Junge Erwachsene mit Herzinsuffizienz: Selbsthilfegruppe geplant

Was wäre wenn? Diese und ähnliche Fragen sollten junge Erwachsene in der Regel nicht beschäftigen. Aber wer an einer Herzinsuffizienz leidet, hat sich sicher mehr als nur einmal diese Frage gestellt. Damit sich die betroffenen jungen Menschen untereinander austauschen können, soll sich im Raum Kamen eine Selbsthilfegruppe gründen.

Das Wissen um andere Erkrankte, der Erfahrungsaustausch untereinander, das Sprechen über die Ängste und der gemeinsame Zeitvertreib sollen in der Gruppe im Vordergrund stehen.

Weitere Informationen gibt es bei der K.I.S.S. (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen) im Gesundheitshaus Unna, Massener Straße 35. Die Ansprechpartnerin Simone Saarbeck ist unter Tel. 0 23 03 / 27 28 29 oder per E-Mail an simone.saarbeck@kreis-unna.de zu erreichen. PK | PKU




Starke Auftritte im Kulturjahr 2019/2020

Über 60 mal Kultur mit starken Auftritten von bekannten und noch zu entdeckenden Künstlerinnen und Künstlern kündigt das neue Kulturprogramm der Stadt Bergkamen für die Saison 2019/2020 an!

Ob Kabarett, Kleinkunst, Blues, Klassik, Jazz, Weltmusik, Römer- und Bergbaugeschichte, Kunstausstellungen oder Aktione im öffentlichen Raum – Kultur findet in Bergkamen zu allen Jahreszeiten und an vielen Orten statt.

Band Boppin B. Foto: Stadt Bergkamen

Kein Blatt vor den Mund genommen wird in der beliebten Kabarettreihe im studio theater: Mit messerscharfem Witz, geschliffener Sprachkunst und preisgekrönter Satire präsentieren u.a. HG Butzko, Özgür Cebe, Barbara Ruscher, Andreas Thiel und Jochen Malmsheimer kluge Zeit- und Gesellschaftsanalyse.

Senay Duzcu, Lioba Albus, Quichotte, Falk der Liedermacher. Liza Kos, Tobias Morgenstern und Jansen Folkers stehen für einen spannenden mittwochsmix und belegen die Vielfalt des Genres Kleinkunst.

Beeindruckende Live-Musik-Erlebnisse rund um Blues, Soul und Rockabilly mit Gaststars aus aller Welt zeichnen die „Sparkassen GRAND JAM“ aus, die einzigartig in der Region ist. Weltmusikfans erleben den Klangkosmos Schweden, Südafrika, Afghanistan, Kolumbien und Senegal / Belgien in dieser Saison. Den besonderen finnischen Charme präsentiert das Lehtojärven Hirvenpää Duo im Trauzimmer  in der Marina Rünthe. Und in der Jazznacht in Bergkamen im Rahmen des Take 5 Festivals in der Hellweg Region wird karibisch – cubanische gute Laune Musik den November erhellen.

Seine Fangemeinde hat Johannes Groß, der bei dem großen Klassik-Wunschkonzert von der Koloratursopranistin Bianca Tognocchi begleitet wird; sie erobert gerade die großen Bühnen der Welt. Der dritte im Bunde ist Helge Dorsch, seines Zeichens Chefdirigent der Oper von Peking.

Die Sängerinnen von Afrika Mamas. Foto: Stadt Bergkamen

Auch auf das dritte Silvesterkonzert mit der  M:LW Festival Philharmonie können sich Fans der klassischen Musik freuen. Im 50jährigen Jubiläumsjahr bietet die Musikschule in der zweiten Jahreshälfte 2019 eine Vielfalt an Konzerten und feiert ein weiteres Jubiläum: 10 Jahre Sinfonisches Blasorchester BOB (22.September).

Nach den Ausstellungen „Sommer 1969 – Mondfieber in Westfalen“ und „Das Stars Wars Universum“ finden ab Herbst im Museum wegen des voranschreitenden Umbaus keine weiteren Ausstellungen mehr statt. Vorträge, Treffen, das Römerfest an der Holz-Erde-Mauer (September),  das Drususcamp (Oktober) und der beliebte Weihnachtsmarkt lassen den Betrieb im Museum aber nicht stillstehen.

Komikerin, Kabarettistin und Songwriterin Liza Kos. Foto: Stadt Bergkamen

Kunstinteressierten wird ebenfalls ein spannendes Programm geboten: Maxim Wakultschik und Aljoscha bringen im September internationales Kunstflair mit einer Doppelausstellung in die Galerie „sohle 1“, Künstlerinnen und Künstler aus Bergkamens Partnerstadt Hettstedt stellen anlässlich des dreißigsten Jahrestages des Mauerfalls aus. Für die erste Ausstellung im neuen Jahr 2020 wurde Rolf Escher eingeladen, dessen Zeichnungen und Grafiken ein großes Publikum interessieren. Für besonderes Kunsterleben im öffentlichen Raum stehen die „Nacht der Lichtkunst in der Hellweg Region“ und das Kunstprojekt „Fuji – Großes Holz“ im Rahmen der „Stadtbesetzung IV“ (Kultursekretariat NRW Gütersloh).

Das Kulturprogramm ist ab sofort erhältlich und liegt im Rathaus und allen öffentlichen Einrichtungen aus. Als pdf kann es im Internet ww.bergkamen.de/Kultur oder auch über Telefon 02307-965-464  abgerufen werden.

 




BI L821n NEIN schreibt Mail an NRW-Ministerpräsident Laschet

Unten stehende Mail hat Anja Lenz von der BI L821n NEIN an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, die Bezirksregierung Arnsberg sowie den Landesbetrieb Straßen NRW versendet.

Vorab erklärt Lenz in einer Mail: „Das Entwässerungsproblem und die fehlende Planungen sind schon lange bekannt, im August soll die Straße gebaut werden. Das wird ein neuer Fall für die Reformkommission „Bau von Großprojekten“, die Schwachstellen indentifiziert, darunter den verbreiteten Verzicht auf ein angemessenes Risikomanagement „politisch motivierter Baukostenschätzungen“ und Ausschreibungen von nicht voll durchgeplanten Vorhaben: Die L821n kann sich vielleicht bald an dieser Stelle einreihen. Hier ist die Öffentlichkeit und politischer Verstand gefragt, um dies zu verhindern.“

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die Zusendung der Entscheidung zum beantragten Planänderungsverfahren zum Bau der L821n. Die Bezirksregierung Arnsberg ist gemäß § 39 StrWG die zuständige Behörde für Planfeststellungsangelegenheiten. Die von Ihnen als unwesentlich angesehene Planänderung betreffend den 1. Bauabschnitt der L821n (Straßen NRW hat mit Schr. V. 6.3.19 nur die Unterlagen für eine geänderte Entwässerung im 1. Bauabschnitt zwischen der L654 und dem asphaltierten Feldweg südlich des Hauptfriedhofs vorgelegt), den wir bislang auch nicht als problematisch eingestuft haben und den sie nach Prüfung als unwesentlich betiteln und somit von der Durchführung eines erneuten Planfeststellungsverfahrens absehen. Selbst in diesem unproblematischen Bereich war die bisher geplante und planfestgestellte Versickerung in Teilbereichen nicht möglich und muss nun durch Rückhaltemuldensysteme mit Abflussrigolen ersetzt werden.

Das Straßenbauprojekt L821n umfasst allerdings auch den 2. Bauabschnitt, dessen Entwässerungsberechnungen anscheinend weiterhin nicht auf aktuellen Erkenntnissen beruhen. Der weitaus größere Teil der Entwässerung der Straße aus nördlicher, sowie südlicher Richtung, wird genau diesen besonders sensiblen Bereich des ausgewiesenen Überschwemmungsgebiets treffen. Straßen NRW hat aufgrund unseres Drucks zugeben müssen, dass sie die Hochwassersituation nicht berücksichtigt haben und nachbessern müssen. Wir gehen davon aus, dass für den 2. Bauabschnitt die Planungsgrundlagen hinsichtlich der hydraulischen Berechnungen zur Entwässerung der Straße derzeit weiterhin nur die Regenereignisse bis ca. 1992 berücksichtigen. Somit können die in den letzten Jahren vermehrt und deutlich intensiveren Regenereignisse nicht in die Planungen eingeflossen sein. Des Weiteren basiert die z. Zt. noch gültige und aktuelle hydraulische Berechnung darauf, dass die geplanten Mulden- und Rigolen-Systeme d. Gr. n. allesamt miteinander verbunden sind und entsprechende Notüberläufe in planmäßig dimensionierten Rohrleitungen zur Einleitung in das Entwässerungssystem Kuhbach zwingend vorzusehen sind, u. a., da ja bekanntermaßen die Versickerungsfähigkeit des Geländes als gering einzustufen ist (Siehe Änderungen im 1. Bauabschnitt). Eine natürliche Entwässerung in Gänze der neu hinzukommenden versiegelten Flächen war zum Zeitpunkt der damals laufenden Planungen ohne Berücksichtigung der aktuellen Regenereignisse schon nicht möglich. Gegenüber der ursprünglichen Planung werden sich weiterhin vermehrt Regenereignisse mit höheren Niederschlagsmengen ergeben. Dies sollte u. E. unbestritten sein, da wissenschaftlich hinterlegt. Auch die Intervention von Straßen NRW, dass das Überschwemmungsgebiet erst nach der Planfeststellung definiert wurde, rechtfertigt unseres Erachtens die Nachlässigkeit in der Planung nicht, denn es gibt öffentliche Nachweise aus dem Jahr 2013, in denen der Kuhbachbereich als Hochwasser-Risikogebiet deklariert wurde. Jedes Bauprojekt wird nach anerkannten allgemeinen Regeln der Technik abgenommen. Wir meinen, wenn die Planungsgrundlagen für alle Bauabschnitte nicht stimmen, dann entspricht das Bauwerk nicht den Regeln.

Da Sie in Ihrem Schreiben auch nur den 1. Bauabschnitt behandeln, müssen wir davon ausgehen, dass die rechtlich maßgebenden Details nicht in ausreichender Genauigkeit dargestellt werden. Wir halten diese Vorgehensweise für äußerst bedenklich, zumal dieses Projekt ein erhebliches Investitionsvolumen beinhaltet und für die Realisierung derartiger Projekte werden zusätzlich notwendige, bisher nicht einkalkulierte, Maßnahmen bekanntlich die Kosten weiter in die Höhe treiben. Grundsätzlich muss eine Entwurfsplanung bereits den Status einer technisch realisierbaren „Möglichkeit zur Ausführung“ vorweisen. Dies ist hier nicht gegeben, die aktuelle Entwurfsplanung bzw. die dem Planfeststellungsbeschluss anhängigen Unterlagen sind in der Form nicht ausführbar.

Zudem vor der öffentlichen Ausschreibung des Bauvorhabens (die laut Pressemitteilungen schon erfolgt und vergeben ist) die vollständigen Vergabeunterlagen aufgestellt vorliegen müssen und der Baubeginn trotz der fehlenden rechtlichen Details bereits im August 2019 starten soll.

Wie man der Presse entnehmen kann, hat bereits die Reformkommission „Bau von Großprojekten“ des Bundesverkehrsministeriums zahlreiche Schwachstellen identifiziert, darunter den verbreiteten Verzicht auf ein angemessenes Risikomanagement „politisch motivierter Baukostenschätzungen“ und die Ausschreibung von nicht voll durchgeplanten Vorhaben. Diese Aussage passt unserer Einschätzung nach auch zum vorliegenden Projekt L821n.

Uns erscheint die Rechtmäßigkeit und Richtigkeit des Planfeststellungbeschlusses zur Straße L821n aus v. g. Gründen äußerst fraglich.

In dem Zusammenhang möchte ich Sie auch noch über zwei weitreichende Neuigkeiten informieren.

  1. Die Europäische Kommission klärt z. Zt. die Rechtmäßigkeit des Bauprojekts L821n
  2. Die Stadt Bergkamen hat im Juni 2019 sich per Ratsbeschluss mit großer Mehrheit gegen den Bau der L821n positioniert und eine entsprechende Resolution an das Verkehrsministerium NRW geschickt.

Des Weiteren stehen wir mit dem Ihnen bekannten Fachanwalt für Verwaltungsrecht Wilhelm Achelpöhler in Verbindung, bezüglich der von der Bezirksregierung Arnsberg abgelehnten Änderungen des Planfeststellungsbeschlusses im 1. Bauabschnitt und der bis heute noch nicht erfolgten weiteren Beantwortungen seines letzten Schreibens zur Akteneinsicht. Ein mögliches Klageverfahren steht auch hier noch im Raum.

Wir appellieren mit Nachdruck an alle prüfenden und entscheidenden Instanzen, den in dieser E-Mail von uns dargestellten Sachverhalt in aller Konsequenz verantwortlich zu untersuchen, entsprechend verantwortungsvoll zu urteilen und letztendlich in diesem Sinne auch zu handeln.

Wir bitten um Stellungnahme bis zum 09.08.2019 und verbleiben,

Herzlichst
Anja Lenz
BI L821n NEIN




Radtour „zwischen Galgenberg und Beverbach“

Eine Erkundung des Stadtteils Overberge mit dem Fahrrad unter dem Motto „Zwischen Galgenberg und Beverbach“ steht am kommenden Sonntag, 28. Juli, auf dem Programm des Bergkamener Gästeführerrings. Gestartet wird zu der etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt per Fahrrad um zehn Uhr auf dem Parkplatz Dörnemann (Salon Olessia) an der Landwehrstraße 110 in Overberge. Gästeführerin Sonja Fellmann leitet die Tour, in deren Verlauf sie an verschiedenen Stationen- u. a. auch am Haus Reck –  die Geschichte und Besonderheiten des „jüngsten“ Stadtteils, der bekanntlich erst seit 1968 zur Stadt Bergkamen gehört, vorstellen wird.

Für die Teilnahme an der Rundfahrt ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Die Radwanderung findet allerdings nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn mindestens fünf Teilnehmerinnen oder Teilnehmer am Ausgangspunkt einfinden.

 




POCO zeigt Folge vier seiner Mini-Serie mit TV-Star Janine Kunze

Wenn Janine bei POCO die Bildfläche betritt, ist Spannung vorprogrammiert. Zuschauer der hauseigenen Serie des Einrichtungsdiscounters wissen das natürlich längst. Die sympathische, lustige und oft etwas hektische Hauptfigur Janine, gespielt von Janine Kunze, ist auch in Folge vier von „Janine – Mein Platz im Leben“ ganz in ihrem Element: Voller Esprit stellt sie die POCO-Welt gehörig auf den Kopf. Zu sehen ist die vierte Folge ab dem 27. Juli auf der Unternehmenshomepage www.poco.de/dieserie und auf YouTube. Weitere Infos gibt es zudem auf Instagram und unter @meinplatzimleben.


Janine (gespielt von Janine Kunze) wettet gegen ihren neuen Chef (Daniel Sellier): Wer gewinnt die Marketingchallenge? Foto: Veranstalter

Eine überaus engagierte Mitarbeiterin, ein neuer Vorgesetzter und das ein oder andere Fettnäpfchen sind eine gute Mischung für eine große Portion Humor: In der vierten Folge hat der neue Chef seinen ersten Arbeitstag. POCO-Mitarbeiterin Janine läuft ihm über den Weg und bevor sie sich versieht, steckt sie mitten drin in einer Challenge um die beste Marketingaktion. Wer hier wohl die Nase vorn haben wird? Das dürfen die Zuschauer selbst herausfinden. Doch so viel steht fest: Auch unvorhergesehenes ist möglich. „Das macht den Charme der Serie aus“, sagt Marketingleiterin Sabine Rittmeyer. Wenn alte Bekannte auf neue Gesichter treffen, weiß man eben nie, was als nächstes passiert. Hauptakteure sind neben Janine Kunze als engagierte Verkäuferin weitere Schauspieler als Kollegen, Kunden, Freunde und Familie. Influencerin Tara von @tamtambeauty hat in Folge vier einen Gastauftritt.

 




Tierheim wegen der Hitze geschlossen

Die angekündigten heißen Tage mit Spitzentemperaturen von bis zu 40 Grad möchte das Kreistierheim für seine Bewohner möglichst stressfrei gestalten. Daher bleibt die Einrichtung von Mittwoch, 24. Juli bis einschließlich Freitag, 26. Juli für Besucher geschlossen.

Besuche ab Samstag wieder möglich

Die Ausführzeiten werden im Rahmen dieser Maßnahme auf die frühen und noch kühlen Morgenstunden begrenzt. Für Besitzer von Fundtieren oder in Notfällen ist tagsüber ein Anrufbeantworter geschaltet. Die Tierpfleger rufen zurück. Außerhalb dieser Zeiten wenden sich Finder bitte an die Rufbereitschaft der zuständigen Ordnungsämter. Ab Samstag, 26. Juli sind Besucher zu den gewohnten Zeiten wieder willkommen.

Wer das Tierheim besuchen möchte, kann dies in der Regel dienstags und mittwochs von 13.30 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 13.30 bis 16 Uhr sowie samstags von 11 bis 13.30 Uhr tun. Telefonisch ist das Tierheim des Kreises an der Hammer Straße 117 in Unna unter Tel. 0 23 03 / 6 95 05 zu erreichen. PK | PKU




„Vergiss mein nicht!“: Selbsthilfegruppe für Angehörige von Dementen

Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz sind stark belastet. Oft fehlt ihnen auch Wissen: zum Umgang mit den Erkrankten, wo es Hilfe gibt und wer Unterstützung und Beratung anbietet. Zu erfahren, dass es anderen Angehörigen ähnlich geht, wirkt oft entlastend.

Anfang Juli gründete sich die Selbsthilfegruppe „Vergiss mein nicht!“ für Angehörige von Menschen mit Demenz. Das nächste Treffen ist am Donnerstag, 1. August, zwischen 18 und 19.30 Uhr. Treffpunkt ist das Café des Marie-Juchacz-Seniorenzentrums, Nordring 37 in Unna.

Willkommen sind Angehörige von Dementen sowie Freunde. Für die fachliche Begleitung sorgen der Soziale Dienst des Seniorenzentrums und eine Vertreterin des Landesverbandes der Alzheimer Gesellschaften NRW.

Parallel zu der Selbsthilfegruppe gibt es vor Ort ein Betreuungsangebot für Demenzerkrankte. Anmeldungen dafür werden unter Tel. 0 23 03 / 207 105 angenommen.

Weitere Informationen zur Selbsthilfegruppe gibt es unter 0 23 03 / 207 105 (Klepping), unter Tel. 02 11 / 24 08 69 19 (Breulmann) und bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (K.I.SS.) im Gesundheitshaus in Unna, Massener Straße 35. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 0 23 03 / 27-28 29, E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de. Alle Informationen werden vertraulich behandelt. PK I PKU




Sporthalle vom Lippe Berufskolleg wird saniert

Die Sporthalle des Lippe Berufskollegs in Lünen wird saniert. Im Laufe der nächsten Woche werden dazu erste Arbeiten für die Baustelleneinrichtung vor Ort stattfinden. Baustart ist für die erste Augustwoche geplant. Los geht es mit Abbrucharbeiten im Innenbereich.

„Als erstes werden wir einen Schutzbelag auf den Sportboden aufbringen, denn der Boden soll erhalten bleiben und dann die Akustikdecke entfernen. Es ist insgesamt mehr im Innenbereich zu tun – von außen wird man zunächst weniger sehen“, sagt Kreis-Architekt Stefan König.

So soll sie aussehen: Die Sporthalle des Lippe Berufskollegs. Grafik: Kreis Unna – Fachbereich Bauen

„Voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2020 wollen wir fertig sein. Derzeit kalkulieren wir mit Kosten von rund 3 Millionen Euro für die Sanierung der Halle.“ Davon werden circa 1,8 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz für die energetischen Maßnahmen erwartet.

Neue Fassade, neue Dämmung

Die Halle, die 1974 gebaut wurde, muss energetisch saniert werden: Eine neue Fassade und Dämmung sollen künftig bis zu 70 Prozent an Heizkosten sparen. Dafür kommt die Wandverkleidung innen raus und außen wird eine Vorsatzschale aus Klinkern im unteren Bereich der Fassade und oberhalb eine sogenannte „transluzente Profilglasfassade“ angebracht. Außerdem stehen eine neue Lüftungsanlage, ein neu gestalteter Eingangsbereich sowie Dachbegrünung auf dem Plan.

Bis das Gebäude fertig ist, fällt einiges an Schutt und Müll an. Der kommt in Container, die auf den Sporthallen-Parkplätzen an der Dortmunder Straße platziert werden. Große Beeinträchtigungen für Anwohner oder Straßenverkehr sind nicht zu erwarten. Auch der kleine Spielplatz neben der Halle an der Friedrichstraße kann zunächst weiter genutzt werden. PK | PKU




Komiker-Duo Bullemänner mit Verstärkung

Die personifizierte westfälische Komik ist im Anmarsch: Am Donnerstag, 22. August, sorgen Augustin Upmann und Heinz Weißenberg, besser bekannt als die Bullemänner, für beanspruchte Lachmuskeln auf Haus Opherdicke. Mit dabei hat das Komiker-Duo wie immer ihre Tastenfachkraft Svetlana Svoroba sowie ihr Programm „Dönerkes“ – und zwar ohne scharfe Sauce, dafür mit extra viel Humor.

Kaltschnäuzig, warmherzig, abgründig, aber vor allem knochentrocken: Diese Adjektive beschreiben die Art des Kabaretts der beiden gebürtigen Selmer schon sehr gut. Am 22. August kommen sie mit Verstärkung. Zusammen mit der Kölner Comedienne Senay Duzcu und Murat Kayi, Komiker aus Dortmund, sorgen sie für einen westfälisch-türkischen Heimatabend im Zeichen des Witzes. Los geht es um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Scheune auf Haus Opherdicke, Dorfstraße 29 in Holzwickede.

Vorverkaufsstellen
Die Karten kosten 14 Euro. Zu haben sind sie in der Buchhandlung Hornung, Markt 6 in Unna, im Bürgerbüro der Gemeinde Holzwickede, Allee 4 sowie an der Museumskasse von Haus Opherdicke. Vorbestellungen sind im Kulturbereich des Kreises bei Heinz Kytzia, Tel. 0 23 03 / 27-25 41, E-Mail: heinz.kytzia@kreis-unna.de möglich. PK | PKU




Kreis heißt 22 Neubürger willkommen

Bei einer Feier im Kreishaus Unna überreichte Landrat Michael Makiolla Menschen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern eine Einbürgerungsurkunde. Insgesamt 22 Personen erhielten am 18. Juli das für sie wichtige Dokument.
Von den Neubürgern mit nun deutschem Pass kommen zwölf aus der Türkei sowie jeweils zwei aus Bosnien und Herzegowina, aus Großbritannien und aus Ägypten. Jeweils eine Person wurde aus Weißrussland, aus Portugal, Marokko und aus dem Irak eingebürgert.

Begrüßung der Neubürger. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Die neu Eingebürgerten wohnen in Bergkamen, Holzwickede, Kamen, Schwerte, Selm und Werne. PK | PKU




Mann reißt Frau Geldschein aus der Hand

Am späten Montagnachmittag, 22. Juli, ist einer 36-jährigen Frau aus Unna auf der Bahnhofstraße ein Geldschein aus der Hand gerissen worden. Die Frau stand um 17 Uhr mit ihren beiden Kindern auf dem Gehweg in Höhe eines Schnellrestaurants am Busbahnhof. Dort holte sie aus dem Kinderwagen Bargeld und hielt es in der rechten Hand. Plötzlich riss ihr ein Mann das Geld aus der Hand und flüchtete in Richtung Unterführung. Sie versuchte noch, das Geld festzuhalten, was ihr allerdings nicht gelang. Der Mann wird als etwa 25 Jahre alt, ca. 1,70m groß und von kräftiger Statur beschrieben. Er hatte nach Angaben der Geschädigten blaue Augen, schwarze, kurze Haare, einen dunklen Vollbart und viel Brustbehaarung. Bekleidet war er mit einer langen, blauen Jeans, einem blau-grau karierten Hemd und schwarzen Schuhen. Bei der Tatausführung hatte er eine Schachtel Zigaretten in der rechten Hand. Wer hat den Vorfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.