In Mitte setzt die Feuerwehr Akzente gegen den Trend

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In der Einheit Mitte der Freiwilligen Feuerwehr läuft es anders. Hier ist ein allgemeiner Trend durchbrochen – wenn auch nur marginal. Zum ersten Mal seit Jahren führen die 44 aktiven Kameradinnen und Kameraden nicht die Statistik der meisten Einsätze an. Anders als bei den übrigen Einheiten im Stadtgebiet weisen die Zahlen für das vergangene Jahr auch keinen Trend nach oben aus. Es sind sogar zwei Einsätze weniger gefahren worden.

Die Einheitsführung der Freiwilligen Feuerwehr in Mitte mit Gästen aus Politik und Verwaltung und den Geehrten und Beförderten.

Das macht die Bilanz 2018, vorgestellt am Samstag bei der Jahresdienstbesprechung, aber nicht weniger eindrucksvoll. Immerhin füllen stolze 167 Einsätze die Tabellen, davon rückten die Lebensretter 117 Mal im eigenen Stadtteil aus und kamen 50 Mal benachbarten Einheiten zur Hilfe. Steigend ist auch in Bergkamen-Mitte die Zahl der Menschen, die aus einer Notsituation gerettet werden mussten. 45 Einsätze schlagen allein hier zu Buche. 28 Kleinbrände, 4 Großbrände, 11 Wasser- und 5 Sturmschäden gesellen sich in der Statistik hinzu.

Im Durchschnitt mussten 11,4 Kameraden pro Einsatz ihre Freizeit opfern. Insgesamt häuften sich 2.755,44 Stunden nur für Einsätze an. Auch in Mitte hielten vor allem der Rohrbruch in den Turmarkaden, Sturm Friederike, der Brand im Kindergarten an der Hochstraße, der Wasserrohrbruch bei Bayer, ein Kellerbrand an der Töddinghauser Straße und die Rettung eines eingeklemmten Fahrers aus einem LKW die Wehrleute in Atem. Hinzu kamen noch stolze 6.209 Stunden Freizeit, die für Dienste und Lehrgänge investiert wurden, davon 2.852 Stunden für außerplanmäßige Dienste und Aktivitäten.

Stehende Ovationen zum Abschied

Stehende Ovationen gab es auch hier für die scheidende Wehrführung. Dietmar Luft und Ralf Klute verabschiedeten sich auch hier ganz persönlich von den Weggefährten. Applaus bekam außerdem der stv. Einheitsführer André Pollmüller. Er wird sein Amt fortsetzen. Viele fördernde Mitglieder, Gäste aus Politik und Verwaltung waren Zeugen von drei Neuaufnahmen: Christoph Druwe, Patrick Karl und Mike Siggemann schieben jetzt in Mitte ehrenamtlichen Feuerwehrdienst.

Ehrungen erhielten Jeremey Bolle, Marcus Grünzig und Felix Koepe für 10 Jahre Mitgliedschaft, Uwe Dunemann, Dietmar Luft und Dirk Wolff für 40 Jahre Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr. Befördert wurden: Christoph Druwe und Mike Siggemann (Feuerwehrmann), Julia Böttcher und Sebastian Kleimann (Oberfeuerwehrmann), Florian Koepe (Hauptfeuerwehrmann), Annika Behnke und René Buhrau (Unterbrandmeister), Jan Dunemann und Sebastian Zeller (Brandmeister), Axel Urban und Robert Zeller (Oberbrandmeister), Marko Behrens (Hauptbrandmeister) sowie André Pollmüller (Brandoberinspektor).

Die besuchten Lehrgänge: Mike Siggemann (Erste Hilfe, Truppmann, Modul 1-4, Atemschutzgeräteträger), André Pollmüller (FB V (Teil ), Sebastian Zeller, Jan Dunemann (FII), René Buhrau, Annika Behnke (FII), Jan Dunemann (Maschinistenlehrgang), Markus Schuster (Seminar Löschwasser – Wirklich nur Wasser und Patientengerechte Unfallrettung), Marko Behrens (Mitarbeiterführung), Niklas Fischer (Atemschutzgerätewart), Axel Urban (Gerätewart), Marcel Kuhn (ABC I, Abschnitt 1), Annika Behnke, Marcel Kuhn (ABC I, Abschnitt 2), Marcel Kuhn (Fortbildung Rettungsdienst), Jeremy Bolle und Jennifer Ganz (Führerschein Klasse C).

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