Jubiläumswald wächst weiter

Am 3. November findet auf Einladung von Bürgermeister Roland Schäfer ein weiterer Pflanztermin im Bergkamener Jubiläumswald statt. Wer noch bis zum 24. Oktober die Bestellung aufgibt, kann bei der Herbstpflanzung dabei sein.

Auf der Fläche zwischen Hauptfriedhof und Kuhbachtrasse können Interessierte an festgelegten Terminen im Frühjahr und Herbst einen Baum für ein ganz besonderes Ereignis, wie z.B. Geburt, Taufe oder runde Geburtstage, pflanzen. Zur Auswahl stehen im Herbst die heimischen Gehölze Ahorn, Buche, Eiche, Esche oder Linde. Die Kosten belaufen sich auf 130 Euro.

Für das leibliche Wohl der Baumpaten nebst Gästen bzw. Familienangehörigen wird natürlich gesorgt – vor Ort können kleine Speisen und Getränke erworben werden.

Zudem sorgt die Gitarristin und Sängerin Kelsey Klamath für einen schönen musikalischen Rahmen.

Interessierte können sich bei Karsten Rockel, Tel. 02307/965-397, über weitere Details informieren oder direkt im Bürgerbüro der Stadt Bergkamen einen Baum bestellen.




Schulleiter aus den Kreisen Unna und Nowy Sacz im Austausch

Vergleiche ziehen, Unterschiede erkennen und durch Austausch voneinander lernen: Darauf lag der Fokus beim Treffen von Schuldirektoren aus dem polnischen Partnerkreis Nowy Sacz und Schulleitern aus dem Kreis Unna. Den Aufenthalt nutzte die Delegation aus dem Nachbarland, um Berufskollegs (BK) in Werne, Lünen und Unna und insbesondere das deutsche duale Ausbildungssystem kennenzulernen.

Höhepunkt des Programms war ein Fachgespräch zwischen polnischen und deutschen Schulvertretern, Dirk Vohwinkel von der IHK zu Dortmund, Detlef Schönberger von der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe und WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom. Hier erfuhren die polnischen Gäste mehr über die Koordination des dualen Ausbildungssystems und die Aufgaben der verschiedenen beteiligten Akteure.


Die polnischen Gäste und ihre deutschen Begleiter. Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna

Kooperation intensivieren

Im Lippe BK in Lünen ging es für die Schulvertreter an den runden Tisch. Aufgeteilt in die Bereiche Technik, Wirtschaft und Gastronomie wurden erste Konzepte erstellt, um Kooperationen zwischen den Schulen zu intensivieren. Einig waren sich alle, dass die Möglichkeiten moderner Kommunikationsformen regelmäßig genutzt werden sollen. Ein Anfang wird mit Videokonferenzen gemacht.

Nach der Besichtigung von Ausbildungsräumen im Freiherr-vom-Stein Berufskolleg, schauten sich die Delegierten den Firmenalltag im mittelständischen Familienunternehmen Böcker Maschinenwerke an.

Führungen durch die Unnaer Altstadt, die Bergkamener Ökologiestation und das Heinz-Hilpert-Theater in Lünen vervollständigten den Besuch der Gäste ebenso wie eine Stadiontour durch das bekannte Fußballstadion in Dortmund.

Begegnungen dieser Art sind ein „Gewinn für alle Beteiligten“, fasste Landrat Michael Makiolla den Besuch auch mit Blick auf den nächsten Austausch 2019 zusammen – dann im polnischen Nowy Sacz. PK | PKU




Wohnmobil landet hinter der Leitplanke

Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurde am heutigen Sonntagmorgen, 14.10,  um 6.26 Uhr durch die Kreisrettungsleitstelle in Unna per digitalem Meldeempfänger mit dem Stichwort „TH_1 – VU Wohnmobil, Gasanlage defekt, BAB-Pol vor Ort“ auf die Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen alarmiert. Die Einsatzstelle lag im Grünstreifen zwischen der Bundesautobahn und der Park- und Raststätte Im Mersch hinter der Leitplanke. Ein Wohnmobil ist durch einen Alleinunfall aus ungeklärter Ursache mit der rechten Leitplanke kollidiert und dabei hinter der Leitplanke umgekippt auf der Seite zum Liegen gekommen. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall keine der sich im Fahrzeug befindenden Personen verletzt. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne sicherten die Einsatzstelle mit den Großfahrzeugen sowie Verkehrswarnkegeln und Warnlampen gegen den laufenden Verkehr der Autobahn ab. Die Einsatzstelle wurde großflächig mit Flutlicht von den Lichtmasten der Einsatzfahrzeuge ausgeleuchtet. Aufgrund der potentiellen Brandgefahr wurden die Batterien abgeklemmt und auslaufende Betriebsmittel mit Ölbindemittel abgestreut und verunreinigt wieder aufgenommen. Ein Trupp stellte mit dem Schnellangriff vom Tanklöschfahrzeug [TLF3000] und Feuerlöschern den Brandschutz sicher. Des Weiteren wurde mit der Seilwinde des Rüstwagens das Wohnmobil zum Abtransport und zum Schließen der Gasanlage wieder auf die Räder gestellt. Der Verkehr wurde weitestgehend nicht durch die Rettungsarbeiten beeinträchtigt, da nur der Standstreifen gesperrt wurde. Nachdem die Säuberungs- und Sicherungsarbeiten abgeschlossen waren, konnte die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben werden. Um 7:45 Uhr konnte die Einsatzleitung der Kreisleitstelle „Einsatzende“ melden und es wurde die Rückfahrt nach Werne angetreten. Weiterhin an diesem Einsatz beteiligt waren der Rettungsdienst aus Werne, die Autobahnpolizei und ein Abschleppunternehmen. Im Einsatz waren 13 Kameraden mit drei Fahrzeugen (ELW1, RW1 und TLF3000).




Bürgermeister Roland Schäfer ehrt zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement

Bürgermeister Roland Schäfer ehrte am Freitag Bürgerinnen und Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement. Hier die Träger der Silbermedaille und der Ehrenamtskarte mit den Fraktionsvorsitzenden und Ortsvorstehern

Im feierlichen Rahmen zeichnet Bürgermeister Roland Schäfer am Freitagnachmittag im Veranstaltungsraum von Bayer Bergkamen zahlreiche Frauen und Männer aus, die sich ehrenamtlich, also ohne jegliche Bezahlung für das Allgemeinwohl verdient gemacht haben.

Ihnen überreichte der Bürgermeister während der Feierstunde die Silbermedaille, die Ehrennadel oder die Ehrenamtskarte der Stadt Bergkamen. Bei der Übergabe würdigte er die Leistung eines jeden Einzelnen. Musikalisch begleitet wurde der Nachmittag vom Klarinettenquartett ‚clarinet.factory‘: Johannes Bitter, Jasmin Garlik und Sabrina Garlik (Klarinette), Werner Ottjes (Bassklarinette). Allerdings konnten nicht alle, die ausgezeichnet werden sollten, an dieser Veranstaltung teilnehmen. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt im entsprechenden Rahmen nachgeehrt.

Verleihung der Silbermedaille der Stadt Bergkamen in 2018
Regina Klose – Engagement im sozialen Bereich beim Deutschen Roten Kreuz
Lothar Knoff – Engagement im Sport im Turn- und Rasensportverein TuRa Bergkamen, Abteilung Fußball, Hauptabteilung und Gesamtverein
Siegfried Knüpp – Engagement im Sport in der Leichtathletikabteilung des Turn- und Rasensportvereins TuRa Bergkamen
Winfried Kühnle Engagement im Sport u.a. beim BC Overberge sowie als NRW Koordinator im Para- sowie Special Olympics Badminton
Manfred Smulka – Engagement im Umwelt-, Natur- und Denkmalschutz

Verleihung der Ehrennadel der Stadt Bergkamen in 2018
Björn Aschendorf (BVB Fanclub Ungebrochene Treue), Dieter Aschendorf (BVB Fanclub Ungebrochene Treue), Daniela Bader (Danyna’s Oriental Dream e. V.), Gabriela Beier (Neuapostolische Kirchengemeinde Oberaden), Heike Blaschke (Theaterverein Overberge), Elke Brückner (Sozialverband Deutschland SoVD Bergkamen-Mitte), Cornelia Eggert (Kleingartenverein Immergrün e.V.), Viktor Einacker (KAG St. Elisabeth Bergkamen), Jörg Finke (Spielplatzpate), Wolfgang Hahn (BVB Fanclub Ungebrochene Treue), Henry Herbst (SuS Oberaden, Abtlg. Leichtathletik), Manuela Knoke (Stadtsportgemeinschaft Bergkamen e. V.), Eva Kretschmar (Caritas-Konferenz St. Elisabeth), Uwe Meier-Scholz (Schachverein Rünthe 1946), Angelika Pohl (Frauenhilfe „Sundern“), Kai Pohle (Siedlergemeinschaft Gartensiedlung), Roswitha Rafalski (Sozialverband VdK Deutschland Ortsverband Bergkamen), Ruth Schechinger (Behindertenkreis „Sundern“), Monika Stacke (Neuapostolische Kirchengemeinde Oberaden), Wolfgang Thiemann (Kanu-Verein Rünthe), Hans Jürgen Torkler (Suchtselbsthilfe BKE, Stadtverband Bergkamen), Dieter Werner Siedlergemeinschaft Gartensiedlung).

Verleihung der Ehrenamtskarte der Stadt Bergkamen in 2018
Sarah Hüsing (Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen), Nele Krabs (Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen), Roswitha Rafalski (Sozialverband VdK Deutschland Ortsverband Bergkamen), Tom Reinecke (Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen).

Hier die neuen Träger der Ehrennadel der Stadt Bergkamen.




Wasserfreunde und GSW überreichen 2144,20 Euro vom 24-Stunden-Schwimmen an den Flüchtlingshelferkreis

Auf dem Foto sind Karsten Kaminski (Abteilungsleiter Wasserfreunde), Pfarrerin Petra Buschmann-Simons, Marcus Müller (Leiter der GSW-Freizeiteinrichtungen), Manuela Knoke (Geschäftsführerin Wasserfreunde) und Jens Winiecki (Schwimmmeister GSW) zu sehen.

Am vergangenen Wochenende richteten die Wasserfreunde TuRa Bergkamen und die GSW gemeinsam mit sehr großem Erfolg ihr erstes 24-Stundenschwimmen aus. Ziel des Events war es, dass 24 Stunden mindestens ein Schwimmer im Wasser ist, um möglichst viel Geld für einen guten Zweck zusammen zu bekommen. Am Ende der Veranstaltung wurden dann alle geschwommenen Bahnen zusammengerechnet und pro Bahn 10 Cent gespendet.

Dafür haben die Wasserfreunde im Vorfeld viele mögliche Sponsoren angesprochen und angeschrieben. Es spendeten das Volkswagenzentrum Berkamen Hülpert, die Sparkasse Bergkamen-Bönen, die Stadt Bergkamen, das Fit Plus Bergkamen sowie die SPD-Fraktion Bergkamen. Die GSW, als Hauptsponsor, haben dann den fehlenden Betrag aufgefüllt.

Eröffnet hat das 24-Stunden-Schwimmen am Samstag Morgen pünktlich um 10 Uhr Karsten Kaminski, der Abteilungsleiter der Wasserfreunde. Am Anfang wurde noch  auf zwei Bahnen geschwommen, aufgrund der vielen Schwimmer kam schnell die dritte Bahn dazu. Viele Teilnehmer kamen, um nur ein paar Bahnen zu ziehen, doch als sie mitbekamen, dass verschiedene Schwimmabzeichen angeboten wurden, die es sonst eher selten zu erwerben gibt, kamen schnell mehr Bahnen zusammen, als man sich vorher vorgenommen hat. Auf den ersten beiden Bahnen durften die Kinder ab 13 Uhr nach Herzenslust mit Spielgeräten der GSW spielen. Ab 18 Uhr kam noch eine Disko im Hallenbad mit guter Musik hinzu, die das Schwimmen noch etwas angenehmer machte. Zwischendurch wurden auch immer wieder ein paar Jux-Staffeln, wie z.B. eine Schokokuss-Staffel durchgeführt, bei denen es Preise, wie Freikarten fürs Schwimmbad zu gewinnen gab.

Das Teilnehmerfeld über die gesamte Zeit war breit gefächert. Natürlich waren die Schwimmer der Wasserfreunde am Start, die Wettkampfmannschaft nutze die Gelegenheit gleich für ein zusätzliches Training von 10 Kilometern pro Schwimmer, aber auch einige Eltern und Helfer ließen es sich nicht nehmen ein paar Bahnen zu ziehen. Zudem waren einige Schwimmer und Helfer des SV Kamen mit dabei. Außerdem kamen Kinder, Schüler, ganze Familien unter ihnen auch Menschen, die sonst eher weniger schwimmen. Einer von ihnen war Kai Lukosch, der nach eigenen Angaben eher joggt als schwimmt, war mit seinem Neffen gekommen. Der 35-jährige schwamm im Laufe des Samstags stolze 555 Bahnen, das sind 13,875 Kilometer, das war die längste Strecke bei den Herren. Den absoluten Rekord stellte Ann-Kathrin Teeke auf. Die 18-jährige Schwimmerin der Wasserfreunde absolvierte in den 24 Stunden 1200 Bahnen, das entspricht 30 Kilometern.

Viele fleißige Helfer der Wasserfreunde standen zum Teil zehn Stunden am Beckenrand um die Bahnen zu zählen sowie die Schwimmabzeichen und die Urkunden mit den jeweils geschwommenen Bahnen, die jeder Teilnehmer erhielt, auszufüllen. Vor dem Hallenbad wurde den Gästen eine reichhaltige Verpflegung mit leckeren Speisen vom Grill, Waffeln, Crêpes, warmen und kalten Getränken zu günstigen Preisen angeboten.

Nach dem Ende um 10 Uhr am Sonntagvormittag rechnete Karsten Kaminski alle geschwommen Bahnen zusammen und das Ergebnis war überwältigend.

181 Teilnehmer schwammen insgesamt 21442 Bahnen und somit 536,05 Kilometer. Daraus ergab sich eine Spendensumme von 2144,20 Euro für Flüchtlingshelferkreis Bergkamen e.V. „Haus Frieden“.

Zitat Karsten Kaminski: „Gerade in den schwierigen Zeiten, in denen sich die Stimmung gegen die Flüchtlinge wendet, wollen wir Wasserfreunde und die GSW ein Zeichen setzen. Wir tragen mit unserer Spende einen kleinen Teil zur Integration bei.“

Am Donnerstag überreichten die Wasserfreunde vertreten durch Manuela Knoke und Karsten Kaminski und die GSW vertreten durch Marcus Müller und Jens Winiecki die Spende an Pfarrerin Petra Buschmann-Simons.

Sie bedankte sich für die großzügige Spende und und freute sich sehr darüber, dass das Geld gerade an die Flüchtlinge geht, was in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich sei, denn die Spendenbereitschaft habe in der letzten Zeit doch sehr stark nachgelassen. Ohne finanzielle Mittel sei eine gelungene Integration jedoch nur schwer zu leisten.




Schülerin an der Sugambrerstraße vor Auto geschubst – Frau mit blauen Haaren und Zeugen gesucht

Am Donnerstag hat eine unbekannte junge Frau eine Schülerin vor einen Pkw geschubst und ist dann einfach weitergegangen.

Die 15-Jährige fuhr gegen 8.00 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem linken Gehweg der Preinstraße. An der Einmündung der Sugambrerstraße in Oberaden wollte sie diese überqueren. Auf dem Gehweg kam ihr eine unbekannte junge Frau entgegen, die in Richtung Jahnstraße ging. Als die beiden auf gleicher Höhe waren, kam die Unbekannte plötzlich auf die Radfahrerin zu und schubste die Schülerin unvermittelt, so dass diese auf die Sugambrerstraße stürzte. Ein ankommender PKW musste eine Vollbremsung machen, um die 15-jährige nicht zu überfahren.

Der Autofahrer kümmerte sich zunächst um die gestürzte Radlerin und sprach dann die sich entfernende junge Frau an. Diese beleidigte ihn zunächst und versuchte dann noch ihn zu schlagen. Anschließend flüchtete sie. Die Schülerin verletzte sich bei dem Sturz.

Beschrieben wird die Flüchtige als etwa 18-20 Jahre. Sie war bekleidet mit einer roten Jacke und hatte einen braun gepunkteten Rucksack dabei. Auffällig waren die blau gefärbten Haare, die zu einem kurzen Zopf gebunden waren. Der Autofahrer war mit einem grauen Polo unterwegs mit UN Kennzeichen.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und der Autofahrer werden gebeten sich bei der Polizei in Kamen unter 02307 921 3220 oder 921 0 zu melden.




18. GSW-Lichtermarkt mit atemraubender Drahtseilartistik 30 Meter über dem Stadtmarkt

„Vokale Höhen – luftige Szenen“ – das ist das Motto des 18. GSW-Lichtermarkts am Freitag, 26. Oktober, von 18 bis 23 Uhr auf dem Stadtmarkt und im Stadtpark. Was die Besucherinnen und Besucher während dieser fünf Stunden erwarten können, erläuterten jetzt Bürgermeister Roland Schäfer, Karsten Quabeck und Karsten Rockel vom Stadtmarketing sowie Timm Jonas (GSW Kamen,-Bönen-Bergkamen) und Darius Nowaczyk (Sparkasse Bergkamen-Bönen).

In luftige Höhen begeben sich die Geschwister Weisheit aus Gotha. Sie präsentieren ihre Show über den Köpfen in 30 bis 60 Meter Höhe. Es gibt atemberaubende Artistik an drei längs über den Markt gespannten Drahtseilen bei daramtischer Musik. Aus schwindelerregender Höhe ertönt ein Trompetensolo. Seifenblasen schweben schimmernd durch die Luft und zerplatzen an waghalsigen Hochseilakrobaten.
Stadtmarkt, 18.30 Uhr / 19.30 Uhr / 20.30 Uhr / 21.30 Uhr

“ONAIR”, die A Capella Pop Sensation, ist in der St. Elisabeth-Kirche zu hören präsentiert von der Sparkasse Bergkamen-Bönen. ONAIR steht für hochmusikalische Präzision und vokale Leidenschaft, die das Publikum vom ersten Moment an in seinen Bann zieht. Eingängiger Smooth Jazz vereint sich hier mit raffinierten Arrangements und ausdrucksstarker Choreographie. Das Vokalensemble erobert den Kirchenraum durch seine exzellente Musikalität und eine Sprachlosigkeit vom ersten Moment an.
St. Elisabeth-Kirche, 19.00 Uhr / 20.00 Uhr / 21.00 Uhr / 22.00 Uhr
(Hinweis: Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Showbeginn – Speisen und Getränke sind in der Kirche nicht erlaubt! Bitte folgen Sie den Anweisungen des Sicherheitspersonals!)

Präsentierten am Freitag das Programm des 18. GSW-Lichtermarkts: (sitzend v. l.) Timm Jonas, Roland Schäfer, Darius Nowaczyk, (stehend v. .l.) Karsten Rockel und Karsten Quabeck.

Der abendliche Markt ist bestückt mit rund 90 ausgesuchten Marktständen mit überwiegend kunsthandwerklichem Angeboten. Diverse Speisen- und Getränkehändler sorgen dafür, dass die Besucherinnen und Besucher bei Kräften bleiben. Dazwischen tummeln sich diverse Walkacts mit 25 Künstlerinnen und Künstler. Der Lichtkünstler Jörg Rost sorgt wieder für eine stimmungsvolle Beleuchtung des Stadtmarkts, der Kirche und des Stadtwalds.

Weitere Höhepunkte sind:
„Schönes bleibt“ – drei Frauen – drei Stimmen – ein Akkordeon
(Stadtwald, 18.00 – 22.00 Uhr inkl. Pausen)
Ein musikalischer Begrüßungscocktail am Eingang zum Stadtwald. Drei Frauen s(chw)ingen auf Schaukeln und präsentieren die schönsten Ohrwürmer der vergangenen Zeiten. Ein gesangliches Erlebnis und auf ungewöhnliche Art vorgetragen.

„Jonglage & Cello“
(Stadtwald, 18.00 – 22.00 Uhr inkl. Pausen)
Hagen Keller (Jonglage) und Nico Schreiber (Violoncello) zaubern ein vielseitiges Programm aus unentdeckten Klangsphären und bewegter Jonglierartistik, von verwegen bis feurig. Ein klanglich-visuelles Avantgarde Erlebnis.

„Live-Maler Marc Westermann“
(Stadtwald, 18.00 – 22.00 Uhr inkl. Pausen)

Malerei, Schauspiel und der in Licht getauchte Naturraum versprechen ein großes Gesamtkunstwerk. Zwei Leinwände stehen an verschiedenen Stellen. Einige Meter voneinander entfernt und doch zusammengehörig. Der Maler wechselt von Gemälde zu Gemälde und lässt im Minuten-Takt ein anderes Bild entstehen. Ein faszinierendes Geschehen!

„Lampyridae – Lichtvoller Showact“
(Stadtwald, 18.00 – 22.00 Uhr inkl. Pausen)
Faszinierende und schöne Lichtmuster in den Wind geschrieben. Andrea Schaschek vom Duo Meli Melo präsentiert eine LED-Show mit lichtvollen Requisiten und einem Multi-Hula-Hoop Act.

„Urmensch Kascha B.“
(Stadtwald, 18.00 – 22.00 Uhr inkl. Pausen)
Dieses gesichtslose Wesen, hinter Folie versteckt, schafft mit seiner kraftvollen und mystischen Ausstrahlung interaktive, zarte, charmante und situationskomische Momente mit den Betrachtern herzustellen – inkl. Überraschungen für die kleinen BesucherInnen.

„NeonTapeArt“ Mitmachaktion der Jugendkunstschule
(Stadtwald, 18.00 – 22.00 Uhr)
Der TapeArt – Künstler Christoph Metzger ist in diesem Jahr Gast auf der Aktionsfläche der Jugendkunstschule. Jung und Alt sind eingeladen, eigene Ideen und Motive mit fluoreszierenden Neonklebebändern zu gestalten. Kreative Klebekunst für jedermann.

Geschichten aus dem Dustertal in der Stadtbiblkiothek
– spannendes Mitmach-, Lese- und Hörspektakel mit tollen Licht- und Lufteffekten für Kinder vom Kamener Autor Michael Wrobel (Stadtbibliothek)

18.00 Uhr „Du kannst doch gar nicht fliegen, kleine Maus!“
für Kinder ab 3 Jahren, Dauer ca. 45 min.
20.00 Uhr „Torca, Winny und der Bergprinz von Lumaine“
für Kinder ab 6 Jahren, Dauer ca. 45 min.

Kostenfreie Eintrittskarten sind ab dem 17. Oktober in der Stadtbibliothek erhältlich (Telefon: 02307/983500). Teilnehmerzahl begrenzt – max. 30 Kinder pro Veranstaltung!

Lichtkunstführungen per Bus zu den Kunstobjekten im öffentlichen Raum (Stadtgebiet)
Das Kulturreferat bietet kostenfrei geführte und moderierte Bus-Touren zu den ständigen Bergkamener Lichtkunstinstallationen an.

Start: Sonderbushaltestelle an der Ebertstraße (Höhe Volksbank)
Zeiten: 19.00 Uhr / 19.45 Uhr / 20.30 Uhr / 21.15 Uhr / 22.00 Uhr
Dauer: jeweils ca. 35 Minuten
Informationen: Kulturreferat@bergkamen.de, Tel.: 02307/ 965-263

ca. 22.45 Uhr – Höhenfeuerwerk als Abschluss-Highlight




Neuer Bauantrag fürs Gesundheitszentrum auf Grimberg 3/4 liegt im Rathaus vor

Computeranimation des künftigen Gesundheitshauses auf Grimberg 3/4 aus dem Jahr 2016.

Seit einer Woche liegt im Rathaus ein neuer Bauantrag für das geplante Gesundheitszentrum nebst Kindergarten auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 in Weddinghofen vor. Das berichtete der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters zum Schluss der Ratssitzung am Donnerstagabend.

Dieser Bauantrag des PueD ersetzt eine Vorläuferversion, die zurückgezogen wurde. Er umfasst das gesamte Projekt inklusive Kindergarten und auch die vorgesehenen rund 100 Stellplätze. Eine erste Durchsicht habe ergeben, dass er vollständig sei, erklärte Peters. Deutlich sei aber auch geworden, dass es in einigen Punkten, zum Beispiel beim Brandschutz, einen Beratungsbedarf gebe.

Zusammen mit einem weiteren Ratsbeschluss am Donnerstagabend besteht jetzt die Aussicht, dass sich die Kindergartensituation in Weddinghofen in absehbarer Zeit deutlich entspannen wird. Endgültig beschlossen wurde nämlich der Bebauungsplan WD 118 „Berliner Straße“. Dort soll unter der Regie der FAKT AG nicht nur ein neues Wohnquartier entstehen, sondern auch ein neuer Kindergarten.

Die FAKT AG und die UKBS hätten nun die Möglichkeit, einen entsprechenden Grundstückskaufvertrag abzuschließen. Die UKBS wird das Gebäude berichten und die AWO den Kindergarten betreiben.




Informationsplattform für die Wasserstadt wird auf der Kanal-Nordseite jetzt aufgestellt

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Haus Aden soll die Wasserstadt Aden entstehen.

Seit einigen Tagen wird am nördlichen Ufer des Datteln-Hamm-Kanals die Informationsplattform für die Wasserstadt Aden aufgestellt. Aufmerksame Nutzer des Kanalweges konnten den Standort bereits seit einiger Zeit anhand der für die Aufstellung benötigten Betonfundamente erkennen. Nun wird auch die Plattform selbst montiert. Nach Fertigstellung der Stahlarbeiten werden noch Info-Tafeln angebracht, die über die Geschichte des Standortes und das Projekt „Wasserstadt Aden“ informieren.

Der Standort für die Informationsplattform wurde gewählt um interessierten Bürgerinnen und Bürgern während der gesamten Bauzeit einen Einblick in die laufenden Arbeiten zu ermöglichen ohne Beeinträchtigungen des Bauablaufes oder Risiken für die Interessenten einzugehen. Die Informationsplattform steht somit rechtzeitig vor Beginn der mehrjährigen Arbeiten zur Boden- und Seemodellierung, die demnächst beginnen. Derzeit läuft dazu die europaweite Ausschreibung.

Die Informationsplattform steht am Nordufer des Datteln-Hamm-Kanals genau gegenüber der Wasserstadt Aden, d.h. zwischen der Jahnstraße und dem Heiler Kirchweg, und ist über den kanalbegleitenden Fuß- & Radweg erreichbar.




Hallenbad in den Herbstferien länger geöffnet – nachmittags sogar mit Wasserspielzeug

Das Hallenbad in Bergkamen.

Aufgrund der Herbstferien ändern sich die Öffnungszeiten der GSW-Hallenbäder in Kamen und Bergkamen. Durch den Wegfall des Schulschwimmens können die GSW verlängerte Zeiten für große und kleine schwimm- und wasserspielbegeisterte Besucher anbieten – in Bergkamen wochentags von 6.30 bis 9 Uhr und 11 bis 21 Uhr sowie an den Wochenenden zu den gewohnten Zeiten.

Damit der Ferienspaß nicht zu kurz kommt, liegen im Hallenbad Bergkamen in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr Spielgeräte bereit, die gern genutzt werden dürfen. Auch selbst mitgebrachte Spielgeräte sind herzlich willkommen und können nach Absprache mit dem Schwimmmeister genutzt werden. Ab 18:30 Uhr wird der Hubboden abgesenkt, damit die schwimmbegeisterten Gäste ihre Bahnen ohne Trennleine ziehen können.

Hier die Öffnungszeiten im Detail:

  HB Kamen HB Bergkamen
Montag, 15.10. 14:00 bis 21:00 Uhr 06:30 bis 09:00 Uhr

11.00 bis 21.00 Uhr

Dienstag, 16.10. 06:30 bis 17:00 Uhr

15.30 bis 17.00 Uhr Frauenschwimmen

06:30 bis 09:00 Uhr

11.00 bis 21.00 Uhr

Mittwoch, 17.10. 06:30 bis 21:00 Uhr 06:30 bis 09:00 Uhr

11.00 bis 21.00 Uhr

Donnerstag, 18.10. 06:30 bis 17:00 Uhr 06:30 bis 09:00 Uhr

11.00 bis 21.00 Uhr

Freitag, 19.10. 06:30 bis 21:00 Uhr 06:30 bis 09:00 Uhr

11.00 bis 21.00 Uhr

Samstag, 20.10. 08:00 bis 18:00 Uhr 08:00 bis 13:00 Uhr
Sonntag, 21.10. 08:00 bis 13:00 Uhr 08:00 bis 18:00 Uhr
Montag, 22.10. 14:00 bis 21:00 Uhr 06:30 bis 09:00 Uhr

11.00 bis 21.00 Uhr

Dienstag, 23.10. 06:30 bis 17:00 Uhr

15.30 bis 17.00 Uhr Frauenschwimmen

08:00 bis 09:00 Uhr

11.00 bis 21.00 Uhr

Mittwoch, 24.10. 06:30 bis 21:00 Uhr 08:00 bis 09:00 Uhr

11.00 bis 21.00 Uhr

Donnerstag, 25.10. 06:30 bis 17:00 Uhr 06:30 bis 09:00 Uhr

11.00 bis 21.00 Uhr

Freitag, 26.10. 06:30 bis 21:00 Uhr 06:30 bis 09:00 Uhr

11.00 bis 21.00 Uhr

Samstag, 27.10. 08:00 bis 18:00 Uhr 08:00 bis 13:00 Uhr
Sonntag, 28.10. 08:00 bis 13:00 Uhr 08:00 bis 18:00 Uhr

 

Bad&Sauna Bönen hat zu den üblichen Zeiten geöffnet. Auch dort kann nachmittags gespielt und getobt werden.

Weitere Infos zu den GSW-Freizeiteinrichtungen finden Sie unter www.gsw-freizeit.de




Zahl der Straftaten weiter rückläufig: „Bergkamen ist nicht Chicago“!

Die Zahl der in Bergkamen registrierten Straftaten sinkt weiter. Diese erfreuliche Nachricht brachte am Mittwoch Kriminaldirektor Frank Kujau von der Kreispolizeibehörde mit zur Sitzung des Ausschusses für Familie, Soziales und Senioren.

Fast alle Kennzahlen liegen unterhalb des Kreis- und des Landesdurchschnitts „Bergkamen ist nicht Chicago!“, betonte Kujau. Es gibt allerdings zwei Ausnahmen.

Fast verdoppelt haben sich die Versuche, insbesondere ältere Bürgerinnen und Bürger mit dem Enkeltrick zu betuppen, oder indem sich dich Gauner als „Polizisten“ ausgeben. Nun ist es aber so, dass die Opfer meist Seniorinnen und Senioren sind, sie sind aber nicht senil.

Über 90 Prozent der Betrügereien bleiben im Versuch stecken, weil die Betroffenen mistrausch sind. Gelingt es aber den Gaunern, ihre Opfer zu überzeugen, winkt reiche Beute, die in den sechsstelligen Euro-Bereich gehen kann. Erschwert wird danach die Ermittlungsarbeit, weil die Anrufer und auch Drahtzieher irgendwo im Ausland sitzen, Diejenigen, die die Beute abholen, seien oft schlecht bezahlte Handlager, berichtete Kujau.

Stark zugenommen haben auch die Autodiebstähle. In diesem Jahr sind bereits 29 der meist hochwertigen Pkw aus Bergkamen verschwunden. Oft kommen diese betroffenen Fahrzeuge ohne einen richtigen Schlüssel aus, sondern funktionieren über Funk. Für Autodiebe ist es einfach, mit entsprechender Technik das Auto zu öffnen und davonzufahren – ohne irgendeinen Schlüssel. Hier helfe nur eine spezielle Box, in der der Schlüssel mit seinem Sender eingesperrt wird.

Obwohl die Sicherheitslage in Bergkamen so gut ist, empfinden dies Bürgerinnen und Bürger oft ganz anders. „Es wird immer schlimmer“, lautet oft der Kommentar unter Polizeimeldungen auf Facebook. Warum dies so ist, konnte der Kriminaldirektor auch nicht ganz erklären. Vielleicht hinge das auch damit zusammen, dass über die Medien so viele Nachrichten über Straftaten vermittelt werden, sodass die Bürger den Eindruck haben, es würde immer mehr.

Dieses Sicherheitsgefühl werde in Bergkamen auch nicht verbessert, wenn die Polizeiwache rund um die Uhr besetzt würden. Die Beamten, die nachts in der Wache säßen, würden dann im Streifendienst fehlen.
Obwohl auch die Zahl der Wohnungseinbrüche auch in Bergkamen stark zurückgegangen sei, werde die Bekämpfung der Einbruchskriminalität weiterhin ein Aufgabenschwerpunkt der Polizei bleiben, versicherte Kriminaldirektor Frank Kujau.