Runder Tisch gegen häusliche Gewalt: Mehr Schutz und Liebe in den Familien

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des runden Tisches, unter anderem mit dabei Bergkamens Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper. Foto: Kreisstadt Unna – Büro für Gleichstellungsfragen

Kleine Kinder brauchen Schutz und Liebe von den Eltern. Werden die Kleinsten häuslicher Gewalt ausgesetzt, sind die Folgen unabsehbar. Gewalt in der Familie zu verhindern, hat sich der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Unna zum Ziel gesetzt und sich Mitte November über aktuelle Forschungsergebnisse informiert.

„Häusliche Gewalt gegen Frauen schadet auch immer den Kindern, unabhängig davon, ob sie selbst unmittelbar Gewalt erleiden oder nicht. Kinder sind deshalb niemals nur Zeugen“, sagt Heidi Bierkämper-Braun, Gleichstellungsbeauftrage des Kreises Unna. Sie hat gemeinsam mit Josefa Redzepi, Gleichstellungsbeauftrage der Kreisstadt Unna und Karin Gottwald, Leiterin der Frauen- und Mädchenberatungsstelle zum Treffen eingeladen.

Kinder im Mittelpunkt
Eingeladen zum Treffen des Runden Tisches waren auch Dr. Henriette Schildberg und Frank Zimmer vom deutschen Kinderschutzbund Kreisverbund Unna. Sie referierten zum Thema „Kinder im Mittelpunkt der häuslichen Gewalt“ und wiesen so auf die Bedeutung und Auswirkungen von häuslicher Gewalt aus Sicht des Kindes hin.

Im Ergebnis waren sich die Vertreterinnen und Vertreter einig: Der Weg ist richtig, die Aktivitäten müssen weiter verstärkt werden. Austausch und Vernetzung von Fachkräften, angefangen von der Kindertageseinrichtung über Beratungsstellen bis hin zur Justiz sind weiterhin notwendig, um Kinder vor häuslicher Gewalt zu schützen. PK | PKU

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