Wohnungseinbruch an der Rünther Straße: Bargeld gestohlen

Im Tatzeitraum von Mittwoch, 9:30 Uhr, bis Samstag, 10:00 Uhr, drangen Täter auf unbekannten Weg in eine Wohnung in der Rünther Straße in Bergkamen ein. Dort entwendeten sie Bargeld.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 02307 921 0 entgegen.




Kopfläuse haben immer Hochsaison: Aktuell viele Fälle im Kreis Unna gemeldet

Hochsaison für unangenehme kleine Krabbler ist mittlerweile ganzjährig. Aktuell werden dem Kinder- und Jugendärztlichen Dienst viele Fälle von Kopfläusen in Schulen und Kindergärten gemeldet. Doch mit einer konsequenten Behandlung lassen sie sich in den Griff bekommen.

„Im Jahr 2017 zeigten Schulen und Kindergärten der Gesundheitsbehörde 880 Fälle von Kopflausbefall an“, sagt Dr. Petra Winzer-Milo, Leiterin des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes. „Das waren fast 200 mehr als 2016. Bis Mitte Juni wurden in diesem Jahr schon fast 500 Fälle gemeldet.“

Treffen kann es jeden, wie die Ärztin weiß: „Kopflausbefall hat nichts mit fehlender Sauberkeit zu tun. Ursache sind vielmehr enge zwischenmenschliche Kontakte.“ Bei einem Kopflausbefall des Kindes müssen die Eltern handeln: Sie sind gesetzlich verpflichtet, der Leitung der Schule oder Kita den Befall mitzuteilen, damit dort einer weiteren Verbreitung vorgebeugt werden kann.

Wichtig: konsequente Behandlung
Am Tag eins der Diagnose soll – unter genauer Beachtung aller Hinweise der Hersteller – mit einem geeigneten Insektizid behandelt werden, empfiehlt Dr. Winzer-Milo. Wichtig ist es, die Behandlung konsequent durchzuziehen, weil bis zum achten Tag noch Larven nachschlüpfen und ab dem elften Tag junge Weibchen bereits neue Eier ablegen können.

„Mögliche Fehler in der Behandlung sind zu kurze Einwirkzeiten, zu sparsames Ausbringen, eine ungleichmäßige Verteilung oder eine zu starke Verdünnung des Mittels in triefend nassem Haar. Auch wenn die Behandlung nicht konsequent wiederholt wird, kann sich der Befall länger hinziehen“, warnt Dr. Winzer-Milo.

Weitere Infos
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises Unna hat Faltblätter zum Thema „Kopfläuse“ in deutscher, türkischer und russischer Sprache erstellt, die von Kindertageseinrichtungen und Schulen zur Weitergabe an die Eltern angefordert werden können. Unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Kopfläuse) kann das Faltblatt heruntergeladen werden.

Weitere Informationen gibt es im Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises bei Dr. Petra Winzer-Milo, Tel. 0 23 03 / 27-11 59, E-Mail petra.winzer-milo@kreis-unna.de. PK | PKU




9. Sinfoniekonzert der Spielzeit mit dem Pianist Martin Stadtfeld

Es ist das letzte der neun Sinfoniekonzerte in diesem Jahr: Die Neue Philharmonie Westfalen spielt am Mittwoch, 27. Juni in Kamen – allerdings nicht in geplanter Besetzung. Der Ausnahmepianist Tzimon Barto musste absagen. Der renommierte Pianist Martin Stadtfeld vertritt ihn.

Beim neunten und letzten Sinfoniekonzert geht es um Helden: Schon immer haben ihre Geschichten Musiker inspiriert. So auch die Sage von Wilhelm Tell, die Gioacchino Rossini zu seiner Ouvertüre „Guillaume Tell“ anregte. Sie ist ab 19.30 Uhr (Einführung ab 19 Uhr) in der Konzertaula in Kamen zu hören.

Kartenverkauf und weitere Infos
Danach interpretiert der international renommierte Pianist Martin Stadtfeld unter der Leitung von GMD Rasmus Baumann das Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur von Ludwig van Beethoven. Stadtfeld konzertierte mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden und den Wiener Symphonikern und war bereits mehrmals als Gastsolist bei der Neuen Philharmonie Westfalen präsent.

Karten gibt es im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 41 und per E-Mail unter doris.erbrich@kreis-unna.de. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro). Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.neue-philharmonie-westfalen.de. PK | PKU




1.400 Tests in Grundschulen: Gutes Sehen ist eine Voraussetzung für erfolgreiches Lernen

Gutes Sehen ist eine Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Deshalb führt der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises seit 2011 kreisweit Sehtests an Grundschulen durch. Im Jahr 2017 haben die sozialmedizinischen Assistentinnen rund 1.400 Kinder auf ihr Sehvermögen hin untersucht.

Es gibt Kinder, die können und wollen gut lernen, doch die Schulleistungen geben trotzdem Grund zur Sorge. „Manchmal sind dann die Augen das Problem“, weiß Dr. Petra Winzer-Milo, die Leiterin des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes beim Kreis.

Richtig sehen ist wichtig
Kinder mit einer Fehlsichtigkeit haben es in der Schule wesentlich schwerer: Da sie nicht gut sehen können, ermüden sie beim Lesen und Schreiben schnell. Doch nicht nur das Lesen an der Tafel oder im Heft bereitet diesen Kindern Schwierigkeiten. Probleme treten beispielsweise auch im Schulsport auf. Hier kommt es gerade bei Ballsportarten auf den richtigen Durchblick an.

Von den rund 1.400 im vergangenen Jahr untersuchten Kindern erhielten 15 Prozent erstmals oder erneut eine Mitteilung zur augenärztlichen Untersuchung. Bei 10 Prozent aller Schüler wurde die Sehminderung augenärztlich bestätigt.

Dr. Petra Winzer-Milo appelliert daher weiterhin: „Eltern sollten Warnsignale ernst nehmen.“ Wenn ein Kind häufig die Augen reibt oder blinzelt, kann dies ein Hinweis auf eine Sehschwäche sein. Ein Termin beim Augenarzt schafft hier schnell Klarheit.

Weitere Informationen gibt es im Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises bei Dr. Petra Winzer-Milo, Tel. 0 23 03 / 27-11 59, E-Mail petra.winzer-milo@kreis-unna.de. PK | PKU




Stadtmeisterschaften im Juniorenfußball

Der FC Overberge ist Ausrichter der Stadtmeisterschaften im Juniorenfußball, die in diesem Jahr am Samstag, 23. Juni, und am Sonntag, 24. Juni, auf dem Kunstrasenplatz an der Hansastraße ausgetragen werden.
Gespielt werden die Stadtmeisterschaften in den Altersklassen der G- bis C-Junioren.

Für die A- und B-Junioren konnten nicht ausreichend genug Mannschaften durch die Bergkamener Fußballvereine gemeldet werden.




Offener Frühstückstreff muss längere Pause einlegen: Ehranamtliche Helferinnen und Helfer dringend gesucht

Krankheitsbedingt muss der Offene Frühstückstreff für Seniorinnen und Senioren im Heinrich-Martin-Heim, Am Wiehagen 32, eine längere Sommerpause als üblich einlegen. Ab sofort findet donnerstags kein offenes Frühstück statt. Am 04. Oktober geht es  wie gewohnt von 8.30 bis 10.30 Uhr weiter.

Gern würde sich das Organisationsteam des Offenen Frühstückstreffs bis dahin vergrößern, damit nicht jede Ehrenamtliche jeden Donnerstag im Einsatz ist. Wer hat Zeit und Lust bei den Vorbereitungen für das Frühstück gelegentlich mitzuhelfen und anschließend in gemütlicher Runde ebenfalls miteinander zu frühstücken?

Hier bietet sich die Gelegenheit sich ehrenamtlich zu engagieren und viele neue Leute des Teams und der treuen Stammgäste kennenzulernen. Auch kreative Köpfe sind herzlich willkommen, um die gemeinsamen Feste inhaltlich zu gestalten. Melden sie sich im Seniorenbüro unter 02307/965-410.




Wartezeiten einplanen: Neue Technik für Ausländerbehörde

Gerade dieser Bereich muss gut funktionieren: Deshalb wird die Technik der Ausländerbehörde komplett umgerüstet. Die Arbeiten finden am Donnerstag, 5. Juli statt. Der Kreis verzichtet auf die Schließlung der Dienststelle, damit unaufschiebbare Angelegenheiten geregelt werden können. Er weist aber gleichzeitig darauf hin, dass mit Wartezeiten gerechnet werden muss.

Wer kann, sollte den Besuch bei der Ausländerbehörde an der Zechenstraße 49 in Unna-Königsborn auf einen anderen Tag verschieben. Für den Publikumsverkehr geöffnet ist die Ausländerbehörde montags, donnerstags und freitags von 8.30 bis 12 Uhr, dienstags von 8.30 bis 12 und von 13.30 bis 15.30 Uhr. Mittwochs werden Termine nur nach Vereinbarung vergeben. PK | PKU




Lkw-Fahrer übersehen Pkw beim Fahrstreifenwechsel – glücklicherweise nur Leichtverletzte

Gleich zwei Lkw Fahrer haben am Mittwoch bei ihren Fahrstreifenwechseln Autos übersehen und somit Verkehrsunfälle verursacht, glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt.

Ein Unfall ereignete sich um 11:09 Uhr auf der A 1 bei Werne, zwischen Hamm-Bergkamen und Hamm-Bockum/Werne in Fahrtrichtung Bremen.

Dort lenkte ein 34-jähriger Lkw Fahrer aus Bönen seinen Lkw vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Nach eigenen Angaben habe er erst beim Wechsel ein von hinten herannahendes Auto gesehen und lenkte deshalb zurück nach rechts. Der 52-jährige Fahrer des Autos, ein Ford Kuga, reagierte auf den Fahrstreifenwechsel des Lkw mit einer ausweichenden Lenkbewegung nach links um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Hierbei verlor er die Kontrolle über den Kuga und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Von dort abgewiesen, schleuderte der Emsdettener zurück über alle drei Fahrstreifen nach rechts. Auf dem rechten Fahrstreifen stieß der Kuga gegen den Audi eines 52-jährigen Dortmunders.

Einen weiteren Unfall gab es am Mittwoch um 9:11 Uhr auf der A 40 in Fahrtrichtung Unna, bei Dortmund-Barop.

Nach Angaben eines 54-jährigen Lkw Fahrers aus Tschechien und Zeugen, wechselte er mit seinem Lkw vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen. Hierbei übersah er den dort fahrenden Ford Fiesta eines 70-jährigen Dortmunders. Durch den Aufprall geriet der Fiesta ins Schleudern, prallte gegen die mittlere Leitplanke und von dort zurück auf die Fahrbahn. Anschließend stieß der Fiesta gegen den Mercedes eines 80-jährigen Fahrers aus Meerbusch und blieb dann auf dem mittleren Fahrsteifen stehen. Bei dem Unfall verletzten sich beide Autofahrer leicht. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 5.500 Euro.

Um 11:09 Uhr dann ebenfalls ein Fehler beim Fahrstreifenwechsel: Auf der A 1 bei Werne, zwischen Hamm-Bergkamen und Hamm-Bockum/Werne in Fahrtrichtung Bremen, lenkte ein 34-jähriger Lkw Fahrer aus Bönen seinen Lkw vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Nach eigenen Angaben habe er erst beim Wechsel ein von hinten herannahendes Auto gesehen und lenkte deshalb zurück nach rechts. Der 52-jährige Fahrer des Autos, ein Ford Kuga, reagierte auf den Fahrstreifenwechsel des Lkw mit einer ausweichenden Lenkbewegung nach links um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Hierbei verlor er die Kontrolle über den Kuga und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Von dort abgewiesen, schleuderte der Emsdettener zurück über alle drei Fahrstreifen nach rechts. Auf dem rechten Fahrstreifen stieß der Kuga gegen den Audi eines 52-jährigen Dortmunders.
Der Emsdettener wurde bei dem Unfall leicht verletzt und von Rettungskräften zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die anderen beiden blieben unverletzt.
Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 20.500 Euro.




Altstadtparty in Kamen führt zur Umleitung bei der VKU

Wegen der Altstadtparty in Kamen wird die Haltestelle „Markt“ von Freitag, 22.06.2018, bis Betriebsschluss am Samstag, 23.06.2018, von allen VKU-Linien im Stadtgebiet nicht angefahren. Eine Ersatzhaltestelle befindet sich auf dem Sesekedamm.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplan-auskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (perso-nenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.




IHK berät Jugendliche bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz

Bis zum Beginn des Ausbildungsjahres bleibt nicht mehr viel Zeit – wer noch in diesem Jahr eine Ausbildung beginnen möchte, sollte sich jetzt bewerben! Jugendliche und junge Erwachsene können sich dabei am 26. Juni von den Starthelfern der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund beraten lassen.

Wie klappt es vielleicht doch noch mit dem Wunschberuf, für den es bisher nur Absagen gegeben hat? Oder gibt es berufliche Alternativen, die möglicherweise viel besser zum eigenen Profil passen? Die Starthelfer unterstützen dabei, unter den mehr als 300 Ausbildungsberufen den individuell passenden zu finden, helfen bei der Optimierung der Bewerbungsunterlagen und vermitteln den Kontakt zum passenden Ausbildungsbetrieb. Neben der persönlichen Beratung können Ausbildungsplatzsuchende auch jederzeit das kostenfreie Online-Angebot der IHK auf www.ihk-lehrstellenboerse.de nutzen, um Ausbildungsplätze in der gewünschten Region zu finden. Grundsätzlich gilt: Bewerber/innen sollten jetzt aktiv werden, denn aktuell bieten sich noch zahlreiche attraktive Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt. Betriebe suchen noch intensiv nach motivierten Auszubildenden in fast allen Berufen.

Für ein persönliches Beratungsgespräch steht am 26. Juni die erfahrene IHK-Starthelferin Ursula Siedenburg unter Telefon 0231/5417-102 oder per E-Mail u.siedenburg@dortmund.ihk.de zur Verfügung.

Dieser kostenlose Beratungs- und Vermittlungsservice wird durch das Projekt »Starthelfende Ausbildungsmanagement« möglich, welches mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.




Fahrrad-Themenführung „Kunst und mehr an Kuhbach und Seseke“ am Samstag

Kuhbach und Seseke und die dortigen Kunststandorte sind am kommenden Samstag, 23. Juni, die Ziele einer Fahrrad-Themenführung von Gästeführer Klaus Holzer vom Bergkamener Gästeführererring. Um 14.00 Uhr startet Holzer gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu der Fahrrad-Wanderung, bei der die Wasserläufe von Kuhbach und Seseke erkundet werden. Treffpunkt für Interessierte ist der Randwanderweg Kuhbachtrasse am Globus-Baumarkt, Geschwister-Scholl-Str. 1, in Bergkamen-Mitte.

Im Rahmen der Fahrrad-Führung will Holzer ganz unterschiedlichen Aspekten nachgehen und unter anderem etwa die Fragen beantworten, wie und warum sich die Ufer von Kuhbach und Seseke inzwischen als Kunststandorte etabliert haben, warum der Kuhbach heute kaum noch zu sehen ist, wie die Technik hinter der Renaturierung der beiden wichtigsten heimischen Wasserläufe funktioniert und welche Rolle dabei leistungsfähige Pumpen spielen.

Vorgesehen ist weiterhin auch eine Stippvisite im Seseke-Körne-Winkel in Kamen-Westick, wo sich in frühgeschichtlicher Zeit etwa vom zweiten bis zum späten fünften nachchristlichen Jahrhundert eine recht bedeutende germanische Siedlung befunden hat.

Auf der Vinckebrücke in unmittelbarer Nähe der beiden Kirchen in Kamen gibt es am Ende der Fahrt noch eine Einordnung der Flussrenaturierung in den größeren politischen und kulturhistorischen Zusammenhang.

Die Kosten für die Teilnahme an der etwa dreieinhalb Tour betragen fünf Euro pro Person, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme frei. Eine besondere Vor-Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Radwanderung findet allerdings nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn mindestens fünf interessierte Personen am Ausgangspunkt einfinden.