Coronavirus: Zwei neue Fälle im Kreis Unna – Zwei Bergkamener sind wieder gesund

Heute gibt zwei neue Fälle, einer in Bönen, einer in Lünen. Damit haben sich seit Beginn der Krise 772 Menschen aus dem Kreis Unna angesteckt. Zwei Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen. Damit bleibt es bei aktuell 45 Infizierten.

Außerdem gibt es heute eine Korrektur: Gestern ist ein Fall im Kamen gemeldet worden. Wie sich herausgestellt hat, wohnt die Person tatsächlich aber in Unna.

-Max Rolke / Kreis Unna –

Aktuell Infizierte

02.07.2020 | 15 Uhr 03.07.2020 | 12 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 19 17 -2
Bönen 2 3 +1
Fröndenberg 0 0 +0
Holzwickede 0 0 +0
Kamen 5 4 -1
Lünen 10 11 +1
Schwerte 7 7 +0
Selm 0 0 +0
Unna 2 3 +1
Werne 0 0 +0
Gesamt 45 45 +0

Gesundete im Kreis Unna

02.07.2020 | 15 Uhr 03.07.2020 | 12 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 31 33 +2
Bönen 22 22 +0
Fröndenberg 135 135 +0
Holzwickede 29 29 +0
Kamen 21 21 +0
Lünen 149 149 +0
Schwerte 105 105 +0
Selm 56 56 +0
Unna 62 62 +0
Werne 76 76 +0
Gesamt 686 688 +2



Arbeitsagentur und Jobcenter: Ausbildung – jetzt erst recht!

Martin Wiggermann (l.) und Uwe Ringelsiep.

Die Anzahl gemeldeter Ausbildungsplätze ist im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken*. Ebenfalls gesunken ist die Anzahl an Bewerberinnen und Bewerbern. Die anhaltende Corona-Pandemie verursacht Zurückhaltung sowohl auf Seiten der Arbeitgeber als auch auf Seiten der Ausbildungsstellensuchenden. Warum es gerade jetzt so wichtig ist, junge Menschen in eine Berufsausbildung zu bringen, erklären Verantwortliche der Agentur für Arbeit Hamm und des Jobcenters Kreis Unna.

Thomas Helm

„Viele Entscheidungen zur Besetzung der Ausbildungsstellen verzögern sich in diesem Jahr stark“, bewertet Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, die bisherige Resonanz aus der Wirtschaft. „Die Verantwortlichen in den Betrieben sind aufgrund der aktuellen Lage zurückhaltend, wenn es um Neueinstellungen geht. Das betrifft leider auch die angehenden Auszubildenden.“ Arbeitsagentur-Chef Helm weiß aber auch, wie wichtig es ist, gerade jetzt über Ausbildung nachzudenken: „Fachkräfte, die wir jetzt nicht ausbilden, fehlen uns sehr bald in den Betrieben.“

Martin Wiggermann, Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenters Kreis Unna, sieht die intensive Beratung für angehende Auszubildende als eine wichtige Weiche für die berufliche Zukunft: „Jugendliche werden bei ihrem Übergang von der Schule in den Beruf seitens der Schulen, Berufsinformationszentren und Jobcenter sehr engmaschig begleitet. Die Corona-Pandemie stellt uns jedoch vor neue Herausforderungen hinsichtlich der Beratungsmöglichkeiten.“ Jobcenter-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep fügt hinzu: „Viele Angebote für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die sich derzeit in der Phase der Berufsorientierung befinden, konnten seitens der Bildungseinrichtungen und Behörden nur eingeschränkt unterbreitet werden.“ Wiggermann und Ringelsiep betonen: „Die Unterstützung von Jugendlichen hat oberste Priorität. Wir wollen auch im Corona-Jahr jeder Bewerberin und jedem Bewerber eine berufliche Perspektive ermöglichen.“

 Was Bewerber wissen sollten

Ausbildungsstellen in der Region findest du z.B. unter:
www.jobboerse.arbeitsagentur.de

www.ihk-lehrstellenboerse.de

www.hwk-do.de

www.handfest-online.de

Nutze die Tipps und Tricks für deine Bewerbung und absolviere ein Online-Bewerbungstraining:
www.planet-beruf.de

Finde heraus, welcher Beruf oder welches Studium zu dir passt:

www.arbeitsagentur.de/bildung/welche-ausbildung-welches-studium-passt

Die Agentur für Arbeit sowie das Jobcenter Kreis Unna bietet Jugendlichen außerdem eine individuelle Beratung an. Interessierte können sich an folgende Ansprechpartner wenden:

Agentur für Arbeit Hamm

Berufsberatung Hamm und Kreis Unna

02303 2807 111

Jobcenter Kreis Unna

BERGKAMEN:

Herr Voegele                Frau Hering

02303 2538-2514          02303 2538-2511

Hintergrund

* Im Vergleich zum Vorjahr waren im Juni 112 Lehrstellen im Kreis Unna weniger gemeldet. Dem gegenüber stehen 1.182 Bewerberinnen und Bewerber, die noch keine Ausbildungsstelle haben. Im vergangenen Jahr kamen 1.158 Bewerberinnen und Bewerber auf 842 gemeldete Ausbildungsstellen.

Hintergrund

* Im Vergleich zum Vorjahr waren im Juni 112 Lehrstellen im Kreis Unna weniger gemeldet. Dem gegenüber stehen 1.182 Bewerberinnen und Bewerber, die noch keine Ausbildungsstelle haben. Im vergangenen Jahr kamen 1.158 Bewerberinnen und Bewerber auf 842 gemeldete Ausbildungsstellen.

  Juni 2020 Juni 2019
Gemeldete Ausbildungsstellen 730 842
Gemeldete Bewerber*innen 1.182 1.158




CDU-Politiker fordern Ferienangebote für Schüler mit Behinderungen im Kreis Unna

Hubert Hüppe. Foto: Stella von Saldern

Die umgehende Einführung der Förderung und Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf während der Sommerferien fordert der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe. Bereits vor den Ferien hatte der Politiker eine Anfrage an den Schuldezernenten Torsten Göpfert gestellt, inwieweit eine Unterstützung durch den Kreis Unna für die betroffenen Kinder und Jugendlichen während der Ferien erfolgt.

In der jetzt vorliegenden Antwort werde erklärt, dass den Eltern kein Angebot unterbreitet worden sei. Dies ist für Hüppe angesichts der Tatsache, dass das Bildungsministerium NRW 75 Millionen Euro für diese Zwecke zur Verfügung gestellt hat, völlig unverständlich. Auch der CDU-Kreisvorsitzende Marco Morten Pufke sieht die Not vieler Familien: „Die betroffenen Familien wurden in den letzten Monaten enorm belastet. Gerade die Schüler von Förderschulen, die am längsten wegen des Corona-Virus geschlossen waren, sind in einer schwierigen Situation.“

Marco Morten Pufke. Foto: Mira Hampel

Dabei wendet sich das Programm nicht nur an Sonderschüler, sondern auch Kinder mit Förderbedarf im inklusiven Unterricht. Hubert Hüppe liegen vor allem die durch das Landesprogramm geförderten gruppenspezifischen Maßnahmen am Herzen. Diese Programme können bis zu drei Wochen durch das Land gefördert werden. Hüppe verspricht sich neben der Entlastung der Eltern auch das Aufholen von coronabedingten Benachteiligungen. Nach seinen Informationen seien noch genügend Mittel vorhanden und die Bearbeitungszeit der Anträge sei außergewöhnlich kurz.

„Ich hoffe, dass sich auch engagierte Sonderpädagogen für einen Unterricht während der Ferien zur Verfügung stellen, damit nicht nur reine Betreuung stattfindet“, so Hüppe.

Wenn jetzt noch den Eltern ein kreisweites Angebot gemacht würde, könnten für die letzten drei Ferienwochen die Maßnahmen durchgeführt werden. „Es wäre äußerst bedauerlich, wenn der Kreis Unna diese Chance nicht wahrnehmen würde“, so Pufke.

Beide Politiker weisen außerdem darauf hin, dass für Kinder mit sog. „intensivpädagogischem Unterstützungsbedarf gemäß § 15 AO-SF“ (das betrifft besonders schwer behinderte Schülerinnen und Schüler) zusätzlich eine Finanzierung für eine individuelle Betreuung durch eine Person bis zu drei Wochen möglich ist. Diese Person kann auch der schon vorhandene Schulbegleiter sein. Hier sind ebenfalls bis zu drei Wochen mit 2.012 EUR förderungsfähig. Anträge können in diesen Fällen die Träger von Schulbegleitungsmaßnahmen stellen.

Deswegen sollten sich die betroffenen Eltern, die an dieser Einzelbetreuung interessiert sind, bei diesen Trägern melden. Ebenfalls sollten die Träger im Kreis Unna das Angebot an die Eltern machen, da längst nicht alle über die Möglichkeiten informiert sind.

Weitere Infos gibt es direkt bei Hubert Hüppe unter 0170-9263433.




A1/L736: Umfangreiche Sanierung der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen ab dem Wochenende

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm beginnt erst am kommenden Wochenende mit der Einrichtung der Verkehrsführung für die umfangreiche Sanierung der A1-Anschlussstelle Hamm/Bergkamen. Ab Montagmorgen (6.7.) wird deswegen in der A1-Anschlussstelle die Auf- und Abfahrt in Fahrtrichtung Köln für drei Wochen gesperrt. Danach folgt eine dreiwöchige Sperrung der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Bremen. Umleitungen werden eingerichtet.

Während der sechs Wochen wird auch ein 340 Meter langer Bereich der L736 (Ostenhellweg) im Bereich der Anschlussstelle saniert. Für den Verkehr auf der L736 steht in der Zeit in jeder Richtung nur ein eingeengter Fahrstreifen zur Verfügung. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm baut die Fahrbahndecke sowie den Unterbau der Auf- und Abfahrten 30 Zentimeter aus und im Anschluss neu ein. Danach folgt die Markierung und das Verlegen der neuen Induktionsschleifen für die Ampelsteuerung in der Anschlussstelle. Straßen.NRW investiert in die Sanierung 1,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln.




Kunstwerkstatt trotzt Corona: Eröffnung der Jahresausstellung „Spuren“ am 12. Juli in der sohle 1

Spuren – so lautet der Titel der diesjährigen Jahresausstellung der kunstwerkstatt sohle 1 in der Galerie Sohle 1. Der Besucher darf gespannt sein, welche Spuren die Künstler verfolgt haben, welche sie gelegt haben oder welche sie den Betrachter suchen lassen. Wieder gibt es auf zwei Etagen eine bunte Vielfalt zu sehen, von der Malerei über die Zeichnung, Fotografie, den Druck oder Skulpturen aus Holz, Keramik oder Stein, die sich alle mit dem gewählten Thema befassen. Beginnen wird die Ausstellung am Sonntag, 12. Juli, um 11 Uhr und wird zu sehen sein bis zum 23. August zu den üblichen Öffnungszeiten

Di. – Fr.: 11:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

Sa. 14:00 – 17:00 Uhr und So. 11:00 – 17:00 Uhr.

Anders als in den Jahren zuvor wird allerdings – der Pandemie geschuldet – nicht der Bürgermeister die Ausstellung eröffnen, auch können die Mitglieder der Kunstwerkstatt die Gäste nicht bewirten, aber ersatzweise kann sich jeder Besucher ein Video mit der Begrüßung anschauen, sowie ein paar launige Gedanken zum Thema „Spuren“ von Dieter Treeck – und das an jedem Tag, so dass jeder Besucher stets seine eigene Eröffnung hat. Ein paar erläuternde Worte zu einer Vielzahl der Exponate findet man zudem auf laminierten Tafeln, die ausgeliehen werden können und natürlich nach jedem Gebrauch desinfiziert werden.

Da nur eine bestimmte Anzahl an Besuchern gleichzeitig sich in den Ausstellungsräumen aufhalten darf, ist für angenehme und wetterunabhängige Wartebereiche gesorgt, in denen man sich – natürlich auf Abstand – auch unterhalten kann. Ebenso Führungen durch Mitglieder der Kunstwerkstatt können auf Anfrage (im Kulturreferat) angeboten/ durchgeführt werden.

So ganz vollständig allerdings lassen sich die Künstler, wenn es um eine Ausstellungeröffnung geht, denn doch auch von „Corona“ nicht ausbremsen. Eine kleine und vorschriftsgerechte Performance ist vorbereitet, doch wer es genauer wissen möchte, muss um 11:00 Uhr am Museumsplatz sein.




Coronavirus: Ein neuer Fall im Kreis Unna

Heute ist ein neuer Fall in Kamen gemeldet worden. Die Zahl der Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben, steigt um acht auf 686. Damit sind aktuell 45 Menschen im Kreis Unna infiziert.

Max Rolke / Kreis Unna

Zu diesen 19 Infizierten kommen 132 Bergkamenerinnen und Bergkamener, die sich in Quarantäne befinden. Bürgermeister Roland Schäfer erneuerte deshalb noch einmal seinen Appell: „Abstand halten, Alltagsmaske bei Bedarf tragen, regelmäßig Händewaschen und die Corona-Warn-App installieren!“

Aktuell Infizierte

01.07.2020 | 15 Uhr 02.07.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 19 19 +0
Bönen 2 2 +0
Fröndenberg 0 0 +0
Holzwickede 0 0 +0
Kamen 4 5 +1
Lünen 10 10 +0
Schwerte 14 7 -7
Selm 1 0 -1
Unna 2 2 +0
Werne 0 0 +0
Gesamt 52 45 -7

Übersicht Gesundete

01.07.2020 | 15 Uhr 02.07.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 31 31 +0
Bönen 22 22 +0
Fröndenberg 135 135 +0
Holzwickede 29 29 +0
Kamen 21 21 +0
Lünen 149 149 +0
Schwerte 98 105 +7
Selm 55 56 +1
Unna 62 62 +0
Werne 76 76 +0
Gesamt 678 686 +8

Zahl der Fälle (aufsummiert)

01.07.2020 | 15 Uhr 02.07.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 51 51 +0
Bönen 24 24 +0
Fröndenberg 157 157 +0
Holzwickede 31 31 +0
Kamen 25 26 +1
Lünen 164 164 +0
Schwerte 117 117 +0
Selm 58 58 +0
Unna 64 64 +0
Werne 78 78 +0
Gesamt 769 770 +1



Coronaverordnungen des Landes NRW bis zum 15. Juli mit einigen Änderungen verlängert

Die Coronaverordnungen, bestehend aus Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO), Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) und Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO), wurden allesamt vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales (MAGS) bis zum 15. Juli 2020 verlängert. Das teilt jetzt aktuell die Stadt Bergkamen mit.

In der Coronaschutzverordnung wurden lediglich zwei Änderungen vorgenommen. In § 4 Abs. 2 sind die aufgeführten Maßnahmen von Selbstständigen, Betrieben und Unternehmen zum Schutz der Mitarbeitenden und Kunden entfallen. Zudem wurde in § 15 für Beherbergungsbetriebe der Absatz 1a eingefügt. Dieser besagt, dass Beherbergungsbetriebe grundsätzlich Personen aus vom MAGS festgelegten und veröffentlichten Risikogebieten nicht unterbringen dürfen. Ausgenommen hiervon sind lediglich die Personen, die über ein ärztliches Zeugnis verfügen, welches höchstens 48 Stunden vor der Anreisevorgenommen worden ist und bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Ferner sind von diesem Unterbringungsverbot noch Personen ausgenommen, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst anreisen oder die einen sonstigen triftigen Reisegrund haben (insbesondere einen Besuch eines Familienangehörigen, eines Lebenspartners oder Partners einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, die Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts oder den Beistand oder die Pflege schutzbedürftiger Personen) oder für die das für den Beherbergungsbetrieb zuständige Gesundheitsamt in begründeten Einzelfällen auf Antrag eine Ausnahme zugelassen hat.

Die Regelung in § 13 Abs. 4 Coronaschutzverordnung mit dem Verbot von Großveranstaltungen gilt weiterhin nur bis zum 31.08.2020. Wann eine Anpassung an die Ergebnisse der Bund-Länder-Gespräche vom 17.06.2020 erfolgt, wonach Großveranstaltungen bis zum 31.10.2020 untersagt sind, ist noch unbekannt.

Die Hygiene- und Infektionsschutzstandards gelten weiterhin fort und es wurden Standards für vorübergehende Freizeitparks i.S.d. § 10 Abs. 2 Satz 2 Coronaschutzverordnung unter Ziff. XIII. eingefügt.

Die Aktuellen Verordnungen können als PDF von dieser Seite der Stadt Bergkamen heruntergeladen werden: https://www.bergkamen.de/rat-verwaltung-finanzen-stadtinfos/informationen-zum-corona-virus/staedtische-informationen-zum-corona-virus/ 




VKU: Neue Ticketangebote, Preisanpassung und Weitergabe der Mehrwertsteuer-Senkung an die Fahrgäste

Zum 1. August treten im WestfalenTarif Änderungen in Kraft. Diese verbessern den Tarif und das Nahverkehrsangebot in Westfalen-Lippe. Hierzu werden neue Tickets eingeführt und das bestehende Angebot überarbeitet. „Die Anhebung der Preise ist mit durchschnittlich 1,86 Prozent angemessen“, erklärt die VKU.

Mehrwertsteuer-Senkung wird an die Fahrgäste weitergegeben

Die Bundesregierung hat eine Senkung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für Nahverkehrstickets von sieben auf fünf Prozent beschlossen. Sie gilt vom 01.07. bis 31.12.2020. Die Verkehrsunternehmen des WestfalenTarifs geben diese Mehrwertsteuer-Senkung an ihre Fahrgäste weiter.

Dafür muss die VKU alle Vertriebssysteme aktualisieren. Das ist ein großer Aufwand und nicht so schnell möglich. Deshalb sinken die Ticketpreise im WestfalenTarif vom 01.10. bis 31.12.2020 durchschnittlich um vier Prozent. Die Mehrwertsteuer-Senkung gilt somit nur für einen Zeitraum von drei Monaten. Dafür erhalten die Fahrgäste aber die doppelte Ermäßigung. Damit ist sicher, dass alle Kunden gleich viel mit der Senkung der Mehrwertsteuer sparen. Ab dem 01.01.2021 gelten dann wieder die Preise, die zum 01.08.2020 in Kraft treten.

Zusätzlich gibt es ein Dankeschön für treue Abonnenten. Während der Sommerferien, gelten alle Abo-Tickets Samstag und Sonntag in ganz NRW. Sommerferien sind vom 27.06. bis 09.08.2020. In dieser Zeit dürfen am Wochenende je Ticket zwei Erwachsene und drei Kinder mitfahren. Das gilt auch für Abos die noch während der Ferien abgeschlossen werden. (Abohotline: 0 23 07 94 03 233)

Weniger Preisstufen – mehr Übersicht

Ab dem 1. August wird die Anzahl der Preisstufen reduziert. Das schafft eine bessere Übersicht für die Kunden. Damit ist die höchste Preisstufe die 10W. Tickets mit dieser Preisstufe sind dann für den gesamten WestfalenTarif-Raum gültig. Die Preise für Tickets der Preisstufe 10W sind mehrheitlich stabil geblieben. „Die Fahrgäste gewinnen also doppelt“, so die VKU.

Im Raum Ruhr-Lippe freuen sich Fahrgäste, die längere Strecken fahren, über die Zusammenführung der Preisstufen. Ab jetzt gelten alle Tickets der Preisstufe 9M  für das gesamte Netz Ruhr-Lippe. Eingeschlossen sind auch die Städte Dortmund und Hagen sowie Willingen (Upland). Der Raum Ruhr-Lippe ist: Kreis Unna, Hochsauerlandkreis, Kreis Soest, Märkischer Kreis und Stadt Hamm.

Preisstufe B im Kreis Unna

Im Kreis Unna entfallen die Preisstufen 2M und 3M . Alle Tickets mit dem Geltungsbereich „Netz Kreis Unna“ erhalten einheitlich die Preisstufe B. Mit der Umstellung werden viele Tickets günstiger. So kostet das 9UhrTagesTicket für 1 Person für den Kreis Unna nur noch 6,80 Euro. Das 9UhrTagesTicket für 5 Personen kostet nur noch 13,60 Euro.

Mehr Flexibilität mit dem neuen 30TageTicket

Das MonatsTicket wird vom 30TageTicket abgelöst. Das bedeutet mehr Flexibilität für die Fahrgäste: Das 30TageTicket ist nicht mehr an einen Kalendermonat gebunden. Es kann an jedem beliebigen Tag starten und gilt dann für die nächsten 30 Tage. Es gelten die gleichen Bedingungen und Mitnahmeregelungen wie beim bisherigen MonatsTicket.

Vereinfachung der FahrradTickets

Auch das Ticketangebot für die Mitnahme von Fahrrädern wird vereinfacht. Es gibt nur noch zwei Preisstufen: eine Stadt/Gemeinde im WestfalenTarif oder das gesamte Netz Westfalen. Zudem sind die dazugehörigen Preise nun für den ganzen WestfalenTarif-Raum einheitlich. Fast alle Preise konnten dabei gesenkt werden.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:

Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Matthias Fischer als Geschäftsführer der UKBS im Amt bestätigt

Matthias Fischer bleibt weiter an der Spitze der Geschäftsführung der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS).

Im Beisein der Gesellschaftervertreter nahm der Vorsitzend des Aufsichtsrates, Theodor Rieke (Holzwickede), in feierlicher Runde die Prolongation vor und machte damit die Verlängerung des seit 2007 bestehenden Vertrages von Fischer als Geschäftsführer des kommunalen Wohnungsunternehmens auf weitere fünf Jahre perfekt. – Unser Foto zeigt Rieke (links) und den im Amt bestätigten Matthias Fischer (rechts) in der Geschäftsstelle der UKBS in Unna.




Elternbeiträge für die Offene Ganztagsgrundschule entfallen im Juni und Juli 2020

Mit Nachricht vom 30.06.2020 teilte die Bezirksregierung Arnsberg mit, dass das Landeskabinett am 23.06.2020 entschieden hat, dass für die Monate Juni und Juli keine Elternbeiträge für die außerunterrichtlichen Betreuungsangebote an den Grundschulen im Land NRW durch die Schulträger zu erheben sind.

Vorsorglich hatte ebenfalls bereits am 25.06.20 der Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Bergkamen eine ähnliche Entscheidung in Anlehnung an eine vorherige diesbezügliche Erörterung aller Bürgermeister im Kreis Unna für die Bergkamener Grundschulen getroffen. „Diese ist infolge des Beschlusses der Landesregierung nun hinfällig, so die Schuldezernentin Christine Busch, aber wir haben hier zumindest vorsorglich im Sinne der betroffenen Eltern entschieden.“ Die für den 05.07.20 vorgesehenen Beitragseinzüge durch die Stadt Bergkamen bleiben nun ebenso aus wie bereits die zum 05.06.20. Im April und Mai sind ebenfalls nach Entscheidung durch die Landesregierung keine Beiträge für die Ganztagsbetreuung und Betreuung bis zum Ende der 6. Schulstunde an den Grundschulen erhoben worden.

 




Regierungspräsident stellt Programm vor: 662 Millionen Euro für Kohleausstieg

Landrat Makiolla (r.) lud Regierungspräsident Vogel (l.) zur Konferenz mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ein. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Ein Förderprogramm mit einem Volumen von insgesamt 662 Millionen Euro soll helfen, den Strukturwandel nach dem Kohleausstieg zu bewältigen. Bis 2038 will das Land NRW damit die fünf Kommunen im Ruhrgebiet unterstützen, die mit Kraftwerksschließungen besonders betroffen sind. Regierungspräsident Hans-Josef Vogel hat auf einer Bürgermeisterkonferenz im Kreishaus am Mittwoch, 1. Juli das Programm vorgestellt.

Landrat Michael Makiolla: „Wir im Kreis Unna zählen bundesweit zu den Gebieten, die ganz besonders unter der Schließung von insgesamt vier Kraftwerken in Lünen, Bergkamen und Werne zu leiden haben. Aber wir haben Ideen, möchten die Zukunft gestalten. Deshalb haben wir als eine der ersten Kommunen in Deutschland ein Entwicklungskonzept beschlossen, das uns den Zugang zu den Mitteln ermöglichten soll.“

Gute Chancen für den Kreis Unna
Der Regierungspräsident, der einer Einladung von Landrat Michael Makiolla gefolgt war, sieht für den Kreis Unna gute Chancen, von diesem Förderprogramm der Landesregierung zu profitieren. Voraussetzung: Auf der Grundlage des Regionalen Entwicklungskonzeptes, das der Kreistag am 23. Juni beschlossen hat, müssen konkrete Projekte zur Bezuschussung vorgeschlagen werden.

Diese Projekte müssen nach Ansicht von Hans-Josef Vogel einen klaren Beitrag zur wirksamen Verbesserung der Wirtschaftsstruktur des Kreises Unna leisten und auch geeignet sein, die Bewältigung der Klimakriese zu unterstützen.

Auftrag an WFG
Die Bürgermeisterkonferenz hat den Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), Dr. Michael Dannebom, den Auftrag erteilt, zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt- und Gemeindeverwaltung bis September eine konkrete Projektliste zu erarbeiten, die der Landesregierung dann zur finanziellen Förderung vorgelegt werden kann. PK | PKU