Arbeitswelt 4.0 auf dem Vormarsch: Jobcenter und Arbeitsagentur stellen sich auf

Bereiten sich auf die Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 vor: Uwe Ringelsiep, Martin Wiggermann, Valerie Holsboer sowie Thomas Helm (von li. nach re.). Foto: (Agentur für Arbeit Hamm, Ulrich Brauer)

Die Digitalisierung wird unser Leben nachhaltig verändern. Mit der Frage, welche Maßnahmen bezüglich einer Arbeitswelt 4.0 langfristig ergriffen werden müssen, beschäftigen sich derzeit auch die Verantwortlichen der Arbeitsverwaltung in der Kreisregion Unna.

Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, und Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, planen daher mit unterschiedlichen Aktionen, ihre Mitarbeiter auf Veränderungen in der künftigen Arbeitswelt vorzubereiten. „Wir haben alle miterlebt, wie sehr die technologische Entwicklung innerhalb der letzten 20 Jahre unseren Arbeitsalltag verändert hat“, erklärt Thomas Helm. „Während wir noch in den 1980er Jahren Kundendaten in Papierform geführt haben, haben wir nun seit einiger Zeit mit der elektronischen Akte, die so genannte eAkte, alle notwendigen Informationen zu unseren Kunden online gespeichert. Wir müssen uns zwangsläufig im Hinblick auf die weitere technologische Entwicklung flexibel aufstellen, um am Ball zu bleiben und Veränderungen auch im Interesse unserer Kunden zügig umzusetzen.“

In einem ersten Aufschlag erhielten Anfang Juli 2018 rund 200 Führungskräfte beider Behörden, unter Beteiligung des Vorstandsmitglieds der Bundesagentur für Arbeit Valerie Holsboer, einen Einblick in die Thematik. „Mit Jörg Heynkes konnten wir einen Fachmann als Gastredner gewinnen, der in seinem Vortrag eindrucksvoll mit Schlagworten wie Roboter, Drohnen und Schwarm-Mobile aufzeigte, dass sich unser Leben signifikant in eine noch unbekannte Welt verändern wird“, resümiert Uwe Ringelsiep. „Auf der einen Seite werden sich so einige Berufsbilder im Laufe des kommenden Jahrzehnts verändern oder aussterben, neue hinzukommen. Die bedarfsgerechte Qualifizierung unserer Kunden wird auch künftig einen wichtigen Baustein in unserer Bildungszielplanung darstellen. Auf der anderen Seite müssen unsere Mitarbeiter Veränderungen am Arbeitsplatz mittragen: je flexibler wir uns aufstellen, je aufnahmefähiger wir sind, desto eher werden wir die voranschreitende technologische Entwicklung mittragen können“, erklärt Uwe Ringelsiep.

Für den Vorsitzenden der Trägerversammlung des Jobcenters Kreis Unna, Martin Wiggermann, steht fest: „Verwaltungen dürfen den technologischen Anschluss nicht verpassen und müssen daher kontinuierlich an dem Thema dranbleiben.“




Lust auf Ausbildung? Stadt Bergkamen sucht Nachwuchskräfte in vier Berufen

Bis zum 14. September können sich noch junge Leute um einen Ausbildungsplatz bei der Stadt Bergkamen mit dem Start im kommenden Jahr bewerben.

Folgende aktuelle Ausbildungsangebote gibt es:

  • Zum 01. August 2019

    Gärtnerin / Gärtner in der Fachrichtung: Garten- und Landschaftsbau

    schulische Voraussetzung: mind. Hauptschulabschluss
    Ausbildungsdauer: 3 Jahre

    Verwaltungsfachangestellte / Verwaltungsfachangestellter

    schulische Voraussetzung: mind. Fachoberschulreife
    Ausbildungsdauer: 3 Jahre

    Fachinformatikerin / Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration

    schulische Voraussetzung: mind. Fachoberschulreife
    Ausbildungsdauer: 3 Jahre

 

  • Zum 01. September 2019:

    Beamtin / Beamter für den gehobenen Verwaltungsdienst (Duales Studium „Bachelor of Laws“)

    schulische Voraussetzung: allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
    volle Fachhochschulreife (schulischer und fachpraktischer Teil) oder abgeschlossene Berufsausbildung
    Ausbildungdauer: 3 Jahre

Bewerbungen sind bis zum 14.09.2018 unter Verwendung des Online-Bewerbungsformulars möglich.

Nähere Informationen dazu erhalten interessierte Bewerberinnen und Bewerber unter https://www.bergkamen.de/ausbildung.html




Museumsfest mit „Kinderbergwerk“ und Führungen durch den Barbarastollen

Der Lehrstollen am Stadtmuseum gibt einen Eindruck von der Arbeit unter Tage. Foto: Mark Schrader

Am Bergkamener Stadtmuseum steigt am 18. und 19. August unter dem Motto „Schicht am Schacht“ das nächste Museumsfest zum Thema Bergbau. Öffnungszeiten: am Samstag von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Mit der Unterstützung des Geschichtskreises Haus Aden/Grimberg 3/4 wird an beiden Tagen folgendes geboten:
– Lehrstollen/Hauptstrecke: ein Eindruck von „Unter-Tage“,
– Kinderbergwerk: so hat man also früher in einem Streb gearbeitet…,
– regelmäßige Führungen durch den Barbara-Stollen,
– Bühne für Ansprachen, Gottesdienst und Musik,
– Getränkestand der IGBCE,
– Würstchen- und Losbude des Geschichtskreis Haus Aden/Grimberg 3/4.




Praxis-Workshop für Erwachsene in der Ökologiestation: Feuerküche

Das gemeinschaftliche Kochen am Feuer hat eine lange Tradition. Am Sonntag, 23. September können die Teilnehmer von 10.00 – 14.00 Uhr unterschiedliche Gerichte und Kleinigkeiten am offenen Feuer zubereiten. Die Zutaten werden vor Ort gesammelt oder kommen aus dem Bioladen. In Kleingruppen brutzeln, schnibbeln und kneten die Teilnehmer und probieren Neues aus. Zum Abschluss genießen sie in geselliger Runde die selbstgemachten Köstlichkeiten.

Durchgeführt wird der Praxis-Workshop von der Wildnispädagogin Sandra Bille und der Naturerlebnis-Pädagogin Heike Barth.
Die Kosten für diesen Praxis-Workshop betragen 30 Euro je Teilnehmer zzgl. 8 Euro für Material (die 8 Euro werden vor Ort bezahlt).

Teilnehmen können maximal 16 Personen.

Anmeldung bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Trunkenheitsfahrt endet vor Findling im Kreisel Schulstraße/Kleiweg – Flüchtende Insassen laufen Polizei „in die Arme“

In der Nacht zu Freitag rief ein Zeuge um 3.17 Uhr bei der Polizei an und teilte einen Verkehrsunfall am Kreisverkehr Schulstraße/Kleiweg in Weddinghofen mit. Hier habe sich ein PKW überschlagen, zwei Insassen des Fahrzeugs seien davon gelaufen.

Auf der Anfahrt zum Unfallort kamen den eingesetzten Beamten zwei Personen entgegen, die daraufhin überprüft wurden. Einer der beiden Männer hatte angeblich keinen Ausweis dabei und flüchtete während der Überprüfung, nachdem er eine Beamtin zur Seite gestoßen hatte. Auf seiner Flucht verlor er aber seinen Personalausweis und schon wenig später konnte er in der Nähe seiner Wohnung von der Polizei angetroffen werden. Es handelt sich bei ihm um einen 35-jährigen Bergkamener, dem auch das verunfallte Fahrzeug zugeordnet werden konnte. Sein 18-jähriger Begleiter, ebenfalls aus Bergkamen, wurde zunächst in einem Krankenhaus untersucht, blieb aber offensichtlich unverletzt.

Der Pkw kollidierte jedoch im Kreisverkehr mit einem Findling, überschlug sich und blieb auf der Grünfläche des Kreisverkehres auf dem Dach liegen. Da beide Fahrzeuginsassen unter Alkoholeinfluss standen, wurden ihnen Blutproben entnommen. Zudem hätte keiner der beiden das Fahrzeug fahren dürfen, beide sind nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Damit aber noch nicht genug: bei einer Person wurde ein Druckluftrevolver und im Pkw ein Klappmesser entdeckt. Diese Waffen wurden sichergestellt.
Die Trunkenheitsfahrt führte zu einem Sachschaden von etwa 9 000 Euro.




Noch 2 freie Plätze !!! – Trommel-Anfängerkurs für Erwachsene auf der Ökologiestation

An insgesamt fünf Terminen werden bei diesem Trommel-Anfängerkurs die Schlagtechniken (Open / Bass / Slap) gespielt, wodurch sehr tiefe als auch sehr hohe Töne erzeugt werden können. Durch das Erlernen der Schlagtechniken und Rhythmen werden auf spielerischem Weg Koordination und Konzentration gefördert.

Auf leichten Übungen aufbauend wird jeder in den lebendigen Rhythmus einer Gruppe eingebunden und kann improvisierend seinen Gefühlen Ausdruck verleihen. Dieser Praxis-Workshop findet an den Freitagen 7./14./21/28. September und 5. Oktober 2018 jeweils 18.30 – 20.00 Uhr in der Ökologiestation statt.

Der Teilnehmerbeitrag für die Veranstaltungsreihe beträgt 50 Euro je Teilnehmer. Maximal können 15 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Leiter des Workshops ist Volker Hardebusch. Veranstaltungsort ist die Ökologiestation Bergkamen-Heil. Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.

Anmeldungen noch bis Do, 23. August bei Dorothee Weber-Köhling 02389-980913 oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Notenlesen – kein Buch mit sieben Siegeln mehr! Musikakademie Bergkamen lädt zum Einsteigerkurs ein

Bettina Pronobis: fotografiert von Wilhelm Lohmann

Wie ist ein Rhythmus notiert? Wie heißen die Noten im Violin- und Bassschlüssel? Diese Fragen scheinen viele musikinteressierte Erwachsene zu beschäftigen, denn die bisherigen Angebote „Notenlesen für Erwachsene“ sind seit Jahren Lieblingskurse der Musikakademie Bergkamen.

Aufgrund vielfacher Nachfrage hat die Kursleiterin Bettina Pronobis für 2018 sowohl Einsteigerkurse als auch spätere Vertiefungskurse geplant. Teilnehmer ohne Vorkenntnisse besuchen zunächst einen Einsteigerkurs. In vier Sitzungen jeweils freitags von 18.30 bis 19.30 Uhr werden Chorsänger, Wiedereinsteiger oder Selbstlerner im Instrumentalspiel mit den Geheimnissen der Notenschrift vertraut gemacht.

Die Kursleiterin Bettina Pronobis möchte mit diesem Angebot Hürden abbauen. „Ich habe schon oft den Satz gehört „Noten waren für mich immer ein Buch mit sieben Siegeln“ und finde es schade, wenn dieser Umstand Menschen daran hindert, aktiv zu musizieren! Dabei genügen schon einfache Grundlagen des Notenlesens, um beim Singen oder Instrumentalspiel besser und vor allem selbständiger zurecht zu kommen. Auch Eltern, die ihren Kindern helfen möchten, wenn diese gerade Noten lernen, können in meinem Workshop gute Grundkenntnisse erlangen.“

Die studierte Violinistin Bettina Pronobis ist selbst seit ihrer Jugend engagierte Chorsängerin und verfügt über langjährige Unterrichtserfahrung mit allen Altersstufen. Ihr Anliegen ist es nicht nur, die Systematik unseres Tonsystems zu vermitteln, sondern auch die neu erworbenen Fähigkeiten zu trainieren. Dabei wird die individuelle Zielsetzung der Teilnehmer berücksichtigt.

Die Kosten für den einzelnen Workshop betragen 20,00 €. Er beginnt am 07. September und geht bis zum 28. September 2018 (4 Lektionen von jeweils 60 Minuten). Veranstaltungsort ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 31. August telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.




NRW-weiter Probealarm am 6. September: Was ist im Ernstfall zu tun?

Großbrände oder Katastrophen kommen vor. Dass die Bevölkerung dann gewarnt werden muss, ist klar. Über Radio, Fernsehen und Internet werden viele erreicht – das Land NRW möchte mehr und setzt außerdem noch auf Sirenen und Lautsprecherdurchsagen. Doch wie klingen die und was ist bei einem Alarm zu tun? Genau das soll beim ersten NRW-weiten Warntag am Donnerstag, 6. September um 10 Uhr geübt werden.

Ältere kennen die Signale aus dem Krieg und denken mit Schrecken daran zurück, Jüngeren sagen die Warntöne meist nichts. „Angst muss niemand haben, Ahnung schon“, meint Landrat Michael Makiolla und wirbt dafür, sich im Vorfeld die Signale einzuprägen und dann am 6. September genau hinzuhören. Die Möglichkeit zur „Tonprobe“ gibt es unter www.warnung.nrw/sirenen.

Jeder soll wissen, wie er sich verhalten muss

Die künftig immer am ersten Donnerstag im September geplanten Warntage sollen jeweils unter einem bestimmten Thema stehen. „Wir wollen das Thema Warnung wieder mehr ins Bewusstsein rücken. Wenn jeder Einzelne weiß, wie er sich zu verhalten hat, sinkt das Risiko für die Gesamtheit“, erklärt NRW-Innenminister Herbert Reul.

Bevölkerung soll Bedeutung der Signale kennen

Bei der Premiere am 6. September geht es vor allem um die Bedeutung der Sirenensignale, um Informationen zu Warnanlässen, zu Warnmitteln und zu Verhaltenshinweisen.

Parallel zu den Sirenen wird das Land am 6. September um 10 Uhr über die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) eine Probewarnmeldung versenden. Die App kann kostenfrei heruntergeladen werden. Über sie wurden z. B. am 30. Juni beim Großbrand in Bönen Verhaltensregeln an die Bevölkerung gegeben.

Informationen zum Probealarm am 6. September um 10 Uhr gibt es auf der vom Land geschalteten Internetseite www.warnung.nrw und unter www.kreis-unna.de/nachrichten und in den Social Media-Kanälen des Kreises (www.facebook.com/KreisUnna, www.twitter.com/kreis_UN). PK | PKU




Gefährliches Spiel: Neues Buch von Heinrich Peuckmann zum Thema Fußball

Heinrich Peuckmann

Hohe Wellen schlägt zur Zeit das neue Buch von Heinrich Peuckmann. „Gefährliches Spiel“ heißt es und enthält drei längere Erzählungen, die vom Fußball handeln. Der auch von Peuckmann geliebte Sport ist aber nur vordergründig das Thema der Geschichten, vielmehr geht es um Abgründe menschlichen Lebens.

Zwei der Erzählungen handeln nämlich vom Fußball in der Nazizeit und zeigen auf, wie sich berühmte deutsche Fußballer dort verhalten haben. Im Mittelpunkt steht die Geschichte über „Tull“ Harder, der der berühmteste Fußballer der Weimarer Republik war. Kapitän der Nationalmannschaft ist er gewesen, zweimal mit dem HSV Deutscher Meister, dann trat Harder in die SS ein, wurde ein Mittäter der Nazis und am Schluss sogar KZ-Kommandant. Und in dem KZ saß als Gefangener einer seiner Mannschaftskollegen vom HSV. Anlässlich eines Länderspiels 1953 haben sich die beiden im gerade eröffneten Volksparkstadion in Hamburg wiedergesehen. Peuckmann schildert ihr Gespräch und schiebt in Rückblicken ihren unterschiedlichen Lebenslauf ein. Eine ebenso bedrückende wie spannende Geschichte, von der man kaum glauben kann, dass sie sich wirklich ereignet hat.

Peuckmann hat kürzlich zu diesem Buch ein längeres Interview für eine Kultursendung des NDR gegeben und den Redakteur im Fußballmuseum in Dortmund getroffen. Dort gibt es einen eigenen Raum für das Verhalten der Fußballer in der Nazizeit. „Tull“ Harder wird dort als abschreckendes, mahnendes Beispiel dargestellt. Groß dargestellt wird aber auch der jüdische Fußballer Gottfried Fuchs, von dem Peuckmanns zweite Erzählung handelt. Fuchs hat einen einmaligen Torrekord aufgestellt, er schoss sage und schreibe 10 Tore in einem Länderspiel. Als Peuckmann seinem Freund Hans Tilkowski von diesem sagenhaften Rekord erzählte, fragte der ehemalige Nationaltorhüter, ob beim Gegner überhaupt ein Torwart im Tot gestanden hätte. In der Nazizeit wurde Fuchs wegen seines jüdischen Glaubens aus allen Statistiken gestrichen, aber ermorden konnten ihn die Nazis nicht, denn Fuchs ist mit seiner Familie im letzten Moment die abenteuerliche Flucht gelungen. Peuckmann schildert in seiner Erzählung das unglaubliche Länderspiel und die ebenso unglaubliche Flucht. Julius Hirsch, dem Mannschaftskollegen von Fuchs, ebenfalls jüdischen Glaubens, ist das nicht gelungen. Ihn haben die Nazis nach Auschwitz transportiert und dort vergast. Das letzte Lebenszeichen von Julius Hirsch stammt übrigens aus Dortmund. Dort hat Hirsch hat eine Karte aus dem fahrenden Zug geworfen, die seine Familie erreicht hat.

Fußball im Totalitarismus, so haben viele Fans ihren Lieblingssport noch nicht gesehen, weshalb Peuckmann immer wieder auf das Buch angesprochen wird, auch im Stadion des BVB, wenn er zu den Heimspielen geht. Selbst von Frauen, die sich ansonsten nicht für Fußball interessieren, bekommt er Reaktionen. Kein Wunder, meint Peuckmann, denn ergreifend sind die Geschichten, so dass auch bei ihnen großes Interesse herrscht.




Als Handwerker getarnt: Zoll stellt auf der A2 knapp 600 Gramm Marihuana sicher

Marihuana. (Archivbild)

Die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Dortmund kontrollierten vor einigen Tagen einen Pkw mit polnischem Kennzeichen auf dem Parkplatz „Kleine Herrenthey“ auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover.

Der 40-jährige polnische Fahrer gab an, aus Oberhausen zu kommen, dort habe er eine Wohnung renoviert. Nun sei er auf dem Weg ins Sauerland, wo er seit kurzem wohne. Bei der Kontrolle der Ladefläche des Vans entdeckten die Beamten neben zahlreichen Malerutensilien und Farbeimern aber auch einen Beutel mit Marihuana.

„Unter verschiedenen Malerutensilien und Farbeimern fanden die Zöllner einen Beutel mit 580 Gramm Marihuana“, so Andrea Münch, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund. „Die Drogen hätten auf der Straße knapp 5.900 Euro eingebracht“ so Münch weiter.

Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und über seine Rechte und Pflichten als Beschuldigter in einem Strafverfahren belehrt.

Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen.




Mitglieder der Künstlergruppe „Kunstwerkstatt sohle 1“ lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen

Ortstermin der Vorbereitungsgruppe für das Plain Air. Foto: U. Nothnagel

In der gerade zu Ende gegangenen Ausstellung in der städt. Galerie „sohle 1“ zum Thema „Brücken“ konnte man sich anschauen, was den Künstlern dazu so eingefallen: Vom 3. bis 7. September lassen sich nun die Mitglieder der Bergkamener Künstlergruppe über die Schultern schauen.

Beim „sohle 1“-Mitglied Peter Wiesemann (Auf dem Klei 1, Bönen) finden sich elf Künstlerinnen und Künstler zusammen, die im Rahmen eines Plein Airs sich von der Natur der Umgebung inspirieren lassen wollen und von Malerei über plastisches Gestalten bis hin zur Land-Art etwas gestalten.

Eine Vorbereitungsgruppe hat sich schon einmal umgeschaut und einige organisatorische Überlegungen angestellt, zum Beispiel, was man bei Regen (Zelte) oder gar Sturm (darf es einfach nicht geben) machen kann …
Sicherlich lohnt sich das Schauen noch nicht gleich am ersten Tag, wenn die Künstler noch mit dem Einrichten ihres Arbeitsplatzes beschäftigt sind, aber schon am Dienstag wird man etwas zu sehen bekommen, zumal man die Künstler trotz des weitläufigen Geländes in ihren Verstecken sicherlich gut finden wird.

Teilnehmer sind:
Roos Cherek
Thea Erdmann
Silke Kieslich
Helmut Ladeck
Gitta Nothnagel
Erwin Piepenbrink
Jutta Schürmann
Peter Wiesemann (Gastgeber)
Dietrich Worbs
Und als Gäste:
Klaus Scholz
Thea Holzer