Berufliche Perspektive für junge Menschen

Mit 2,75 Millionen Euro fördern die Europäische Union und das Land NRW in diesem Jahr das Projekt „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“. Einen entsprechenden Bescheid übergab Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann am 26. Juni an Vertreter des Bildungsträgers TÜV NORD Bildung.

Das Projekt richtet sich an junge Frauen und Männer, die bisher keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Die Jugendlichen werden im ersten Lehrjahr von TÜV NORD Bildung – unter anderem am Standort Bergkamen – ausgebildet und im Anschluss an ein Unternehmen in der Region vermittelt, damit sie dort ihre betriebliche Ausbildung fortsetzen können.

Förderbescheid aus EU- und Landesmitteln für das „Kohleprogramm“

„Mit dem Projekt Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten sollen Betriebe dafür gewonnen werden, jungen Menschen in der Region eine berufliche Perspektive zu geben“, erklärt Magnus Gross, der bei TÜV NORD Bildung für die Koordinierung des Programms zuständig ist. „Zudem ist dies ein ganz konkreter Beitrag, den dringend notwendigen Fachkräftebedarf zu decken und so die Wirtschaftskraft in den betroffenen Regionen zu stärken.“

Aktuell werden die jungen Frauen und Männer in rund 35 gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet. Neben der Vermittlung von Ausbildungsinhalten des ersten Ausbildungsjahres wird auch der Ausbau der persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer unterstützt.

Das Projekt findet in den Bildungszentren in Bergkamen, Datteln, Essen, Gelsenkirchen, Kamp-Lintfort, Oberhausen und Recklinghausen statt. „Für die Unternehmen ergeben sich durch das Projekt viele Vorteile“, erläutert Magnus Gross. „So können sie zum einen auf die zeit- und kostenintensive Azubi-Auswahl verzichten. Zum anderen sparen sie sich die Kosten des ersten Ausbildungsjahres.“

Im Rahmen eines mehrwöchigen Betriebspraktikums erhalten die Betriebe darüber hinaus die Möglichkeit, die Auszubildenden kennen zu lernen, um im Anschluss über eine mögliche Übernahme zu entscheiden.

Infos zum Projekt „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“

Das Projekt „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ geht auf eine Initiative der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) zurück. 2008 wurde es von der nordrhein-westfälischen Landesregierung mit finanzieller Unterstützung durch die RAG-Stiftung aufgelegt, um die im Zuge der kohlepolitischen Beschlüsse im Jahr 2007 erfolgte kurzfristige Reduzierung der Ausbildungskapazitäten zu kompensieren. Fördergeber sind das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW und der Europäische Sozialfonds der Europäischen Union. Bei den Projektteilnehmern handelt es sich im Wesentlichen um sogenannte Konsenslinge – das sind Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen im vorhergehenden Lehrjahr keine Ausbildung beginnen konnten.




SPD-Geschäftsstelle macht Ferien

Die Geschäftsstelle der SPD-Fraktion ist vom 6. bis 17. Juli sowie vom 23. bis 27. Juli urlaubsbedingt nicht besetzt. Anschließend ist die Geschäftsstelle im Ratstrakt, Rathausplatz 1, zu den gewohnten Zeiten montags bis donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr erreichbar. Telefonisch ist die Geschäftsstelle unter 02307 965-389, per E-Mail unter spd-fraktion@bergkamen.de und im Internet unter www.spd-bergkamen.de zu erreichen.




Klangspielgeräte für Kindergarten Grüner Weg

Eine Spende in Höhe von 300 Euro haben die Vorstandsmitglieder des evangelischen Männervereins, Berthold Boden, Hans-Joachim Kiel und Karl-Ludwig Borbach, jetzt an die Leiterin des Kindergartens Grüner Weg, Ilka Belling, übergeben. Das Geld ist bereits für Klangspielgeräte verwendet worden, die die Kinder schon eifrig nutzen und die der Vorbereitung auf die musikalische Erziehung dienen.

Der ehemalige Kassierer des Männervereins, Karl-Ludwig Borbach, hat im vergangenen Jahr bei Zusammenkünften regelmäßig ein Spendensparschwein aufgestellt – das denn auch gefüllt wurde von den Männern. Seit Jahren unterstützen die Männer mit ihrem finanziellen Beitrag aus dem Forum die Arbeit des Kindergartens.

kita
Regelmäßig unterstützt der Männerverein die Kindergartenkinder. Foto: Privat




Übung: Feuer in Mehrfamilienhaus, 13 Menschen in Gefahr

Zu einer gemeinsamen Übung in der Straße Am Römerberg in Oberaden trafen sich Freitagabend, 3. Juli, die Feuerwehren aus Oberaden, Heil und Bönen. Nutzen konnten die Feuerwehrleute ein leer stehendes Mehrfamilienhaus, für das sich die Übungsleiter Dirk Meyer-Jürgens und Matthias Scholz folgendes Szenario ausdachten: Wohnungsbrand im 2. Obergeschoss, eine Person ist bereits aus dem Fenster gesprungen, durch die starke Rauchentwicklung – mehrere Wohnungen und der Treppenraum wurden eingenebelt – waren die anderen Hausbewohner in unmittelbarer Gefahr. Zehn Angehörige der Jugendfeuerwehr und drei Dummys schlüpften in die Rollen der „gefährdeten“ Hausbewohner.

Dummy im Schrank versteckt

Als das erste Fahrzeug der Löschgruppe Oberaden mit Gruppenführer Sven Stein eintraf, riefen die „Hausbewohner“ bereits laut um Hilfe. Stein, der Einsatzleiter der Übung war, musste nun schnell reagieren und erste Maßnahmen einleiten. Er ließ sofort nachalarmieren, ließ den Teleskopmast ausfahren und forderte Atemschutztrupps zur Menschenrettung an. Parallel dazu leitete er die Brandbekämpfung sowie die Wasserversorgung ein.

Feuerwehrübung in Oberaden am 3.7.15
Als Übungsort diente der Feuerwehr ein leer stehendes Haus in Oberaden.

Erschwerend bei der Rettung der Hausbewohner war, dass ein Dummy in einer Wohnung im Schrank versteckt war und die übrigen Personen willkürlich an den Fenstern über mehrere Etagen verteilt waren. Am Ende konnten aber alle Personen geretten werden; zehn über den Teleskopmast und drei über das Treppenhaus. Auch der im Schrank versteckte Dummy wurde von einem Trupp gefunden.

Feuerwehrübung in Oberaden am 3.7.15
Die Einsatzleiter waren zufrieden mit dem Ablauf der Übung.

Bei der anschließenden Besprechung waren die Übungsleiter sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Vor allem die Menschenrettung habe sehr gut funktioniert, resümierten die Verantwortlichen. Überdies seien die Standorte der Fahrzeuge gut durchdacht und sei die Wasserversorgung schnell aufgebaut gewesen.




NRW-Verkehrsminister hält weiterhin nichts vom Neubau der Ortsumgehung L 821n

Vertreter der SPD-Fraktion Bergkamen haben sich höchstpersönlich auf den Weg nach Düsseldorf gemacht, um bei Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Verkehr und Stadtentwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen, mit Nachdruck nochmals den Bau der L 821 n einzufordern. Die Antwort des Ministers fiel ernüchternd aus.

Aufforderung zum Bau der L 821n an der Kampstraße in Weddinghofen.
Aufforderung zum Bau der L 821n an der Kampstraße in Weddinghofen.

Das Land NRW sieht angesichts des immensen Investitionsstaus den Schwerpunkt im Erhalt und in der Sanierung von Straßen. Der Straßenneubau spielt in diesem Zusammenhang in den kommenden Jahren eine eher untergeordnete Rolle. Die Finanzierung der L 821 n durch das Land bleibt weiter mit einem großen Fragezeichen verbunden. Kostenprognosen für die geplante 1,9 km lange L 821 n gehen von 12 Mio. Euro aus. Der Etat für Neubauprojekte für Gesamt-NRW betrug im Jahr 2015 insgesamt 37 Mio. Euro. Für das kommende Jahr ist mit einer weiteren Reduzierung des Gesamtetats für Straßenneubau in NRW zu rechnen.

„Die Zahlen sprechen für sich! Wir können nicht ewig nur abwarten. Ob die Straße jemals vom Land realisiert wird, ist mehr denn je fraglich. Unseren Bürgerinnen und Bürgern ist nicht allein damit geholfen, weiterhin auf einen Bau der L 821 n zu hoffen“, resümiert Julian Deuse, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Weddinghofen.
„Insbesondere Verkehrslärm ausgehend von der Kampstraße nahmen Anwohner im Mai des Jahres zum Anlass, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Der Rat der Stadt Bergkamen hat daraufhin in seiner Sitzung am 21. Mai auf Initiative der CDU einen Aufruf an die Landesregierung beschlossen, die Realisierung der L 821 n wieder mit höchster Priorität zu verfolgen.

SPD und Grüne suchen Alternativen

Anlieger fordern, den Lkw-Verkehr von der Kampstraße zu verdrängen.
Anlieger fordern, den Lkw-Verkehr von der Kampstraße zu verdrängen.

Die SPD-Fraktion hatte schon in der Ratssitzung zu bedenken gegeben, dass das Land die Sanierung und Instandhaltung vorhandener Straßen bevorzugt und somit kaum Mittel für Neubauten zur Verfügung stehen. „Vor diesem Hintergrund haben wir das persönliche Gespräch mit dem Minister gesucht. Wir wollten eine klare Aussage vom Land. Die jedoch wird es vor dem Hintergrund der nicht zur Verfügung stehenden Finanzmittel kurz- und mittelfristig nicht geben. Bevor wir in Bergkamen ewig auf den Bau einer Straße hoffen, die vielleicht nie kommen wird, machen wir uns doch besser Gedanken über alternative Verkehrsführungen. Nur so können wir eine kurzfristige Entlastung für unsere Bürgerinnen und Bürger herbeiführen“, ist sich Bernd Schäfer, Vorsitzender der SPD-Fraktion sicher. „Wir werden direkt nach der Sommerpause einen entsprechenden Antrag gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die diesbezüglich bereits Kontakt mit uns aufgenommen haben, in den Rat einbringen“, so Schäfer weiter.

Organisiert wurde der Termin mit dem Minister in Düsseldorf durch den hiesigen Landtagsabgeordneten, Rüdiger Weiß. Auch Weiß plädiert für eine kurzfristige Entlastung der Anwohner in Bergkamen. „Ob dabei finanzielle Hilfen von Bund und Land, zum Beispiel aus dem zugesagten Investitionsförderungsfonds eine Rolle spielen können, werden wir prüfen“, versichert MdL Weiß.

Eine positive Auswirkung der Fokussierung des Landes auf Sanierungsarbeiten schlägt sich kurzfristig auch in Bergkamen nieder: Voraussichtlich noch im Herbst diesen Jahres werden auf einer Strecke von 0,75 km Sanierungsarbeiten im Bereich des Kraftwerkes an der Landesstraße 736 (Westenhellweg) erfolgen.




Es war mehr als Kohle: 125 Jahre Bergkamener Bergbaugeschichte auf 84 Seiten

Vor 125 Jahren begann mit dem ersten  Spatenstich für das Bergwerk Grimberg 1/2  die Bergkamener Bergbaugeschichte. Dies war Thema des Neujahrsempfangs der Stadt Bergkamen im Januar im Ratssaal. Daran erinnert auch die aktuelle Fotoausstellung mit Arbeiten von Ulrich Bonke im Stadtmuseum. Jetzt liegt auch das 84 Seiten starke Begleitheft mit dem Titel „Es war mehr als Kohle – 125 Jahre Bergbau in Bergkamen“ von Heino Baues vor.

Foto: Ulrich Bonke / Gestaltung: Thorsten Büsing
Foto: Ulrich Bonke / Gestaltung: Thorsten Büsing

Als Redakteur der Westfälischen Rundschau veröffentlichte er 2009 und 2010 zum Ende des ehemaligen Bergwerks Ost eine Artikelserie über den Bergbau in Bergkamen. Ziel war es, deutlich zu machen, wie der Bergbau zunächst den ehemaligen selbstständigen Gemeinden und ab 1966 der Stadt Bergkamen seinen Stempel aufgedrückt hat.

Die erste Bergkamener Zeche Grimberg 1/2 im Jahr 1927
Die erste Bergkamener Zeche Grimberg 1/2 im Jahr 1927

Wie die Artikelserie ist auch diese mit vielen historischen Fotos bespickte Zusammenfassung eine journalistische Arbeit. Das heißt: Sie soll leicht zu lesen sein. Deshalb verzichtete der Autor auch auf formalwissenschaftliches Beiwerk. Vielleicht, so seine Hoffnung, motiviert dieses Heft angehende Historiker sich im Rahmen einer Master- oder Doktorarbeit, sich wesentlich intensiver mit der Bergkamener Bergbaugeschichte zu befassen. „Es lohnt sich bestimmt“, ist er sicher.

Auf jeden Fall sollten es die Bergkamener lesen. Denn das Heft erklärt so manches, was dem einen oder anderen etwas seltsam vorkommt. Es ist ab sofort zum kleinen Preis von 4,50 Euro im Stadtmuseum Bergkamen während der Öffnungszeiten zu haben. Etwaige Überschüsse aus dem Verkauf werden dem Stadtmuseum, bzw. dem Förderverein zur Verfügung gestellt.




Großbaustelle A2: Verspätungen der S30 sind nicht zu vermeiden

Wegen Bauarbeiten auf der Autobahn A2 – voraussichtlich bis Anfang September – muss die SchnellBusLinie S30 von Bergkamen nach Dortmund immer wieder „über Land“ fahren. Denn Staus auf der A2 sorgen für großen Zeitverlust.

S30 Schnellbuslinie Schnellbus VKU„Weil aber auch die „Über-Land-Strecke“ etwas mehr Zeit kostet als die Fahrt über die Autobahn und zudem es auch dort oft zu zähfließendem Verkehr kommt, sind Verspätungen leider nicht zu vermeiden“, so das Nahverkehrsunternehmen.

Die VKU bittet ihre Kunden um Verständnis.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.




Theaterfahrt nach Dortmund: Bunter Cocktail aus Oper, Musical sowie Ballett

Auch in der Saison 2015/2016 wartet ein spannendes Programm im Dortmunder Opernhaus auf die Abonnentinnen und Abonnenten der Theaterfahrt Dortmund. An sechs Terminen kann man mit dem Theaterbus aber auch als „Selbstfahrer“ zu anregenden, spannenden und begeisternden Theaterabenden fahren. Durch den Theaterbesuch im Sonderabo Bergkamen sind die Tickets erheblich günstiger zu erhalten. Der Preis der Busfahrt hängt von der Teilnehmerzahl ab.

ballett1Termine und Programm der Theaterfahrt Dortmund Saison 2015 / 2016

SA. 24.10.2015 / 18.00 UHR

Der Nussknacker

Ballett von Benjamin Millepied

Musik von Peter I. Tschaikowsky

SA. 14.11.2015 / 19.30 UHR

Kiss me, Kate

Musical von Cole Porter

SA. 05.12.2015 / 18.00 UHR

Hänsel und Gretel

Oper, Musik von Engelbert Humperdinck

SA. 02.01.2016 / 19.30 UHR

La Traviata

Oper, Melodrama von Giuseppe Verdi

SA. 06.02.2016 / 19.30 UHR

Rinaldo

Oper, Musikdrama von Georg Friedrich Händel

SA. 28.05.2016 / 19.30 UHR

Next to Normal (Fast normal)

Rock-Musical, Musik von Tom Kitt

Weitere Informationen und auch ein Informationsblatt/Anmeldeformular gibt’s beim Kulturreferat unter Tel.: 02307.965-464 und beim Theater Dortmund, Aboservice für Abonnenten, Tel. 0231/50 22 442, Fax: 0231/ 50 22 443, aboservice@ theaterdo.de.

Im Internet finden Sie alle Informationen unter: www.bergkamen.de

Bestellungen werden gerne entgegengenommen und an das Opernhaus Dortmund weitergeleitet!




Azubis und Ausbilder von Bayer spenden 600 € an Verein für Reitherapie

Große Freude beim Verein für Reittherapie in Werne: Die Kinder und Betreuer erhielten kürzlich einen symbolischen Scheck über 600 Euro – eine Spende der Auszubildenden von Bayer HealthCare in Bergkamen. Diese hatten den stattlichen Betrag zuvor durch den fleißigen Verkauf von Getränken und Würstchen am Tag der offenen Tür ihrer Abteilung selbst erwirtschaftet.

Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer (Mitte) und Ausbilder Christiaan Kuipers übergaben den symbolischen Spendenscheck an Marion Acar (l.), Renate Schwerbrock und Conny Waterhues vom Verein für Reittherapie.
Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer (Mitte) und Ausbilder Christiaan Kuipers übergaben den symbolischen Spendenscheck an Marion Acar (l.), Renate Schwerbrock und Conny Waterhues vom Verein für Reittherapie.

„Wir freuen uns sehr über die großzügige Unterstützung“, dankte die Vereinsvorsitzende Marion Acar den Bayer-Azubis für ihr uneigennütziges Engagement. „Die Kosten für die tierärztliche Behandlung der Therapiepferde sind sehr hoch. Gerade in Frühjahr und Sommer passiert erfahrungsgemäß viel, was eine Behandlung erforderlich macht. Dank der Spende haben wir jetzt ein finanzielles Polster für derartige Belastungen.“




Positiver Bauvorbescheid zur Errichtung einer Maßregelvollzugsklinik in Lünen

Die Bezirksregierung Arnsberg hat einen positiven Bauvorbescheid zur Errichtung einer Maßregelvollzugsklinik für den Landgerichtsbezirk Dortmund auf der Brachfläche „Victoria I/II“ an der Zwolle-Allee in Lünen erteilt. Damit bestätigt die Bezirksregierung die Entscheidung des Landes, dass dieser Standort in Lünen zum Bau der Klinik besser geeignet ist als alle Alternativstandorte innerhalb dieses Landgerichtsbezirks, die vom Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug geprüft wurden.

Beauftragt durch den Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug hatte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB) im November 2013 für die Victoriabrache in Lünen einen Antrag auf Bauvorbescheid gestellt, um die planungsrechtliche Zulässigkeit des Vorhabens abzusichern.

„Der Bescheid wird auch der Stadt Lünen zugestellt, die nun innerhalb eines Monats gegen den Bescheid klagen könnte. Legt die Stadt keine Rechtsmittel ein,  werden die Vorbereitungen des Grundstückskaufs und – in Abstimmung mit der Stadt Lünen – der Einstieg in die konkrete Planungsphase erfolgen“, erklärt das Düsseldorfer Gesundheitsministerium.

Im Landgerichtsbezirk Dortmund bestehe ein erheblicher Mangel an Plätzen für Personen, für die vom Gericht die Unterbringung in eine Maßregelvollzugsklinik angeordnet wird. Deshalb solle in Lünen eine neue forensische Klinik mit 150 Plätzen für psychisch kranke und suchtkranke Menschen, die infolge ihrer Krankheit straffällig geworden seien, gebaut werden, so das Ministerium. Ziel ist eine Inbetriebnahme möglichst bis 2020.

Sollte die Stadt Lünen klagen, wird der Grunderwerb voraussichtlich bis zu einer rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung zurückgestellt. Das kann bei einem Gang durch die Instanzen mehrere Jahre dauern. Klagen gegen die im ersten Ausbauprogramm (2000 – 2011) für den Maßregelvollzug in Nordrhein-Westfalen errichteten Kliniken blieben allerdings durchweg erfolglos, so dass im zweiten Ausbauprogramm mit den Planungen voraussichtlich auch im Falle einer Klage begonnen wird, um den Zeitverlust durch das Klageverfahren so gering wie möglich zu halten.




Wohnungseinbruch – Sparbücher und IPad gestohlen

Am Dienstag hebelten unbekannte Täter zwischen 10.45 Uhr und 11.15 Uhr ein Terrassenfenster eines Einfamilienhauses an der Geschwister-Scholl-Straße in Bergkamen-Mitte auf. Sie durchsuchten das Haus und entwendeten Sparbücher und ein IPad.

Am Morgen wurde in Tatortnähe ein alter, dunkelgrüner Audi 80 mit ausländischen Kennzeichen beobachtet. Ob dieses Fahrzeug mit dem Einbruch in engerem Zusammenhang steht, kann bisher nicht gesagt werden.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.