihren Freunden in den Bädern zu verbringen – und das kostenfrei.“

Die GSW freuen sich auch darüber, all denjenigen, die in den Sommerferien nicht in den Urlaub fahren können, hier ein besonderes Angebot machen zu können. Freien Eintritt erhalten alle Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre. Zusätzlich alle Schüler und Studenten bis zum vollendeten 25 Lebensjahr gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.

Für den Besuch ist eine Online-Registrierung vorab unter www.gsw-freizeit.de weiterhin erforderlich.