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Praxis-Workshop für Erwachsene in der Ökologiestation: Schönes aus der Natur – Naturkosmetik

Die Natur schenkt uns nicht nur eine Vielzahl an Pflanzen für Heilanwendungen bei Krankheiten sondern stellt auch die Grundlagen für die Körperpflege zur Verfügung. Am Sonntag, 9. September bietet das Umweltzentrum Westfalen in der Zeit von 10.00 – 14.00 Uhr einen Praxis-Workshop zum Thema „Naturkosmetik“ an.

An diesem Tag stellen die Teilnehmer mit einfachen Mitteln und selbstgesammelten Pflanzen (vegane) Naturkosmetik her, die frei von chemischen Zusätzen oder Füllstoffen ist. Je nachdem welche Pflanzen die Teilnehmer finden, werden diese zu Shampoo, Hautcreme oder Deo verarbeitet.

Da der Workshop im Freien stattfindet, sollten die Teilnehmer wettergeeignete, robuste Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen. Durchgeführt wird der Praxis-Workshop von der Wildnispädagogin Sandra Bille und der Naturerlebnis-Pädagogin Heike Barth.

Die Kosten für diesen Praxis-Workshop betragen 30 Euro je Teilnehmer zzgl. 8 Euro für Material (die 8 Euro werden vor Ort bezahlt). Verpflegung für die Mittagspause ist mitzubringen. Teilnehmen können maximal 15 Personen.
Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Trockenheit! Juli 2018 liegt ganz nah am Rekordwert von 1983

Im Gebiet des Lippeverbandes war der Juli 2018 einer der trockensten Juli-Monate seit Beginn der Niederschlagsaufzeichnung im Jahr 1891. Der diesjährige Monat steht bei den durchschnittlichen Regenmengen an viertletzter Stelle.

Aufgezeichnet wurde ein Gebietsniederschlag von 24,5 mm, das sind 24,5 Liter Regen pro Quadratmeter und entspricht rund 30 Prozent des langjährigen Juli-Mittelwertes von 82 mm. Ein geringerer Jul-Niederschlag wurde das letzte Mal im Jahr 1983 erfasst. Damals fielen lediglich 22 mm. Dies entspricht gleichzeitig dem geringsten Niederschlag in einem Juli seit Beginn der Auf-zeichnungen.

Trotz der großen Trockenheit traten im Lippeverbands-Gebiet punktuell bemerkenswerte Niederschlagssummen auf. So wurden am 28. Juli an unserer Station Bönen in einer Stunde rund 31 mm gemessen. Dies entspricht einem Starkregenindex (SRI) von 7 und kommt statistisch seltener als einmal in 50 Jahren vor. Ebenfalls am 28. Juli wurde an unserer Station Hamm-Pählenweg in 90 Minuten ein Niederschlag von rund 29 mm aufgezeichnet – auch das gibt es im Durchschnitt nur alle 20 Jahre einmal.

Schlagzeilen machte ein Ereignis im Raum Coesfeld. Dort wurden am 25. Juli in einer Stunde rund 77 mm Niederschlag gemessen – allerdings nicht an einer Station des Lippeverbandes. Am 21. Juli wurde an unserer Station Selm-Cappenberg in 60 Minuten ein Niederschlag von rund 29 mm erfasst, ein Regen, der statistisch nur alle zehn Jahre einmal vorkommt.

Lippeverband
Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirt-schaftsunternehmen, das effizient Aufgaben für das Gemein-wohl mit modernen Managementmethoden nachhaltig erbringt und als Leitidee des eigenen Handelns das Genossen-schaftsprinzip lebt. Das Verbandsgebiet umfasst das Einzugsgebiet der mittleren und unteren Lippe.

Der Lippeverband wurde 1926 gegründet. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserentsorgung und -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und – entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zur Zeit 157 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren.
www.eglv.de
blog.eglv.de




Namenswettbewerb für ehemalige Bergbauberufsfachschulen Bergkamen und Recklinghausen

Die FAKT AG hat in diesem Jahr die beiden Bergbauberufsfachschulen in Bergkamen und in Recklinghausen in ihr Immobilienportfolio aufgenommen und sucht jeweils einen neuen Namen für die beiden Gebäude.

Bis zum 31. August 2018 können Namensvorschläge eingereicht werden. Gesucht wird für jeden Standort ein wohlklingender, origineller, einprägsamer Name und/oder Slogan, mit dem sich das Gebäude identifizieren kann.

Für die drei Erstplatzierten je Standort gibt es Preise im Wert von mehreren tausend Euro. Der Hauptpreis je Standort ist ein IPhone X. Die Teilnehmer erklären sich bereit, auf die Namensrechte zu verzichten und sind aufgerufen, ihre Namensvorschläge bis zum 31. August 2018 an folgende E-Mail zu schicken: info@fakt-ag.com.

Um sich ein genaueres Bild von den Gebäuden machen zu können, sei gesagt, dass die beiden Schulen nahezu baugleich sind und auf Grundstücken von jeweils ca. 38.000 Quadratmetern gebaut wurden. In der Vergangenheit wurden in den Schulen Bergleute durch die RAG ausgebildet. In Spitzenzeiten fanden dort bis zu 3.000 Schüler Platz. Später hat die TÜV NORD College GmbH die Schulen übernommen und auch für andere Branchen, wie beispielsweise die Elektrotechnik ausgebildet.

Die FAKT-Unternehmensgruppe freut sich nun, die Schulen neuen Nutzungen zuführen zu können. Dem Vorstandsvorsitzenden der FAKT AG, Prof. em. Hubert Schulte-Kemper, ist es ein Herzensanliegen, dort Jugendliche aus verschiedenen Lebenssituationen in differenzierten Branchen, wie zum Beispiel in der Gastronomie und der Logistik, für den Arbeitsmarkt berufsfähig
zu qualifizieren. Generell ist natürlich die Vermietung an verschiedene Branchen möglich, so kann sich ein Nutzungsmix entwickeln. Nun ist Ihre Kreativität gefragt – die FAKT-Gruppe freut sich auf viele originelle Namensvorschläge.

Die FAKT-Unternehmensgruppe hat ihren Schwerpunkt in der Projektentwicklung − Kernsektoren sind die Bereiche Immobilien, ausgewählte kommunale Infrastruktur- und apitalmarktthemen
sowie Projekte zur umweltfreundlichen Energieerzeugung und effizienten Nutzung knapper Ressourcen. In Deutschland und im internationalen Markt agiert die FAKT-Gruppe mit einem professionellen Netzwerk aus etablierten Kooperationspartnern und Repräsentanten in Amsterdam, Hamburg, Kopenhagen, London und Paris. Unter ihrem Dach bündelt die Unternehmensgruppe derzeit 20 Tochter- und Projektgesellschaften.




UKBS baut Kita an der Berliner Straße: Preisgeld für Projekte und Initiativen ausgesetzt

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer

Für eine intensive Förderung der Kinder- und Jugendbetreuung im Quartier macht sich die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft seit Jahren stark. So will sie derzeit u.a. auch den Bau einer Kindertagesstätte in Bergkamen an der Berliner Straße realisieren. Darüber hinaus hat die UKBS gemeinsam mit den in der Gruppe WIR (Wohnen im Revier e.V.) zusammengeschlossenen kommunalen Wohnungsunternehmen einen entsprechenden Förderpreis ausgelobt. Dabei sollen Projekte und Initiativen in den Ruhrgebiets-Quartieren mit insgesamt 10.000 Euro unterstützt und gefördert werden.

„Wir wollen mit diesem Preis andere Akteure und die Bürgerinnen und Bürger motivieren, über unsere baulichen Maßnahmen hinaus interessante Angebote und Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Wohnquartier zu schaffen und weiterzuentwickeln“, begründet UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer die Initiative zu diesem WIR-Förderpreis. „Denn“, so Fischer weiter, „Kinder sind unsere Zukunft und wir wollen ihnen eine Perspektive in unseren Quartieren bieten“.

So haben die kommunalen Unternehmen nicht nur viele familiengerechte Wohnungen im Angebot, sondern engagieren sich zum Beispiel auch beim Bau von wichtigen Infrastruktureinrichtungen für Familien. In den letzten Jahren haben die in der Gruppe „WIR“ zusammengeschlossenen Unternehmen allein rund 3.000 Kindertagesplätze geschaffen – weitere sind derzeit in Planung oder sogar schon im Bau.

Fünf Kits in der Planung

Bei der UKBS sind nach Auskunft von Geschäftsführer Fischer gleich fünf neue Kindertagesstätten in der „pipe-line“. Neben dem Objekt in Bergkamen an der Berliner Straße noch je zwei weitere in Holzwickede und in Unna. „Insgesamt sind das also rund 360 neue Kita-Plätze“, weiß der UKBS-Chef zu berichten.

Um die Bemühungen in der Kinder- und Jugendarbeit „vor Ort“ zu optimieren, sind nach Auskunft von Fischer Ideen und Initiativen gefragt, die sich mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen: Wie kann im Quartier die Perspektive für

Kinder und Jugendliche gefördert werden; wie gelingt es, benachteiligte Kinder und Jugendliche im Quartier zu
integrieren; wie kann der Einfluss der Kinder- und Jugendarbeit gestärkt werden?

Die UKBS weist daraufhin, dass sich Projekte und Initiativen ab sofort bis zum 31. Oktober 2018 online unter www.wir-foerderpreis.de bewerben können. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen. Eine aus mehreren Fachdisziplinen bestehende Jury wird im Anschluss
beraten und die Sieger-Projekte auswählen. Die UKBS ist eines von 14 Mitgliedsunternehmen der Gruppe WIR, die über insgesamt fast 95.000 Wohnungen verfügt und damit über 250.000 Menschen im Revier ein sicheres Zuhause bietet.




Hauptgewinn der Sparlotterie geht nach Oberaden: ein neuer VW up!

Kunden der Sparkasse Bergkamen-Bönen haben bei der letzten Sonderauslosung der Sparlotterie einen der Hauptpreise mit Übergabeevent in Wolfsburg gewonnen.

Ein Ehepaar aus Oberaden freut sich über einen neuen VW up!. Bereits in der vergangenen Woche konnten sie den Wagen in der Autostadt Wolfsburg abholen. Dort verbrachten die Gewinner einen zweitägigen Aufenthalt in einem Luxushotel. Im Rahmen eines Galaabends in der Autostadt wurde den glücklichen Gewinnern das Fahrzeug feierlich überreicht.




Einbruch in die Oberadener Filiale der Sparkasse – Schließfächer aufgebrochen

In der Nacht zu Dienstag bemerkte ein aufmerksamer Zeuge gegen 3.30 Uhr eine verdächtige Person an einem Geldinstitut an der Sugambrerstraße, die offensichtlich durch ein Fenster in das Gebäude einstieg.

Die hinzugezogenen Polizeibeamten umstellten das Gebäude, konnten aber niemanden mehr antreffen. Nach ersten Feststellungen hatte der Täter ein Fenster aufgehebelt und anschließend Schließfächer in den Geschäftsräumen aufgebrochen. Er flüchtete anschießend durch ein anderes Fenster, welches er von innen öffnen konnte. Angaben zu möglichem Diebesgut sowie eine Personenbeschreibung liegen bisher nicht vor.

Wer hat noch Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Geschwindigkeitskontrollen auch in den Ferien

Es ist ebenso verständlich wie riskant: In diesen Tagen möchten alle möglichst schnell nach Hause, ans Wasser oder in den (Bier-)Garten. Doch Achtung Autofahrer: Weder für feststehende noch für mobile Blitzanlagen gibt es Hitzefrei. Deshalb gilt: lieber eine Schweißperle als ein Knöllchen mehr.

Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und Co. – sie alle bewegen sich auf den Straßen. Damit jeder dort möglichst sicher unterwegs sein kann, gibt es Verkehrsregeln und jemanden, der deren Einhaltung kontrolliert. Die Straßenverkehrsbehörde des Kreises ist gemeinsam mit der Kreispolizei zuständig für die Kontrolle des fließenden Verkehrs.

Auch deshalb veröffentlicht der Kreis seit Jahren wöchentlich, wo er mobile Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Die Standorte der sogenannten stationären Messanlagen sind ebenfalls kein Geheimnis. Die aktuellen Informationen in beiden Fällen sind im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Messanlagen) und unter  www.facebook.com/KreisUnna jederzeit abrufbar. PK | PKU




Grünschnitt brannte direkt am Waldrand

Am heutigen Montag, 30. Juli, wurden der Löschzug 1 und die Einheiten Weddinghofen und Oberaden um kurz nach 12 Uhr zu einem Brand an den Burgemeisterweg – angrenzend an einen Wald – alarmiert. Vor Ort brannte ein großer Haufen Grünschnitt.

Dieser wurde durch zwei Trupps unter Atemschutz mit vollständig biologisch abbaubaren Schaummittel abgelöscht, danach wurde der Haufen mit einem Radlader auseinander gezogen und umgeschichtet, während fortlaufend weiter nachgelöscht wurde.




Odies und Rock’n Roll: Zeitsprung in der Marina

Glänzende Kühler und starke Motoren: Oldtimershow in der Marina.

Sie fauchen, röhren, brüllen, tuckern, knattern, wummern oder schnurren. Manche nehmen die Pylonen geschmeidig wie eine Katze, andere schieben sich fast gewaltsam durch die Hindernisse, einige wenige sind wie die Elefanten im Porzellanladen. Mit Oldtimern unterwegs zu sein, ist eben etwas ganz Spezielles. Da kultivieren Kupplungen ihr Eigenleben. Und die Kühlerfigur glänzt besonders schön vor der Marinakulisse beim 12. ADAC Oldtimer Classic.

Auf geht’s in den Parcours.

Deshalb haben die Organisatoren vom MSC Bork sich auch diese besondere Kulisse für den Start ihrer Rallye ausgesucht. „Das Ambiente hier ist wunderschön – ein bisschen Nizza, ein Hauch von Cannes, ein klein wenig Monaco“, schildert Christoph Davids. Da machen sich das Pferd auf der Motohaube, das polierte Ebenholz im Cockpit oder die gewienerte Radkappe besonders gut. Von der Corvette über den Porsche 911 bis zum Morgan, Opel Blitz oder himmelblauen Käfer konnten am Samstag zunächst alle in der Sonne glänzen, die ein H-Kennzeichen und damit alle Qualifikationen für einen waschechten Oldtimer trugen – 30 Lebensjahre und Originalbauteile inklusive.

Unterwegs zwischen den Pylonen.

Dann allerdings wurde es ernst, während sich die ersten Gewitterwolken auftürmten. Binnen 25 Sekunden mussten die Hindernisse punktgenau bewältigt werden, die hinter der Lichtschranke auf dem Hafenplatz aufgebaut waren. Anschließend machten sich alle 120 Zwei-, Drei- und Vierräder in 5 Oldtimerklassen auf den Weg. Auch bei der 120 km langen Fahrt durch das Münsterland galt es, Aufgaben zu bewältigen. Beispielsweise müssen Objekte erkannt werden.

 

Nur ein Oldtimer-Motor machte schlapp

Glänzende Pferde und PS mit Hochsommer-Ambiente.

Eine Herausforderung, bei der für die meisten das Mitmachen und das Erlebnis zählt. Wie für den Besitzer des Opel Baujahr 1931 aus Lippstadt, der gerade einmal sieben Kilometer schaffte und mit einem technischen Defekt liegen blieb. Das älteste Fahrzeug, eine NSU 601 TS Baujahr 1930, schaffte den Weg von Haltern nach Bergkamen mit Links. Zu schaffen machte aber fast allen die Rekordhitze. „Die Motoren haben fast alle noch Luftkühlung, da haben sie heute viel zu tun“, weiß Thomas Albrecht von der Oldtimer Remise auf Gut Keinemann. Er war Mitorganisator der Veranstaltung und hatte seine Freude an Kuriositäten wie einem gänzenden Simpson-Motorrad aus der DDR, einer liebevoll restaurierten Zündapp, einem besonders seltenen Exemplar aus Österreich oder einem knallroten Triumph. „Richtig schwierig wird für Oldtimer-Fans inzwischen die Ersatzteilbeschaffung“, beschreibt er. Immer häufiger ist Handarbeit gefragt, weil die Teile rar werden und die Technik längst mehrere Quantensprünge bewältigt hat.

Ganz schön schwungvoll: Rock’n Roll von den Profis.

Auch als die Fahrzeuge die Marina längst verlassen hatten prägte das besondere Flair noch lange die inzwischen wolkenverhangene Hafenlandschaft. Es gab eine kleine Fahrzeugausstellung. Vor dem glänzenden Dodge oder der Motohaube des Ford Mustang machten sich die Petticoats besonders gut. Die waren jetzt den Rest des Tages gefragt, denn nun hatten Rock’n Roll und Rockabilly das Sagen. Jeder, der im Stil der Zeit mit Haartolle, Koteletten, Pferdeschwanz und Pünktchenrock auflief, erhielt einen Gutschein für einen Cocktail. Echte Rock’n Roll-Profis aus Dortmund machten mit ebenso akrobatischen wie luftig-schwungvollen Einlagen Lust auf mehr. So tanzte sich manche/r regelrecht vor der Bühne in Extase, wo ein Rock’n Roll-Klassiker nach dem anderen Stimmung machte.

Auch spontan zuckte es vielen in den Füßen zu den schmissigen Rhythmen auf der Bühne.

Die Oldtimer waren nach 5 Jahren schon zum zweiten Mal in der Marina. Für den Rock’n Roll war es eine Premiere. „Wir sind zufrieden“, resümiert Carsten Quabeck, der selbst mit einem geliehenen Oldtimer aufgelaufen war. „Die Veranstaltung ist ein Teil der Marina-Belebung und hat wie man heute sehen kann viele Menschen den ganzen Tag über angelockt.“ Auch wenn es zwischendurch immer mal wieder durchaus stattliche Wolkenbrüche inklusive Gewitter und Hagel gab.

 

 

 

 




Projekt Bildungscampus: Anne-Frank-Realschule wird abgerissen

Die Anne-Frank-Realschule muss weichen, um Platz zu machen an der Döbelner Straße. Dort sollen das neue Förderzentrum und das Weiterbildungskolleg Unna entstehen. Die Abbrucharbeiten beginnen ab Mitte August – und das zunächst für Passanten und Anwohner unsichtbar.

Das zweigeschossige Gebäude wird zum Ende des Jahres nicht mehr stehen. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

„Die Abbrucharbeiten beginnen im Inneren der Schule“, sagt Corinna Stork, Sachgebietsleiterin Hochbaumaßnahmen an Dienstgebäuden. „Dort werden die Leitungen zurückgebaut sowie die Gipskartondecken und die Wandverkleidung entfernt.“ Damit beginnen die Arbeiten für eine weitere Phase des Großprojekts „Bildungscampus Unna“, für das derzeit auch die Kreissporthalle II errichtet wird.

Abriss der Anne-Frank-Realschule

Innerhalb von zwei bis drei Monaten soll die zweigeschossige Schule zurückgebaut werden. Dazu gehören auch die Turnhalle und ein Hausmeisterhaus. Die Gebäude haben ein abzubrechendes Volumen von ca. 27.600 Kubikmetern. Das entspricht dem Rauminhalt von rund zehn olympischen Schwimmbecken. Das Material wird von einer Spezialfirma fachgerecht zerlegt und entsorgt. Das Vorhaben wird von einem Sachverständigen begleitet.

Dabei hat die Sachgebietsleiterin eine gute Nachricht: „Die wunderschöne alte Baumgruppe aus Platanen an der Döbelner Straße wird weiträumig geschützt. Viele der vorhandenen Bäume auf dem Gelände können erhalten bleiben. Die Fische und alle weiteren Bewohner der künstlichen Teichanlage werden umgesiedelt.“ Die Baustelle wird zudem mit Zäunen abgesichert und zur Staubbindung bei den Abbrucharbeiten wird Wasser eingesetzt.

Neubau ab Anfang 2019

Die Kosten für den Abriss liegen bei circa einer Million Euro. Ab Anfang 2019 sollen dann an der Stelle, an der die alte Realschule stand, das Förderzentrum, das Weiterbildungskolleg Unna sowie neue Klassenräume für die Berufskollegs entstehen. PK | PKU




Wer jetzt für’s Alter plant, muss später nicht teuer nachrüsten

Wohnberaterin Betinna De Sacco. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Wer über einen Umbau oder eine Renovierung der eigenen vier Wände nachdenkt, sollte auch das Stichwort „barrierefrei“ im Kopf haben. Denn wer schon jetzt – auch wenn er es noch nicht benötigt – vorsorglich für das Alter plant, muss später nicht teuer nachrüsten. Vor allem, weil barrierefreies Umbauen keine Mehrkosten verursacht.

„Die meisten Menschen möchten in ihrer gewohnten Umgebung alt werden“, sagt Bettina De Sacco von der Pflege- und Wohnberatung. „Die eigene Wohnung oder das Haus sollte daher an die Bedürfnisse des Menschen angepasst werden und nicht umgekehrt.“ De Sacco als Wohnberaterin beim Kreis Unna berät nicht nur ältere und behinderte Menschen, sondern auch junge Menschen, die das eigene Heim vorbereiten möchten.

Vorbereiten statt teuer nachrüsten

Ein Beispiel: Bei einer ohnehin geplanten Umgestaltung des Badezimmers kann für die Zukunft vorgesorgt werden, indem die Vorwandinstallation für ein neues WC so verstärkt wird, dass später eventuell benötigte Haltegriffe problemlos angebracht werden können.

„Wir beraten auch bei der Auswahl von Hilfsmitteln wie Haltegriffen, Treppenliften und Möbelerhöhungen“, so De Sacco. „Der barrierefreie Umbau eines Badezimmers verbessert übrigens nicht nur für Menschen mit Behinderung die Nutzbarkeit und erhöht den Komfort. Viele Veränderungen zur Barrierefreiheit kommen auch Familien mit kleinen Kindern zugute und erleichtern den Alltag für jeden.“

Beratung vor Ort

Bei einem Besuch durch einen Wohnberater vor Ort können sämtliche Fragen zu Umbauten, Finanzierungsmöglichkeiten, Hilfsmitteln und vielen weiteren Gesichtspunkten geklärt werden. Auch bei Neubauten kann die Beratung in Anspruch genommen werden.

Wer einen Termin zu einer kostenfreien, unverbindlichen und neutralen Beratung vereinbaren möchte, der kann sich an die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna unter Tel. 02307- 28 99 060 oder 0800 – 27 200 200 wenden. PK | PKU