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Gefährliche Körperverletzung durch Reizgas an Selmer Schule – 13-Jähriger versprühte Pfefferspray

Am Montag, 30.01.2017 wurden Polizei und Feuerwehr zur Selma Lagerlöf Sekundarschule in Selm gerufen. Mehrere Schüler gaben an, durch versprühtes Gas Atemwegsreizungen erlitten zu haben.

Durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst Selm wurde zunächst die Räumung des betroffenen Foyers sowie die Erstversorgung der betroffenen Schüler übernommen. Insgesamt wurden 28 Schülerinnen und Schüler zur ambulanten Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Für die Dauer des Einsatzes von ca. vier Stunden war die Südkirchener Straße im Bereich der Schule komplett gesperrt.

Polizeiliche Ermittlungen ergaben schnell den Verdacht, dass ein Schüler einer 7. Klasse mit Pfefferspray im Foyer gesprüht hatte. Heute erschien der 13-Jährige bei der Polizei in Lüdinghausen. Er gab an, am Vortag auf dem Schulhof eine Dose mit Pfefferspray gefunden zu haben. Die Dose habe er in seine Jackentasche gesteckt und sei zum Unterricht gegangen. Später habe er im Vorraum der Mensa mit der Dose gesprüht. Anschließend habe er das Foyer verlassen und die Dose draußen in den Mülleimer geworfen. Kurz darauf habe er bemerkt, dass viele Schülerinnen und Schüler hustend die Schule verließen. Der 13Jährige gab bei der polizeilichen Anhörung an, dass er einsieht, dass „die ganze Sache einfach dumm gewesen sei“.




Overberger Grundschule muss zwei Lernanfänger abweisen

427 Bergkamener Mädchen und Jungen werden nach den Sommerferien ihre Schulkarriere starten. Dabei gibt es zwei Besonderheiten. Die Leiterin der Overberger Grundschule Melanie Ludwig wird zwei bei ihr angemeldeten Kinder abweisen müssen. Und die Gerhart-Hauptmann-Grundschule wird eine Anfängerklasse mehr bilden, als ihr zurzeit nach den Anmeldezahlen zustehen.

Der Grund für die beiden Abweisungen ist, dass die zwei 1. Klassen zusammen nur 56 Kinder aufnehmen können, angemeldet wurden allerdings 58. Zwar muss die Schulleitung die Abweisungen aussprechen, dabei muss sie sich aber nach einem vorgegebenen Kriterienkatalog halten. Die wichtigsten Kriterien sind die Frage nach Geschwisterkinder an der Schule, nach der Länge des Schulwegs und nach dem Besuch einer Kita in der Nähe der Schule.

Die Bildung einer dritten Eingangsklasse ist in Overberge nicht möglich. Anders sieht es an der Gerhart-Hauptmann-Schule aus. Dort gibt es mit zurzeit 56 Anmeldungen eine Punktlandung für zwei 1. Klassen. Doch die Verwaltung geht davon aus, dass nach den Erfahrungen vergangener Jahre weitere I-Dötzchen hinzukommen werden.

Möglich werde es dann, an der Gerhart-Hauptmann-Schule drei kleine Klassen mit jeweils rund 20 Kindern zu bilden. Dies sei auch dringend notwendig, betont die Verwaltung, weil 76,4 Prozent der Kinder an dieser Schule aus Familien mit Migrationshintergrund kommen. 50 Kinder sind zu dem „Go-In“-Schüler. Das heißt: Sie leben erst kurze Zeit mit ihren Familien in Bergkamen und beherrschen kaum Deutsch. Viele kommen übrigens aus dem EU-Ausland und sind keine Flüchtlinge.

Kleine 1. Klassen gibt es in Bergkamen außerdem nur an der Preinschule in Oberaden und an der Freiherr-on-Ketteler-Schule in Rünthe. Ähnlich große Lernanfängerklassen wie in Overberge gibt es auch an der Schillerschule in Bergkamen-Mitte




Burnout: Selbsthilfeangebot für Betroffene und Angehörige

Menschen mit einem Burnout-Syndrom und ihre Angehörigen können im Gesundheitshaus Unna vielleicht einen Ankerpunkt finden, denn dort ist eine Selbsthilfegruppe geplant. Bei den Treffen wird auf Selbstbestimmung und Verschwiegenheit geachtet, so dass ein offener Austausch im geschützten Raum möglich ist.

Menschen, die von Burnout betroffen sind, befinden sich in einem Zustand seelischer Erschöpfung. Durch die permanente Selbstüberforderung greifen Betroffene nicht selten zu Aufputschmitteln, Alkohol oder anderen Substanzen. Der regelmäßige Konsum solcher Mittel führt nicht selten in eine Abhängigkeit. Der damit einhergehende Kontrollverlust befördert den Rückzug und das Abkapseln von allem, bis hin zu suizidalen Absichten.

Betroffene (außer denen mit einem akuten Suchtproblem) und Angehörige erhalten mehr Informationen über die Selbsthilfegruppe bei der Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna, Massener Straße 35. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 0 23 03 / 27-28 29, E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de. Alle Informationen werden streng vertraulich behandelt. (PK)




Völkerverständigung mit dem Kreis-Bildungsportal: Bergkamener Schüler sind dabei

Regenbogenschule 1
Die Regenbogenschule in Rünthe.

Völkerverständigung mit PeP: Mit dem gleichnamigen Bildungsportal überwinden Schüler aus den kreiseigenen Berufskollegs Hansa (Unna) und Lippe (Lünen) sowie der Regenbogenschule (Bergkamen und Fröndenberg) Grenzen. Doch nicht nur das.

Hinter dem Kürzel PeP (Provided Education Portal) verbirgt sich ein von der Zentralen Datenverarbeitung des Kreises entwickeltes Bildungsportal, auf das im vergangenen Jahr rund 5.000 Schülerinnen und Schüler im Kreis zugegriffen haben.

Sie können pädagogische Software für den modernen Unterricht überall dort nutzen, wo ein Internetzugang zur Verfügung steht. Mit einem persönlichen Kennwort loggen sie sich in die gesicherte Verbindung ein. Lehrer können ihren Unterricht von zu Hause in derselben Umgebung wie in der Schule vorbereiten.

Dass die Schüler aus dem Hansa-Berufskolleg und ihre holländischen Partner vom Willem van Oranje-Kolleg in Waalwijk in einer Europaklasse regelmäßig gemeinsam lernen, macht eine Weiterentwicklung von PeP möglich. IT-Spezialisten der Zentralen Datenverarbeitung des Kreises haben eine virtuelle Klasse für beide Schulen eingerichtet und dem Willem van Oranje-Kolleg den PeP-Zugang freigeschaltet. (PK)




Neuer Service im Bürgerbüro des Kreises: Passfoto für Führerschein am Automaten

Ohne Passbild kein Führerschein. Fast jeder weiß, dass für das Plastik-Kärtchen ein Foto nötig ist, und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Führerschein-Anwärter ohne biometrisches Lichtbild – so heißt es ganz korrekt – im Bürgerbüro des Kreishauses ankommen.

Christoph Funke (Leiter der Führerscheinstelle), Marcel Zenker (Mitarbeiter der Führerscheinstelle und für die Technik zuständig) und Lena Frieg (Mitarbeiterin der Führerscheinstelle) testen den neuen Automaten. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Christoph Funke (Leiter der Führerscheinstelle), Marcel Zenker (Mitarbeiter der Führerscheinstelle und für die Technik zuständig) und Lena Frieg (Mitarbeiterin der Führerscheinstelle) testen den neuen Automaten. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Ab sofort muss niemand mehr ein zweites Mal den Weg zur Führerscheinstelle machen, sollte er das Bild vergessen haben. Im Fachbereich Straßenverkehr steht ein Selbstbedienungsterminal der Bundesdruckerei zur Verfügung, an dem nicht nur das biometrische Foto gemacht wird, sondern auch die für den Führerschein erforderliche Unterschrift geleistet werden kann.

„Damit kommen wir Wünschen der Kunden nach, die uns immer mal wieder gefragt haben, ob sie ihr Foto nicht direkt im Bürgerbüro machen lassen können“, berichtet der Leiter der Führerscheinstelle, Christoph Funke. Das können sie ab sofort für eine kostendeckende Gebühr in Höhe von 6 Euro tun.

Das Terminal arbeitet selbstständig und justiert beispielsweise die Kamera ganz von allein. „Außerdem prüft die Software nach der Aufnahme automatisch, ob das Foto den Anforderungen entspricht und ob auch die Unterschrift geeignet ist“, erläutert Funke.

Anschließend werden das digitale Lichtbild und Unterschrift nach den Anforderungen der Bundesdruckerei aufgearbeitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Führerscheinstelle können diese Daten dann bei der Bestellung des Kartenführerscheins verwenden. Nach der Bestellung wird das hinterlegte Lichtbild gelöscht. Mit nach Hause nehmen kann man es also nicht.

Beim internationalen Führerschein gelten übrigens andere Vorschriften: Hierfür und für die Fahrerkarte müssen Antragsteller nach wie vor ein Lichtbild mitbringen.

Gekostet hat das Selbstbedienungsterminal den Kreis nichts. Die Bundesdruckerei hat den Automaten zur Verfügung gestellt und rechnet mit dem Kreis über die gemachten Fotos ab. (PK)




Philippinische Frauen fragen nach Gerechtigkeit – Studientag der Frauen in Oberaden zum Weltgebetstag 2017

„Mabuhay“ heißt es auf den Philippinen zur Begrüßung. Das und noch viel mehr über das Land mit über 7.000 Inseln im pazifischen Ozean lernten die Frauen beim ökumenischen Studientag zum Weltgebetstag jetzt kennen. So kommt die Gottesdienstordnung in diesem Jahr von den Philippinen. Zur Vorbereitung auf den Gottesdienst, der am 3. März auf der ganzen Welt gefeiert wird, versammelten sich die ökumenischen Frauengruppen aus dem Kreisgebiet Unna in Bergkamen-Oberaden.

Unter der Leitung von Wilma Plötz wurden die teils fremden Lieder einstudiert. (Foto: Ev. Kirchenkreis Unna)
Unter der Leitung von Wilma Plötz wurden die teils fremden Lieder einstudiert.
(Foto: Ev. Kirchenkreis Unna)

Im Mittelpunkt der Gottesdienstordnung steht die Frage nach der Gerechtigkeit: „Was ist denn fair?“. In Gebeten, Liedern und Geschichten näherten sich die über 100 Frauen dieser Thematik. Während Pfarrerin Petra Buschmann-Simons die gemeinsame Bibelarbeit leitete, führte Wilma Plötz in die Lieder ein. „Es sind sehr schöne und schwungvolle Lieder“, kam bei den Frauen schnell Freude beim Singen auf.

Während am Vormittag noch die Information und das Kennenlernen über die Philippinen im Vordergrund standen, gingen die Frauen am Nachmittag in die Gruppenarbeit. Unterteilt in die Bereiche Musik, Weltgebetstitelbild, Bibelarbeit und Liturgie arbeiteten sich die Teilnehmenden in die Gottesdienstordnung ein und tauschten Ideen und Anregungen aus. Im abschließenden Gottesdienst wurden diese Ergebnisse vorgetragen.

Die Frauen aller Konfessionen laden nun zum gemeinsamen Gottesdienst am Freitag, den 3. März ein. Die Gottesdienste finden in den einzelnen Gemeinden bzw. Ortsteilen statt. So ab 15 Uhr in der St. Michael-Kirche in Weddinghofen.




Arbeitslosigkeit deutlich gestiegen: Quote liegt jetzt bei 10,6 Prozent

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar für Bergkamen deutlich gestiegen. 2720 Frauen und Männer haben jetzt keinen Job. Im Dezember 2016 waren es nur 2570. Die Arbeitslosenquote kletterte von 10 auf jetzt 10,6 Prozent.

JobcenterDie Arbeitslosigkeit stieg nach Mitteilung der Agentur für Arbeit im gesamten Kreis Unna. Dabei war der prozentual stärkste Zuwachs in Selm (8,9 Prozent bzw. 75 auf 921). Danach folgen Werne (8,3 Prozent bzw. 79 auf 1.030), Lünen (6,6 Prozent bzw. 314 auf 5.082), Kamen (6,6 Prozent bzw. 125 auf 2.028), Bönen (6,4 Prozent bzw. 43 auf 712), Bergkamen (5,8 Prozent bzw. 150 auf 2.720), Schwerte (5,5 Prozent bzw. 83 auf 1.601), Unna (5,2 Prozent bzw. 106 auf 2.162), Fröndenberg (5,2 Prozent bzw. 33 auf 673) und Holzwickede (4,5 Prozent bzw. 24 auf 560).

Im Kreis Unna stieg der Bestand der gemeldeten Arbeitslosen um 1.032 Personen (6,3 Prozent) auf 17.489 Arbeitslose. Im Vergleich zu Januar 2016 ging die Arbeitslosigkeit um 980 Personen (-5,3 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt im Berichtsmonat 8,4 Prozent.

„Besonders auffällig war im Monatsvergleich die Zunahme in der Jugendarbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung. Nach der Ausbildung werden immer wieder junge Fachkräfte nicht vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Das neue Fachkräftepotential hat gute Chancen schnell eine neue berufliche Herausforderung am hiesigen Arbeitsmarkt zu finden“, sagt Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm.

Im Kreis Unna leben derzeit 1.216 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 162 Arbeitslose (15,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 152 Jugendliche (-11,1 Prozent) zurückgegangen.

Ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Januar wurden 3.521 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von 117 Personen (3,4 Prozent). Vor zwölf Monaten waren es 41 ältere Arbeitslose (1,2 Prozent) weniger.

Aus der Statistik geht hervor, dass 4.051 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 201 Arbeitslose (5,2 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Januar 2016 waren 247 ausländische Arbeitslose (6,5 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.009 geflüchtete Menschen.

Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg im Berichtsmonat. Die Zahl hat sich um 144 Personen (2,0 Prozent) auf 7.238 Personen erhöht. Im Vorjahresvergleich sind das 751 Personen (-9,4 Prozent) weniger.

Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 35 Personen (2,3 Prozent) auf 1.543. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 61 Personen (-3,8 Prozent).




Kräuter im eigenen Garten: Vortrag in der Ökologiestation

Frische Kräuter sind aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken, und am frischesten und außerdem preiswert sind Rosmarin, Thymian, Salbei, Liebstöckel oder Basilikum aus dem eigenen Garten oder Balkonkasten.

Am Dienstag, 7. Februar, geht Wolfgang Gaida in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil, Westenhellweg 110 auf die Geschichte des Kräutergartens ein, thematisiert, welche Kräuter in unseren Breiten wachsen und was beim Pflanzen und der Pflege zu beachten ist. Außerdem kommen die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, sowohl in der Küche als auch bei Krankheiten, zur Sprache.

Der zweistündige Vortrag beginnt um 19.00 Uhr und kostet 5,00 Euro je Teilnehmer. Eine Anmeldung ist unter 02389-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.




Alexander Homann („S&Q“) hat „Elektro Feldmann“ übernommen

Bei „Elektro Feldmann“ an der Landwehrstraße in Bergkamen-Mitte gibt es einen Eigentümerwechsel. An neue Gesichter brauchen sich die Kunden allerdings nicht zu gewöhnen. Der neue Eigentümer Alexander Homann von der Firma „S&Q“ hat die drei Fachkräfte mit übernommen. Und der bisherige Chef Peter Feldmann wird weiterhin als Berater bei der Planung und dem Verkauf von Küchen tätig sein.

Betriebsübergabe (v. l.): Alexander Homann, Rudolf Hering, Peter Feldmann und Volker Stein.
Betriebsübergabe (v. l.): Alexander Homann, Rudolf Hering, Peter Feldmann und Volker Stein.

„Ich möchte in einem Alter von 62 Jahren einfach kürzer treten“, erklärt Peter Feldmann. Eine 60 bis 80 Stunden-Woche mit nur sehr kleinem Jahresurlaub sei für ihn nicht mehr eine Lebensperspektive. Die Beratertätigkeit will er vielleicht noch zwei Jahre ausüben, um sich dann ganz aufs Altenteil zurückzuziehen.

Eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Firmen habe es schon vorher gegeben, berichten Feldmann und Homann. Dabei verwies Peter Feldmann seine Kunden, wenn sie eine größere Elektroinstallation planten, auf die Fachleute von „S&Q“. Kamen Kunden zu Alexander Feldmann mit dem Wunsch, defekte Elektro-Großgeräte zu reparieren, zog er das Team von Peter Feldmann zu Rate.

Glückwünsche zu diesem Firmen-Zusammenschluss gab es jetzt von Rudolf Hering, dem Obermeister der Innung für Elektrotechnik, und dem Geschäftsstellenleiter der Kreishandwerkerschaft Unna-Soest in Unna, Volker Stein. Für sie ist diese Betriebsübernahme ein gelungenes Beispiel, wie zwei große Probleme des Handwerks gemeistert werden können: der Fachkräftemangel und die oft fehlenden Nachfolger, wenn sich der Firmenchef zur Ruhe setzen will.

Hie hat übrigens Alexander Homann bereits Übung. 2011 hatte er den Elektrofachbetrieb „S&Q“ übernommen und beschäftigt dort heute drei Auszubildende und drei Gesellen. Jetzt kommen drei neue Fachkräfte hinzu und sein neuer Berater Peter Feldmann.




Karneval beim Seniorenkreis Wichernhaus

Zur Karnevalsfeier trifft sich der Seniorenkreis Wichernhaus am Mittwoch, dem 1. Februar um 15:00 Uhr im Seniorenzentrum „Haus am Nordberg“ an der Albert-Einstein-Straße 2. Gäste sind – wie immer -herzlich eingeladen!



6. Sinfoniekonzert der Spielzeit: Attraktionen anderer Art

Die Neue Philharmonie Westfalen spielt ihr sechstes Konzert der laufenden Spielzeit am Mittwoch, 8. Februar. „Attraktionen“ ist das Motto des Abends, der von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann geleitet wird und um 19.30 Uhr in der Konzertaula in Kamen beginnt.

Dieses Konzert zur jecken Jahreszeit bietet Attraktionen anderer Art. Der Russe Reinhold Glière schrieb mitten im Zweiten Weltkrieg ein Konzert für Koloratursopran und Orchester, das nostalgisch auf Tschaikowsky zurückschaut. Einen Text gibt es dabei nicht: Die Sopranistin singt lediglich die Vokalise „a“. Dvoráks brillante Konzertouvertüre „Karneval“ und Strawinskys „Píetrouchka“ komplettieren das Programm des Abends.

Eine Einführung in das Werk gibt es jeweils 30 Minuten vor Beginn im Konzertsaal. Karten sind im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-18 41 und per E-Mail bei doris.erbrich@kreis-unna.de erhältlich. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro).