3.000 Euro für den Forschernachwuchs: Rütgers Stiftung fördert MINT-Projekt der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen
Das naturwissenschaftliche Profil der als MINT-Schule zertifizierten Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen erhält einen bedeutenden Impuls. Die in Marl ansässige Rütgers Stiftung fördert die schulformübergreifende Experimentier-AG „Kleine Forscher“ mit einer Summe von 3.000 Euro.
Damit knüpft die Stiftung an eine bewährte Partnerschaft an: Bereits vor 13 Jahren, im Schuljahr 2013/2014, hatte sie die Anschubfinanzierung für das Projekt übernommen. Das Kernkonzept der Arbeitsgemeinschaft setzt auf die Zusammenarbeit von Groß und Klein. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 der Gesamtschule werden intensiv darauf vorbereitet, als Mentoren zu agieren. Sie leiten anschließend die Viertklässler der kooperierenden Bergkamener Grundschulen bei praktischen Versuchen an. Dieses sogenannte Peer Learning stärkt nicht nur das naturwissenschaftliche Verständnis der Grundschulkinder, sondern fördert gleichzeitig die Vermittlungs- und Sozialkompetenz der älteren Schüler.
Mit den neuen Fördermitteln wird die AG grundlegend modernisiert, um sie an die veränderte Lebenswirklichkeit der Jugendlichen anzupassen. Neben klassischen chemischen Untersuchungen rund um das Thema Kunststoffe im Alltag oder Kerzenexperimente hält modernste Technik Einzug in den Unterricht. So investiert die Schule in Schutzausrüstung, Laborgeräte und innovative 3D-Drucktechnologien. Die Jugendlichen lernen künftig, eigene Werkstücke digital am Computer zu entwerfen und diese mithilfe von 3D-Druckstiften und eines professionellen 3D-Druckers real umzusetzen.
„Mit dieser erneuten Förderung können wir auch künftig einen praxisorientierten und experimentell geprägten Unterricht anbieten“, erklären die Projektleiter André Schuhmann und Sebastian Engbert. Das Projekt leiste damit einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchses direkt vor Ort. Das Vorhaben ist auf ein volles Schuljahr ausgelegt. Informationen zur Anmeldung erhalten die Schülerinnen und Schüler direkt von den kooperierenden Grundschulen.



