Land NRW verlängert Coronaschutzverordnung: Mehr Zuschauer bei Sportveranstaltungen zugelassen

Das Landeskabinett hat am Dienstag, 15. September 2020, die Verlängerung der Coronaverordnungen bis einschließlich 30. September 2020 beschlossen. Veränderungen gibt es vornehmlich im Bereich des Sports: hier sind in allen Bereichen wieder mehr Zuschauerinnen und Zuschauer in den Sportstätten zugelassen. Außerdem haben sich die Länder angesichts der besonderen Herausforderungen bei Mannschaftswettbewerben mit entsprechendem Faninteresse auf eine gemeinsame Vorgehensweise bei der Frage nach Zuschauern bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen und damit auch bei Bundesligaspielen geeinigt. Für einen zunächst sechs Wochen dauernden Probebetrieb sollen bundesweite Teamsportveranstaltungen wieder mit Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden können, wenn strenge Regeln für den Hygiene- und Infektionsschutz eingehalten werden.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Wir haben eine klare Entscheidung zu den Rahmenbedingungen für die vielen tausenden Sportvereine in Nordrhein-Westfalen versprochen. Sportveranstaltungen leben von der Unterstützung der Fans, von der Atmosphäre mit Publikum – das gilt sowohl für Bundesligaspiele, als auch für den Amateur- und Breitensport. Deshalb haben wir den Austausch mit dem Amateursport gesucht und uns im Länderkreis für eine zügige, einheitliche Lösung zu bundesweiten Sportveranstaltungen eingesetzt. Beides setzen wir heute in geltendes Recht um und schaffen damit ein weiteres Stück verantwortungsvolle Normalität. Mit sicheren Infektionsschutzkonzepten und Grenzen bei der Kapazität können die Vereine ihre Sportstätten jetzt endlich wieder mit Leben füllen. Dabei gilt: Hygienekonzepte, Schutzmaßnahmen und ein umsichtiges Vorgehen haben Priorität.“

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Der Sport wurde in den letzten Monaten auf eine harte Probe gestellt. Allen ist bewusst, dass der Sport von seinen Zuschauern und der Stimmung in den Stadien lebt. Viele haben das schmerzlich vermisst. Genauso klar ist auch: Der Infektionsschutz und damit der Schutz von Gesundheit muss oberste Priorität haben. Daher tasten wir uns jetzt vorsichtig an eine Wiederzulassung einer begrenzten Zahl an Zuschauern heran. Allerdings nur, wenn das regionale Infektionsgeschehen beachtet und besondere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sichergestellt werden. Das wird für alle Beteiligten sicherlich eine neue Herausforderung. Wir haben die Herausforderungen bisher alles in allem sehr gut gemeistert. Und ich bin zuversichtlich, dass uns das auch in diesem Fall gelingen kann, wenn sich jeder Zuschauer diszipliniert und verantwortungsbewusst an die besonderen Auflagen vor Ort hält.“

Neue Regeln für Sportveranstaltungen
Ab dem 16. September 2020 dürfen bei Sportveranstaltungen oder bei Wettbewerben wieder mehr als 300 Zuschauer anwesend sein, sofern ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorgelegt wird. Bei mehr als 1.000 Zuschauern gilt – wie auch bei sonstigen Veranstaltungen – eine Obergrenze von einem Drittel der Kapazität der Sportstätte. Auch die Regelung zur Anzahl von Teilnehmenden bei nicht kontaktfreiem Sport wurde zugunsten von Sportarten mit außergewöhnlichen Mannschaftsgrößen dahingehend erweitert, dass nun alle Spielerinnen oder Spieler, die die jeweilige Sportart erfordert, am Spiel teilnehmen können – auch wenn sie die Höchstzahl von 30 überschreitet. Damit setzt die Landesregierung um, was in der vergangenen Woche bei einem gemeinsamen Gipfel mit Vertreterinnen und Vertretern von Sportvereinen und Verbänden beschlossen wurde. Besondere Regelungen gelten im Rahmen eines Probebetriebes für bundesweite Teamsportveranstaltungen.

Länder-Einigung für bundesweite Teamsportveranstaltungen
Die Länder haben sich heute auf folgende Eckpunkte für die Zulassung von Zuschauerinnen und Zuschauer bei Bundesliga-Spielen und anderen bundesweiten Teamsportwettbewerben geeinigt:

  • In einem sechswöchigen Probetrieb sollen die Hygienekonzepte, die als Grundlage für die Zulassung von Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen dienen, getestet werden.
  • Das aktuelle Pandemiegeschehen wird berücksichtigt. So werden keine Zuschauer zu Veranstaltungen zugelassen, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.
  • Das Abstandsgebot von 1,5 Metern muss durch eine Reduktion der maximalen Zuschauerauslastung, eine Entzerrung der Besucherströme bei Ein- und Auslass und durch ein Verbot des Ausschanks und Konsums von Alkohol gewährleistet werden.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zum Einnehmen des Sitz- oder Stehplatzes ist Pflicht. Für ausreichende Lüftung der Veranstaltungsorte muss gesorgt werden.
  • Die zulässige Zuschauerzahl wird für jeden Austragungsort individuell bestimmt. Zulässige Höchstkapazität während des sechswöchigen Probebetriebs sind bei mehr als 1.000 Zuschauern 20 Prozent der jeweiligen Stadien- oder Hallenkapazität.

Die Änderungen in allen Verordnungen des Landes Nordrhein-Westfalen treten am Mittwoch, 16. September 2020, in Kraft.




Drewermann-Vortrag „Richtet nicht – Strafrecht und Christentum“ startet heute um 19.30 Uhr auf Youtube

Der Vortrag von Dr. Eugen Drewermann in Zusammenarbeit mit der VHS Bergkamen ist heute ab 19.30 Uhr auf Youtube zu sehen und zu hören. Das Video kann natürlich auch danach abgespielt werden. Einfach den Player unten starten.




Coronavirus: Sechs neue Fälle im Kreis Unna

In Holzwickede hat es zwei Corona-Fälle an Schulen gegeben. Ein Fall ist an einer Grundschule und einer an einem Gymnasium gemeldet worden. An der Grundschule sind rund 35 Personen betroffen, am Gymnasium rund 30. Es handelt sich um Lehrer und Schüler, die Kontakt zu den infizierten Personen hatten und sich jetzt in Quarantäne begeben müssen. Am morgigen Mittwoch, 16. September führt das Gesundheitsamt vor Ort Tests durch.

Auch in Unna hat es einen Fall an einer Grundschule gegeben. Rund 35 Personen sind als engere Kontaktpersonen identifiziert worden und müssen sich in Quarantäne begeben. Tests sind für Donnerstag, 17. September geplant.

Die Ergebnisse aus der Fröndenberger Kita stehen weiter aus.

Insgesamt wurden dem Gesundheitsamt heute sechs neue Fälle im Kreis gemeldet, davon einer in Bergkamen. Neun Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen. Damit sinkt die Zahl der aktuell Infizierten auf 56.

– Max Rolke –

Aktuell Infizierte

14.09.2020 | 15 Uhr 15.09.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 8 9 +1
Bönen 1 1 +0
Fröndenberg 10 6 -4
Holzwickede 2 6 +4
Kamen 8 6 -2
Lünen 14 11 -3
Schwerte 6 6 +0
Selm 0 0 +0
Unna 7 8 +1
Werne 3 3 +0
Gesamt 59 56 -3

Übersicht Gesundete

14.09.2020 | 15 Uhr 15.09.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 115 115 +0
Bönen 54 54 +0
Fröndenberg 146 150 +4
Holzwickede 40 40 +0
Kamen 47 49 +2
Lünen 256 259 +3
Schwerte 160 160 +0
Selm 67 67 +0
Unna 108 108 +0
Werne 109 109 +0
Gesamt 1102 111 +9



Impfung schützt: Amtsarzt rät zum Pieks gegen die Grippe

Wer sie einmal hatte, will sie nicht noch mal: Eine Grippe-Erkrankung sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Deshalb raten die Mediziner der Kreis-Gesundheitsbehörde: Der beste Schutz gegen Grippe ist die vorbeugende Impfung. Und sie ist in Zeiten der Corona-Pandemie besonders wichtig.

Denn mit einer schweren Grippe muss man nicht selten im Krankenhaus behandelt werden. In einigen Fällen verläuft sie sogar tödlich. Um sich selbst und andere zu schützen und die Krankenhaus-Kapazitäten nicht unnötig zu belasten, sollten möglichst viele den kleinen Pieks auf sich nehmen.

Kettenreaktion vermeiden
Im November beginnt die Grippe-Saison. Um die Zahl der Grippe-Patienten möglichst klein zu halten, betont Amtsarzt Dr. Roland Staudt: „Mit jedem Geimpften sinkt das Risiko einer erneuten Erkrankungswelle. Ähnlich wie bei Corona ist es nämlich so, dass auch Menschen, die keine Krankheitszeichen zeigen, infektiös sein können, andere anstecken und so eine Kettenreaktion auslösen.“

Einen echten Schutz vor der Influenza bietet nur eine Impfung. Besonders im Blick hat der Amtsarzt Ältere und chronisch Kranke, deren Immunsystem aufgrund des Alters oder einer chronischen Erkrankung geschwächt ist. Auch Menschen, die beruflich häufigen Kontakt mit anderen Menschen haben, empfiehlt der Amtsarzt die Impfung.

Risiko einer Ansteckung reduzieren
Die Kreisgesundheitsbehörde hat zudem ein paar Tipps, um das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren –die gerade jetzt schon gut geübt sein sollten. „Es lohnt sich, regelmäßig die Hände mit Seife zu waschen“, sagt Dr. Staudt. „Wer die Möglichkeit zur Desinfektion hat, sollte diese nutzen.“

Das Meiden größerer Menschenansammlungen und das Meiden häufigen Händeschüttelns ist ohnehin selbstverständlich geworden. Ein Spaziergang an der frischen Luft kann helfen, das Immunsystem zu stärken, so der Amtsarzt.

Infektionen lieber abklären lassen
Und wer bereits hustet oder niest – der sollte statt der Hand die Ellenbeuge vor das Gesicht halten, um Erreger nicht weiter zu verbreiten. Außerdem ist eine Abklärung der Infektion ratsamer denn je. Die richtige Adresse für die individuelle Beratung und Impfung ist der Hausarzt. Informationen rund um die Grippe & Co finden sich im Internet beim Robert Koch-Institut unter www.rki.de. PK | PKU




Volleyballanfänger des TuS Weddinghofen starten wieder

Der TuS Weddinghofen hatte im Februar und März dieses Jahres mit dem Aufbau einer Anfängergruppe Volleyball für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren begonnen. Durch vorab durchgeführte Werbung und Schnupperstunden in der Pfalzschule hatten sich 14 Kinder zum Training eingefunden. Leider stoppte die Corona Pandemie alle weiteren Bemühungen des Vereins.

Nun möchten wir das Training wieder beginnen. Natürlich unter den Bedingungen der Coronaschutzverordnung. Das Training wird in der Turnhalle 1 des Gymnasiums Bergkamen ab 17. September von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr durchgeführt. Die Übungsstunden werden von Yeliz Kurt geleitet. Der TuS hofft, dass die Kinder, die im Februar und März die Trainingsstunden besucht hatten, wieder mitmachen möchten. Natürlich sind auch alle Kinder ( Mädchen und Jungen ) im genannten Alter  eingeladen, an den Übungsstunden der Anfängergruppe Volleyball des TuS Weddinghofen teilzunehmen.




Nächster Blutspendetermin am 22. 9. im Martin-Luther-Haus

Der nächste Blutspendetermin des DRK in Bergkamen findet statt am Dienstag, 22.  September, 15:00 – 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus,  Goekenheide 7, in Weddinghofen.

Auch gestern haben die DRK Blutspendedienste wieder rund 15.000 Blutprodukte an die Kliniken und Krankenhäuser im gesamten Bundesgebiet abgegeben. „Helfen Sie uns dabei, diese Aufgabe auch morgen wieder zu erfüllen.“ bittet Stephan Jorewitz, Pressereferent beim Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen und verweist auf die täglichen Terminangebote: „Termine können über die Website www.blutspende.jetzt gefunden werden.“ Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger.

Aus Infektionsschutzgründen bittet der Blutspendedienst daher darum, nach Möglichkeit auf Begleitpersonen zu verzichten sowie einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen und eine eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen. Blutspender werden nicht auf Corona getestet – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Ständig aktualisierte Infos gibt es unter https://www.blutspendedienst-west.de/corona. Da die Bewirtung nach der Blutspende zurzeit nicht stattfindet, gibt es zum Abschluss einen kleinen Imbiss als „Lunch-ToGo“.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.




Bei der Stichwahl für den neuen Bürgermeister und Landrat bleiben die Wahlbenachrichtigungen gültig

Bei der Wahl des Bürgermeisters der Stadt Bergkamen und des Landrates des Kreises Unna am 13. September hat im ersten Wahlgang kein Bewerber die Mehrheit der abgegeben Stimmen erhalten. Daher findet am 27. September eine Stichwahl zwischen den Bürgermeisterkandidaten Bernd Schäfer (SPD) und Thomas Heinzel (CDU) und den Landratskandidaten Mario Löhr (SPD) und Marco Morten Pufke (CDU) statt.

Es werden keine neuen Wahlbenachrichtigungen verschickt. Die Wahlbenachrichtigungen zur Kommunalwahl 13.09.2020 bleiben gültig. Sollte jemand seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr zur Verfügung haben, kann mit dem Personalausweis im Wahllokal gewählt werden.

Wer schon Briefwahl beantragt hat bekommt seine Briefwahlunterlagen automatisch zugesandt. Die Briefwahlunterlagen können allerdings frühestens ab dem kommenden Donnerstag, 17. September, verschickt werden, da zunächst die Wahlausschüsse der Stadt Bergkamen und des Kreises Unna zu den Stichwahlen Bürgermeister bzw. Landrat tagen müssen. Dies gilt auch für die Briefwahl vor Ort im Rathaus (Donnerstag ab 11.00 Uhr).

 




Was kann man gegen Bau-Pfusch tun?: Vortrag in der Ökologiestation

Neueste Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass der jahrzehntelange Preiskampf im Bausektor seinen Tribut fordert und Bauschäden zur bitteren Folge hat. Der jährliche Schaden durch Baupfusch geht in die Milliarden. Jahr für Jahr verhandeln Gerichte zehntausende neuer Fälle mit Baumängeln bei privaten Bauherren. Rechtlich sind Bauherren leider unzureichend geschützt.

Bernhard Wolter zeigt am Dienstag, 29. September, anhand von einfachen Beispielen, was unter „Bau-Pfusch“ zu verstehen ist, wie es dazu kommt und welche Folgen zu erwarten sind. Er nennt einfache Möglichkeiten der Risikominderung und gibt professionelle, leicht umsetzbare Tipps für jeden Bauherren. Der Referent ist selbstständiger Bauunternehmer und Bauberater.

Eine verbindliche Anmeldung für die zweistündige Veranstaltung, die um 19.00 Uhr in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil beginnt und 5,00 Euro pro Teilnehmer kostet, ist unter 02389-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen wegen coronabedingter begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt notwendig. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen mitbringen.




Verdacht des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs: Polizei nimmt vier Personen vorläufig fest

Ermittlungserfolg für die Polizei: Einsatzkräfte haben am Samstag vier Personen vorläufig festgenommen. Diese sind dringend tatverdächtig, an gewerbsmäßigem Betrug im Zusammenhang mit Warenbestellungen beteiligt zu sein. Offenbar seit mehreren Monaten sind Pakete eines Logistikunternehmens aus dem Transportweg herausgenommen und in einer angemieteten Garage in Bergkamen zwischengelagert worden. Danach erfolgte der Weiterversand ins osteuropäische Ausland.

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung suchten Einsatzkräfte der Polizei die Garage am späten Samstagabend auf. Vor Ort wurden vier Tatverdächtige angetroffen und vorläufig festgenommen. Der Inhalt der Garage glich einem Warenlager. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten eine Vielzahl von Paketen sicher.

Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um eine 24-Jährige, einen 24-Jährigen, einen 22-Jährigen und einen 19-Jährigen. Alle Vier sind derzeit im Kreis Unna wohnhaft. Nach jetzigem Ermittlungsstand hatte der 22-Jährige, der als Kurierfahrer tätig ist, die Pakete abgefangen und in der Garage eingelagert. Die Waren – im Wesentlichen Kfz-Zubehör und hochwertiges Werkzeug – stammen mutmaßlich aus betrügerischen Internetbestellungen.

Die Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft entlassen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.




Coronavirus: Drei neue Fälle in Bergkamen – Fünf gelten aber wieder als gesund

Über das Wochenende sind sieben neue Fälle bekannt geworden. Fünf davon wurden am Samstag, 12. September in Bergkamen (3), Fröndenberg (1) und Holzwickede (1) gemeldet. Zwei sind heute in Schwerte (1) und Lünen (1) gemeldet worden.

Einen Fall hat es in einer Kita in Fröndenberg/Ruhr gegeben. Dort sind rund 50 Personen betroffen. Tests sind heute bereits durchgeführt worden. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

– Max Rolke / Kreis Unna –

Aktuell Infizierte

11.09.2020 | 12 Uhr 14.09.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 10 8 -2
Bönen 2 1 -1
Fröndenberg 9 10 +1
Holzwickede 1 2 +1
Kamen 9 8 -1
Lünen 18 14 -4
Schwerte 5 6 +1
Selm 0 0 +0
Unna 8 7 -1
Werne 3 3 +0
Gesamt 65 59 -6

Übersicht Gesundete

11.09.2020 | 12 Uhr 14.09.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 110 115 +5
Bönen 53 54 +1
Fröndenberg 146 146 +0
Holzwickede 40 40 +0
Kamen 46 47 +1
Lünen 251 256 +5
Schwerte 160 160 +0
Selm 67 67 +0
Unna 107 108 +1
Werne 109 109 +0
Gesamt 1089 1102 +13



Führung des Gästeführerrings am Samstag durch Weddinghofen

Der Gästeführerring Bergkamen plant für den kommenden Samstag, 19. September, unter den Vorgaben der aktuell geltenden Corona-Verordnung eine fußläufige Stadtteil-Führung durch Weddinghofen unter Führung von Gästeführer Klaus Lukat  unter dem Motto „Weddinghofen früher und heute“

Samstag, 19. September 2020, 14.00 Uhr

Stadtteil-Führung durch Bergk.-Weddinghofen (zu Fuß)

„Weddinghofen früher und heute“

Start: Platz der Partnerstädte /Töddinghauser Straße zw. Rathaus und Kaufland-Haus

Klaus Lukat wird während der Führung die Geschichte und die Besonderheiten der früheren „Kuckuck“-Gemeinde vorstellen, die seit 1966 als Stadtteil zu Bergkamen gehört. An etlichen Anlaufpunkten zeichnet er dann die Entwicklung und den Wandel Weddinghofens vom bäuerlichen Dorf zur späteren Bergbaugemeinde und zum heutigen Stadtteil Bergkamens nach.

Mit Blick auf die Corona-Verordnung gelten für die Führung folgende Grundsätze: Eine vorherige namentliche Anmeldung unter Angabe der Wohnadresse ist zwingend erforderlich (Rathaus, Tel. 02307-965 233 M. Litzinger oder per Mail an m.litzinger@bergkamen.de).

Es wird eine Teilnehmerliste nach Reihenfolge der Anmeldungen geführt, eine spontane

oder unangemeldete Teilnahme ist also nicht möglich. Die maximale Teilnehmerzahl bei den Führungen liegt bei zehn Personen (einschl. Gästeführer). Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind verpflichtet, die bekannten Verhaltensmaßregeln und Hygieneregeln einzuhalten, um etwaige Corona-Infektionen zu verhindern.

Für die Teilnahme an den beiden Führungen ist wie immer pro Person zu Beginn der Führung ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Anmeldeschluss zu der Führung ist am kommenden Freitag, 18. September, mittags um zwölf Uhr.