Ungewöhnliche Fotografien von Spielern der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft

image_pdfimage_print

Den gesamten Sommer über, während die Fußball-Weltmeisterschaft läuft, wird im Dortmunder „U“, dem neuen Zentrum für Kunst und Kreativität, eine Fotoausstellung von der bekannten Berliner Foto-Künstlerin Regina Schmeken zum Thema Fußball zu sehen sein.

Hans Tilkowski (r.) und Heinrich Peuckmann
Hans Tilkowski (r.) und Heinrich Peuckmann

Regina Schmeken ist bekannt dafür, dass sie gerne den Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit auf die Bewegung legt. Als Oliver Bierhoff, Ex-Nationalspieler und Manager der Fußball-Nationalmannschaft, eine ihrer Ausstellungen besuchte und sah, wie Schmeken auf ihren Fotos Bewegung im Sport, beim Fechten aber auch beim Fußball, darstellte, war er sehr angetan und fragte er sie, ob sie mit ihren Möglichkeiten auch die deutsche Nationalmannschaft fotografieren könne. Schmeken hatte Lust und begleitete das Team zu Länderspielen, aber auch zur letzten Europameisterschaft. Ganz ungewöhnliche Bilder sind dabei entstanden, die vom kommenden Dienstag an bis zum 28. September zu sehen sein werden.

An der Eröffnung am Dienstag um 19 Uhr, wird neben der Künstlerin Ute Schäfer, die Ministerin für Jugend, Kultur und Sport die Dortmunder Stadtspitze teilnehmen, dazu aber auch der Kamener Schriftsteller Heinrich Peuckmann. Peuckmann hat die Aufgabe übernommen, parallel zur Ausstellung mehrere Fußballtalks im Juni durchzuführen. „Wembley-Torhüter“ Hans Tilkowski, u.a. Ex-Torwart des SuS Kaiserau und Ex-Nationalspieler Aki Schmidt wird Peuckmann  in den Ausstellungsräumen des Dortmunder „U“ treffen, wird mit ihnen über alte Zeiten reden, dazu aber auch einige seiner skurrilen Fußballtexte lesen. Etwa zu der Frage, ob es mal einen einarmigen Fußballnationalspieler gab oder ob zu einem Länderspiel zu wenig Spieler anreisten und Verantwortliche des DFB heimlich auf der Tribüne nachschauen mussten, ob sich dort gute Spieler befanden.

Ein Dortmunder „U“ ist sowieso ein schöner Ort geworden, ein Besuch dort lohnt auf jeden Fall. Ab Dienstag wird es zeigen, dass Kunst und Fußball ebenfalls zusammengehören, denn Schmeken hat ganz reizvolle, ungewöhnliche Perspektiven gefunden. Peuckmann war dieser Meinung übrigens schon immer.