Bürgersprechstunde der SPD Weddinghofen-Heil per Telefon, Skype, WhatsApp oder Messenger
Brigitte Matiak
Im normalen Betrieb würde der SPD-Ortsverein Weddinghofen-Heil am kommenden Samstag, 2. Mai, seine regelmäßige Bürgersprechstunde in Form der Ansprechbar anbieten. Um uns selber und andere zu schützen, schränken wir unsere öffentlichen Aktivitäten natürlich ebenfalls ein.
Um den Bürgerinnen und Bürgern dennoch Gelegenheit zu geben, Fragen oder Anregungen an die kommunalen Politiker der SPD zu richten, steht die Ratsfrau aus Weddinghofen, Brigitte Matiak, zwischen 10.30 -12 Uhr zu einer Telefonsprechstunde unter 0176 92291895, per Skype, WhatsApp oder Facebook Messenger für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen: Bundesweite Aktion des „Hilfetelefons“ zum Thema Häusliche Gewalt startet am Dienstag
Die bundesweite Aktion des „Hilfetelefons“ zum Thema Häusliche Gewalt startet am Dienstag, 28. April. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ berät in 17 Fremdsprachen. Darauf weist jetzt die Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen hin.
Gewalt gegen Frauen hat viele Facetten und betrifft Frauen aller Altersgruppen und sozialer Hintergründe – mit und ohne Migrationserfahrung. Studien zeigen, dass Frauen im Kontext von Flucht und Migration häufiger von Gewalt betroffen sind. Gleichzeitig ist für sie der Zugang zu den bestehenden Hilfe- und Unterstützungseinrichtungen oftmals erschwert. Aus diesem Grund ist die Beratung beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ in 17 Fremdsprachen möglich, unter anderem auf Persisch, Arabisch, Türkisch und Russisch. In der eigenen Muttersprache fällt es vielen Betroffenen leichter, über das Erlebte zu sprechen.
Where can I get help? Où trouver de l’aide? ¿Dónde puedo encontrar ayuda? Ez ê li ku bi gihîjim alîkariyê? Куда мне обратиться за помощью? Ku mund të gjej ndihmë?
The Violence against Women Helpline provides advice in 17 foreign languages. Affected women can contact the helpline anonymously, free of charge and 24/7 by calling 08000 116 016. Find more information at www.hilfetelefon.de.
Coronavirus: Ein neuer Fall im Kreis Unna – Gesamtzahl liegt jetzt bei 590
Das Kreis-Gesundheitsamt meldet am heutigen Sonntag einen neuen Corona-Fall in Unna. Damit liegt die Gesamtzahl der Menschen aus dem Kreis, die sich in den vergangenen Wochen mit dem Virus infiziert haben, bei 590. In den Krankenhäusern im Kreis Unna werden aktuell 18 Patienten mit COVID-19 behandelt.
– Birgit Kalle / Kreis Unna –
Zahl der Fälle (aufsummiert)
25.04.2020 | 12 Uhr
26.04.2020 | 12 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
27
27
+0
Bönen
22
22
+0
Fröndenberg
146
146
+0
Holzwickede
25
25
+0
Kamen
17
17
+0
Lünen
105
105
+0
Schwerte
91
91
+0
Selm
55
55
+0
Unna
51
52
+1
Werne
50
50
+0
Gesamt
589
590
+
Infizierte stationär
25.04.2020
26.04.2020
Differenz
Kreisweit
20
18
-2
Gesundete
09.04.2020
17.04.2020
24.04.2020
Bergkamen
11
17
20
Bönen
7
11
15
Fröndenberg
12
27
35
Holzwickede
4
8
12
Kamen
7
9
10
Lünen
29
48
72
Schwerte
39
55
61
Selm
35
37
40
Unna
18
26
33
Werne
9
15
19
Gesamt
171
253
317
Verstorbene
Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg
12
Holzwickede
1
Kamen
Lünen
4
Schwerte
3
Selm
2
Unna
Werne
1
Gesamt
23
Feuerwehr rettet junge Katze aus drei Meter tiefen Brunnen – vorher mussten die Terrasseplatten abgeräumt werden
In diesen drei Meter tiefen Brunnen stürzte die junge Katze. Foto: Feuerwehr Bergkamen
Eine kleine Öffnung an der Seite eines gemauerten Brunnens wurde einer jungen Katze am Samstag zum Verhängnis. Durch einen Unfall rutschte das Tier durch die Öffnung in den mit Wasser gefüllten Brunnen. Selbst befreien konnte sich das Tier aus seiner misslichen Lage in etwa drei Metern Tiefe nicht– und maunzte so kläglich.
Feuerwehrmann Jan-Niklas Rödenbeck (r.) vor der Rettung der Katze. Auch hier gilt: Nur mit Maske!
Von oben war die Hauptöffnung des Brunnens jedoch nicht nur mit einer Stahlplatte gut gesichert, tatsächlich befand sich der Brunnen auch noch unterhalb der Terrasse des Hauses an der Goekenheide. Dennoch zögerten die Hausbesitzer nicht lange, als sie die Notlage des ihnen fremden Tieres bemerkten: Sie entfernten die Terrassenplatten, schoben die Schicht Splitt darunter zur Seite und hoben die Stahlplatte über dem Brunnen an. Doch alle Versuche, die Katze mittels eines am Seil hinabgelassenen Eimers zu retten, schlugen fehl. Da riefen die Hausbesitzer die Feuerwehr zur Hilfe.
„Das war schon eine Herz-Schmerz-Geschichte“, gesteht Ralf Bartsch, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen. Denn auch für die Feuerwehr gestaltete sich die Rettung der kleinen Katze als nicht ganz so einfach. „Eigensicherung“ lautete das Stichwort, das die Feuerwehr zu beachten hatte. Bevor jemand zu der Katze hinabsteigen konnte, musste der Brunnen auf Gas getestet werden. „CO2 ist eine ständige Gefahr“, erklärt Bartsch. „Und am Boden eines so tiefen Lochs können Fäulnisgase entstanden sein. Da muss man ganz vorsichtig sein.“ Dass es der Katze, die man in der Tiefe kläglich rufen hörte, in dieser Hinsicht noch gut ging, war jedoch ein Indiz dafür, dass die Luft des Brunnens nicht allzu schlecht war.
Es war dann der junge Feuerwehrmann Jan-Niklas Rödenbeck, der zierlich genug war, um mit Hilfe einer langen Leiter in den Brunnen hinabsteigen zu können. Sicherheitshalber hatte er einen alten Kissenbezug dabei, um die Katze darin notfalls einfangen zu können. „Doch als er in der Tiefe bei dem Tier ankam, ist ihm die kleine Katze ganz freiwillig auf den Arm geklettert“, schildert Bartsch. Dennoch erntete der junge Retter viel Applaus, als er mit dem Tier auf dem Arm wieder an der Oberfläche erschien.
Die junge, klatschnasse Katze hingegen nahm sich nicht viel Zeit für einen Dank an ihre Retter. Sie nahm sofort reißaus. „Wir hätten uns gerne noch überzeugt, dass es ihr wirklich gut ging. Aber der Schrecken über Sturz, Dunkelheit und vor allem das Wasser war wohl groß“, sagt Bartsch.
Großtagespflege „Beos“ hat nach der Brandstiftung in neues Zuhause gefunden
In den Räumen der Großpflegestelle „Beos“ in der Albert-Schweitzer-Schule gibt es nicht mehr viel zu retten.
Der Verein für familiäre Kindertagesbetreuung kann die Arbeit der Großpflegestelle „Beos“ auch nach dem Brand in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule nahtlos am kommenden Montag fortsetzen – und zwar in den Räumlichkeiten der Familientreffs im Pestalozzihaus an der Pestalozzistraße in Bergkamen-Mitte.
Die Räume des Familientreffs werden zurzeit wegen der Corona-Krise nicht genutzt. „Dort haben wir viel Platz, die Kinder können sich bewegen und es ist jede Menge Spielzeug vorhanden“, erklärt die Geschäftsführerin des Vereins Simone Pelzer. „Wir sind froh, dass die Stadt Bergkamen uns hier schnell und unkompliziert geholfen hat.“ Auch die drei Mitarbeiterinnen hätten sich sofort bereiterklärt, ihre Arbeit an neuer Wirkungsstätte fortzusetzen.
Schon in ein oder zwei Wochen werden dort vier Kinder betreut. Sie werden allerdings manches lieb gewonnene Spielzeug oder Buch schmerzlich vermissen. In das alte „Beos“ ist wegen der Brandstiftung jede Menge heißer Rauch eingedrungen, der auch Gegenstände aus Kunststoff hat schmelzen lassen. Vor der Rückkehr zur alten Wirkungsstätte müssen die Räume gründlich saniert werden.
Zahl der Infizierten liegt im Kreis Unna aktuell bei 589 (+8)
Die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist kreisweit und aufsummiert auf 589 Personen gestiegen. Verglichen mit Freitag, 24. April sind es acht Fälle mehr. Die Zahl der Patienten im Krankenhaus ist im Vergleich zum Vortrag gleich geblieben und liegt bei 20.
– Birgit Kalle – Zahl der Fälle (aufsummiert)
24.04.2020 | 12 Uhr
25.04.2020 | 12 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
27
27
+0
Bönen
22
22
+0
Fröndenberg
146
146
+0
Holzwickede
23
25
+2
Kamen
15
17
+2
Lünen
104
105
+1
Schwerte
90
91
+1
Selm
55
55
+0
Unna
51
51
+0
Werne
48
50
+2
Gesamt
581
589
+8
Infizierte stationär
24.04.2020
25.04.2020
Differenz
Kreisweit
20
20
0
Gesundete
09.04.2020
17.04.2020
24.04.2020
Bergkamen
11
17
20
Bönen
7
11
15
Fröndenberg
12
27
35
Holzwickede
4
8
12
Kamen
7
9
10
Lünen
29
48
72
Schwerte
39
55
61
Selm
35
37
40
Unna
18
26
33
Werne
9
15
19
Gesamt
171
253
317
Verstorbene
Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg
12
Holzwickede
1
Kamen
Lünen
4
Schwerte
3
Selm
2
Unna
Werne
1
Gesamt
23
Es steht fest: Es war Brandstiftung in der Albert-Schweitzer-Schule
Großeinsatz der Bergkamener Feuerwehr an der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule. Die Feuerwehrleute trugen natürlich Naske.
Es war Brandstiftung, was am frühen Samstagmorgen für einen Großeinsatz der Bergkamener Feuerwehr an der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule am Westfalenweg in Oberaden sorgte. Das stand für die Polizei fest, noch bevor gegen 7 Uhr auch die letzte Einheit abrücken konnte. Der Brand entstand in mehreren Räumen gleichzeitig. Das konnte kaum das Resultat einer Selbstentzündung sein.
In den Räumen der Großpflegestelle „Beos“ gab es nicht mehr viel zu retten.
Ausgelöst wurde der Alarm über die Brandmeldeanlage. Außerdem erhielt die Rettungsleitstelle eine Anruf von einem Zeugen. Als Erste rückten die Einheiten Oberaden und Heil aus. Wenig später gab es Unterstützung von den Feuerwehrleuten aus Mitte, Weddinghofen, Overberge und Rünthe. Insgesamt waren 78 Feuerwehrfrauen und Männer vor Ort. Hinzu kamen die Polizei, die Besatzungen von Rettungswagen und der Notarzt.
Das Feuer selbst war schnell gelöscht, doch die enorme Rauchentwicklung hat dem Einsatzkräfte mächtig zu schaffen gemacht. Es mussten sogar Zwischendecken demontiert werden, um nachzuschauen ob der heiße Rauch dort für Glutnester gesorgt hatte. Gearbeitet wurde dort unter schwerem Atemschutz. Dabei verbrauchten die Feuerwehrleute so viele Sauerstoffflaschen, sodass aus Unna ein Nachschub an Sauerstoffgeräten geordert werden musste.
Apropos Atemschutz: Auch wer sich nicht im Gebäude aufgehalten hatte, trug natürlich Corona bedingt eine Maske. Das hat die Arbeit der Einsatzkräfte zusätzlich erschwert.
Besonders betroffen vom Brand war die Großpflegestelle des Vereins für familiäre Kindertagespflege „Beos“. Auch wenn die Corona-Lage sich in absehbarer Zeit wieder so beruhigen sollte, dass eine Kinderbetreuung in Kitas und ähnlichen Einrichtungen wieder möglich ist, werden die U3-Kinder und ihre Eltern auf eine Wiedereröffnung sicherlich noch lange warten müssen.
Gottesdienste und Andachten auch am kommenden Sonntag nur als Video
Am kommenden Sonntag, 26. April, wird es Gottesdienste und Andachten wieder nur online im Internet geben.
Die Hl. Messe in der St. Elisabeth-Kirche kann man schon jetzt auf dem Youtube-Kanal der kath. Kirchengemeinde Bergkamen schon „vorbuchen“. An 10 Uhr wird die Messe „life“ gestreamt.
Ebenfalls life ist man dabei, wenn die ev. Friedenskirchengemeinde ab 11 Uhr auf ihre Facebook-Seite https://www.facebook.com/Friedenskirchengemeinde/oder auf ihre Homepage https://www.friedenskirchengemeinde-bergkamen.de/ einlädt. Die Video-Andacht kommt diesmal aus der Thomaskirche in Overberge. Am Mittwoch will sich das Presbyterium damit befassen, ob und unter welchen Bedingungen wieder reguläre Gottesdienst in der Gemeinde wieder stattfinden können.
Die Martin-Luther-Kirchengemeinde bietet am Sonntag Videoandachten an. Bisher waren sie vorproduziert und konnten auf dem Youtube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UCq1WTfdao5EUmbsWva2Cokg bereits vor Beginn der üblichen Gottesdienstzeiten angesehen werden.
Vermutlich Brandstiftung: Großeinsatz der Bergkamener Feuerwehr an der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule in Oberaden
Die Bergkamener Feuerwehr musste in der Nacht zu Samstag ab 1.40 Uhr in Oberaden einen Großeinsatz am Westfalenweg in Oberaden fahren. Unbekannte waren offensichtlich in das Gebäude der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule eingedrungen und hatten in mehreren Räumen Feuer gelegt. Der Feuerwehr gelang es, den Brand relativ schnell zu löschen.
Betroffen von dem Brand ist auch die Großpflegestelle des Vereins für familiäre Kindertagespflege. Dort wurden bis zum Ausbruch der Coronakrise bis zu neun Kinder im Alter bis zu drei Jahren von zwei Tagesmütter betreut. Wegen des aktuellen Betretungsverbots von Kitas und ähnlichen Einrichtungen wurden die Räumlichkeiten nicht genutzt.
Die Polizei, die die Ermittlungen aufgenommen hat, geht zurzeit von einem Sachschaden von 20.000 Euro aus.
Barrierefreie Raststation für den Römerpark Bergkamen
Der Portikus von Vindonissa mit einer Schülergruppe. Mit diesem Legionslager in der Schweiz wird der Römerpark Bergkamen jetzt eng zusammenarbeiten.
Das Stadtmuseum Bergkamen hat zusammen mit dem Baubetriebshof der Stadt Bergkamen die Baustelle „Barrierefreie Raststation“ im Römerpark eingerichtet. Der barrierefreie Container, nach den Plänen und Ausführungen durch Dipl.-Ing. Rolf Teschner (Landschaftsarchitekt aus Dülmen im Auftrage der Römer-Lippe-Route) wurde ausgeliefert und aufgestellt. In den nächsten Wochen wird der Container angeschlossen. Ein gepflasterter Weg soll ihn mit dem Hauptweg verbinden. Gleichzeitig wird eine barrierefreie Raststation für die BürgerInnen sowie für Fahrrad-Touristen an der Arena erstellt. Die Arena wird mit dieser Maßnahme erweitert und mit neuen Sitzplätzen ausgestattet.
Die Ruhr Tourismus GmbH, vertreten durch Pascal Tönnissen aus der Abteilung Aktivtourismus, wird die Verlagerung der Römer-Lippe-Station mit begleiten und im Anschluss eine Bewertung mit Lizenzierung der Station vornehmen. „Damit hat die Stadt Bergkamen einen wichtigen touristischen Schritt gemacht sowie das Serviceangebot im Römerpark erweitert. Das angestrebte Ziel ist die überregionale Bekanntmachung des Standortes sowie mehr Fahrrad-Touristen entlang der Lippe nach Bergkamen zu locken“, so der Leiter des Bergkamener Stadtmuseums Mark Schrader.
Der Container soll im Anschluss durch einen römischen Portikus ergänzt und „versteckt“ werden. Die Pläne von Dr. Kees Peterse, der leider im Frühjahr verstorben ist, konnten nicht vollends erstellt werden. Das Ziel und sein Vorschlag waren eindeutig aus den hinterlassenen Unterlagen zu entnehmen. Dr. Peterse schlug einen römischen Holz-Portikus (Fachwerk mit Holzschindeln) vor, der vom Weg bis zur Sichtschutzwand einen Eingangsbereich und Treffpunkt für Führungen darstellen soll. Diese Art der „Laubengänge“ war in jedem römischen Legionslager zu finden.
Aufgrund zahlreicher Beispiele in der Museumslandschaft können Pläne bzw. Handwerker kurzfristig engagiert werden. Dadurch können Planungskosten eingespart werden. Unser „Schwester-Legionslager“ im heutigen schweizerischen Windisch (Vindonissa) besitzt schon ähnliche Anlagen wie die Bergkamener
Der Portikus von Vindonissa mit einer Schülergruppe. Mit diesem Legionslager in der Schweiz wird der Römerpark Bergkamen jetzt eng zusammenarbeiten.
Holz-Erde-Mauer. Die Kasernenbauten dienen der Stadt Bergkamen als Beispiel für den neuen Eingangsbereich. Der Legionärspfad und das Vindonissa Museum (Museum Aargau) werden damit zukünftige Kooperationspartner und unterstützen das Stadtmuseum Bergkamen seit diesem Jahr mit Wissenstransfer.
STADTRADELN 2020 in Bergkamen (und im gesamten Kreis Unna) fällt aus
Nach den sehr erfolgreichen ersten vier Teilnahmen des gesamten Kreises Unna am STADTRADELN war auch für dieses Jahr, im Zeitraum vom 17. Mai bis zum 6. Juni, eine Teilnahme geplant. Eine Vorankündigungspostkarte wurde frühzeitig in Umlauf gebracht.
Da aber das STADTRADELN auf dem Gemeinschaftsgedanken basiert und gerade von den Gemeinschaftsaktionen wie Radtouren und anderen Veranstaltungen lebt, die alle während der aktuellen CORONA-Pandemie unmöglich geworden sind, haben die teilnehmenden Städte und Gemeinden des Kreises Unna entschieden, das geplante STADTRADELN 2020 abzusagen und auf eine Wiederaufnahme in 2021 hinzuarbeiten.
Bedeuten soll das aber nicht, dass in 2020 nicht geradelt werden darf. Alle Bürgerinnen und Bürger in Bergkamen und im gesamten Kreis Unna sind aufgerufen, auch in diesem Jahr so viele Wege wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Unter Beachtung aller jeweils geltenden Sicherheitshinweise bringt das Fahrradfahren auch in Corona-Zeiten nur Vorteile für Umwelt, Klima, Gesundheit und Lebensqualität. Und im Kreis Unna gibt es gerade mit dem Rad viel zu entdecken.
Die Städte und Gemeinden des Kreises Unna verweisen in diesem Zusammenhang auf andere Fahrradangebote in den Kommunen und von externen Partner wie AOK („Mit dem Rad zur Arbeit“) und ADFC.