Lichtreise für Nachtschwärmer

Im Rahmen des Projektes HELLWEG – ein LICHTWEG sind in den vergangenen Jahren außergewöhnliche Lichtinstallationen und -objekte von renommierten Lichtkünstlern entstanden, die in der Region ein dichtes Netz von strahlenden Lichtpunkten spannen.

Am Samstag, 20. August, wird innerhalb dieses Projektes erstmalig eine Lichtreise für Nachtschwärmer angeboten. Die Reise startet mit einem SUNDOWNER im Skyspace der Installation „Third Breath (2005/2009)“ von James Turrell. In diesem weltweit einzigartigen Kunstwerk mit dem zum Himmel geöffneten Skyroom tauchen die BesucherInnen zur sogenannten „Blauen Stunde“ in ein Farbspiel ein. Bei diesem begegnet das natürliche Licht der Dämmerung dem artifiziellen Licht des Innenraums, so dass die sinnliche Dimension des Lichts erfahrbar wird.

Anschließend führt die Lichtreise unter fachkundiger Leitung per Bus durch die Hellweg-Region. In Schwerte, Bönen, Bergkamen und Bergkamen-Rünthe erwarten die BesucherInnen Installationen von renommierten Lichtkünstlern wie Kazuo Katase, Rosemarie Trockel, Mischa Kuball, Andreas M. Kaufmann und Maik und Dirk Löbbert.

Lichtlinien, bewegte Bilder, Lichtstelen, Lichtkästen und pulsierende Lichter erwecken in der Stadt, an Industriedenkmälern und im Landschaftsraum Aufmerksamkeit. Zurück in Unna können sich die ReiseteilnehmerInnen bei einem Mitternachtsimbiss in der Abteilung 10 der Lindenbrauerei über ihre Lichterlebnisse austauschen.

Treffpunkt: 20.30 Uhr im Ankerpunkt Lindenbrauerei,
Info-Counter im Zentrum für Information und Bildung (zib),
Lindenplatz 1, 59423 Unna
Rückankunft: Mitternacht

Tickets: nur VVK, bis zum 16.08.2016, 35,00 € (incl. Mitternachtsimbiss in der Abteilung 10 der Lindenbrauerei)

Anmeldung und Tickets: i-Punkt Unna, Tel.:(02303)103777, Zentrum für Information und Bildung, Lindenplatz 1, 59423 Unna

Email: zib-i-punkt@stadt-unna.de

Veranstalter:
HELLWEG – ein LICHTWEG,
www.hellweg-ein-lichtweg.de
App: HELLWEG – ein LICHTWEG – Lichtkunst in NRW




Keine „chemische Keule“ gegen Wespen

Wespen: Ein Sommer ohne sie ist kaum denkbar. Vor allem Garten- und Balkonbesitzer fragen sich jedes Jahr aufs Neue, wie gefährlich die Tiere sind und wie man sie wieder los wird. Tipps zum friedlichen Umgang mit den schwarz-gelben Insekten hält der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Unna bereit. Denn Wespe ist nicht gleich Wespe – und viele Arten sind harmlos.

Wespen bestäuben durch das Sammeln von Nektar Pflanzen und fangen zusätzlich Fliegen, Läuse und andere lästige Insekten. Für das Naschen an Kuchen, Limonade, aber auch Gegrilltem sind nur zwei Arten verantwortlich: die deutsche und die gewöhnliche Wespe. Kuchen, Limonade, vergorenes Obst und sonstige Zuckerquellen gewinnen hierbei für beide Arten vor allem zum Spätsommer bzw. Herbst an Bedeutung, wenn die Wespenkolonien beginnen Vorräte für den Winter anzulegen. Im Hochsommer treten beide Arten jedoch noch überwiegend als Nützlinge auf, die mit den erbeuteten Insekten ihre Brut aufpäppeln.

Beide Arten bilden mit 3.000 bis 5.000 Tieren relativ große Völker und nisten in Hohlräumen jeder Art in Haus und Garten. Im Gegensatz zu anderen harmlosen Arten bauen diese beiden Plagegeister auch relativ große Nester.

Die Untere Landschaftsbehörde empfiehlt, die Nester nicht mit der „chemischen Keule“ zu bekämpfen. Oft reicht es, einen Abstand von zwei bis drei Metern zum Nest zu halten und Erschütterungen z.B. durch Rasenmähen zu vermeiden. Auch sollte die Anflugbahn zum Nest nicht versperrt werden, und die Insekten nicht durch Stochern in Einfluglöchern provoziert werden. Professionelle Hilfe ist bei der Entfernung von Nestern nur in den seltensten Fällen notwendig. Bei einer Umsiedlung ist unter Umständen auch die Untere Landschaftsbehörde zu beteiligen.




Verdächtige Geräusche: Bergkamenerin schlägt Einbrecher in die Flucht

Verdächtige Geräusche im Garten hörte am Dienstagmorgen (26. Juli) um 8.35 Uhr eine 51-jährige Bewohnerin eines Einfamilienhauses Am Kreiloh. Als sie nachsah, bemerkte sie drei unbekannte Männer, die soeben ein Fenster aufhebeln wollten. Zuvor hatten sie bereits die Rollladen hochgeschoben. Die Täter bemerkten nun die Frau und flüchteten in Richtung Lünener Straße, wo sie in einen silbernen Pkw – vermutlich ein älterer BMW – stiegen und davonfuhren. Alle drei Männer sollen etwa 30 Jahre alt gewesen sein und schwarze Haare gehabt haben. Einer sei etwa 165 cm groß und korpulent gewesen, die anderen beiden etwa 175 cm groß und schlank. Wer hat noch Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Mit 3,5 Promille Unfall gebaut

Aufmerksame Zeugen haben am Dienstagnachmittag (26. Juli) um 15.30 Uhr in der Parkstraße in Unna einen Opelfahrer beobachtet, der sein Auto in Schlangenlinien in Richtung Kreisel lenkte. Die Zeugen informierten die Polizei, die das Fahrzeug an der Hansastraße/Reckerdingsweg antraf. Dort war der 47-jährige an der Ampel einem wartenden Pkw ins Heck gefahren. Die Polizisten bemerkten bei der Überprüfung des Fahrers kräftigen Alkoholgeruch und machten einen Alkoholtest. Das Gerät zeigte 3,5 Promille an. Der Fahrer wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein blieb dann auch bei der Polizei.




Beim Radfahren ist das Handy tabu

Radfahren ist in, Radfahren hält fit. Und nicht erst seit es E-Bike, Pedelec & Co. gibt, steigt die Zahl derer, die sportlich auf dem Drahtesel unterwegs sind. Wo sich Wege kreuzen, gibt es aber auch Risiken.

Im zweiten Teil der Serie „Sicher Radfahren“, in der Straßenverkehrsbehörden und die Unfallkommission im Kreis zusammen mit der Kreispolizeibehörde Unna verloren gegangenes Wissen auffrischen,  geht es heute um das Thema:

Kein Handy am Lenker

60 Euro und ein Punkt in Flensburg. Wer sich mit dem Handy am Ohr im Auto erwischen lässt, für den wird es teuer. Was viele nicht wissen: Auch beim Radfahren ist das Handy tabu. Und im Ernstfall kostet das Telefonieren auf dem Rad mehr als mancher an Guthaben auf der Prepaid-Karte hat.

„Die Hände gehören beim Radfahren an den Lenker“, nennt Erster Polizeihauptkommissar Thomas Stoltefuß die Grundregel. Er muss es wissen, schließlich leitet er den Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde. Während das Telefonieren mit dem Handy oder Smartphone am Ohr genauso verboten ist, wie das Fotografieren oder Nachrichten schreiben, gibt es fürs radelnde Telefonieren eine Lösung: Man kann eine Freisprecheinrichtung mit Knopf im Ohr nutzen.

Handy und Rad
So nicht: Die Hände gehören beim Radfahren an den Lenker – deshalb ist das Telefonieren dabei verboten. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

„Allerdings darf das den Radfahrer auch nicht vom Straßenverkehr ablenken“, betont Stoltefuß und empfiehlt, Telefonate am besten vor oder nach der Radtour zu erledigen. Der Straßenverkehrs-Experte verweist auf Studien, wonach eine Ablenkung durch das Handy die Reaktionsfähigkeit ähnlich beeinträchtigt wie eine leichte Alkoholisierung.

Verboten ist übrigens auch zu lautes Musikhören beim Radeln. Denn das Gehör ist für Radfahrer besonders wichtig. Schließlich verfügen sie nicht über Spiegel wie die Autofahrer und müssen Gefahren auch akustisch schnell erfassen können. „Eine Studie des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hat ergeben, dass laute Musik die Reaktionszeit verdoppeln kann“, mahnt Stoltefuß. Dies kann insbesondere im Stadtverkehr fatale Folgen haben.

Erlaubt ist übrigens die Befestigung eines Smartphones am Lenker z.B. als Navigationsgerät. Fürs Eingeben der Adresse muss der Radfahrer aber auch hier anhalten, will er nicht ein Knöllchen riskieren.

Wen die Polizei beim Benutzen des Handys oder Smartphones während der Fahrt erwischt, der muss übrigens mit einem Verwarnungsgeld von 25 Euro rechnen.




Sechs Sonaten, zwei Konzerte, eine Kirche

Bereits zum sechsten Mal ist die Violinistin Marie-Claudine Papadopoulos zu einem Konzert in der Region. In diesem Jahr bringt sie ihren Bruder mit, den Pianisten Dimitri Papadopoulos. Das geschwisterliche Duo hat sich viel vorgenommen: alle sechs Sonaten für Violine und Cembalo von Johann Sebastian Bach an zwei Abenden.

Das Cembalo wird dabei durch einen Flügel ersetzt und die Sonaten werden durch teils sehr neue Werke ergänzt. So entstehen zwei ganz unterschiedliche Konzerte in der Evangelischen Kirche in Unna-Lünern (Lünerner Kirchstraße) am Freitag, 29. Juli, und Samstag, 30. Juli. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

War Papadopoulos in den vergangenen Jahren meist in zwei verschiedenen Kirchen zu Gast, so konzentriert sie sich dieses Mal auf eine Kirche. Im Wesentlichen hat das etwas mit dem Instrument ihres Bruders zu tun. Der Transport eines Flügels an einen zweiten Ort samt Stimmung wäre zu aufwendig.

Am ersten Abend sind die ersten drei Sonaten (BWV 1014 bis 1016) zu hören. Hinzu kommen Stücke von Avo Pärt und George Gershwin. Auch am Samstagabend sind es neuere Komponisten wie Astor Piazzolla, die den drei weiteren Bachschen Sonaten (BWV 1017 bis 1019) zur Seite gestellt werden. Alle sechs Sonaten sind nur äußerst selten zu hören, somit sind die beiden Konzerte eine echte Rarität. Bach hat in den Sonaten das begleitende Cembalo erstmals komplett auskomponiert. Wo bis dahin das Tasteninstrument eher begleitende Funktion hatte, schrieb Bach eine eigene Partitur für das Cembalo und machte es somit zu einem zweiten Soloinstrument, gab ihm sogar gleich zwei Stimmen. Die Geige hingegen hat drei- und vierstimmige Partien zu meistern. Die Sonaten gelten daher als die anspruchsvollsten Werke Bachs.

Der Eintritt an beiden Abenden ist frei, um eine Spende wird gebeten. Parkmöglichkeiten finden die Besucher am Gemeindehaus sowie auf den Parkplätzen der beiden Banken.

Die Musiker:

Marie-Claudine Papadopoulos
1987 in Straßburg geboren. Sie studierte bei Ulf Hoelscher an der Musikhochschule Karlsruhe, später an der Musikhochschule Mannheim. Im Jahr 2015 wurde sie beim „Artist Diploma“ Programm am Conservatoire in Paris aufgenommen. Preisträgerin vieler internationaler Auszeichnungen. Seit 2008 künstlerische Leiterin und Pädagogin an der Sommermusikakademie in Trouville-sur-Mer, Frankreich. Marie-Claudine Papadopoulos spielt eine Violine von Petrus Guarnerius aus dem Jahre 1745, die ihr die Landessammlung Baden-Württemberg zur Verfügung stellt.

 

Dimitri Papadopoulos:
1985 in Princeton, USA geboren. Absolvent der Staatlichen Hochschule für Musik und Tanz in Lyon und der Folkwang Universität der Künste in Essen. Dimitri Papadopoulos tritt regelmäßig bei Recitals und Kammermusikabenden sowie als Solist mit Orchesterbegleitung auf. Gründungsmitglied der „Association Musique et Patrimoine Vivants“ und künstlerischer Leiter eines Kammermusikfestivals in der Dordogne. Seit 2014 unterrichtet er am Conservatoire de musique in Genf.

 




Radwanderungen des Gästeführerrings

Zwei Stadtteil-Führungen führt der Gästeführerring Bergkamen am kommenden Sonntag, 31. Juli, durch. Gästeführerin Sonja Fellmann leitet eine etwa zweieinhalbstündige Fahrrad-Rundfahrt zur Erkundung des Stadtteils Bergkamen-Rünthe. Start dazu ist um zehn Uhr auf dem Parkplatz Beversee/Bahnhof an der Werner Straße. Sonja Fellmann macht dann den Teilnehmerkreis an etlichen Stationen mit der Geschichte und den Besonderheiten des Stadtteils Rünthe, der seit 1966 zu Bergkamen gehört, vertraut. Dabei zeichnet sie die Entwicklung und den Wandel Rünthes vom bäuerlichen Dorf zwischen Beverbach und Lippe zur Zechengemeinde nach. Die Rundtour endet voraussichtlich gegen 12.30 Uhr wieder an ihrem Ausgangspunkt am Parkplatz Beversee/Bahnhof Bergkamen.

Im Stadtteil Bergkamen-Mitte macht sich ebenfalls am Sonntagmorgen um zehn Uhr vom Haupteingang des Rathauses am Rathausplatz (Busbahnhof) aus auch wieder Gästeführer Gerd Koepe auf den Weg, um in einer zweieinhalbstündigen Fahrrad-Rundfahrt mit interessierten Besuchern speziell den Süden des Stadtteils zu durchstreifen. Dabei wird Gerd Koepe wie sonst auch anschaulich und originell über „Höfe und Menschen im früheren Bergkamener Dorf“ erzählen. Die Radtour endet gegen 12.30 Uhr wieder am Rathaus.

Für die Teilnahme an den beiden zweieinhalbstündigen Rundfahrten ist pro Person ein Kostenbeitrag von 3 Euro zu entrichten, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Die Radwanderungen finden allerdings nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn mindestens fünf interessierte Personen an den jeweils angegebenen Ausgangspunkten eingefunden haben.




Kreistierheim wieder geöffnet

Das Tierheim des Kreises Unna ist ab Dienstag, 26. Juli, unter der Woche wieder geöffnet. Samstags ist die Einrichtung an der Hammer Straße 117 in Unna allerdings nur nach vorheriger Terminabsprache für Besucher erreichbar. Darauf weist die Veterinärbehörde des Kreises hin.

Wer das Tierheim besuchen möchte, kann dies ab dem 26. Juli dienstags von 13.30 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 13.30 bis 16 Uhr und montags von 10 bis 12 Uhr tun. Terminabsprachen für den Samstag sind unter Tel. 0 23 03 / 6 95 05 möglich. Ein Anrufbeantworter ist geschaltet.




Terrassendielen aus Baumarkt gestohlen

Unbekannte haben sich in der Zeit von Samstag bis Montag (23. bis 25. Juli) Zugang zum Außengelände eines Baumarktes am Haldenweg verschafft. Dazu schraubten sie ein Zaunelement ab. Sie stahlen über 100 Terrassendielen. Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Hausinstallation löste Brand aus

Für den Brand eines Mehrfamilienhauses an der Lünener Straße in Kamen am Donnerstag, 21. Juli, ist ein technischer Defekt verantwortlich. Im Bereich des Brandausbruchs, teilt die Polizei mit, seien Schmelzpunkte festgestellt worden, die durch die Hausinstallation ausgelöst wurden. Hierdurch entstand der Brand.

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Seit dem Brand ist das Haus an der Lünener Straße unbewohnbar. Foto: Feuerwehr Kamen




Kamera und Computer bei Wohnungseinbruch gestohlen

In der Zeit von Freitag, 22. Juli, 7.30 Uhr, bis Samstag, 23. Juli, 8.45 Uhr, drangen derzeit noch unbekannte Täter in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Friedrichsberg ein. Es wurden ein PC, eine Kamera mit Objektiven und weitere Gegenstände entwendet. Hinweise nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02307/9213222) entgegen.