Einbruch in Sonnenstudio – Tresor und Münzautomaten entwendet

In der Nacht zu Sonntag brachen unbekannte Täter in ein Sonnenstudio an der Hochstraße ein. Sie entwendeten einen Tresor und mehrere Münzautomaten. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Schwerte unter der Rufnummer 02304 921 3320 oder 921 0.

 




Husemann-Straße gesperrt: Glitschiger Film auf Fahrbahn brachte Kradfahrer zu Fall

Die Fritz-Husemann-Straße ist nach Mitteilung der Polizei bis Montag gesperrt. Grund ist eine erhöhte Unfallgefahr für Zweiradfahrer und Fußgänger durch einen glitschigen Film auf der Fahrbahn. Diese Verschmutzung brachte bereits am Sonntagmittag einen Kradfahrer zu Fall. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise, die zu Verursacher dieser Verschmutzung führen.

Am Sonntag überholte nach Mitteilung der Polizei um 12.24 Uhr ein 22-Jähriger aus Lünen mit seinem Krad den Pkw eines 18-Jährigen auf der Fritz-Husemann-Straße Höhe Hausnummer 25. Beim Wiedereinscheren rutschte das Krad mit dem hinteren Rad weg. Der Zweiradfahrer kam zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Es entstand Sachschaden in Höhe von 2500, Euro.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass dort die Fahrbahn der kompletten Fritz-Husemann-Straße einen glitschigen laugenartigen Filmaufwies. Die Feuerwehr streute die Fahrbahn ab. Es konnte nicht festgestellt werden, um welche Substanz es sich handelte. Für Fußgänger und Zweiradfahrer besteht eine erhöhte Unfallgefahr.

Daher wurde die komplette Fritz-Husemann-Straße zwischen Werner Straße und Albert-Schweitzer Straße gesperrt. Der Verkehr wird durch Verkehrsschilder abgeleitet. Am Montag wird sich der Kreisbauhof um die Verschmutzung kümmern.

Hinweise über den Verursacher nimmt die Polizei unter 02307/921-3220 oder 02303/921-0 entgegen.




Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle

Zwei unbekannte Täter betraten am 09.11.2013 gegen 21:30 Uhr eine Tankstelle in Bergkamen auf der Werner Straße und bedrohten die Kassiererin mit einer Schusswaffe. Während sie von der Kassiererin die Herausgabe des Geldes forderten, griff einer der Täter in die Kasse und entnahm das Scheingeld. Beide Täter flüchteten unerkannt in Richtung Industriestraße. Glücklicherweise blieb es bei der Drohung der beiden Unbekannten, denn die Kassiererin wurde nicht verletzt!

Sachdiendliche Hinweise bitte an die Polizei Unna unter der Telefonnummer 02303-9210




Die fünf in Bergkamen lebenden Juden entkamen mit viel Glück dem Holocaust

Fünf Bergkamener jüdischen Glaubens entkamen mit viel Glück der Mordmaschinerie der Nazis, dem Holocaust. Sie konnten rechtzeitig über Zwischenstationen ins sichere Ausland flüchten.

Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der "Reichspogromnacht". Auf dem Foto Pfarrerin Petra Buschmann Simons und die Gitarrengruppe der Martin-Luther-Kirchengemeinde.
Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der „Reichspogromnacht“. Auf dem Foto Pfarrerin Petra Buschmann Simons und die Gitarrengruppe der Martin-Luther-Kirchengemeinde.

An ihr Schicksal, aber noch viel mehr der millionenfachen Ermordung von Juden, Sinti, Roma und anderer Menschen in den Vernichtungslagern gedachten die kath. und ev. Kirchengemeinden in einer Gedenkfeier am Samstag, dem 75. Jahrestag der sogenannten „Reichspogromnacht“ auf dem Platz von Tasucu.

Bürgermeister Roland Schäfer betonte, dass die Stadt Bergkamen ganz bewusst eine besondere Erinnerungskultur Pflege. Früh seien Straßen der Stadt und auch eine Grundschule nach Widerstandkämpfern benannt worden. Zu dieser Tradition gehörten auch die Kranzniederlegungen am 27. Januar eines jeden Jahres, dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am Oberlinhaus an der Lentstraße, dem ehemaligen Konzentrationslager Schönhausen. Damit solle ein Beitrag gegen das immer noch vorhandene faschistische Gedankengut in reinem kleinen Teil der Bevölkerung und für mehr Toleranz und ein friedliches Zusammenleben geleistet werden.

Stadtarchivar Martin Litzinger
Stadtarchivar Martin Litzinger

Stadtarchivar Martin Litzinger rief in seinem Redebeitrag bei dieser Gedenkveranstaltung das Schicksal der fünf Bergkamener, der Kaufmannsfamilie Hertz in Bergkamen und des Friseurs und Geschäftsmanns Max Herrmann  in Overberge in Erinnerung. Dieser Beitrag wird hier im Wortlaut dokumentiert:

Als 1933 die unselige nationalsozialistische Herrschaft über Deutschland begann, da lebten im Raum Bergkamen fünf Menschen jüdischen Glaubens. Es war die vierköpfige Kaufmannsfamilie Hertz in Bergkamen und der Friseur und Geschäftsmann Max Herrmann  in Overberge.

Kaufmannsfamilie war beliebt und hoch geachtet

Lassen Sie mich an dieser Stelle in wenigen Zügen das Schicksal dieser Menschen nachzeichnen, denen nur durch an Wunder grenzende glückliche Fügungen des Schicksals unvorstellbares Leid und der Tod im Holocaust erspart geblieben sind.

Der aus Ungarn gebürtige Kaufmann Hermann Hertz (*1879) und seine deutsche Ehefrau Amalia geb. Blumenthal (*1884) aus Castrop waren schon lange vor dem 1. Weltkrieg nach Bergkamen gekommen, wo 1911 und 1922 ihre beiden Töchter Grete und Lieselotte geboren wurden, die ihrerseits auch die Schule in ihrem Geburts- und Heimatort besuchten.

Die Familie war in der Gemeinde allgemein sehr beliebt und geachtet. Die Eheleute Hertz führten ein eigenes Bekleidungs- und Textilwarengeschäft an der heutigen Präsidentenstraße und taten im Rahmen ihrer geschäftlichen Möglichkeiten besonders bedürftigen Familien in der Gemeinde viel Gutes.

Wertschätzung schützte nicht vor den Nazis

Die allgemeine Wertschätzung in der Bevölkerung schützte die Familie Hertz allerdings auf Dauer nicht vor zunehmenden Schwierigkeiten, die ihnen Behörden und örtliche NSDAP-Parteifunktionäre bereiteten, auch wenn Bergkamen sicherlich alles andere als eine „Hochburg“ des Nationalsozialismus war.

Bereits im Juni 1935 wurde der Familie die erst 1921 gewährte preußische bzw. deutsche Staatsbürgerschaft schon wieder entzogen.

Als Hermann Hertz 1936 einen längeren Verwandtenbesuch in Ungarn plante, da drohte man ihm unmissverständlich an, seine anschließende Wiedereinreise nach Deutschland zu untersagen. Hertz trat diese Reise dann auch nicht an, weil er das Risiko einer Trennung von seiner Familie nicht eingehen wollte.

Letztlich halft nur die Flucht ins Ausland

Ende 1937/Anfang 1938 sah sich die Familie Hertz dann schließlich auf zunehmenden Druck von NSDAP und Behörden gezwungen, ihr Geschäft in Bergkamen aufzugeben und deutlich unter dem tatsächlichen Wert zu verkaufen.

Anfang März 1938 schließlich verließ die Familie Hertz Bergkamen und zog nach Essen. Ob sie bereits damals den Entschluss fasste, Deutschland auf längere Sicht dauerhaft zu verlassen, ist unbekannt.

Die ältere Tochter Grete Hertz jedenfalls, die seit 1936 mit dem Kaufmann Heinz Katz in Mülheim an der Ruhr verheiratet war, wanderte bereits 1938 gemeinsam mit ihrem Ehemann in die USA aus.

Buchstäblich „in letzter Sekunde“ folgten die Eheleute Hertz und ihre jüngere Tochter Lieselotte dem Beispiel ihrer älteren Tochter und Schwester und konnten dadurch letztlich auch ihr Leben retten.

Ende November 1940 nämlich emigrierten sie über Kuba nach Mexiko-City und gelangten schließlich von dort aus in die USA, wo sie eine neue Heimat fanden.

Hermanns blieben am 9. 11. 1938 unbehelligt

Einen ganz anderen Weg nahm ab 1938 das Leben von Max Herrmann (* Bochum 1899) in Overberge. Er lebte seit 1926 in der Gemeinde und unterhielt hier an der heutigen Werner Straße ein Damen- und Herren-Friseurgeschäft, in dem er zusätzlich Tabakwaren anbot und verkaufte. 1931 heiratete er die Overbergerin Alma Wendel (* 1910), von Beruf Schneiderin, die fortan als Inhaberin des Geschäftsbetriebes fungierte.

Während der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 blieben die Eheleute Herrmann und ihr Geschäft wider Erwarten gänzlich unbehelligt, doch erhielten sie dann bereits am 11. November vom Amtsbürgermeister in Pelkum die Anweisung, ihr Geschäft vorübergehend zu schließen, um dadurch – so die höchst zynische Begründung – „Störungen“ der öffentlichen Ordnung „zu vermeiden“.

Nach sechs Wochen aus demKZ Sachsenhausen entlassen

Nur einen Tag später wurde Max Herrmann ohn htlichen Grund in so genannte „Schutzhaft“ genommen, zunächst in die Gestapo-Außenstelle Hamm eingeliefert und von dort aus wenig später in das KZ Sachsenhausen/Oranienburg nördlich von Berlin gebracht.

Da Max Herrmann während des 1. Weltkrieges noch in ganz jungen Jahren als deutscher Soldat  und Frontkämpfer Militärdienst geleistet hatte und mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet worden war, entließ man ihn jedoch nach sechs Wochen nach massiver persönlicher Einschüchterung wieder aus der Haft.

Herrmann, der wie alle männlichen Juden, seit 1935 durch Gesetz verpflichtet war, offiziell den Zusatz-Vornamen „Israel“ (für Frauen „Sarah“) zu tragen, begann spätestens während seiner Haftzeit zu ahnen, dass ihm auf längere Sicht erhebliche Gefahr drohte. Anfang 1939 gaben er und seine Frau deshalb Geschäft und Betrieb in Overberge auf.

Auch die Großstadt bot keinen Schutz

Anfang Mai 1939 zogen die Eheleute nach Köln, wo Max Herrmann sich in der Anonymität einer Großstadt – zumindest vorläufig – zweifellos noch etwas sicherer fühlen konnte als in einer kleinen Landgemeinde wie Overberge es war.

Als es aber im Laufe des Jahres 1942 auch im Raum Köln zu immer mehr systematischen Deportationen von Menschen jüdischen Glaubens kam, tauchte Max Herrmann noch eben rechtzeitig und im letzten Moment unter.

Bis zum Untergang des Nationalsozialismus im Mai 1945 konnte er sich in wechselnden Verstecken, unterstützt und verborgen von Verwandten seiner Frau, weiterer Verfolgung entziehen und letztlich überleben.

Deutschland war ihm fremd geworden

Nach dem Ende des Krieges kehrte Herrmann nach vorübergehendem Dienst bei den amerikanischen Truppen und den britischen Besatzungsbehörden in seinen Heimatort zurück, wo seine Frau inzwischen das frühere Friseurgeschäft wieder eröffnet hatte.

Ende 1951 allerdings zog Max Herrmann mit seiner Frau und seinen 1942 und 1947 geborenen Söhnen Walter und Günter endgültig aus Overberge fort, um in die USA auszuwandern und sich dort eine neue Existenz aufzubauen.

Deutschland war ihm fremd geworden, Heimat hat es ihm wohl nicht mehr sein können.




Raubüberfall auf Tankstelle an der Werner Straße

Zwei unbekannte Täter betraten am Samstagabend gegen 21.30 Uhr eine Tankstelle in Bergkamen auf der Werner Straße und bedrohten die Kassiererin mit einer Schusswaffe. Während sie von der Kassiererin die Herausgabe des Geldes forderten, griff einer der Täter in die Kasse und entnahm das Scheingeld. Beide Täter flüchteten unerkannt in Richtung Industriestraße. Sachdiendliche Hinweise bitte an die Polizei Unna unter der Telefonnummer 02303-9210




Deeskalation, aber richtig

Weil die Resonanz so groß war in den vergangenen Jahren, führen der Kreis Unna und die Kreispolizeibehörde Unna in Kooperation mit dem Kreissportbund auch im kommenden Jahr eine einjährige berufsbegleitende Fortbildung zum Deeskalationstrainer durch.

Die Fortbildung richtet sich an Menschen, die sich für Gewaltprävention einsetzen wollen, in sozialen, pädagogischen und beratenden Berufsfeldern arbeiten oder als Multiplikatoren in der Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenarbeit tätig sind. Vorgesehen sind insgesamt 21 Fortbildungstage. Neben Deeskalations- und Kommunikationstraining werden auch Methoden zur Stressbewältigung geübt. Die Fortbildung, die mit Unterstützung des Kreises Unna finanziert wird, erfolgt durch das Kommissariat Kriminalprävention.

21 Fortbildungstage geplant

„Ziel der Ausbildung ist es, durch Vernetzung unterschiedlichster Institutionen eine Kultur der gewaltmindernden Konfliktbearbeitung zu entwickeln“, unterstreicht Volker Timmerhoff vom Deeskalationsteam. Deshalb sollen die Teilnehmer nicht nur ihre eigenen Positionen zur Gewalt überprüfen und Übungen zur Gewalt-Thematisierung durchführen, sondern neben dem Kommunikationstraining auch ihre Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten in Stress- und Krisensituationen erweitern.

Trainings für Kinder und Jugendliche

Dazu wird offensives, intuitives und überlegtes Handeln in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen trainiert. Nach Abschluss der Fortbildung sollen die Teilnehmer eigenständig Trainings für Kinder und Jugendliche in Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen durchführen.

Wer Interesse an der Fortbildung hat, kann sich bis zum 30. November 2013 anmelden. Weitere Infos und das Anmeldeformular gibt es unter www.kreissportbund-unna.de oder beim Kommissariat Kriminalprävention, Am Bahnhof 12 in Kamen, Tel. 0 23 07 921-44 16 bzw. nach einer Mail an Volker.Timmerhoff@polizei.nrw.de.




Überfall von drei gewalttätigen Straßenräubern

Ein 26jähriger Kamener wurde heute Nacht gegen 02.30 Uhr Opfer eines Straßenraubes. Eigenen Angaben nach wurde er auf der Marktstraße, etwa in Höhe der Gaststätte Schöppchenkeller, von drei noch unbekannten Tätern angegriffen, geschlagen und zu Boden gestoßen. Das Trio nahm ihm dann die Geldbörse weg.

Einer der Täter konnte wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 25 Jahre , zirka 180 Zentimeter groß , schlanke Statur , Südländer, vermutlich Türke, helle Jeanshose und -jacke, Akzent

Der Geschädigte wurde leicht verletzt.

Für Hinweise ist die Polizei sehr dankbar: 02307/9210




Theater für Kinder: Weihnachten bei Tiger und Bär

Weihnachtlich geht es zum Abschluss des Jahres bei der Kindertheaterreihe des Bergkamener Jugendamtes zu. Am Montag, 2. Dezember, gastiert das Wittener Kinder- und Jugendtheater mit dem Stück „Weihnachten bei Tiger und Bär“ im studio theater.

Weihnachten mit Tiger und BärUnd darum geht es: Bald ist Weihnachten und der kleine Tiger und der kleine Bär sind schon furchtbar aufgeregt. Erst recht weil sie nicht genau wissen, wann es so weit ist. Mit Hilfe des Posthasen, des Frosches und der anderen Waldbewohner finden sie es heraus und geraten sofort in einen Wünscherausch: Rollschuhe mit Motor will der kleine Tiger haben, ein Fahrrad mit tausend Gängen, eine Badehose mit USB-Anschluss und alles am liebsten jetzt sofort. Der kleine Bär wird inzwischen zum Detektiv und verfolgt einen Weihnachtsbaumdieb. Schließlich ist der große Tag gekommen und der Weihnachtsbär steht vor der Tür. Doch statt des Sackes voller Geschenke bringt er eine richtige Überraschung mit…

 

Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa 60 Minuten. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.




Englisch-Konversationskurs über den „American way-of-life“

Die Bergkamener Volkshochschule bietet am kommenden Wochenende einen interessantenKonversationskurs rund um das Thema „USA“ an. Geeignet ist er für alle, die Englisch gut bis sehr gut beherrschen.

Am Samstag, 16. November, können Interessierte von 10 bis 14.15 Uhr bei der Volkshochschule Bergkamen gemeinsam mit Muttersprachler Howard Bloch die USA entdecken. „Dieser Kurs eignet sich für alle, die ein fortgeschrittenes Niveau in der englischen Sprache erreicht haben“, sagt Patricia Höchst, die den Fachbereich Sprachen bei der VHS Bergkamen verantwortet. „Neben Erwachsenen können auch Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 8 teilnehmen.“

Inhaltlich beschäftigen sich die Teilnehmenden an diesem Konversationskurs mit dem „American way-of-life“. Aufgearbeitet werden die Besonderheiten des amerikanischen Englisch im Vergleich zum britischen Englisch. „Wer einen USA-Aufenthalt plant oder sich einfach nur für die USA interessiert, ist in diesem Kurs gut aufgehoben“, sagt Höchst.

Der Kurs mit Kursnummer 4616 umfasst 5 Unterrichtsstunden und kostet 9,00 €.

Für alle VHS-Kurse ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 08.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16:00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen.

Eine Anmeldung per Telefon ist unter der Rufnummer 02307 / 284952 oder 284954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über www.bergkamen.de oder direkt über http://vhs.bergkamen.de anmelden.

 




Willy-Brandt-Gesamtschule hat acht neue Streitschlichter

Streit zu vermeiden ist fast unmöglich. Eine gewaltfreie Lösung für einen Konflikt zu finden, mit der alle zufrieden sind, – das ist die Aufgabe der Streitschlichter der Willy-Brandt-Gesamtschule. Weitere acht Streitschlichter aus dem 10. Jahrgang sind jetzt hinzugekommen.

Die neuen Streitschlichter der Willy-Brandt-Gesamtschule
Die neuen Streitschlichter der Willy-Brandt-Gesamtschule

Dazu gehört natürlich auch eine Ernennungsurkunde. Erhalten haben dieses wichtige Dokument: Anil Binboga, Samed Bodur, Rene Hemminghaus, Ann-Kathrin Kummer, Anatoli Loukidis, Merle Lukas, Nadine Sattelmeier und Selina Yalcinkaya.

Um zu lernen, eigenverantwortlich leichte Konflikte zu schlichten, haben die Schüler und Schülerinnen seit einem Jahr eine intensive Ausbildung absolviert und dabei freiwillig auf eine Mittagspause verzichtet. Inhalte des Trainings, das die Lehrerin Marlies Fahling koordiniert, sind zum Beispiel Gesprächsführung, Konfliktlösungsstrategien und Rollenspiele.

Die Schülerinnen und Schüler lösen ihre Streitigkeiten eigenständig in einem separaten Raum ohne Einbeziehung eines Lehrers. Das heißt, die Streitschlichter helfen den „Streithähnen“ gemeinsam in einem vertraulichen Gespräch eine gewaltfreie Lösung für ihren Konflikt zu finden, mit der alle zufrieden sind. Der für beide Seiten gefundene Kompromiss wird in einem sogenannten Vertrag schriftlich festgehalten. So können sich die Beteiligten immer auf das berufen, was vereinbart worden ist. Die Streitschlichter sind dabei Helfer, Vermittler und Vertrauenspersonen. Sie übernehmen eine große Verantwortung und treten mit ihrem Engagement für eine friedlichere Schule ein.

Die ausgebildeten Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang sind in Zukunft Ansprechpartner für kleinere Streitigkeiten in den Klassen 5 – 8. Sie arbeiten in den Mittagspausen in Zweierteams, sodass sie sich bei Schwierigkeiten gegenseitig unterstützen können.

Die neuen Kenntnisse als Vermittler zwischen Streitenden, die sogenannten Sozialkompetenzen, werden ihnen sicherlich auch außerhalb der Schulwelt von Nutzen sein.




Pkw auf Übergang der Hamm-Osterfelder Bahnlinie in Pelkum von einem Zug erfasst

Keinen Verletzten, aber doch einen erheblichen Sachschaden forderte  am Freitagabend der Zusammenprall eines Güterzugs mit einem Auto auf dem Übergang Weetfelder Straße in Pelkum.

Wie die Polizei mitteilt, fuhr gegen 20.40 Uhr  ein 62-jähriger Mann aus Göttingen die Weetfelder Straße mit seinem Toyota in Richtung Norden. Nach ersten Erkenntnissen versuchte der Mann den Bahnübergang zu überqueren, obwohl die Ampelanlage bereits Rotlicht zeigte. Als sich die Schranken vor und hinter ihm schlossen, verließ der Mann sein Fahrzeug.

Der 40-jährige Lokführer des herannahenden Güterzugs konnte  trotz Notbremsung nicht mehr anhalten. Der Zug prallte auf das Auto. Der Pkw erlitt dadurch einen Totalschaden. An dem Zug entstand ebenfalls ein nicht unerheblicher Sachschaden. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Bahnstrecke und die Weetfelder Straße ca. eine Stunde voll gesperrt. Der Sachschaden beträgt etwa 30.000 Euro. Eingesetzt waren neben der Hammer Polizei auch die Berufsfeuerwehr Hamm, die Freiwillige Feuerwehr und Beamte der Bundespolizei. Weiterhin befand sich der Notfallmanager der Deutschen Bahn vor Ort.