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„Digitaler Besuch“ von Patienten im Kamener Krankenhaus

Krankenhausleiter Ansgar Schniederjan (r.) freut sich, dass der digitale Besuchsservice so gut angenommen wird.

Das Hellmig-Krankenhaus Kamen stellt seinen Patienten jetzt I-Pads zur Verfügung und hilft ihnen beim Video-Chat mit Angehörigen

Während der aktuellen Corona-Pandemie sind Besuche im Krankenhaus nur in Ausnahmefällen möglich. Damit Patienten ihre Lieben trotzdem sehen und mit ihnen sprechen können, gibt es im Hellmig-Krankenhaus jetzt den digitalen Besuchs-Service.

Die Kamener Klinik stellt Patienten dafür jeweils ein frisch desinfiziertes I-Pad und einen Kopfhörer mit Hygieneüberzug zur Verfügung. Damit können sie dann via Skype oder Facetime ihre Lieben anrufen oder auch von ihnen angerufen werden und so über den Bildschirm Kontakt aufnehmen. Damit auch Ältere und Menschen, die nicht so technikaffin sind, den Service nutzen können, leistet eine Mitarbeiterin des Hauses Unterstützung. Sie zeigt den Patienten, wie ein Videotelefonat funktioniert und ist beim Start behilflich.

Die ersten digitalen Besuche haben bereits stattgefunden. Krankenhausleiter Ansgar Schniederjan freut sich über den gelungenen Start. „Wir machen die Menschen damit glücklich“, fasst er die ersten Reaktionen von Patienten und Angehörigen zusammen. „Ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht hat eine ganz andere Qualität als ein Telefonat oder eine Textnachricht.“




Bergkamens erste Fahrrad-Reparaturstation hilft bei kleinen Pannen

Bergkamens Radverkehrsbeauftragter Norman Raupach (l.) und Bürgermeister Bernd Schäfer.

Bergkamens Radverkehrsbeauftragter Norman Raupach und Bürgermeister Bernd Schäfer stellten am Freitag Bergkamens erste Fahrrad-Reparaturstation am Rathaus vor. Die zweite Station steht schon zur Montage bereit. Sie soll auf dem Parkplatz am Haldenweg platziert werden. Was noch fehlt, ist die Unterschrift unter den Gestattungsverträgen mit dem RVR.

Die Reparaturstation einer polnischen Firma bietet fast alles, was bei der Behebung einer kleineren Panne benötigt wird. Zange, diversen Imbusschlüsseln, Luftpumpe und anderes mehr sind vor Diebstählen gesichert. Hat e einen „Platten“ gegeben, dann sollte man schon Flicken und Kleber dabei haben. Norman Raupach will jetzt prüfen, ob am Gitter der Fahrradstation ein Automat installiert werden kann, der mit Fahrradschläuchen unterschiedlicher Größe ausgestattet ist.




Zwei weitere Schnelltest-Stellen in Bergkamen – und zwar auf dem Nordberg

In diesen Holzhütten gibt es jetzt Corona-Schnelltests.

Zwei weitere Schnelltest-Stellen gehen auf dem Nordberg an den Start: auf dem Herbert-Wehner-Platz in der Fußgängerzone und hinter der St. Elisabeth-Kirche an der Parkstraße. Beide bieten kostenlose Bürgertests an.

Die Schnelltest-Stelle auf dem Herbert-Wehner-Platz wird vom „Gesundheitszentrum am Nordberg“ betrieben, und zwar in zwei Holzhütten, die auf Initiative von Bürgermeister Bernd Schäfer von der Stadt Bergkamen zur Verfügung gestellt werden.

Los gehen soll es in der nächsten Woche. Die Öffnungszeiten:

  • Montags bis freitags 8 bis 10 Uhr und 12 bis 13 Uhr
  • Samstags 8 bis 10 Uhr.

Die Öffnungszeiten der zweiten Teststelle sind großzügiger und es wird auch ohne Terminvergabe getestet:

  • Montags bis freitags 8 bis 18 Uhr
  • Samstags, Sonn- und Feiertage 9 bis 15 Uhr

Tel.: 0176 203 309 76 oder 0174 857 13 43.




Für Restimpfdosen registrieren: Berechtigter Personenkreis erweitert

Restimpfdosen sind nur wenige Stunden haltbar. Damit jede einzelne Impfdose dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird, hat der Kreis Unna eine digitale Warteliste eingeführt. Jetzt hat das Land NRW den Kreis der Personen erweitert, die sich dort registrieren können: Ab sofort können sich auch Angehörige der Feuerwehr, Polizei sowie Lehrerinnen und Lehrer weiterführender Schulen und Berufskollegs dort eintragen.

Damit wird das Angebot um eine wichtige Personengruppe erweitert. Über die Internetseite www.kreis-unna.de/restimpfdosen können sich jetzt also folgende Menschen registrieren:

  • Personen mit Vorerkrankungen gemäß §3 oder §4 Coronavirus-Impfverordnung,
  • Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben,
  • Kontaktpersonen von Schwangeren,
  • und jetzt neu Angehörige bestimmter Berufsgruppen gemäß Empfehlung des Ministeriums (Feuerwehr, Polizei, Lehrer*innen weiterführender Schulen und Berufskollegs).



Coronavirus: Lage verbessert sich – auch in Bergkamen

Zeigt die „Bundesnotbremse“ Wirkung? Für den Kreis Unna scheint es fast so. Die aktuellen Fallzahlen für Coron-Neuinfizierte und auch der Inzidenzwert sind stark rückläufig. Auch in Bergkamen scheint sich die Lage zu verbessern. Nur 10 neue Fälle meldet der Kreis Unna für die Nordbergstadt. Leider ist auch wieder ein Todesfall zu beklagen: ei 77-jähriger Mann aus Bönen starb am 29. April.

121 neue Fälle sind heute gemeldet worden. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 17.336 Fälle gemeldet worden, 2572 in Bergkamen. 171 Personen mehr gelten als wieder genesen, 11 ein Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 2.295, in Bergkamen sind es 374.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 204,4 (Datenstand 30. April 2021 – 3.11 Uhr).




Kreis und Kommunen fordern vom Land: Elternbeiträge für Kita und Tagesbetreuung aussetzen

Die Belastungen für Familien in der Corona-Pandemie sind extrem. Zusätzlich zum gestiegenen Betreuungsaufwand zu Hause ist die finanzielle Belastung hoch. Denn seit Monaten zahlen Eltern Beiträge, ohne dafür eine vollständige Gegenleistung zu erhalten. Kreis und Kommunen appellieren daher ans Land: Es muss sich endlich was tun.

In einem Schreiben an den Ministerpräsidenten und die zuständigen Ministerien fordert Landrat Mario Löhr auch im Namen der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Kreis Unna, schnellstmöglich eine Lösung zu finden. Der Brief ist in der Bürgermeisterkonferenz am 28. April auf den Weg gebracht worden.

Voller Beitrag, geringere Stundenzahl
Zum Hintergrund: Zwar waren die Kitas bis zur vergangenen Woche grundsätzlich geöffnet. Doch sie fuhren im eingeschränkten Pandemiebetrieb – was unter anderem heißt: volle Beiträge bei einer um zehn Stunden pro Woche reduzierten Betreuungszeit. „Zu Recht beschweren sich Eltern tagtäglich darüber, dass sie zwar Monat für Monat ihre Elternbeiträge zahlen, die Nutzung der Betreuung nicht, oder nur eingeschränkt möglich ist“, schreibt der Landrat in seinem Brief ans Land.

Zuletzt gab es im Januar eine finanzielle Entlastung für die Familien. Die Kita-Beträge wurden für diesen Monat erstattet, davon trug das Land die Hälfte der Kosten. Zumindest diese Beteiligung des Landes erhoffen sich Kreis und Kommunen auch für weitere Monate dieses Jahres, denn: „Wir können eine Befreiung der Elternbeiträge aufgrund der angespannten Haushaltslage nicht eigenständig übernehmen.“

Beteiligung für zwei Monate reicht nicht aus
Falls sich das Land bis zum Ende des Kindergartenjahres nur für zwei Monate zur Hälfte an den Elternbeiträgen beteiligen würde, reicht das aus Sicht von Kreis und Kommunen längst nicht aus. Der Landrat, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben das Unverständnis der Familien vor Ort hautnah mitbekommen.

Sie schließen sich den kommunalen Spitzenverbänden NRW (Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW) an und fordern: Die Eltern und die Kommunen brauchen eine verlässliche Lösung, die zunächst den Zeitraum für Februar bis Mai abdeckt und Beiträge in dem Maße reduziert, in dem OGS und Kitas nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Tenor: Es wäre den Familien in den kommenden Wochen kaum zu vermitteln, warum sie volle Beiträge leisten müssten, obwohl eine Einrichtung nur einen Notbetrieb anbietet. Die Kommunen sind bereit, erneut ihren Teil dazu beizutragen. Sie appellieren an die Landesregierung, sich wie in der Vergangenheit solidarisch an ausfallenden Elternbeiträgen zur Hälfte zu beteiligen.

Auch OGS berücksichtigen
Eine Beitragserstattung soll es, wenn es nach den Forderungen der Bürgermeisterkonferenz geht, auch für die Bereiche Kindertagespflege und Offener Ganztag geben.

Viele Kinder und Familien befinden sich durch den Lockdown an der Belastungsgrenze. Eine finanzielle Entlastung könne zwar nicht die so wichtige Funktion der tatsächlichen Betreuung ersetzen, sind sich Landrat, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister einig. Es müsse aber endlich ein familienpolitisch dringend notwendiges Zeichen gesetzt werden, dass die Sorgen und Nöte der Eltern und ihrer Kinder ernst genommen würden. PK | PKU




Pflegende Angehörige Bergkamen: Austausch über WhatsApp-Gruppe

Auch in Zeiten von Corona ist der Austausch pflegender Angehöriger untereinander wichtig.
Jeder, der einen Angehörigen pflegt, weiß was dies bedeutet und welche herausfordernden Aufgaben damit verbunden sind. Die Selbsthilfegruppe pflegende Angehörige Bergkamen lädt zu einer WhatsApp-Gruppe ein.

Auch bei noch so viel Hingabe stoßen pflegende Angehörige irgendwann an ihre eigenen Grenzen und merken, dass sie selbst Hilfe und Unterstützung brauchen und sich ein Zustand der Erschöpfung bemerkbar macht. Aber soweit muss es erst gar nicht kommen.

Wenn auch persönliche Treffen momentan noch nicht möglich sind, so besteht die Möglichkeit, sich über eine WhatsApp Gruppe auszutauschen. Zu wissen, ich bin nicht allein in meiner Situation – das erleichtert und bietet Gelegenheit, wieder Kraft zu schöpfen und aufzutanken. Der Austausch in der WhatsApp-Gruppe erfolgt zu den regulären Treffzeiten, jeden letzten Montag im Monat in der Zeit von 15 bis 16.30 Uhr.
  
Fachkraft moderiert die Gruppe
Eine erfahrene Fachkraft leitet und moderiert die Gruppe. Für die Teilnahme wird nur ein Smartphone benötigt. Die Teilnahme ist kostenlos. Da allerdings die Teilnehmerzahl auf acht Personen beschränkt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Die WhatsApp Gruppe startet am 31. Mai 2021.

Interessierte können sich bei der Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna melden. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 0 23 03 / 27-28 29, E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de. PK │PKU




Eingeschränkte Erreichbarkeit der Wohngeldstelle der Stadt Bergkamen

Die Stadt Bergkamen teilt mit, dass die Wohngeldstelle momentan krankheitsbedingt nur eingeschränkt erreichbar ist.

Eine telefonische Beratung ist daher leider ab sofort nur Mittwochs in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr möglich. Es besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit, Anfragen und/oder fehlende Unterlagen an die den Wohngeldempfängern bekannten email-Adressen der zuständigen Mitarbeiterinnen oder an das allgemeine email-Postfach wohngeldstelle@bergkamen.de zu senden.

Aufgrund der aktuellen Situation kann es vorübergehend auch zu Verzögerungen in der Beantwortung von Anfragen oder bei der Bearbeitung von Wohngeldanträgen kommen. Die Wohngeldstelle bittet, von Anfragen zum Stand der Bearbeitung von Anträgen abzusehen.




Ausstellung zum Grubenunglück geht in die Verlängerung

Grubenunglück Grimberg 3/4
Trauerfeier für die Opfer des Grubenunglück am 20. Februar 1946.

Die Erinnerungsausstellung „20. Februar 1946, 12.05 Uhr“ anlässlich des Grubenunglücks auf Zeche Grimberg 3/4 vor 75 Jahren wird bis zum 31. Mai verlängert. Die vom Stadtmuseum konzipierte Plakat-Ausstellung findet in den Schaufenstern der Stadtbibliothek statt. So erhalten Bürgerinnen und Bürger trotz coronabedingter Schließung des Museums die Möglichkeit die Ausstellung zu „besuchen“

Zudem wird die Ausstellung weiterhin durch Kurzfilme auf der Homepage des Stadtmuseums Bergkamen  (www.stadtmuseum-bergkamen.de) und auf Facebook begleitet.




Bürgermeister in Hauptausschuss des Städte- und Gemeindebundes NRW gewählt

Bürgermeister Bernd Schäfer

Bergkamens Bürgermeister Bernd Schäfer gehört ab sofort zum Hauptausschuss des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen (StGB NRW).

Da coronabedingt dieses Jahr keine Mitgliederversammlung des Verbandes stattfinden konnte, haben die Delegierten der Interessensvertretung für Städte und Gemeinden aus NRW im Rahmen eines schriftlichen Abstimmungsverfahrens den Hauptausschuss und das Präsidium des Verbandes für die aktuelle Kommunalwahl-Periode bis 2025 gewählt.

„Ich freue mich auf ein gutes Miteinander und das gemeinsame Handeln“, sagt Bürgermeister Bernd Schäfer. „Das Aufgabenspektrum der Kommunen wächst stetig und vor diesem Hintergrund ist für mich der Städte- und Gemeindebund ein kompetenter Partner für viele kommunale Fragen.“ Bürgermeister Bernd Schäfer sitzt als Vertreter der SPD im Hauptausschuss des StGB.

Der Städte- und Gemeindebund vertritt die Interessen der Mitgliedskommunen auf Landesebene, Mitglieder sind ausschließlich kreisangehörige Städte und Gemeinden mit rund neun Millionen Menschen. Der StGB NRW arbeitet unabhängig von Staatszuschüssen, seine Einnahmen erzielt er ausschließlich aus den Beiträgen der Mitgliedskommunen.

Der Hauptausschuss, dem Bürgermeister Bernd Schäfer nun angehört, hat sein Hauptaugenmerk auf den Finanzen des Verbandes. Präsident des kommunalen Spitzenverbandes NRW ist seit 2017 Bergkamens ehemaliger Bürgermeister Roland Schäfer.




Coronavirus: Inzidenzwert im Kreis Unna fällt auf 220,8

Heute ist der Gesundheitsbehörde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.

171 neue Corona-Fälle sind heute im Kreis Unna gemeldet worden, 27 in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 17.215 Fälle gemeldet worden, 2562 in Bergkamen. 79 Personen mehr gelten als wieder genesen, neun in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 2.346, in Bergkamen bei 375.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 220,8 (Datenstand 29. April 2021 – 3.10 Uhr).