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Glockenwechsel beim Lions Club BergKamen: Reinhard Krause ist der neue Präsident

Wachwechsel bei Lions BergKamen: Reinhard Krause übernimmt zum 1. Juli das Amt des Präsidenten dieses Clubs. Für Markus Masuth geht entsprechend den Lions-Statuten nach einem Jahr an der Spitze die Amtszeit zu Ende.

Der neue Präsident Reinhard Krause (re) bekommt die traditionelle Lions-Glocke von seinem Vorgänger Markus Masuth überreicht
Der neue Präsident Reinhard Krause (re) bekommt die traditionelle Lions-Glocke von seinem Vorgänger Markus Masuth überreicht

Der „Löwe“ Masuth blickt auf zwölf erfolgreiche Monate zurück: Während seiner Präsidentschaft konnte der Club über 35 000 Euro für   soziale und kulturelle Zwecke in Bergkamen und Kamen ausschütten. Der größte Teil des Geldes floss in Projekte für Kinder und Jugendliche. Die Förderung junger Menschen in Kamen und Bergkamen ist seit langem Schwerpunkt des Clubs.

Im vergangenen Lions-Jahr hat der Club seine vielfältigen Aktivitäten weiter ausgebaut. So beteiligte sich der Club wieder mit einer großen Tombola am Kamener Frühlingsmarkt. Ihren seit sieben Jahren erfolg-reichen Weihnachtskalender legten die Lions erneut in einer Auflage von 3000 Exemplaren auf.

Der neue Präsident Reinhard Krause, sein Vorstand  und die Mitglieder des Lionsclubs BergKamen werden die erfolgreiche Arbeit auch im 18. Jahr des Clubs fortsetzen, getreu dem Lionsmotto „We serve“ – „Wir dienen“.




Wohnmobile nachts ausgeraubt, während die Reisenden fest schliefen

Viele Bergkamener rüsten drei Wochen vor den Sommerferien zumindenst gedanklich ihre Wohnwagen und Reisemobile auf. Dass bei geplanten Zwischenübernachtungen Vorsicht geboten ist, zeigen zwei aktuelle Einbrüche in Reisemobile an diesem Wochenende.

In der Nacht zum Samstag brachen zwischen 0.05 und 6 Uhr bislang unbekannte Täter unbemerkt in ein Wohnmobil eines 63-jährigen Mannes und seiner Ehefrau aus Ratekau auf der Raststätte Lichtenhof, Fahrtrichtung Bremen,  ein. Während das Ehepaar schlief, stahlen die Unbekannten ein Navigationsgerät, Bargeld und Kreditkarten.

Das Ehepaar bemerkten die Tat erst, nachdem sie wach geworden waren. Hinweise bitte an die Polizei Schwerte unter 02304/921-3320 oder unter 02303/921-0. Ein nahezu identischer Vorfall ereignete sich in derselben Nacht in Werne auf dem Autohof an der A 1. Zwischen 1 und 9 Uhr, brachen die Täter in das Wohnmobil eines 52-jährigen Mannes und einer 46-jährigen Frau aus Neunkirchen im Saarland ein, während das Pärchen  darin schlief. Entwendet wurden die Handtasche der Frau mit persönlichen Papieren, sowie ein Handy und zwei Kameras. Die Handtasche der Frau mit den Papieren wurde später am Autobahn-Parkplatz „Overberger Busch“ der Autobahn A 1 Richtung Köln wieder aufgefunden. Hinweise bitte an die Polizei Werne unter Tel. 02389/921-3420 oder unter 02303/921-0.




Mann über Bord: Großeinsatz der Rettungskräfte in der Marina Rünthe

Ein Sturz eines Freizeitkapitäns ins kühle Nass der Marina Rünthe sorgte in der Nacht zu Sonntag für ein Großaufgebot der Bergkamener Feuerwehr.

Wie die Polizei mitteilt, fiel am frühen Sonntagmorgen gegen 1.45 Uhr ein 52-jähriger Bootsskipper aus Menden in der Marina Rünthe vermutlich aufgrund einer Unachtsamkeit ins Wasser. Er wurde von einem anderen „Passagier“ auf dem Boot, einem 59-jährigen Mann, an einer Hand festgehalten. Gemeinsam mit den inzwischen angerückten Feuerwehrleuten und Polizeibeamten gelang es,  ihn gemeinsam aus dem Wasser zu bergen.

Der Skippe wurde des Verdachts auf Unterkühlung mit einem Rettungswagen zum Kamener Krankenhaus gebracht. Dort stellte sich heraus, das er den Sturz ins Wasser relativ schadlos überstanden hatte und später wieder entlassen werden konnte.




Premiere geglückt: Johannisfeuer ist das große Stadtteilfest in Weddinghofen

Von diesem Riesenerfolg des Johannisfeuers am Samstag waren die Organisatoren selbst überrascht. Mit 1000 Besuchern hatte der Vorsitzende des Vereins „Wir in Weddinghofen“, Christian Weischede, gerechnet. Gekommen waren viel mehr.

Johannisfeuer (88)Natürlich hätte diese Veranstaltung im wahren Wortes Sinne ein Schlag ins Wasser werden können. Vorstandsmitglieder hatten am Morgen auf Facebook noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt. „Kommt, auch wenn’s regnet“, lautete die Botschaft. Als es am Nachmittag losging, schien dann sogar die Sonne.

Vielleicht hat hier die dreifache überkonfessionelle Fürbitte Wirkung gezeigt. Pfarrerin Ursula Goldmann, Pastor Sebastian Zimmert und der Geistliche der Alevitischen Gemeinde, Metin Erdogan, segneten das Holz des Johannisfeuers. Schutz vor Regen brauchte es zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr, auch nicht durch den „Schirm“-Herrn, Bürgermeister Roland Schäfer. Nach dem Chor der Weddinghofer Kindergärten und unter musikalischer Begleitung des Posaunenchors Bergkamen gingen die Fachleute ans Werk.

Video vom Chor der vier Weddinghofer Kindergärten

Über viele Jahre hatte Friedrich-Wilhelm von Bodelschwingh zum Johannisfeuer auf Haus Velmede eingeladen. Auf dem Festplatz an der Berliner Straße zeigte er, dass er nach langer Pause nicht verlernt hat, das Feuer zu entzünden und in Gang zu halten. Damals wie auch jetzt passten Feuerwehrleute der Löschgruppe Weddinghofen auf, dass nichts passieren konnte.

Man muss kein Prophet sein zu sagen, dass der Samstag der Auftakt für eine lange Reihe von künftigen Johannisfeuern war. Das ist sogar ausbaufähig, weil doch einige Weddinghofer Vereine und Institutionen sich weder im Verein engagieren, noch bei diesem doch sehr beeindruckenden Stadtteilfest mitgemacht haben.

Bei weiteren Planungen an einen Festplatz denken

Probleme könnten allerdings dann auftauchen, wenn der Festplatz irgendwann nicht mehr zur Verfügung steht. Geplant ist seitens der Stadt, dass an der Berliner Straße neue Wohnhäuser entstehen sollen. Bereits zum Ende dieses Schuljahres ist es mit der Hauptschule geschehen. Die letzten Schülerinnen und Schüler wechseln zum Hauptstandort der Hellwegschule nach Rünthe. Das Gebäude wird bis auf die Turnhalle eingemottet. Später soll die Schule abgerissen werden, wenn sich ein Interessent für eine Nachfolgebebauung findet.

Doch das ist alles Zukunftsmusik. Denkbar wäre, dass trotz aller Bebauungspläne eine Art Festplatz an der Berlinstraße bestehen bleibt. Und wenn nicht, lässt sich sicherlich an andere Stelle ein Ort für ein Stadtteilfest finden. Sicher ist hingegen, dass die Weddinghofener mit dem Johannisfeuer ein erhebliches Stück näher gerückt sind. Und in der Kasse wird nach Abzug aller Kosten ein schöner Betrag für einen sozialen Zweck übrig bleiben. Diesmal werden die vier Kindergärten davon profitieren.

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Kindercamp bei den Pfadfindern – Die jüngsten Bergkamener kennen kein schlechtes Wetter

Schlechtes Wetter? Das kennen Bergkamener Kinder nicht, jedenfalls die 30 Mädchen und Jungen nicht, die an diesem Wochenende sich im gemeinsamen Zeltlager des Pfadfinderstamms Pentragon und des Jugendamts teilnehmen.

Kindercamp (2)Am späten Freitagnachmittag wuchs mit Unterstützung der Eltern auf dem Pfadfindergelände an der Erich-Ollenhauer-Straße eine kleine Zeltstadt. Die Väter und Mütter beschwerten sich allerdings darüber, dass an diesem Wochenende mehrer Kindercamps, unter anderem auf der Ökologiestation, stattfinden. So hätten sie jetzt nur ein kinderfreies Wochenende.

Bastelaktivitäten im großen Aufenthaltszelt standen am ersten Abend auf dem Programm. Unter anderem bemalten die kleinen Camper T-Shirts mit bunten Motiven und mit ihrem Vornamen. Das macht es einfacher, sich gegenseitig kennenzulernen.

Weil es ohnehin zum Abendbrot Pizza gab, konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Auch wenn die Kinder auf ihre Lieblingsspielzeuge wie Handys, Smartphones, MP3-Player und anderes mehr verzichten mussten. Dafür starteten sie am Samstagmorgen zu einem Geländespiel in den benachbarten Wald.

Schon die Vorbereitungen waren so aufregend, dass sie den Besuch von Christian Scharwey gar nicht richtig bewerkten. Scharwey hatte im Herbst die Aufgaben von Stadtjugendpfleger Udo Preising übernommen, der über viele Jahre das Kinderzeltlager organisiert hat. Weil Christian Scharwey weiterhin auch als Streetworker tätig ist, gab es eine Neuaufteilung seines Aufgabenbereichs als Stadtjugendpfleger. „Da lag es eigentlich nahe, sich an die Pfadfinder zu wenden“, erklärte er.

Zwei Betreuer kommen sogar aus Niedersachsen

Kindercamp (1)Und die Bergkamener Pentragon-Pfadfinder? Denen macht es offensichtlich großen Spaß, sich um eine größere Zahl von Kindern zu kümmern, von denen sie viele vorher noch nie gesehen haben. Stammesführerin Pia Müller kümmert sich kaum um den Besuch. Viel lieber organisiert sie die Schnitzeljagd. Sie wie auch die übrigen elf Betreuerinnen und Betreuer sind in vielen Schulungen dafür ausgebildet worden. Verstärkt wird dieses Team übrigens von zwei Pfadfindern aus Niedersachsen. Dass man sich gegenseitig auch über Landesgrenzen unterstützt, ist bei den St. Georgs-Pfadfindern, an die sich der Stamm Pentragon angeschlossen hat, üblich. Bergkamener fahren dann für solch ein Wochenende auch bis nach Bayern.

Zwischendurch diskutierte Pia Müller mit den anderen Mitgliedern des Führungsgremiums, ob sie sich am großen Zeltlager des St. Georgs-Pfadfinder auf einem großen Campingplatz in der Nähe von Rom beteiligen sollen. Dabei sagte sie sofort, dass sie davon nichts hält. Der Preis von 700 Euro für sieben Tage in Luxuszelten ohne Fahrt ist ihr zu hoch. „Wir bleiben lieber bei unseren Fahrten ins Sauerland oder anderen Gebieten in der Nähe“, bekräftigte Christian Stork. In diesen Sommerferien geht es vom 29. Juli bis 5. August ins Sommerlager bei Telgte.

Bei den Pfadfindern herrscht eigentlich ein generelles Elektronikverbot und nicht nur beim Kinderzeltlager an diesem Wochenende. Bewusst verzichten sie zu Beispiel auf die moderne GPS-Technik, um sich im unbekannten Gelände zurechtzufinden. „Dafür brauchen wir nichts anderes als eine Wanderkarte und einen Kompass“, erklärte Christian Stork.

Elektronikverbot und Fahnenklau

Kindercamp (6)Allerdings so ganz geht es doch nicht. Beim Kindercamp sind tatsächlich zwei Handys im Einsatz. Die werden nicht offen gezeigt. Sie sind aber sofort einsatzbereit. „Für Notfälle“, wie Christian Stork erklärt.

Eins dieser Handys hütete Dennis während seiner Nachtwache. Es hätte ja sein können, dass eins der Kinder aufwacht. Nachtwache schieben die Pentragon-Pfadfinder aber auch, damit Mitglieder anderer Gruppen ihnen nicht die Stammesfahne klaut, die an einem Mast flattert. Da ist ein beliebter Sport. Die Fahne ist dann natürlich nicht ganz weg. Doch wer sie wiederhaben möchte, muss sie auslösen.

Dennis hat seine Sache gut gemacht. Die Kinder sind hervorragend durch die Nacht gekommen. Und auch die Fahne ist immer noch da. Dennis verschläft den Besuch von Christian Scharwey in einer Blockhütte. Zumindest im Unbewussten war er dann froh, als die gesamte Meute zu ihrem Geländespiel im Wald aufbrach.

Kindercamp (8)




„Awesome Scampis“ machen mit beim „Rock gegen Rassismus“ in Werne

Der nächste Auftritt der Bergkamener Ska-Punk-Band „Awesome Scampis“ naht. Sie macht mit beim Konzert „Rock gegen Rassismus“ am Samstag, 13. Juli, ab 17 Uhr in der Nachbarstadt Werne auf dem THW-Gelände.

Die Band "Awesome Scampis" hat ihre ersten Songs im Probenraum des JZ Yellowstone gübt.
„Awesome Scampis“ machen mit beim „Rock gegen Rassismus am 13. Juli min Werne.

Dieses Konzert wird organisiert vom Fachbereich Kultur und Jugend der Stadt Werne in Zusammenarbeit  mit der Stadtschülervertretung, dem Stadtjugendring, den Jugendzentren Werne und dem THW. Es werden sieben Bands ihr Bestes geben. Neben den „Awesome Scampis“ sind auch „Montreal“ und „Mucky Feet“ dabei. Das ganze findet „open air“ bei hoffentlich regenfreiem Wetter statt. Der Einhtritt kostet gerade einmal 3 Euro.

Die Scampis verbringen im Augenblick viel Zeit im Studio, um die nächste CD zu produzieren. Dieses Konzert verkürzt ihren Fans die Wartezeit bis zu Veröffentlichung. Es gibt auch eine Reihe der neuen Songs in Werne zu hören.

RockDas THW-Gelände befindet sich von der Bergkamener Stadtgrenze nicht sehr weit entfernt in der Nähe der Freilichtbühne Werne. Wer also von Rünthe in die Nachbarstadt über die B 233 hineinfährt, kann gleich bei der ersten Straße links abbiegen.

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Politik und Gesellschaft müssen sich stärker um das Thema „Pflege im Alter“ kümmern

Politik und Gesellschaft müssen sich wesentlich stärker um die Themen „Pflege im Alter“ und um die Pflegeberufe kümmern als in der Vergangenheit. Das ist eine der wichtigen Erkenntnisse, die die Vorstandsmitglieder der Bergkamener SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) von ihrem Besuch des Hermann-Görlitz-Zentrums mitnahmen.

Der Bergkamener AfA-Vorstand bei seinem Besuch des Hermann-Görlitz-Zentrums der AWO.
Der Bergkamener AfA-Vorstand bei seinem Besuch des Hermann-Görlitz-Zentrums der AWO.

Ludger Moor, der Leiter der AWO-Einrichtung, informierte offen den AfA-Vorstand über die Arbeitssituation und die Belastungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Altenpflege. „Die physischen und psychischen Anforderungen werden immer größer,“ betonte Moor. Seit Beginn der Pflegeversicherung hat es bei allen Trägern eine enorme Arbeitsverdichtung gegeben. Der Schichtdienst auch an Sonn- und Feiertagen, kurzfristiges Einspringen mit den damit verbundenen Überstunden, aber auch das geringe Ansehen des Berufes in der Öffentlichkeit verlangten von den Mitarbeitern und ihren Familien viel ab und machten den Beruf nicht attraktiv.

Im Gegensatz zu anderen Trägern sei bei der AWO das Problem fehlender Fachkräfte nicht so groß. Die tarifvertraglich Regelungen zur Bezahlung, zum Urlaubsanspruch und zur Einmalzahlung wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie der geregelte Überstundenausgleich seien für viele Fachkräfte, die Erfahrungen mit anderen Trägern gemacht hätten, Gründe für eine Bewerbung bei der AWO.

„Der Fachkräfteanteil liegt bei uns in der Pflege deutlich über den geforderten 50 Prozent, und damit dies so bleibt, haben wir unsere Anstrengungen bei der Ausbildung verstärkt. Mit zurzeit acht Auszubildenden ist das Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum nicht nur im Bereich der Altenpflege, sondern auch in Bergkamen einer der größten Ausbilder,“ berichtete Ludger Moor.

Vorab hatte Moor den AfA-Vorstand mit Zahlen und Fakten zum Hermann-Görlitz-Zentrum und seiner 44-jährigen Geschichte. Die Heimkosten waren ebenfalls Thema wie der Möglichkeit der Kurzzeitpflege im AWO-Seniorenzentrum. Überrascht waren die Teilnehmerinnen von der Vielfalt und Vielzahl der Angebote für die Bewohner insbesondere für Demenzkranke.

Positiv bewerteten die Sozialdemokraten die Öffnung der Einrichtung in das Gemeinwesen. Dazu gehört auch die Teilnahme der Heimbewohner an den vielen Angeboten in der Stadt aber auch die Einladung an alle Verbände und Vereine, Kontakt zu ehemaligen Mitgliedern, die nun im AWO-Seniorenzentrum leben, zu halten. „Die bestehenden und geplanten Projekte mit Schul- und Jugendgruppen verstärken die Verbundenheit mit dem Gemeinwesen“, ist AfA-Vorsitzender Heinz Mathwig überzeugt.

In der anschließenden angeregten und engagierten Diskussion unterstützten alle Teilnehmer Forderungen nach einem Bürokratieabbau in der Pflege, Bemühungen um einen einheitlichen Tarifvertrag für den Bereich Pflege und eine höhere Wertschätzung für die belastende Arbeit der Pflegenden.




Wer will den „Schacht III“ haben?

Wer will den „Schacht III“ haben? Die Stadt Bergkamen will das Veranstaltungszentrum in Rünthe verkaufen. Ab 2015 ist es zu haben.Interessierte können die Unterlagen für die alte  Waschkaue der ehemaligen Schachtanlage Werne III schon jetzt im Rathaus anfordern.

Am liebsten würden die Verantwortlichen im Rathaus das Gebäude veräußern. Doch eine Verpachtung ist ebenfalls möglich.

Das Gebäude wurde von der Stadt Bergkamen im Jahre 1986 von der Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen (LEG) erworben und in den Jahren 1988 – 1990 mit finanziellen Zuwendungen des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen durch die Stadt saniert und wird seitdem als multikulturelles Begegnungszentrum genutzt.

Im Erdgeschoss des Gebäudes ist auf der Grundlage eines unbefristeten Mietverhältnisses seit Beendigung der Sanierungsmaßnahmen u. a. eine Behindertenwerkstatt des Evangelischen Perthes-Werkes e. V. in Münster untergebracht.

Vorhandene Umkleide- und Sanitärräume werden von den auf der angrenzenden Sportanlage spielenden Vereinen genutzt.

Der Pächter des Veranstaltungszentrums im Obergeschoss führt dort derzeit vor allem Großveranstaltungen wie türkische Hochzeiten durch. Teilweise sehr zum Unwillen der Anwohner, die sich durch die vielen an- und abfahrenden Autos gestört fühlen.

Prägender Bestandteil des Obergeschosses ist hier eine ca. 650 Quadratmeter große Veranstaltungshalle, die über ein Foyer erreicht und ergänzt wird durch angrenzende Sanitär-, Lager- und Nebenräume. Die Stadt hat das Veranstaltungszentrum nach der erfolgten Sanierung zunächst selbst bewirtschaftet. Seit 1995 wird dieser Bereich der Allround Event Veranstaltungsagentur zur Verfügung gestellt, die auch die Räume der ehemaligen Stadtbücherei Rünthe nutzt.  Beide Verträge enden am 31.12.2014 und können zu diesem Zeitpunkt gekündigt werden.

Die Stadt Bergkamen möchte und muss aus finanziellen Gründen (Haushaltssicherungskonzept) den  Gebäudekomplex sowie der dazugehörigen Außenanlagen verkaufen. Sofern der Rat in seiner Juli-Sitzung zustimmt, soll sofort mit der Vermarktung begonnen werden. Gewährte Zuwendungen brauchen nicht zurückgezahlt werden, da die Zweckbindung inzwischen abgelaufen ist.

Für die bisherigen Mieter besteht somit natürlich auch die Möglichkeit, sich an dem Interessenbekundungsverfahren zu beteiligen. Das Evangelische Perthes-Werk hat allerdings schon 2012 mitgeteilt, dass es  kein Interesse am Erwerb hat und auch eine Nutzung des derzeitigen Veranstaltungsbereiches nicht in Frage kommt.

Interessenten können im Rathaus bei Herrn Brauner ein Exposé anfordern, Mail: r.brauner@bergkamen.de, Tel. 02307 / 954-420.

Und was kostet der Spaß? Ihre Vorstellungen zum Kaufpreis oder einem möglichen Pachtzins sollen die Interessenten selbst benennen. Die Stadt Bergkamen will dann – nach Absprache mit dem Rat – dem überzeugendsten Angebot den Zuschlag erteilen.




Note 1! Das sind die besten Abiturienten

Hut ab! 30 der 177 Abiturienten, die am Freitag, 28. Juni, ihr Zeugnis der Allgemeinen Hochschulereife am Städtischen Gymnasium erhalten,  haben eine 1 vor dem Komma. Einige aus dieser 1-Gruppe bekamen darüber hinaus noch eine Extra-Ehrung. Etwa Lina Kristin Jentsch.

Die Partnerschule des Gymnasiums im Kreis Kirklees in Mittelengland hat vor einigen Jahren einen Wanderpokal für die besten Englisch-Leistungen in der Oberstufe gestiftet. Die Fachgruppe Englisch hat in diesem Jahr auch wieder einen Preisträger ermittelt. Die Ehrung kommt Lina Kristin Jentzsch zuteil.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker ehrt Abdulkadir Eroglu und Daniel Günschmann mit einem Buchgeschenk und einer einjährigen Mitgliedschaft.

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft zeichnet für besondere Leistungen im Fach Physik die Schülerinnen Jasmin Fehl und Valerie Hohm für besondere Leistungen im Fach Physik aus. Auch sie erhalten einen Buchpreis und eine einjährige Mitgliedschaft.

Für ihre ausgezeichneten Leistungen im Fach Mathematik erhalten wiederum Daniel Günschmann und Valerie Hohm ein Buchgeschenk sowie eine einjährige beitragsfreie DMV-Mitgliedschaft.

Herausragende Leistungen im Fach evangelische Religion hat Lena Carlotta Martiny erreicht.

Unsere Redaktion gratuliert recht herzlich und wünscht nicht nur eine tollen Nachmittag bei der Zeugnisausgabe, sondern allen Abiturienten auch eine Superparty am Samstag. Denn abgetanzt wird am Samstag, 29. Juni,  im Signal-Iduna-Park in Dortmund mit einem von den Abiturienten bunt gestalteten lockeren Programm.




Wer bekommt Sonderpreis für Hochwasser-Helfer?

Ganze Städte und Gemeinden wurden in den vergangenen Wochen überflutet. Zehntausende kämpfen und kämpften seither gemeinsam gegen das Hochwasser an. Darunter viele Freiwillige – auch aus dem Kreis Unna. Für diese Menschen, die mit ihrem selbstlosen Engagement helfen oder geholfen haben, Existenzen zu sichern und den Betroffenen in einer Notlage zur Seite zu stehen, wurde jetzt der Sonderpreis des Deutschen Bürgerpreises ausgelobt, den auch der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek aus dem Kreis Unna unterstützt.

 Die Menschen im Hochwassergebiet zeigen ihre Dankbarkeit. Foto: Kreis Unna
Die Menschen im Hochwassergebiet zeigen ihre Dankbarkeit. Foto: Kreis Unna

„Machen Sie mit“, fordert der SPD-Politiker die Bürgerinnen und Bürger in seinem Wahlkreis auf. „Schlagen Sie freiwillige Helferinnen und Helfer vor, die angepackt haben, als es nötig war.“

Und so geht´s: Auf der Seite

www.deutscher-buergerpreis.de

haben Bürgerinnen und Bürger ab sofort bis zum 31. Juli die Möglichkeit, ihre Geschichten zu erzählen, Fotos hochzuladen und den vielen freiwilligen Helfern mit einer Nominierung für den Sonderpreis die verdiente Anerkennung zukommen zu lassen.

Ab dem 1. August kann dann jeder auf der genannten Homepage die zehn beeindruckendsten Hochwasser-Helfer mit auswählen. Die Jury des Deutschen Bürgerpreises bestimmt daraus die Preisträger, die schließlich bei einer Preisverleihung am 2. Dezember im ZDF Zollernhof in Berlin stellvertretend für alle Engagierten in den Hochwassergebieten ausgezeichnet werden.

Wer kann nominiert werden?

Für den Sonderpreis des Deutschen Bürgerpreises können Sie Einzelpersonen oder Gruppen vorschlagen, die während des Hochwassers ehrenamtlich vor Ort im Einsatz sind oder waren.

Was ist der Deutsche Bürgerpreis?
Der Deutsche Bürgerpreis ist der größte bundesweite Ehrenamtspreis. Er wird seit 2003 vergeben von den Partnern der Initiative „für mich. für uns. für alle.“, einem Bündnis aus engagierten Bundestagsabgeordneten, Sparkassen, Städten, Landkreisen und Gemeinden. Die Initiative will das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland fördern und den stillen Helfern danken. Engagierte sollen unterstützt, Interessierte gewonnen und das Umfeld für ein Engagement verbessert werden.




Einladung zum türkischen Gemeindefest

Am Samstag, 29. Juni, feiert die Ditib-Moscheegemeinde, Am Hellweg 29a, in Bergkamen-Rünthe ein Gemeindefest.  Im Mittelpunkt stehen die türkische Folklore und die türkischen Volkslieder. „Wir leben schon so lange in Rünthe und möchten unsere Traditionen den anderen Mitbürgern näherbringen, uns aber auch für die deutsche Kultur öffnen“, so die Frauenvorsitzende  Zeynep Yavuz. „Daher haben wir für Samstag ein buntes Programm vorbereitet.“

Um 14 ,16 und 18 Uhr werden türkische Lieder gesungen und Volkslieder dargeboten. Die 3-6 jährigen und 10-12 jährigen Kinder werden Folklorelieder vorführen. Sie haben schon mit viel Fleiß und Spaß geübt“, berichtet Frau Yavuz.  Abgerundet wird die Veranstaltung mit selbstgemachten türkischen Speisen, türkischem Tee und anderen Köstlichkeiten.

„Alle Bergkamener Bürger sind hiermit herzlich eingeladen ab 14 Uhr teilzunehmen“, sagt Bilal Yavuz, Vorstandsvorsitzender der Türkisch-Islamischen Gemiende zu Rünthe-Werne e.V.