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71-jährige Dortmunderin wendet auf der Buckenstraße und kollidiert mit ihrem Auto mit einem Lkw

Bei einem schweren Unfall auf der Buckenstraße wurden am Freitagnachmittag zwei Personen schwer verletzt.

Eine 71-jährige Dortmunderin befuhr nach Angaben der Polizei gegen 14.55 Uhr die Buckenstraße in Richtung Lünener Straße und beabsichtigte ihr Auto aufgrund eines verkehrsbedingten Rückstaus über die Gegenfahrbahn zu wenden. Es kam zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Lkw einer 19-jährigen Bergkamenerin. Aufgrund des Zusammenstoßes drehte sich der Pkw der Dortmunderin wieder zurück auf ihre eigentliche Fahrspur. Dort blieb er entgegengesetzt der Fahrtrichtung stehen.

Der Lkw kam durch den Aufprall nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte mit der linken Fahrzeugseite einen neben der Fahrbahn stehenden Strommast und kam auf einem kleinen Wall neben der Fahrbahn zum Stillstand. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Die 71-jährige Frau wurde verletzt und mittels RTW einem Krankenhaus zugeführt. Die 19-jährige Frau stand unter Schock. Sie wurde ebenfalls mittels RTW einem Krankenhaus zugeführt. Die Unfallörtlichkeit wurde bis zur Beendigung der Maßnahmen gesperrt. Auslaufende Medien wurden durch die Feuerwehr Weddinghofen gebunden. Es entstand laut Polizei Sachschaden in Höhe von etwa 21.000 Euro.




Schnupperunterricht am Gymnasium Bergkamen im Dezember restlos ausgebucht

Bereits vor Ablauf des Online-Anmeldeverfahrens für den Schnupperunterricht für Viertklässlerinnen und Viertklässler am Städtischen Gymnasium Bergkamen sind die Plätze restlos ausgebucht. „Das neue Online-Verfahren hat aus unserer Sicht sehr gut funktioniert, alle Plätze, auch im Nachmittagsbereich, sind vergeben“, freut sich der Erprobungsstufenkoordinator Herr Rau.

Beim „Schnupperunterricht“ erhalten die jungen Schülerinnen und Schüler einen realistischen Eindruck vom Unterrichtsalltag und Schulleben am Gymnasium und können aktiv an verschiedensten Fächern teilnehmen. Dieser findet in diesem Jahr vom 9. bis 12. Dezember statt.

Bereits jetzt möchte Herr Rau auf den Elterninformationsabend am 15.01.2020 und den Tag der Offenen Tür am 18.01.2020 hinweisen.




Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen fordert Senkung der Kita-Beiträge um 30 Prozent

Sechs Anträge stellt die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen zu den laufenden Haushaltsplanberatungen für die kommenden zwei Jahre. Drei beschäftigen sich mit Verbesserungen für den Fahrradverkehr im Stadtgebiet. Zu Diskussionen könnte aber die Forderung der Grünen führen, die Elternbeiträge für den Besuch der Kitas um rund 30 Prozent zu senken.

Die Grünen möchten mit diesem Vorstoß vor allem junge Familien entlasten. Wer von ihnen zu Elternbeiträgen herangezogen wird, zahlt nach Aussagen der Fraktion mehr als in vergleichbaren Nachbarstädten. „Aufgrund des hohen Anteils einkommensschwacher Familien und Erziehungsberechtigter, die keinen Elternbeitrag entrichten müssen, ist die Elternbeitragsquote für beitragspflichtige Eltern in Bergkamen hoch. In der Regel handelt es sich um junge Familien, die sich in der Lebensplanung befinden. Wir wollen jungen Familien mit Kindern Anreize schaffen, die es lohnenswert machen, sich in Bergkamen niederzulassen oder zu verbleiben. Bildung, auch im frühkindlichen Alter, darf keine Angelegenheit von Elternfinanzierung sein, sondern ist eine staatliche Aufgabe“, heißt es in der Begründung zu diesem Antrag.

Die dadurch entstehenden Einnahmeausfälle müssten aus der Stadtkasse ausgeglichen werden. Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen fordert deshalb im neuen Doppelhaushalt für das nächste Jahr 473.424 Euro und für 2021 von 490.392 Euro bereitzustellen.




Bürgermeister zeichnet Margarete Hackmann und Dieter Treeck mit der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen aus

Bürgermeister Roland Schäfer zeichnete am Donnerstagabend Margarete Hackmann und Dieter Treeck mit der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen aus.

Bürgermeister Roland Schäfer hat am Donnerstagabend mit Margarete Hackmann und Dieter Treeck zwei verdiente
Persönlichkeiten der Stadt Bergkamen mit der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte im feierlichen Rahmen gemeinsam mit den Vorsitzenden der im Rat vertretenen Fraktionen im Restaurant „Split“ in Bergkamen.

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Ehrung mit der Ehrenmedaille in einem angemessenen Rahmen durchzuführen. Nur so kann meines Erachtens auch der besondere Dank, der den Geehrten für ihren herausragenden Einsatz für die Stadt Bergkamen zu Teil werden muss, ausgedrückt werden.“ so Roland Schäfer.

Für die Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen ist ein Beschluss des Stadtrats notwendig. Der erfolgt am 6. November einstimmig. In der Begründung heißt es:

Frau Margarete Hackmann, geboren am 20.04.1956, setzt sich seit über 20 Jahren für das Wohl der Kinder und der Familien in unserer Stadt ein.

Selbst Mutter von vier Kindern, entschied sich Margarete Hackmann im Alter von 35 Jahren noch einmal neu anzufangen und Sozialpädagogik zu studieren.

Nach Beendigung des Sozialpädagogikstudiums wurde Margarete Hackmann im Jahre 1997 Mitbegründerin des Vereins „Familiäre Kinder-Tagesbetreuung“ e.V. in dem sie anfänglich ehrenamtlich und ab 2001 bis heute hauptberuflich tätig wurde.

Das Engagement von Margarete Hackmann ging aber immer über das eigentliche Hauptamt hinaus. Als Mitbegründerin und Koordinatorin zahlreicher Netzwerke und Projekte, die bis heute anhalten, hat Frau Hackmann die Arbeit um und für Kinder sowie Familien in Bergkamen und auch darüber hinaus mit geprägt.

Zu nennen seien an dieser Stelle insbesondere folgende Tätigkeiten:

  • Mitglied im Runden Tisch „Kinder im Zentrum“ (vormals Runder Tisch gegen Kinderarmut), aus dem die dauerhaften Projekte „Familienpaten“ und „Zeitpaten“ entstanden sind
  • Mitglied in der AG § 78 der Bergkamener Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege
  • Mitglied im Arbeitskreis der Bergkamener Familienzentren
  • Mitbegründerin des Frauennetzwerks
  • Mitbegründerin des Arbeitskreises Bergkamener Kindertagespflegepersonen
  • zuletzt stellvertretende Vorsitzende im Landesverband Kindertagespflege NRW

Im Rahmen all dieser Tätigkeiten hat sich Frau Hackmann auf den verschiedensten Ebenen immer mit viel Engagement nachhaltig und zukunftsorientiert eingesetzt.

Im Jahre 2017 hat Frau Hackmann für diesen Einsatz eine Ehrung durch die Bayer-Stiftung für soziales Engagement beim Runden Tisch „Kinder im Zentrum“ und die Silbermedaille der Stadt Bergkamen erhalten.

Neben ihrem Engagement in der Familien- und Kinderarbeit setzt sich Margarete Hackmann seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Evangelischen Friedenskirchengemeinde ein. So organisiert sie u.a. gemeinsam mit Ihrem Mann christliche Fachvorträge, bietet einen Glaubenskreis und einen Hausbibelkurs an.

Mit der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen soll ihr bis heute anhaltendes ehrenamtliches Engagement im sozialen sowie im gesellschaftlichen Bereich als Lebenswerk gewürdigt werden.

Herr Dieter Treeck, geboren am 07.09.1936, engagierte sich als Kulturdezernent von 1970 – 1999 für das kulturelle Leben in und um Bergkamen. Selbst insbesondere Schriftsteller und Kabarettist blieb Dieter Treeck auch nach seiner Zeit als Kulturdezernent der Stadt Bergkamen eng verbunden.

Unter Dieter Treeck ist die Kulturarbeit in Bergkamen u.a. durch folgende Entwicklungen revolutioniert worden:

  • Am 21.05.1970 entstand die erste kommunale Galerie „sohle 1“ als lebendige Form der Kunstvermittlung zwischen Museen und kommerziellen Galerien mit Durchführung verschiedener Workshops.
  • Aus dem Galeriekonzept resultierte von 1971 – 1985 der „bbb = bergkamener bilder basar“, der als stadtübergreifendes Kulturprojekt über die Grenzen des Landes hinaus positive Beachtung fand. (Hinweis: Die damit verbundene Tauschbörse wurde sogar unter dem Namen „Schinkenbasar“ bundesweit bekannt)
  • Aufbau eines Heimatmuseums und maßgebliche Betreuung der Entwicklung bis hin zum Stadtmuseum
  • Aufbau eines über die Grenzen Bergkamens hinaus bekannt gewordenen Theaterprogramms im studio theater
  • Aufbau einer Stadtbibliothek (mit Schaffung eines Literaturförderpreises und Initiierung von Autorenpatenschaften)
  • 1980 Abschluss eines Kooperationsvertrages zwischen Krakau und Bergkamen – dadurch Initiator der bis heute bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Wieliczka und Bergkamen
  • 1996 / 1997 Gründung der Künstlergruppe „Kunstwerkstatt sohle 1 Bergkamen“

Seither fanden namenhafte Künstler/-innen, Schriftsteller/-innen, Schauspieler/-innen ihren Weg nach Bergkamen. Spätestens seitdem ist die Stadt Bergkamen auf dem europäischen und teilweise sogar weltweiten Kulturatlas verzeichnet.

Mit der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen soll das langjährige Engagement des Herrn Dieter Treeck im kulturellen Bereich der Stadt Bergkamen als Lebenswerk gewürdigt werden.




Im November leichter Anstieg der Arbeitslosenzahl in Bergkamen auf 2.018

Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 26 auf 13.698. Im Vergleich zu November 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 459 Personen (-3,2 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich weiter um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent. In Bergkamen stieg hingegen die Zahl der Arbeitslosen um 14 auf 2.018 leicht an.

„Wie es aussieht, werden wir dieses Jahr mit sehr guten Arbeitslosenzahlen beenden, denn auch im November gab es erneut einen leichten Rückgang an Menschen ohne Job im Kreis Unna“, freut sich Thomas Helm, Leiter der für Unna zuständigen Agentur für Arbeit Hamm, über die aktuellen Entwicklungen. Den größeren Anteil des Abbaus habe es im Jobcenter in der Personengruppe der Langzeitarbeitslosen gegeben, so Helm. „Doch auch für Jüngere und Ältere konnten im abgelaufenen Monat neue Zukunftschancen geschaffen werden.“
Anders als in anderen Regionen im Ruhrgebiet ist der Stellenbestand im Kreis Unna ungebrochen hoch. Dazu Helm: „Welche Auswirkungen die bisher prognostizierten Konjunktureintrübungen im nächsten Jahr tatsächlich haben, bleibt abzuwarten, bisher ist der Kreis Unna auf einem guten Weg.“ In den kommenden zwei bis drei Monaten rechnet Thomas Helm allein witterungsbedingt mit einem saisonalen Anstieg an Arbeitslosen.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In fünf von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Kamen (-2,1 Prozent bzw. 32 auf 1.508). Danach folgen Unna (-1,6 Prozent bzw. 29 auf 1.754), Werne (-1,4 Prozent bzw. 10 auf 730), Holzwickede (-1,2 Prozent bzw. fünf auf 404) und Bönen (-1,0 Prozent bzw. sechs auf 584). In Lünen stagnierte die Arbeitslosigkeit weitestgehend (+ 0,0 Prozent bzw. zwei) bei 4.154. Den schwächsten Anstieg an Arbeitslosen verzeichnete Schwerte (+0,5 Prozent bzw. sechs auf 1.212), danach folgen Bergkamen (+0,7 Prozent bzw. 14 auf 2.018), Fröndenberg (+2,5 Prozent bzw. 13 auf 526) und Selm (+2,7 Prozent bzw. 21 auf 808).




Hör mal wer da singt: Kooperation von VKU und Hellweg-Werkstätten

Der Chor der Hellweg-Werkstätten war in den Bussen der VKU unterwegs. „JederBus“ verteilte Postkarten mit Tipps für den Umgang mit beeinträchtigten Menschen.

Der Kreis Unna beauftragt die VKU seit 2013 mit der Durchführung des Projektes Jeder-Bus. Zielsetzung ist es, das Busfahren für Menschen mit Beeinträchtigungen einfacher zu machen. Dazu arbeitet JederBus eng mit Einrichtungen, Behindertenbeiräten, Selbsthilfegruppen, Vereinen und Förderschulen zusammen. Das Projekt hat viele klei-ne und große Probleme entdeckt, die das Busfahren erschweren. Zum Beispiel man-gelnder Respekt von Mitmenschen. Um den Respekt unter den Fahrgästen zu fördern, will die VKU zum Nachdenken anregen.

Entstanden ist eine Musik- und Postkarten-Aktion in Zusammenarbeit mit dem Chor der Hellweg-Werkstätten. Der Chor war am Donnerstag, auf verschiedenen Linien der VKU zwischen Kamen und Werne unterwegs. Während der Fahrt sang die Gruppe. Der Chor hat die Fahrgäste der VKU unterhalten und auf sich aufmerksam gemacht.

Falsches Verhalten gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen entsteht oft aus Un-wis-senheit. Deshalb verteilte die Projektleiterin Gaby Freudenreich Postkarten mit Tipps für den Umgang mit beeinträchtigten Menschen.

„Die Aktion löst natürlich nicht die Probleme. Aber sie ist einer von vielen Schritten“, sag-te die Projektleiterin. Besonders zwei Dinge sind dem Projekt JederBus wichtig: Alle Lö-sungen werden gemeinsam mit den Betroffenen erarbeitet. Kleine Schritte sind wichti-ger, als nichts zu tun oder auf eine allumfassende, große Lösung zu warten.

Und genau so ist die VKU-Aktion zum Thema „Respekt für Alle“ zu sehen.




Bürgermeister diskutiert mit 50 Bürgerinnen und Bürgern Probleme des Stadtteils Mitte

Bürgermeister Roland Schäfer hat seine Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“ am vergangenen Mittwoch im Stadtteil Mitte mit ca. 50 erschienenen Bürgerinnen und Bürgern im VHS-Gebäude fortgesetzt. Zur offenen Diskussionsrunde hat Bürgermeister Roland Schäfer alle interessierten Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Bergkamen-Mitte eingeladen.

Es war ein Gesprächsabend, bei dem auch Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und Institutionen ihre Themen und Ideen einbringen und gemeinsam mit dem Bürgermeister diskutieren konnten.

Roland Schäfer: „Der direkte Kontakt zur Bevölkerung ist für mich als Bürgermeister sehr wichtig. Obwohl ich auch nicht bei allen Problemen Abhilfe schaffen kann, ist es mir ein besonderes Anliegen, persönlich ansprechbar zu sein, Anregungen entgegen zu nehmen oder Hilfestellungen geben zu können. Die Probleme werden direkt angesprochen, die Diskussionen sind sehr lebendig, hier erfahre ich sehr viel. Das ist gelebte Demokratie. Wir haben einen ehrlichen und offenen Dialog geführt.“

Die Möglichkeit des Austausches bietet nicht nur die Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“. Gut angenommen werden schon seit Jahren die Bürgermeistersprechstunden jeweils donnerstags nachmittags, die Neubürgerabende, das Bürgertelefon unter Tel. 02307/965-444 sowie der sogenannte „Kummerkasten“ im Foyer des Rathauses und der Elektronische Kummerkasten, der auf der städtischen Homepage www.bergkamen.de zu finden ist.




Integrativer Fahndungs- und Kontrolltag der Kreispolizei: fünf Festnahmen und sechs Strafanzeigen im Bereich der Straßenkriminalität

Im Rahmen einer grenzüberschreitenden, integrativen Fahndungs- und Kontrollwoche hat die Kreispolizeibehörde Unna am Donnerstag in der Zeit von 10 bis 20 Uhr unterschiedliche Maßnahmen in ihrem Zuständigkeitsbereich durchgeführt.

Ziel des Einsatzes zur Bekämpfung der Eigentums- und Straßenkriminalität und zur Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr war es, den Fahndungs- und Kontrolldruck auf potenzielle Straftäter zu erhöhen und Verkehrsverstöße konsequent zu verfolgen.

Im Laufe des Einsatzes wurden u. a. in Parkanlagen und auf Weihnachtsmärkten Kontrollen durchgeführt. Verkehrsverstöße wurden an mehreren Kontrollstellen konsequent verfolgt.
Das Ergebnis:
– 246 kontrollierte Fahrzeuge
– 95 kontrollierte Personen
– 2 Festnahmen im Zusammenhang mit Straßenkriminalität
– 3 Festnahmen zur Vollstreckung von Haftbefehlen
– 32 Ordnungswidrigkeiten im Bereich der Verkehrsverstöße
– 6 Strafanzeigen im Bereich der Straßenkriminalität
– 2 Drogen- und Alkoholdelikte




Nachehrung Ehrenamt: Bürgermeister würdigt das große Engament für das Allgemeinwohl

Nachehrung: (v. l.) Bürgermeister Roland Schäfer, Leon Schneider, Heinz Sommerfeldt,
Brigitte Knäpper, Walter Görlitz)

Am Mittwoch hat Bürgermeister Roland Schäfer alle diejenigen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergkamen ausgezeichnet, die
bei der großen Ehrungsveranstaltung am 11.10.2019 verhindert waren.

Im gemütlichem Beisammensein betonte Bürgermeister Schäfer noch einmal die Bedeutung des Ehrenamtes und der Anerkennung, die alle ehrenamtlich tätigen Menschen verdienen.

„Ohne Sie würde unsere Gesellschaft nicht so funktionieren, wie sie es tut“, bekräftigte Roland Schäfer gegenüber den Anwesenden. „Dabei habe keine Form der Ehrung Vorrang vor einer anderen. Alle Ehrungsformen ergänzen sich und bauen aufeinander auf. Wichtig seien alle Ehrenamtlichen und vor allem die Vielfältigkeit des Tätigseins, da nur so auch die Gesellschaft vielfältig profitiert.“ so Roland Schäfer weiter.

Folgende Personen wurden nachträglich für ihren Einsatz für die Gemeinschaft geehrt:

Walter Görlitz in Anerkennung seines Engagements als Vorsitzender im Blinden- und Sehbehindertenverein des Kreises Unna (bis Oktober 2019) und als stellvertretender Vorsitzender des Behindertenbeirates in Bergkamen mit der Silbermedaille der Stadt Bergkamen.

Brigitte Knäpper in Anerkennung ihres langjährigen Einsatzes für das Naturfreibad Heil mit der Silbermedaille der Stadt Bergkamen (seit 2001 Kassiererin im Naturfreibad und Organisatorin aller anfallenden Aufgaben, seit 2009 2. Kassiererin im Schwimmverein Heil).

Heinz Sommerfeldt konnte für seinen Einsatz beim SuS Oberaden e.V., Abt. Leichtathletik, geehrt werden. Für 15 Jahre als Betreuer des Lauftreffs sowie für vielfältige Einsätze bei anderen sportlichen Veranstaltungen wurde ihm durch Roland Schäfer die Ehrennadel der Stadt Bergkamen verliehen.

Leon Schneider erhielt die Ehrenamtskarte NRW überreicht. Leon vermittelt christliche und soziale Werte bei seiner Jugendarbeit im Jugendzentrum „John“ in Oberaden oder bei der Begleitung von Ferienfreizeiten. Genau vor diesem Hintergrund ist er auch Inhaber der sogenannten JuLeiCa (die Jugendleiter-Card) für ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit.




Vorstand und Kreisrotkreuzleitung im Amt bestätigt: auch JRK-Kreisleiterin Regina Klose aus Bergkamen erneut gewählt

von links nach rechts: Anika Knutti (Kreisrotkreuzleiterin), Marko Wilke (Stellv. Kreisrotkreuzleiter), Dr. med. Uwe Devrient (Kreisverbandsarzt), Norbert Hahn (2. Vorsitzender), Michael Makiolla (1. Vorsitzender), Robert Wettklo (Kreisrotkreuzleiter), Peter Zahmel (Schatzmeister) und Regina Klose (Kreisjugendrotkreuzleiterin). Foto: DRK

„Durch Ihren Einsatz tragen Sie alle einen wichtigen Teil zum Funktionieren unserer Gesellschaft bei“, hob DRK-Kreisvorstandsvorsitzender Michael Makiolla zu Beginn der großen DRK-Kreisversammlung den hohen Wert der Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes hervor und lobte die enge, gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen Ehren- und Hauptamt auf Kreisebene.

Traditionell zum Jahresende hatte er die Delegierten aller Ortsvereine am vergangenen Mittwoch zur Zusammenkunft ins DRK-Kreisverbandsgebäude geladen, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und erste Pläne für 2020 zu schmieden. Nach einem kurzweiligen Tätigkeitsbericht zu den zentralen Ereignissen des letzten Jahres, präsentierte Schatzmeister Peter Zahmel die positiven Entwicklungen des Jahresabschlusses 2018. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen konnte er sich danach über die einstimmige Entlastung durch die Delegierten freuen. Auch für die derzeitige Wirtschaftsplanung für 2020 erteilten diese ihre uneingeschränkte Zustimmung.

Zentraler Tagesordnungspunkt des Abends waren zudem die Wahlen zahlreicher Ämter. So galt es, sowohl den Vorstand, als auch die Kreisrotkreuzleitung und die Kreisjugendrotkreuzleitung zu bestimmen. Nachdem sich im Vorfeld alle Amtsträger für eine erneute Kandidatur ausgesprochen hatten, gaben ihnen die Delegierten mit klaren Abstimmungsergebnissen Rückendeckung für drei weitere Jahre in leitender Funktion.

Gewählt wurden für den Vorstand: Michael Makiolla, 1. Vorsitzender; Norbert Hahn, 2. Vorsitzender und Peter Zahmel, Schatzmeister.

Die Kreisrotkreuzleitung besteht weiterhin aus: Robert Wettklo, Kreisrotkreuzleiter; Anika Knutti, Kreisrotkreuzleiterin, Marko Wilke, stellv. Kreisrotkreuzleiter und Dr. med. Uwe Devrient, Kreisverbandsarzt. Zur JRK-Kreisleiterin wurde erneut Regina Klose gewählt.
Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzen die Delegierten der einzelnen Ortsvereine die Gelegenheit, um sich bei Getränken und einem kleinen Imbiss über die Aufgaben und Herausforderungen des vergangenen Jahres auszutauschen und neue Netzwerke zu knüpfen.




20 Mädchen lernten sich selbst zu behaupten und Warnsignale zu erkennen

Mädchenselbstbehauptung stand am vergangenen Wochenende für 20 Bergkamener Mädchen auf dem Programm. In der Turnhalle an der Lessingstraße lernten sie sich in unterschiedlichen Situationen zu behaupten und Warnsignale zu erkennen. Die Mädchen wurden darin bestärkt, ihren Gefühlen und Wahrnehmungen zu vertrauen, den eigenen Willen durchzusetzen und die eigene Kraft zu spüren. Sie haben ihr eigenes Durchsetzungsvermögen entdeckt und einfache aber wirkungsvolle Techniken zur körperlichen Verteidigung erlernt.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Gleichstellungsstelle und dem Streetworkteam der Stadt Bergkamen, unter Anleitung der Kriminaloberkommissarin Petra Landwehr aus dem Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz des Kreises Unna, durchgeführt.