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Schüsse auf der Lüner Höhe: Spezialkräfte nehmen 61-Jährigen fest

Schon gestern soll er Schüsse abgegeben haben in seiner Wohnung in der Erich-Nölting-Straße auf der Lüner Höhe im Kamen, heute (31. Januar) ist ein 61-jähriger Mann dann um 13.45 Uhr von Spezialkräften der Polizei festgenommen worden.

Um 10 Uhr am heutigen Samstag wurde die Polizei darüber informiert, dass der 61-Jährige, der in einem Mehrfamilienhaus in der Straße wohnt, im Besitz von zwei Schusswaffen sei und gestern geschossen habe in seiner Wohnung. Die Polizei sperrte den Einsatzbereich heute weiträumig ab und verständigte Spezialkräfte, die den Mann gegen 14 Uhr in der Wohnung festnahmen.

Tatsächlich stellte die Polizei zwei Schusswaffen in der Wohnung sicher. Der 61-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Wache in Kamen gebracht. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.




Müntefering zeichnet Wolfgang Kerak mit der Willy-Brandt-Medaille aus

Wer 50 Jahre aktiv im politischen Geschäft steht, den dürfte eigentlich nichts mehr erschüttern. Doch was am Freitagabend im Vereinsheim des Kleingartenvereins „Krähenwinkel“ mit Wolfgang Kerak geschah, traf ihn dann völlig unvorbereitet. Der ehemalige Parteivorsitzende und Vizekanzler Franz Müntefering zeichnete ihn mit der Willy-Brandt-Medaille aus.

Willy-Brandt-Medaille (v.l.): Bürgermeister Roland Schäfer, Franz Müntefering, Wolfgang Kerak, Ute Kerak und Julian Deuse.
Willy-Brandt-Medaille (v.l.): Bürgermeister Roland Schäfer, Franz Müntefering, Wolfgang Kerak, Ute Kerak und Julian Deuse.

Es ist die höchste und selten vergebene Auszeichnung, die die SPD an ihre Mitglieder vergibt, die sich besonders um die Partei verdient gemacht haben. Es war Wolfgang Kerak anzusehen, dass ihn diese Ehrung gerührt hat. Auch seine Ehefrau Ute, die ihn in diesen langen Jahren begleitet und unterstützt hat, freute sich sichtlich.

Dabei war es gar nicht so einfach gewesen, dass, was mit ihm am Freitag geschah, im Vorfeld vor ihm geheim zu halten. Kerak hat sich zwar aus der aktiven Kommunalpolitik im Sommer vergangenen Jahres zurückgezogen, er gehört aber immer noch dem SPD-Ortsvereinsvorstand Weddinghofen an, der diese Ehrung beim Parteivorstand in Berlin beantragt hat. „Wir konnten im Vorstand nur dann darüber sprechen, wenn er nicht dabei war. Und dann durfte davon auch nichts in den Sitzungsprotokollen stehen“, sagte  Ortsvereinsvorsitzender Julian Deuse.

Franz Müntefering und Wolfgang Kerak kennen sich seit vielen Jahren. Mit der Willy-Brandt-Medaille werde nicht nur ein Kommunalpolitiker geehrt, der sich mit seinen 45 Jahren im Stadtrat besonders nicht nur um die Stadt Bergkamen verdient gemacht habe, sondern für die gesamte Region, erklärte Müntefering. Dabei sprach er auch die Rolle Keraks in der „Zukunftsaktion Kohlegebiete“ (ZAK) an. Kerak gehörte als Bürgermeister nicht nur zu den Gründern dieses Zusammenschlusses von Kohle fördernden Städten, sondern war auch ihr letzter Vorsitzender. Hauptziele von ZAK war es seit Beginn der 90er Jahre, Arbeitsplätze im Bergbau zu retten und den Strukturwandel so sozial wie möglich zu gestalten. In dieser Funktion war der Politiker aus Weddinghofen Gesprächspartner für die Landes- und Bundesregierung und für die Europäische Union. Wegen des Auslaufens des Bergbaus in Deutschland hat sich ZAK im vergangenen Jahr aufgelöst.

„Die Mitglieder sind die Seele der Partei.“

Franz Müntefering war nicht nur nach Bergkamen gekommen, um seinen Freund zu ehren, sonder auch die zahlreichen Mitglieder, die auf ein Parteijubiläum zurückblicken können. Dazu gehörten neben Kerak auch bekannte Politiker wie der ehemalige Ortsvereinsvorsitzende Herbert Korte, der ehemalige Ortsvorsteher Heinz Scheer und Ex-Fraktionschef Gerd Kampmeyer. Der prominente Gast aus Herne ließ keine Zweifel aufkommen, dass ihm jeder Jubilar, der der SPD viele Jahre die Treue gehalten habe, gleich lieb sei. Denn: „Die Mitglieder sind sie Seele unserer Partei“.

Geehrt wurden:

10 Jahre: Ulrich Godawa, Siegfried Dumke, Jörg Kutzka

25 Jahre: Andreas Lappe, Marion Korte-Rahn, Ismael Koc, Günter Graumann, Hans-Jürgen Elandt, Rüdiger Kroll

40 Jahre: Klaus Peter Lenz, Gerhard Kampmeyer, Mareike Lambertz-Boden, Heinz Scheer, Manfred Weil, Emil Deutz, Günter Mecklenbrauck, Brigitte Naujokat

50 Jahre: Friedrich-Wilhelm Grundmann, Brigitte Grundmann, Herbert Korte, Wolfgang Kerak, Erich Müller, Helga Heiden.

Die Jubilare des SPD-Ortsvereins Weddinghofen.
Die Jubilare des SPD-Ortsvereins Weddinghofen.

 




Raubüberfall auf Kiosk – Täter drohte mit einer Schusswaffe

Am Donnerstagabend hat ein Unbekannter einen Kiosk in Lünen ausgeraubt. Der Täter bedrohte das Personal mit einer Schusswaffe und flüchtete mit Geld und Alkohol.

Gegen 21.10 Uhr betrat der Mann einen Kiosk auf der Waltroper Straße. Er bedrohte den Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte lautstark nach der Kasse. Der Verkäufer händigte die Geldkassette aus. Der Täter nahm sich noch eine Flasche Whisky aus dem Regal und flüchtete in unbekannte Richtung.

Der Räuber soll circa 180 cm groß und 20 Jahre alt sein. Seine Figur wird als auffällig dick im Bauchbereich beschrieben. Er war bekleidet mit einer schwarzen Jogginghose der Marke Adidas mit roten Streifen und trug einen schwarzen Kapuzenpullover. Der Täter führte eine schwarze Schusswaffe mit sich.

Die Polizei sucht Hinweisgeber! Haben Sie zur Tatzeit an der Tatörtlichkeit verdächtige Personen wahrgenommen oder kennen sie den Aufenthaltsort oder die Identität des Täters? Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter 0231-132-7441.




Stadt wacht über Baustopp bei IMO

Tim-Felix Heusner besuchte am Freitagmorgen die Baustelle für eine neue Waschanlage an der Werner Straße. Persönlich überzeugte sich der stellvertretende Leiters des Amts für Bauberatung, Bauordnung und Hochbau davon, das IMO-Carwash tatsächlich den vom Oberverwaltungsgericht verhängten Baustopp einhält.

Die Arbeiten ruhen auf der IMO-Baustelle.
Die Arbeiten ruhen auf der IMO-Baustelle.

„Auf der Baustelle befand sich nur ein Mitarbeiter von IMO. Er wartete dort auf Handwerker, die noch nichts vom Baustopp erfahren haben“, lautet sein Bericht. Am Donnerstag tummelten sich auf dem Gelände der Waschanlage noch mehr Menschen. „Baustopp“ bedeutet nun nicht, dass alle ihre Werkzeuge fallen lassen. Sicherungsarbeiten, zum Beispiel gegen Vandalismus seien auch nach dem Entscheid des Oberverwaltungsgerichts möglich.

Die Bauarbeiten sind bereits sehr weit fortgeschritten. Ein Garten- und Landschaftsbauunternehmen wollte sich bereits mit den Außenanlagen beschäftigen, als der Baustopp verfügt wurde. Dass IMO nun die Stadt Bergkamen wegen der finanziellen Verluste in Regress nehmen könnte, befürchten weder Bürgermeister Roland Schäfer noch der Technische Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters. Die Baugenehmigung sei auf der Grundlage von 250 zu waschenden Autos pro Tag erfolgt. Das dafür notwendige Schallgutachten und die damit verbundenen Auflagen wie eine Lärmschutzwand oder die Einschränkung der Betriebszeiten sei vom Kreis Unna geprüft und für gut befunden worden.

Die Richter am Oberverwaltungsgericht gehen in seinem Eilbeschluss von einer höheren Frequenz aus, nämlich bis zu 375 Pkw pro Tag. Dafür habe es die Baugenehmigung der Stadt nicht gegeben, betonen Schäfer und Peters. Die neuen Zahlen hätten die Richter offensichtlich nach Angaben von IMO im Internet selbst recherchiert.

Die Verwaltung rechnet damit, dass es nun zwischen Kläger Christian Torkler und IMO-Carwash zu einem Vergleich kommen könnte. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, vor der Einfahrt zur Waschanlage eine automatische Schrankenanlage zu installieren. Sie würde dann bis 250 zählen und danach kein Auto mehr durchlassen.




Abrechnung kommt: GSW verlängern Öffnungszeiten ihrer Kundencenter

Die Jahresabrechnungen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme flattern bald ins Haus. Da gibt es bei den Kunden der Gemeinschaftsstadtwerke sicherlich viele Fragen. Deshalb verlängern die GSW vom 2. bis 13. März die Öffnungszeiten ihrer Kundencenter.

In den nächsten sechs Wochen gelten:

Kundencenter Kamen

  • Montag – Donnerstag 08.00 – 17.00 Uhr
  • Freitag                        08.00 – 13.00 Uhr

Kundencenter Bergkamen 

  • Montag – Donnerstag 08.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr
  • Freitag                        08.00 – 13.00 Uhr

 

Kundencenter Bönen

  • Montag – Donnerstag 08.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr
  • Freitag                        08.00 – 13.00 Uhr

GSW-Kunden können auch unter www.gsw-kamen.de bequem die Online-Funktionen der neuen GSW-Internetseite von zu Hause aus nutzen. Darüber hinaus sind die meisten Fragen zur Jahresendabrechnung auf der Internetseite erklärt.




Pflege- und Wohnberatung im Rathaus

Die nächsten Pflege- und Wohnberatungen in Bergkamen finden am Donnerstag, 5. und 19. Februar statt. Die Fachleute des Kreises stehen Ratsuchenden von 10 bis 12 Uhr im Rathaus, Rathausplatz 1 (Raum 608 in der 6. Etage) zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 96 52 18 möglich. Falls sich weitere Fragen ergeben, sind die Fachleute unter Tel. 0 23 07 / 289 90 60 zu erreichen.

Bei der Beratung können Fragen rund um das Thema Pflege und Wohnen gestellt werden. Da kann es z.B. um den Antrag auf Leistungsgewährung gehen, um die Grundlagen, nach denen der Medizinische Dienst der Krankenkassen seine Begutachtung durchführt, um die Frage, wie sich Pflegebedürftige auf diese Begutachtung vorbereiten können oder auch um die Finanzierung und Abrechnung eines ambulanten Pflegedienstes oder die Finanzierung des Pflegeheimplatzes. Aber auch Ratsuchende, die Fragen nach technischen Hilfsmitteln oder einer Wohnraumanpassung, wie z. B. einem barrierefreien Badezimmer haben, können die gemeinsame Sprechstunde aufsuchen.

Die Beratung erfolgt trägerübergreifend, also unabhängig von der Zugehörigkeit der Ratsuchenden zu einer Kranken- oder Pflegekasse. Die „Hilfe aus einer Hand“ ist kostenfrei, neutral und persönlich.

Wer die Termine nicht wahrnehmen kann oder im Anschluss weitere Fragen hat, erreicht die Mitarbeiterinnen der Pflegeberatung des Kreises Unna im Pflegestützpunkt Kamen, Nordenmauer 18 unter Tel. 0 23 07 / 289 90 60.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de – Kreis & Region – Gesundheit – Hilfe und Pflege – Hilfen bei Pflegebedürftigkeit.




Räuber Hotzenplotz im studio theater

Die Kindertheatersaison des Jugendamtes endet am Mittwoch, 25. Februar, im studio theater mit der Aufführung „Räuber Hotzenplotz“ vom „Trotz-Alledem-Theater“ aus Bielefeld.

Hotzenplotz-72dpi_04Und darum geht es: Zum 50. Geburtstag des „Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler wird die spannende Geschichte neu erzählt. Denn Großmutters Kaffeemühle wurde geklaut. Da kann doch nur der Räuber Hotzenplotz dahinter stecken.

Kasperl und Seppl machen sich sofort auf die Suche nach dem Räuber. Sie wollen ihm eine Falle stellen, um die wertvolle Kaffeemühle zurück zu bekommen. Allerdings werden sie stattdessen von Hotzenplotz gefangen genommen. Kasper soll in der Räuberhöhle schuften und Seppl wird an den bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann verkauft. Ob das noch gut ausgeht? Und wo bleibt eigentlich Polizeiwachtmeister Dimpfelmoser? Die kleinen Gäste erwartet ein aufregendes Abenteuer.

Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.




Geldspielgeräte manipuliert: Zocker und Betreiber wurden abgezockt

In einer Bundesweiten Aktion hat jetzt die Polizei eine Bande auffliegen lassen, die Geldspielgeräte in Spielhallen im großen Umfang manipuliert haben. Betroffen davon sind auch Spielhallen im Kreis Unna.

Im März 2014 erhielt die Gelsenkirchener Polizei einen anonymen Hinweis auf den 53-jährigen Gelsenkirchener Ali T. Der anonyme Hinweis bezog sich auf die kriminellen Machenschaften des 53-Jährigen im Bereich von banden- und gewerbsmäßigen Computerbetruges. Es wurde daraufhin bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Essen ein Beschluss zur Telefonüberwachung erwirkt.

Diese Überwachung erhärtete den Tatverdacht. Die Ermittlungen wiesen auf eine strukturierte und organisierte Bande hin, zu der neben dem 51-jährigen Bruder des Haupttäters Sabahattin T., auch der 32-jährige Benjamin P. gehörte. Dieser hatte im Auftrag von Ali T. die Software von Geldspielautomaten derart verändert, dass es zu einer Manipulation der Gewinnausschüttung kam.

Drei verschiedene Veränderungen der Software konnten auf diese Art und Weise nachgewiesen werden. In der ersten Variante wurden Betreiber von Geldspielautomaten in die Lage versetzt, die Gewinnquote zur ihren Gunsten zu verändern, wodurch es zu einer Schädigung zahlreicher namenloser Spieler gekommen ist. Eine weitere Veränderung versetzt den Betreiber von Geräten in die Lage, selbst Geld aus den Automaten zu erspielen und den Staat um Steuereinnahmen zu betrügen.

Schaden in Millionenhöhe

Ahnungslos waren die Betreiber von Spielhallen, dass Ali T. seine Mittäter, sogenannte Läufer, in die Hallen geschickt hatte, die durch eine bestimmte Tastenkombination auf manipulative Art ebenfalls Geld aus den Automaten spielen konnten. Hierdurch wurden die Betrüger selbst betrogen. Auch wenn der Haupttäter Ali T. die sogenannten Läufer und den 32-jährigen Programmierer umfangreich entlohnte, verblieb der Hauptteil des erbeuteten Geldes bei ihm.

Im Zuge der Ermittlungen begründete sich ein weiterer Tatverdacht gegen zwei führende Mitarbeiter einer bundesweit tätigen Spielhallenkette. Die Ermittlungen ergaben zahlreiche telefonische und persönliche Kontakte dieser Mitarbeiter sowohl zu Ali T. als auch zu dem Benjamin P. Insgesamt wurden am gestrigen Tag 125 Objekte durchsucht. Saarland, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz waren davon betroffen. Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag aber in NRW, wo allein in 25 Städten durchsucht wurde.

Sichergestellt wurden drei Tresore, 800 Rechnereinheiten, 100 komplette Geldspielautomaten, 180.000 Euro Bargeld, zahlreiche Mobiltelefone und Computer, eine PTB-Waffe, zwei Pkw, eine Herrenarmbanduhr der Marke Rollex und eine Vielzahl an Geschäftsunterlagen. Laut ersten Ermittlungen beläuft sich die Schadenssumme auf einen großen 7-stelligen Eurobetrag. Neben den Durchsuchungen wurden insgesamt sechs Haftbefehle gegen die Mitglieder der Bande vollstreckt.




Künstlergemeinschaft REFLEX präsentiert sich in der städt. Galerie „sohle 1“ in Bergkamen

Die Künstlergemeinschaft REFLEX, ein Zusammenschluss freier Künstler in NRW, mit seinem Standort in Kamen eröffnet am Freitag, 6. Februar, um 19 Uhr in der städtischen Galerie “sohle 1” in Bergkamen ihre sehenswerte Ausstellung unter dem Titel “frei”, an der 16 Künstlerinnen und Künstler beteiligt sind.

Die Künstlergemeinschaft REFLEX.
Die Künstlergemeinschaft REFLEX.

Logo freiDie Einführung wird die Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf aus Kassel. Zu der Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 12. April.

Die Künstlerinnen und Künstler zeigen rund 60 frische Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Plastik. Zusätzlich zum Ausstellungskonzept gehört ein gemeinschaftliches Projekt mit 48 Kunstkästen, welches die  Position eines jeden einzelnen Künstlers separat dokumentiert.




VHS-Kursen hat freie Plätze: Spanisch und PC-Grundkurs für 50+

Der neue Spanisch-Kurs für Anfänger und der PC-Grundlagenkurs für die Generation 50+ der VHS Bergkamen beginnen jetzt. In beiden Kursen sind noch Plätze frei.

Interessenten für den Spanischkurs können sich auch noch bis zum Freitag, 6. Februar, anmelden und in den Kurs einsteigen. Der Kurs richtet sich an Anfänger, die sich mit den Grundzügen der spanischen Sprache vertraut machen wollen, sodass sie in der Lage sind, einfache Situationen der Alttagskonversation zu meistern. Die Dozentin ist Muttersprachlerin und wird neben den schönen Aspekten der Kultur auch auf die Bräuche Spaniens eingehen. Der Kurs  mit der Nummer 4221 kostet 64,80 Euro und findet insgesamt 18 Mal freitags von 18.00 bis 19.30 Uhr statt.

Im Bereich EDV und berufliche Bildung startet am Montag, 2. Februar, der PC Grundlagen-Kurs für die Generation 50 plus mit der Kursnummer 5100. Kursinhalte sind: Grundlagen der PC-Nutzung, Überblick über die Hardware und das Betriebssystem. Erste Schritte in der Textverarbeitung, das Anlegen einer E-Mail-Adresse und das Schreiben einer E-Mail sind weitere Bestandteile. Der Kurs findet acht Mal montags in der Zeit von 18.30 Uhr bis 21.45 Uhr statt und kann noch wenige Teilnehmer aufnehmen.

Für die VHS-Kurse ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16.00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Kursanmeldung per Telefon ist unter den Rufnummern 02307/284 952 und 284 954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über www.bergkamen.de oder direkt über http://vhs.bergkamen.de anmelden oder auch im aktuellen Programm stöbern.




Fetziges Theaterstück rund um das Thema „Sexualität und Liebe“

Der sexualpädagogische Projekttag im 8. Jahrgang in Zusammenarbeit mit der AIDS-Hilfe Unna und der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle der AWO in Bergkamen ist an der Willy-Brandt-Gesamtschule Programm. Dass es dazu noch ein Theaterstück zum Thema quasi als „Sahnehäubchen“ gab, soll erst noch Tradition werden.

"LibeLove and the Sexperts" von "Theaterspiel" im studio theater.
„Liebe, Love and the Sexperts“ von „Theaterspiel“ im studio theater.

„LiebeLove an the Sexperts“ heißt das Stück des  Theaters „Theaterspiel“ aus Witten. Geboren wurde es vor etwas mehr als zwei Jahren an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen. Initiator war damals der Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Manuel Izdebski. „Heute gibt es kaum noch Aufklärungsstücke für Jugendliche. Ich habe deshalb mit mehr der Leiterin des Theaterspiels Beate Albrecht gesprochen“, berichtet er.

Sex2Die Schauspielerin und Autorin sagte zu und besuchte danach einen sexualpädagogischen Projekttag. Sie ging in die Gruppen und beobachtete die 8-Klässler. Daraus entwickelte das Spiel um Lucy und Robin, die von den „Sexperten“ Billy the Boy und Lovely Rita auf ihrem Weg zu ihrer ersten großen Liebe beraten und begleitet werden. Herausgekommen ist eine fetzige und witzige Revue mit viel Musik, die die Schülerinnen und Schüler des 8. und 9. Jahrgangs am Donnerstag im studio theater begeisterte.

Sex 4Beim vorausgegangenen Projekttag werden Mädchen und Jungen getrennt. Die Lehrerinnen und Lehrer sind nicht dabei. „Dadurch wird es für die Jugendlichen einfacher, miteinander zu sprechen“, erklärt Manuel Izdebski, der selbst die Jungen betreut, während sich eine Mitarbeiterin der AWO-Schwangerschaftskonfliktberatungstelle um die Mädchen kümmert.

Schwerpunktthemen sind natürlich die Verhütung vor ungewollten Schwangerschaften und Krankheiten wie AIDS. Gesprochen wird aber auch über Gefühle. „Natürlich haben viele Jugendlichen im Internet schon Pornos gesehen. Doch wer nun glaubt, die jungen Leute entwickelten sie jetzt zu Sex-Monstern, irrt gewaltig“, betont Manuel Izdebski.

Spendenübergabe mit Schülerinnen (v.l.): Fördervereinsvorsitzende Andrea Baudzus, Lydia Edelmann und Manuel Izdebski.
Spendenübergabe mit Schülerinnen (v.l.): Fördervereinsvorsitzende Andrea Baudzus, Lydia Edelmann und Manuel Izdebski.

„So etwas wie einen One-Night-Stand kennen sie gar nicht. Die meisten Jugendlichen können sich Sex außerhalb eine Beziehung gar nicht vorstellen.“ Dies gelte für die Mädchen wie für die Jungen.

Zur Tradition gehört es an der Willy-Brandt-Gesamtschule, dass der Förderverein Manuel Izdebski eine Spende über 200 Euro für die AIDS-Hilfe übergibt. Hinzu kommt der Verkaufserlös von 75 aktuellen Teddys der AIDS-Hilfe, die die 5. Klasse von Lehrerin Lydia Endelmann beim Tag der offenen Tür Anfang Dezember den Besuchern angeboten hatte.