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Erstes Konzert im Jubiläumsjahr: Musikschule lädt zum Schülervorspiel

Zur ersten Veranstaltung im Jubiläumsjahr lädt die Musikschule am kommenden Mittwoch ein. Am 6. Februar heißt es in der Galerie „sohle 1“ um 19 Uhr wieder „Bühne frei“ zum gemischten Instrumentalkonzert.

Auf Querflöte, Klarinette, Posaune und Klavier werden 15 Schüler zwischen 7 und 20 Jahren ihr Können präsentieren. Die Beiträge sind vielfältig, von klassischer Sonate über Klezmer-Musik bis Ragtime. Interessenten sind herzlich eingeladen. Durch das Programm führt Anne Horstmann, der Eintritt ist frei.




Verkehrsunfall mit Flucht – Fahrerin steigt erst aus und fährt dann davon

Die Fahrerin eines schwarzen Opel hat am Mittwoch einen abgestellten Pkw beschädigt und ist dann, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten, davon gefahren.

Gegen 15.45 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie der Opel die Straße Am Holl in Richtung Hochstraße befuhr. Dabei beschädigte sie den in Höhe des Hauses Hochstraße 97 am rechten Fahrbahnrand abgestellten orangefarbenen Ford Focus an der linken vorderen Seite.

Die Fahrerin des Opels hielt zunächst an und begutachtete den Schaden. Anschließend setzte sie sich wieder in ihr Fahrzeug und fuhr davon. Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelte es sich vermutlich um einen größeren schwarzen Opel, eventuell Van oder SUV mit der Ortkennung aus Unna. Die Fahrerin soll etwa 1,75m groß und mit dunkler Jacke und Hose bekleidet gewesen sein.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Wer hat noch etwas beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter 02307 921 3220 oder 921 0.




Amokalarm an der Freiherr-vom-Stein-Realschule versehentlich ausgelöst

Am Donnerstag ging gegen 10:22 Uhr bei der Polizei der Alarm „Gefahr einer Amoktat“ in der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Bergkamen ein. Polizeibeamte durchsuchten die gesamte Schule.

Vor Ort ergaben sich keinerlei Hinweise auf eine tatsächlich bestehende Gefahr. Nach bisherigen Ermittlungen wurde der Alarm versehentlich von einer Lehrerin per Mobiltelefon ausgelöst. Die Ermittlungen dauern an. Schüler, Lehrer und Eltern wurden vor Ort von Polizeibeamten und Notfallseelsorgern betreut.




Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn: 2304 Frauen und Männer ohne Job

Im Kreis Unna stieg der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 1.197 auf 15.353. Im Vergleich zu Januar 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 620 Personen (-3,9 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote wuchs im Berichtsmonat auf 7,3 Prozent an und damit um 0,6 Punkte gegenüber dem Vormonat. In Bergkamen waren im Januar 2304 Frauen und Männer als abeitslos gemeldet gewesen. (+7,6 Prozent bzw. 162). Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 8,8 Prozent. Im Dezember 2018 waren es noch 8,2 Prozent.

„Dass in diesem Monat die Arbeitslosigkeit steigen würde, war vorherzusehen und ist gut zu erklären“, beschreibt Thomas Helm, Leiter der Arbeitsagentur Hamm, die aktuelle Arbeitsmarktstatistik. Wie in jedem Winter sei auch in diesem Januar ein witterungsbedingter Rückgang der Betriebstätigkeit im Kreis Unna zu erkennen: „Gerade die Außenberufe zum Beispiel im Handwerk sind vom guten Wetter abhängig. Bei Regen, Schnee und Eis wird es jedoch unter anderem für Dachdecker, Garten- und Landschaftsbauer und den Tiefbau schwierig. Hinzu kommt das schwächere Geschäft in Einzelhandel und Gastronomie nach der Weihnachtszeit – all das sind typische Faktoren zu Jahresbeginn, die sich in einem Anstieg der Arbeitslosigkeit niederschlagen. Außerdem hat das Auslaufen des Bundesprojekts „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ zu einem vorübergehenden Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt.“
Für Thomas Helm steht jedoch fest, dass es ab dem Frühjahr bei offenerem Wetter wieder mit besseren Werten weitergehen wird: „Nach wie vor sind die wirtschaftlichen Aussichten gut und Fachkräfte sehr gefragt. Beides wird spätestens ab April zu einer sinkenden Quote führen.“

Entwicklung in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II)
Im ersten Monat des neuen Jahres vermeldet das Jobcenter Kreis Unna einen Anstieg bei den Arbeitslosenzahlen im SGB II-Bereich. Waren im Dezember 2018 noch 10.362 arbeitslos gemeldet, so nahm die Anzahl im Januar 2019 um 691 (+6,7 Prozent) auf 11.053 Arbeitslose zu. Hierzu Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna: „Ein Anstieg zu dieser Jahreszeit ist erfahrungsgemäß nichts Ungewöhnliches, da vor allem Arbeiten im Baugewerbe witterungsbedingt ruhen müssen. Ich rechne aber damit, dass sich mit Besserung der Wetterlage auch die Arbeitslosenzahlen wieder rückläufig entwickeln werden.“

Im Januar trat auch das neue Teilhabe- und Chancengesetz in Kraft, das vor allem Langzeitarbeitslose dabei unterstützen soll, wieder Arbeit aufzunehmen. Zuvor war das in der Kreisregion Unna sehr erfolgreich umgesetzte Bundesprojekt „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ausgelaufen, das knapp 700 Langzeitarbeitslosen Beschäftigungsperspektiven ermöglicht hatte. „Durch das neue Teilhabe- und Chancengesetz können wir zwar weniger Langzeitarbeitslose als zuvor durch das Bundesprojekt in Arbeit bringen. Aber immerhin helfen uns die gesetzlichen Rahmenbedingungen, um bis zu 300 neue Arbeitsplätze zu fördern“, bewertet Ringelsiep die Chancen.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In allen zehn Kommunen des Kreises Unna stieg die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat an. Den prozentual stärksten Anstieg verzeichnete Selm (+13,0 Prozent bzw. 109 auf 946). Danach folgen Werne (+12,2 Prozent bzw. 94 auf 864), Kamen (+11,3 Prozent bzw. 170 auf 1.676), Unna (+9,7 Prozent bzw. 173 auf 1.961), Fröndenberg (+8,0 Prozent bzw. 42 auf 570), Bönen (+7,8 Prozent bzw. 47 auf 647), Bergkamen (+7,6 Prozent bzw. 162 auf 2.304), Lünen (+7,5 Prozent bzw. 320 auf 4.615), Schwerte (+5,7 Prozent bzw. 69 auf 1.273) und Holzwickede (+2,3 Prozent bzw. 11 auf 497).




Bürgermeister Schäfer: Unsere Ortsvorstehende sind gute und unbürokratische Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger

Die Bergkamener Ortsvorstehenden (v. l.) Dirk Haverkamp (Weddinghofen), Rosemarie Degenhardt (Heil), Klaus Kuhlmann (Rünthe), Uwe Reichelt (Overberge), Bürgermeister Roland Schäfer, Franz Herdring (Bergkamen-Mitte) und Michael Jürgens (Oberaden).

Bürgermeister Roland Schäfer hat die Ortsvorstehenden der Stadt Bergkamen gestern Abend zu einem Erfahrungsaustausch in das Restaurant „Haus Masuren“ eingeladen.

Die Ortsvorstehenden nehmen die Belange ihres Stadtteils gegenüber dem Rat der Stadt Bergkamen wahr. Sie greifen Wünsche, Anregungen und Beschwerden aus dem Stadtteil auf und leiten diese an den Rat der Stadt Bergkamen oder an den zuständigen Ausschuss weiter. Traditionell bedankt sich Bürgermeister Roland Schäfer in diesem Rahmen für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Gleichzeitig wird die Zusammenkunft zum Austausch über aktuelle Themen rund um die Stadt Bergkamen genutzt.

„Unsere Ortsvorstehenden sind nach wie vor ein guter und unbürokratischer Ansprechpartner für unsere Bürgerinnen und Bürger. Diese ehrenamtliche Tätigkeit ist für die Stadt Bergkamen eine große Unterstützung.“ so Roland Schäfer.

Wer die Ortsvorstehenden persönlich kennenlernen oder zu einem Anliegen ansprechen möchte, findet alle notwendigen Kontaktdaten auf der Seite der Stadt Bergkamen unter https://www.bergkamen.de/ortsvorsteher.html.




Kreisplizei registriert 32 witterungsbedingte Unfälle – davon drei in Bergkamen

Im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Unna kam es in der Zeit zwischen Mittwoch 15:00 Uhr und Donnerstag, 10:00 Uhr zu insgesamt 32 witterungsbedingten Einsätzen. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 53.230 Euro. Ein Fahrzeugführer wurde leicht verletzt. Da die Streifenwagenbesatzungen in manchen Orten im Kreis Unna von Einsatz zu Einsatz fuhren, musste die Leitstelle Verkehrsteilnehmer auf Wartezeiten hinweisen.

In Bergkamen kam es zu drei witterungsbedingten Einsätzen, bei denen ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 5300 Euro entstand.

In Werne kam ein 22-jähriger Werner gegen 21:40 Uhr mit seinem Kleinwagen auf dem Kiwitzheidweg in Werne witterungsbedingt von der Fahrbahn ab. Hierbei rutschte das Fahrzeug in den Straßengraben und überschlug sich. Das Fahrzeug kam auf dem Dach liegend im Graben zum Stillstand. Der Fahrer des Kleinwagens wurde leicht verletzt. Er konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6000 Euro.

In Kamen kam ein 68jähriger Bönener, der die Rottumer Straße in Richtung Hammer Straße befuhr, gegen 17:00 Uhr witterungsbedingt von der Fahrbahn ab. Der Pkw BMW durchquerte ca. 50 Meter vor der Autobahnbrücke den Gegenverkehr, kollidierte mit mehreren Bäumen und rutschte schließlich den schneebedeckten Wall herunter. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt und kletterte den Wall hoch bis zur Straße. Hier wurde er von Passanten Richtung Bönen mitgenommen. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 4300 EUR. Insgesamt kam es in Kamen zu 5 witterungsbedingten Verkehrsunfällen, bei denen ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 8100 EUR entstand.

In Unna wurde die Polizei zu 7 witterungsbedingten Einsätzen gerufen. Neben 6 Verkehrsunfällen, bei denen ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 11.000 EUR entstand, war auch ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr dabei: Am Ende des Ringtunnels standen Kinder und warfen Schnellbälle auf die fahrenden Fahrzeuge. Die Polizei bittet Eltern darum, mit ihren Kindern zu sprechen und ihnen zu erklären, dass es zu schlimmen Unfällen kommen kann, wenn Autofahrer sich durch die Schneebälle erschrecken und das Steuer verreißen.

In Selm entstand bei einem Verkehrsunfall an der Landsbergstraße ein Sachschaden in Höhe von ca. 1000 EUR
In Schwerte kam es zu drei witterungsbedingten Verkehrsunfällen, bei denen ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 7000 EUR entstand.

In Holzwickede kam es zu 5 witterungsbedingten Verkehrsunfällen, bei denen ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 5000EUR entstand. Gegen 17 Uhr standen an der Massener Straße mehrere Fahrzeuge quer auf der Fahrbahn und kamen aufgrund der Glätte nicht den Berg hinauf. Der Streudienst wurde verständigt.

In Fröndenberg kam es zu insgesamt 5 witterungsbedingten Einsätzen, bei denen ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 9500 EUR entstand. Am Kleibusch rutschte ein Pkw gegen einen Telefonmast, so dass es teilweise zu Ausfällen kam. Am Hirschberg stand ein Lkw, der den Berg nicht hinauf kam, quer auf der Fahrbahn und behinderte den Verkehr. An der Alleestraße kam es heute Morgen gegen 8 Uhr zu einem Unfall, bei dem ein Schulbus beteiligt war.

In Bönen kam es zu drei witterungsbedingten Einsätzen. Bei einem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 330 EUR.




Neuer Mehrzweckraum der Willy-Brandt-Gesamtschule wird feierlich eröffnet

In einem kleinen festlichen Rahmen sollen am Dienstag, 5. Februar ab 14 Uhr die Eröffnung des neuen Mehrzweckraumes und die überaus positiven Ergebnisse der von der Schulaufsicht durchgeführten Qualitätsanalyse gefeiert werden. Dazu wird ein kleines, von Schülerbeiträgen ergänztes Rahmenprogramm präsentiert.

Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter mit Informationen zur Verwendung der Mehrzweckhalle soll diese durch die für Schulen zuständige Beigeordnete Christine Busch und Bürgermeister Roland Schäfer offiziell eingeweiht werden.

Im Anschluss erfolgen Informationen zu den Ergebnissen der Qualitätsanalyse durch die Schuldezernentin Frau Büse-Dallmann.




Sparkassen Grand Jam mit Modern Soul Sänger John Neméth und Band

John Nemeth. Foto: J. Wechsler

Modern Soul Sänger John Neméth und Band gastieren am Mittwoch, 6. Februar, ab 20 Uhr im Rahmen des Sparlassen Grand Jam Thorheim an der Landwehrstraße in Overberge.

John Németh hat sich in den obersten Reihen der Blues-Musiker und Modern Soul-Sänger einen Namen gemacht. Auf der Bühne ist er grandioser Entertainer der singen, und unglaublich gut Mundharmonika spielen kann. Der Sänger, fing an mit 17 Jahren sich für Blues Musik zu interessieren. Beeinflusst von BB King, Ray Charles oder Junior Parker hat er seinen eigenen Rhythm`n`Blues Stil entwickelt. Mit seinen Songs, sprengt er furchtlos alle stilistischen und genrespezifischen Grenzen und lässt sich in keine Schublade stecken. Johns Lieder sind groovy und melodisch, gespickt mit nachdenklichen Lyrics und differenziertem Humor.

Das bekannte Blues Magazin “ Livin Blues “ wählte John Nemeth 2011 zum „Most Outstanding Blues Singer „. Die Memphis Blues Foundation schlug ihn im selben Jahr zweimal für den Blues Award vor (Contemporary Blues Male Artist und Contemporary Blues Album) vor. Ein Erfolg, der bestimmt nicht von alleine gekommen ist, so spielt er mit seiner Band mehr als 220 Shows im Jahr.

Kartenvorbestellungen sind im Kulturreferat der Stadt Bergkamen unter Tel. 02307 965-464 oder E-Mail a.mandok@bergkamen.de möglich.

Sparkassen GRAND JAM
Thorheim, Landwehrstraße 160, 59192 Bergkamen
VVK: 14 € / ermäßigt 11 €
Der Vorverkauf endet am Montag, den 04.02.2019 um 12.00 Uhr
AK: 16 € / ermäßigt 13 €




Vemisste siebenjährige Schülerin aus Bönen wieder wohlbehalten zu Hause

Die seit heute Mittag 14.00 Uhr vermisste 7-jährige Schülerin aus Bönen ist gegen 17.30 Uhr wohlbehalten zu Hause eingetroffen. Die Fahndung wird hiermit zurück genommen. Die Polizei Unna bedankt sich für ihre Mithilfe.

Wir haben den ursprünglichen Artikel mit dem Foto gelöscht.




Ex-Nachbarn vor Gericht: „Sie wollte mich vernichten“

von Andreas Milk

Nachdem die ehemaligen Nachbarn aus Oberaden gesagt hatten, was es zu sagen gab, hatte der Kamener Amtsrichter noch einen dringenden Wunsch: „Dass Sie sich alle aus dem Wege gehen.“ Die 35-jährige Hausfrau und Mutter Bianca M. (Namen geändert) war angeklagt, weil sie am 22. Mai 2018 mit Bildaufnahmen den höchstpersönlichen Lebensbereich von Klaus S. (46) verletzt haben soll. Beide lebten im selben Mietshaus. Sie sagt heute: „Ich bin seinetwegen weggezogen.“ Er sagt: „Seit sie raus ist, ist es bedeutend ruhiger.“

Klaus S. hatte Bianca M. angezeigt, weil sie mit dem Handy in seine Wohnung hinein fotografiert habe. Außerdem habe sie ihre Tochter dazu gebracht, das Gleiche zu tun. Viel Klarheit brachte der Prozess nicht – höchstens darüber, wie glücklich sich ein/e jede/r schätzen darf, wenn er/sie nette Nachbarn hat. Laut Bianca M. war es Klaus S. selbst, der wieder und wieder die Handykamera zückte. Und laut Klaus S. wiederum wollte Bianca M. ihn regelrecht „vernichten“ und habe Andere gegen ihn aufgehetzt. Auf Anraten eines Polizisten habe er sie schließlich „zurückgefilmt“. Einen USB-Stick mit den so entstandenen Aufnahmen habe er auf der Wache abgeliefert. Bloß: In den Akten findet sich davon nichts.

Der Richter stellte das Verfahren gegen Bianca M. ein – unter anderem, weil nicht bewiesen sei, dass am 22. Mai irgendwelche Filme oder Fotos vom damaligen Nachbarn Klaus S. entstanden seien. S. hat die Möglichkeit, Privatklage zu erheben – falls er nicht doch zu dem Schluss gelangt, dass es langsam mal genug ist.




Fahrerflucht: Einem Fußgänger beim Einparken über den linken Fuß gerollt

Ein 64-jähriger Bergkamener muss sich wohl demnächst für eine Fahrerflucht verantworten. Er ist einem 55-Jährigen beim Einparken über den linken Fuß gefahren. Obwohl der Fußgänger verletzt war, meinte der Bergkamener, es sei wichtiger einen Arzttermin einzuhalten.

Wie diePolizei mitteilt, wollte der 64- jährige Bergkamener seinen Pkw am Mittwoch gegen 10:20 Uhr in eine Parkbucht am Ärztehaus an der Nordenmauer einparken. Dabei rollte er einem 55-jährigen Fußgänger, der rechts der Parkbucht stand, über den linken Fuß. Der Fußgänger wurde hierbei leicht verletzt. Dennoch entfernte sich der 64-Jährige von der Unfallörtlichkeit.

Die herbeigerufene Polizei konnte schließlich Folgendes feststellen: Der 55-Jährige hatte mit seiner Frau an der Hauswand des Ärztehauses gestanden. Der Pkw-Fahrer hatte die beiden auch gesehen. Da er aber in die Parklücke einfahren wollte und der Fußgänger nicht zur Seite gegangen sei, sei er langsam auf den Parkplatz gefahren. Er habe auch bemerkt, dass er den Mann hierbei wohl berührt habe. Der Mann habe ihm sogar mitgeteilt, dass er mit seinem Pkw dessen linken Fuß überfahren habe und dieser nun Schmerzen habe. Der 64-Jährige, der sich in einer Arztpraxis aufhielt, vertrat jedoch die Ansicht, dass sein dringender Arzttermin Vorrang habe und hatte sich daher vom Unfallort entfernt.