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Kunst am Rathaus in Bergkamen: Skulptur für temporäre Ausstellung gesucht

Überdimensionalen Motorradhelm MH06 von Achim Riethmann vor dem Bergkamener Rathaus.

Zur Stadtbesetzung 2020 stellte das Kulturreferat der Stadt den MH06, einen überdimensionalen Motorradhelm des Berliner Künstlers Achim Riethmann, zwischen Ratstrakt und Zentralem Omnibusbahnhof in der Bergkamener Mitte aus. Seitdem ist der Platz Ausstellungsfläche, aktuell für eine Skulptur von Wolfgang Kerak, Mitglied der Künstlergruppe kunstwerkstatt sohle 1 in Bergkamen.

Kulturreferentin Simon Schmidt-Apel möchte nun ein neues temporäres Kunstwerk an dem gut frequentierten Platz präsentieren. Lokale und überregionale Künstler*innen werden um Interessensbekundung gebeten. Es werden auch Vorschläge angenommen, welche Künstlerinnen und Künstler aus der Region angefragt werden könnten. Eine Bedingung muss laut Simone Schmidt-Apel erfüllt werden: „Das Kunstwerk soll stark genug sein, dass es mit Sicherung am Fundament einige Wochen am Standort ausgestellt werden kann. Beim Transport wird das Kulturreferat behilflich sein.“

Seit Juli 2020 ist der Platz am Ratstrakt mit Kunst besetzt und wird gut angenommen. „Mal was Modernes“ hieß bei dem einen, „ein Hoffnungsschimmer in Coronazeiten“ bei dem nächsten Werk, so Schmidt-Apel. Sie würde auch gern das Werk einer Künstlerin ausstellen, nachdem bereits zwei Künstler ausgestellt haben, doch letztendlich ist Schmidt-Apel jedes interessante Werk willkommen.

Kontakt / Information: Kulturreferat der Stadt Bergkamen, Simone Schmidt-Apel, 02307/965-263, s.schmidt-apel@bergkamen.de




Online-Veranstaltung zum Thema „Islamistische Hassreden in Sozialen Medien“

Das Multikulturelle Forum lädt zur Online-Veranstaltung „Islamistische Hassreden in Sozialen Medien“ am Donnerstag, 27. Mai von 10 bis 12 Uhr ein.

Die Wegweiser Beratungsstelle Dortmund, Hamm und Kreis Unna bietet einen Workshop zu Wechselwirkungen zwischen antimuslimischem Rassismus und Islamismus in Sozialen Medien an.

Anhand von konkreten Beispielen von Hassreden in Sozialen Medien soll die wechselseitige Bezugnahme von antimuslimischen und islamistischen Akteur*innen und die Instrumentalisierung von antimuslimischem Rassismus von Islamist*innen beleuchtet werden. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Mechanismen, welche gezielt eingesetzt werden, um insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene für die islamistische Ideologie zu gewinnen. Hierzu wird es auch eine kleine Gruppenübung geben.

Anmeldungen sind bis zum 25. Mai unter guengoer@multikulti-forum.de möglich.

Die Teilnahme erfolgt via Zoom; eine E-Mail mit euren persönlichen Zugangsdaten erhalten die Teilnehmenden rechtzeitig vor Seminarbeginn.




Telekom verlegt Glasfaserkabel: Baustellenampel auf der Werner Straße – Am Roggenkamp wird Einbahnstraße

Im Zeitraum vom 25. Mai bis zum 18. Juni finden auf der Straße „Am Roggenkamp“ Arbeiten am Glasfasernetz der Deutschen Telekom AG statt. Im Zuge dieser Arbeiten ist eine Änderung der Verkehrsführung in der Straße „Am Roggenkamp“ notwendig. Hierbei wird die Straße „Am Roggenkamp“ von der Einmündung Werner Straße bis zur Grundstückseinfahrt „REWE“ als Einbahnstraße ausgewiesen. Die Einbahnstraße kann ausschließlich von der Werner Straße in Richtung Westen befahren werden. Für Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung der Geschwister-Scholl-Straße in Richtung „REWE“ bzw. der Werner Straße fahren besteht unmittelbar nach der Einfahrt „REWE“ ein Verbot der Durchfahrt.

Alle Geschäfte bleiben während der gesamten Bauzeit erreichbar. Fahrradfahrer und Fußgänger werden durch entsprechende Schutzmaßnahmen verkehrssicher durch die Baustelle geleitet.

Zudem machen es die Bauarbeiten der Deutschen Telekom AG notwendig, die Werner Straße im selben Zeitraum in Höhe der Shell-Tankstelle halbseitig zu sperren. Bei dieser Sperrung wird ausschließlich die westliche Fahrspur in Richtung Süden gesperrt. Damit der Verkehr noch in beide Richtungen fließen kann, wird der Verkehr mittels einer temporären Ampel im Baustellenbereich geregelt. Radfahrer und Fußgänger werden in dieser Zeit ebenfalls durch eine entsprechende Verkehrssicherung durch den Baustellenbereich geführt.




Kreis Unna kontrolliert: 19 Gewerbe geschlossen, davon sechs in Bergkamen

Steuererklärungen werden nicht abgegeben, die Sozialversicherung von Arbeitnehmern nicht gezahlt oder Ordnungswidrigkeiten begangen – das alles kann das eigene Geschäft gefährden. Warum, liegt auf der Hand: Wer keine Steuern oder Sozialabgaben zahlt, schädigt alle und verschafft sich einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern. Das zu verfolgen, ist Aufgabe der Kreisordnungsbehörde.

Sie ist zuständig für die kreisangehörigen Kommunen, außer Lünen und Unna, die eine eigene Behörden haben. In den übrigen acht Städten wird der Kreis aktiv, wenn es um die sogenannte Gewerbeuntersagung geht.
 
33 Fälle
In 33 Fällen haben im Jahr 2020 die Mitarbeiter ein solches Verfahren gegen unzuverlässige Gewerbetreibende eingeleitet (2019: 44). 19 Mal lautete die Entscheidung im vergangenen Jahr: „Gewerbeuntersagung“.

Von den Gewerbeuntersagungen entfielen auf die einzelnen Städte und Gemeinden:

Bergkamen 6
Fröndenberg/Ruhr 1
Holzwickede 3
Kamen 3
Schwerte 6

Nicht in die Zuständigkeit des Kreises fallen übrigens die An-, Ab- und Ummeldungen von Gewerbebetrieben. Richtige Adresse hierfür sind die Stadt- und Gemeindeverwaltungen am jeweiligen Ort des Betriebssitzes (Gewerbemeldestelle). PK | PKU




Coronavirus: 73 neue Fälle in Kreis Unna und 15 in Bergkamen – Inzidenz aktuell bei 96,2

Heute ist der Gesundheitsbehörde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.

73 neue Corona-Fälle sind heute im Kreis Unna gemeldet worden, 15 in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 18.513 Fälle gemeldet worden, 2780 in Bergkamen. 103 Personen mehr gelten als wieder genesen, 16 in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 1.581, in Bergkamen bei 238.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 96,2 (Datenstand 18. Mai 2021 – 7.30 Uhr).




Klinik erneut für Angebot gegen Diabetes zertifiziert: Dr. Marcus Rottmann warnt vor Gefahren der Volkskrankheit

Ein starkes Team tritt am Hellmig-Krankenhaus Kamen gegen die Volkskrankheit Diabetes an.

„Diabetes ist im Sinne des Wortes tatsächlich eine Volkskrankheit“, so Dr. Marcus Rottmann, Direktor der Angiologischen Kliniken im Klinikum Westfalen und Ärztlicher Leiter des Hellmig-Krankenhauses. Das Kamener Kankenhaus wurde jetzt erneut für hohe Kompetenz in der stationären wie in der ambulanten Betreuung von Diabeteserkrankungen vom Typ 1 und Typ 2 zertifiziert. Das Haus ist auch als Behandlungsstandort für den diabetischen Fuß und als Wundzentrum anerkennt und damit für den Gesamtkomplex von Diabeteserkrankungen optimal aufgestellt. Dr. Rottmann will mit seinem Team die Standorttradition des Einsatzes für Diabetespatienten fortsetzen.

Diabetes berge viele Gefahren, lasse aber beim richtigen Umgang damit hohe Lebensqualität durchaus zu. Eine gute fachärztliche Kontrolle und eine gute Einstellung des Diabetes ob durch Medikamente oder gezielte Ernährung kann auch Folgeerkrankungen erfolgreich eindämmen, so der Angiologe und Diabetologe. Ein erhöhter Blutzucker schädige die kleinen und großen Gefäße. Deshalb ist das Diabeteszentrum in Kamen angedockt an die gefäßmedizinische Klinik. „Wir setzen auf ein starkes Team, ein breites Leistungsangebot und auf umfassende externe Qualitätskontrollen“, so Dr. Rottmann. Am Standort arbeitet ein interprofessionelles Team speziell ausgebildeter Diabetes- und Ernährungsberaterinnen, Fußchirurgen, Wundmanager und Podologen eng zusammen.

Sorge macht Dr. Rottmann, dass in der Pandemie Diabetesvorbeugung und Therapie von manchem gelockert werden könne. Er rät dringend davon ab, Diagnostik und Behandlung aus Sorge um die Corona-Pandemie zu verschieben. Praxen und Kliniken seien gegen Infektionsgefahren längst gut aufgestellt.

Info
Diabetes Typ 1 tritt oft schon in jungen Jahren auf. Bei dieser Variante produziert der Körper nicht genug Insulin. Typ 2 tritt eher in höherem Lebensalter auf, kann allerdings auch schon bei jüngeren Erwachsenen und Kindern beeinflusst von der Ernährungsweise beginnen. Bei dieser Variante wirkt das Insulin nicht ausreichend auf Grund genetischer Faktoren oder bei Übergewicht und Bewegungsmangel.




Coronavirus: Inzidenz im Kreis Unna am dritten Tag unter 100 – weitere Lockerungen bald möglich

Am Samstag ist die Wocheninzidenz für den Kreis Unna unter 100 gesunken. Falls diese Tendenz anhält, könnten ab Donnerstag weitere Lockerungen auch für Bergkamen folgen. Dazu gehört zum Beispiel der Wegfall der Ausgangsbeschränkungen. Geschäfte und auch die Außengastronomie könnten dann mit negativen Testergebnis besucht werden,

Seit Freitag ist der Gesundheitsbehörde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben ist eine 55-jährige Frau aus Lünen am 15. Mai.

55 neue CoroFälle sind seit Freitagmittna-ag um 13 Uhr gemeldet worden, darunter sechs in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 18.440 Fälle gemeldet worden, 2765 in Bergkamen. 190 Personen mehr gelten als wieder genesen, 44 in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 1.611, in Bergkamen bei 239.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 94,7 (Datenstand 17. Mai 2021 – 3.11 Uhr).




Keine Stallpflicht mehr: Ministerium hebt Einschränkung auf

Seit Mitte April gibt es in Nordrhein-Westfalen keine neuen Ausbrüche der Geflügelpest unter Hausgeflügel. Das NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz hat deshalb jetzt die Stallpflicht für Geflügel aufgehoben.

Auch der Kreis Unna kann deshalb die Allgemeinverfügung zur Aufstallung des Geflügels vom 26. März wieder aufheben. Das heißt: Jetzt können die Halter ihre Tiere wieder nach draußen lassen.

Das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI) hatte seine Risikoeinschätzung kürzlich angepasst. Nach wie vor sind alle Geflügelhalter zu erhöhter Wachsamkeit und Vorsicht aufgerufen – zumal Ende April im Kreis Coesfeld und Anfang Mai im Kreis Wesel noch Fälle unter Wildvögeln vom FLI bestätigt wurden. PK | PKU




„Bunte  Fäden der Hoffnung“: Liederabend mit Mona Lichtenhof

Mona Lichtenhof

In Coronazeit ist vieles nicht möglich, vieles anders. Der Frauensalon kann nicht wie gewohnt stattfinden. So gibt’s nun einen Versuch online: bequem von der Couch aus, vielleicht mit einem Glas Wein, allein und doch verbunden mit anderen.

Am Mittwoch, 19. Mai,, sollen Fäden der Hoffnung gespannt werden mit Gedichten und Geschichten, mit Liedern, gesungen von Mona Lichtenhof, und der Möglichkeit zum Austausch. Aus diesen Fäden soll an diesem Abend ein Muster entstehen- ein Muster der Hoffnung, des Zusammenhalts, der Kraft und der Zuversicht.

Los gehts um 19 Uhr. Hier der Link:

Zoom-Meeting beitreten

https://us02web.zoom.us/j/88960913455?pwd=OXFoekxTcTg5UHlKZ3plQmJzNHYrZz09

Meeting-ID: 889 6091 3455

Kenncode: 531625

Schnelleinwahl mobil

+496938079883,,88960913455#,,,,*531625# Deutschland

+496950502596,,88960913455#,,,,*531625# Deutschland

 

Ab 18.30 Uhr gibt es auch Hilfe zum Einwählen : 0175 509 5557




Polizei warnt die Menschen im Kreis Unna vor reisenden Handwerkern

Achtung, aufgepasst! Die Polizei warnt die Menschen im Kreis Unna vor reisenden Handwerkern, die unterschiedlichste Arbeiten „rund ums Haus“ anbieten.

Neben Pflastersteinreinigung und -verlegung bieten die unseriösen Personen auch Messerschleiftätigkeiten und Werkzeugreparaturen an. Nicht selten werden die Arbeiten nicht fachgerecht mit teilweise minderwertigen Materialien ausgeführt. Häufig gibt es anschließend horrende Nachforderungen. Unumgänglich sind häufig auch Sanierungsarbeiten im Anschluss – und die Mängel treten oft erst dann auf, wenn die Handwerker längst über alle Berge sind. Etwaige Garantieansprüche sind wegen nicht geschlossener Verträge oder nicht ausgestellter Rechnungen kaum durchsetzbar.

Die Tipps der Polizei:

   - Überlegen Sie sich gut, ob ein nicht bestellter Handwerker mit 
     einem extrem günstigen Angebot einen Auftrag an Ihrer Haustür 
     erhalten soll.
   - Vor der Erteilung eines Auftrags sollten immer Angebote anderer 
     Handwerksbetriebe eingeholt werden, nach Möglichkeit von 
     örtlichen Firmen.
   - Die Anschrift des Firmensitzes sollte durch Sie persönlich 
     überprüft werden.
   - Sollten sich unbekannte Anbieter melden, verständigen Sie im 
     Zweifelsfall die Polizei.



DRK trägt „Licht der Hoffnung“ durch den Kreis Unna

Von Unna über Bönen und Bergkamen nach Holzwickede – auf ihrer Reise durch den Kreis Unna hat das „Licht der Hoffnung“ des DRKs am vergangenen Wochenende so einiges erlebt und ging durch viele große und kleine Hände.

Von Unna aus wurde die Fackel mit dem Schlitten nach Bönen transportiert, wo bereits begeisterte Kinder in der Kita Puzzlekiste warteten und die Fackel weiter zur Kita Nordlicht brachten. Von dort aus ging es mit dem Bollerwagen zum Ortsverein Bönen und anschließend nach Bergkamen. Ab hier wurde es dann sportlich: Die Fackel wurde weiter mit dem Fahrrad nach Holzwickede transportiert, machte dort auch einen Stopp am Perthes-Haus, wo der Ortsverein Holzwickede regelmäßig die Corona-Testungen für Besucher übernimmt, und wurde anschließend noch zur Kreisgeschäftsstelle für ein kurzes Abschiedsfoto gebracht.

Von dort aus führte der Weg dann weiter nach Warstein, wo wir das Licht der Hoffnung am Samstagabend an den Kreisverband Lippstadt-Hellweg übergeben konnten. Die Reise der Fackel wurde von zahlreichen ehren- und
hauptamtlichen Mitarbeiter*innen aus den DRK-Ortsvereinen und unseren Kindertageseinrichtungen unterstützt und begleitet.

Und warum das alles? Seit 1992 erinnern tausende von Menschen aus der ganzen Welt alljährlich am 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Wegen der Corona-Pandemie muss die Fiaccolata in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge ausfallen.

Doch „Not macht bekanntlich erfinderisch“! Deshalb hat sich der DRK Landesverband Westfalen-Lippe nun etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Unter dem Motto „Licht der Hoffnung“ wurde am 8. Mai eine Fackel von Münster Richtung Solferino auf den Weg gebracht. Von Münster ging es über das Tecklenburger Land und den Teutoburger Wald ins Ruhrgebiet nach Herne, Wanne-Eickel und Bochum-Wattenscheid, ehe die Fackel am vergangenen Donnerstag mit einem Einsatzfahrzeug den Kreis Unna erreichte.

„Eine großartige Aktion, die Hoffnung und Zusammenhalt symbolisiert“, freute sich Michael Makiolla, Vorstandsvorsitzender des DRKKreisverbandes Unna, Teil des Fackellaufes sein zu dürfen. „Das ist ein tolles Beispiel dafür, wie gut das weltumspannende Netzwerk des Roten Kreuzes auch in herausfordernden Zeiten funktioniert.“

Vom Kreis Unna aus führt der Weg der Fackel nun in den nächsten Wochen über Warstein, Lippstadt, Gütersloh und Herford u.a. per Paddelboot, Drohne, mit Einsatzmotorrädern und einem „Autokorso“ entlang diverser Sehenswürdigkeiten in den Landesverband Niedersachsen. Von hier aus geht die Reise durch Niedersachsen, Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern, bis das Österreichische und schlussendlich das Italienische Rote Kreuz übernehmen und sie zum Ziel in Solferino tragen.

Historischer Hintergrund:
Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen nach der Schlacht wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten. Um daran zu erinnern, veranstaltete das Italienische Rote Kreuz das erste Mal im Jahr 1992 einen Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere.