Jobcenter Kreis Unna öffnet vorerst nicht: Die Verantwortlichen erklären die Gründe

Uwe Ringelsiep (li.) und Martin Wiggermann erklären die Gründe für eine spätere Wiedereröffnung.Foto: Jobcenter Kreis Unna/Katja Mintel

Das Jobcenter Kreis Unna öffnet seine Türen auf Grund der Corona-Pandemie bis auf Weiteres nicht für persönliche Vorsprachen. Der Dienstbetrieb läuft jedoch regulär weiter. So findet der Austausch zwischen Mitarbeitern und Kunden hauptsächlich telefonisch oder schriftlich, per E-Mail oder Schreiben, statt.

 „Es ist mein Wunsch, dass wir unsere Kunden und Mitarbeiter auch künftig bestmöglich vor einer Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus schützen“, erklärt Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, die Entscheidung gegen eine kurzfristige Öffnung. Neben Krankenhäusern, Behörden und den Agenturen für Arbeit sind die Jobcenter als systemrelevant eingestuft worden. „Vor diesem Hintergrund und weil unser Jobcenter in den letzten Wochen vollständig dienstbereit war und Kundenanliegen problemlos bearbeitet werden konnten, habe ich mich dazu entschlossen, den Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert Koch Instituts zu folgen und persönliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Daher bleibt das Jobcenter Kreis Unna bis zum 31. Mai 2020 zunächst für diese Art von Vorsprachen geschlossen.“

Das Jobcenter Kreis Unna hatte in der Vergangenheit täglich bis zu 200 persönliche Kontakte in seinen Geschäftsstellen. Für die Zeit nach der Öffnung werden diese erst einmal nur nach einer Terminvergabe möglich sein. „Damit möchten wir Kundenaufläufe in unseren Geschäftsstellen vermeiden und Abstandsregelungen zur Sicherheit aller einhalten. Wir sind derzeit dabei, infrastrukturelle Maßnahmen umzusetzen. Zur weiteren Planung werde ich mich in den letzten zwei Maiwochen über eine schrittweise Öffnung in Abstimmung mit der Kreisverwaltung Unna und der Agentur für Arbeit Hamm verständigen.“ Martin Wiggermann, Vorsitzender der Trägerversammlung, unterstützt dieses Vorhaben: „Die Sicherheit aller hat Vorrang! Wir sind in der Verantwortung, die Wiedereröffnung mit viel Bedacht und Fingerspitzengefühl und unter Beachtung eines Sicherheitskonzepts zu planen und umzusetzen.“

Derzeitige Kontaktmöglichkeiten

Das Jobcenter Kreis Unna hat seit Ausbruch der Corona-Pandemie und Schließung der eigenen Geschäftsstellen seine Kontaktmöglichkeiten ausgebaut, indem es eine regionale Hotline für Kunden eingerichtet hat. „Diese wurde sehr gut angenommen. Bisher haben alle Anrufer Verständnis für die Situation gezeigt. Es ist aber wichtig, dass sich unsere Kunden auch künftig gut betreut fühlen. Niemand soll benachteiligt werden. Daher haben wir die Erreichbarkeitszeiten der Hotline seit letzter Woche erweitert“, erklärt Martin Wiggermann weiter.

Die Hotline (02303) 2538-2222 ist montags bis donnerstags von 08:00-18:00 Uhr und freitags von 08:00-13:00 Uhr erreichbar. Zudem besteht freitags nach 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, telefonische Anliegen unter der alternativen Hotline (02303) 2538-0 abzuklären.

 Weitere Dienstleistung – Neuer Online-Service:

Das Angebot unter www.jobcenter.digital wurde kurzfristig ausgebaut. Bisher konnten, nach einer einfachen Registrierung, verschiedene Anträge online gestellt oder Veränderungen mitgeteilt werden. Ab sofort kann der Postfachservice als neue Dienstleistung genutzt werden. Hiermit wurde eine weitere bundesweite Kontaktmöglichkeit eingerichtet. Dabei kann es um ganz verschiedene Anliegen gehen, wie beispielsweise Fragen zu Miete und Heizkosten, zur Beantragung von Leistungen oder weitergehende Fragen. Der neue Service funktioniert auch mobil über das eigene Smartphone.

Allgemeine Informationen zum Sozialschutz-Paket und der Grundsicherung erhalten Interessierte auch unter https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/.




Geplante Gästeführungen finden bis Ende Juni nicht statt

Der Gästeführerring Bergkamen teilt mit, dass die nach seinem diesjährigen Programm geplanten Gästeführungen in Bergkamen mit Blick und mit Rücksicht auf die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen vorläufig zunächst bis Ende Juni (Beginn der Sommerferien) ausgesetzt werden. Sie werden also bis dahin nicht stattfinden.

Ausgefallen sind bereits am vergangenen Wochenende die beiden Führungen zum „Saison-Auftakt“, und ausfallen wird deshalb nun auch die Fahrrad-Führung durch den Stadtteil Heil am kommenden Wochenende.

Die zur Zeit noch nicht absehbare Wiederaufnahme der Führungen wird der Gästeführerring rechtzeitig mitteilen.




Betrunken Seniorin angepöbelt und bespuckt – angeblich an Covid 19 erkrankter Bergkamener vorläufig in Gewahrsam genommen

Am Samstagabend ging eine 81-jährige Kamenerin gegen 19.30 Uhr mit ihrem Hund spazieren, als ihr in Höhe eines Discounters an der Lessingstraße in Kamen ein Mann auffiel. Kurz nachdem sie an ihm vorbeigegangen war, habe er sie angepöbelt. Da der Mann zudem immer näher an sie heran kam, habe sie einen anderen Weg als geplant genommen. Der Mann kam hinter ihr her, schrie, dass er Corona habe und spuckte der Frau auf ihre Jacke.

Der Mann ging weiter und blieb mitten auf der Straße Westenzäune stehen, als eine Zeugin mit ihrer Begleitung dort vorbeifuhr. Als die Zeugin den Mann aufforderte, die Straße zu verlassen, ging dieser mit erhobenen Fäusten auf den Pkw zu, ließ aber von weiteren Vorhaben ab, als die Zeugin ihn mit ihrem Handy fotografierte. Anschließend informierte sie die Polizei, die den Beschuldigten in der Nähe antraf und in Gewahrsam nahm.

Der unter Alkoholeinfluss stehende 38-jährige Bergkamener wurde nach Ausnüchterung und Beendigung polizeilicher Maßnahmen wieder entlassen. Nach ersten Ermittlungen ist er bisher nicht als an Covid 19 Erkrankter erfasst. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Am vergangenen Wochenende wurden im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Unna 42 Einsätze mit Coronabezug gelistet. Im Ergebnis leitete die Polizei ein Strafverfahren und in sechs Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In zwei Fällen wurde Platzverweise erteilt.




Weitere Öffnung der Betreuungsangebote in den KiTas und Schulen für Alleinerziehende

Ab heute wird der Kreis derjenigen, die einen Anspruch auf eine Betreuung in einer Kindertageseinrichtung, einer Kindertagespflegestelle oder auch in Klasse 1 – 6 einer Schule haben, noch einmal erweitert. Darauf weist jetzt die Stadt Bergkamen hin.

Die neue Verordnung sieht ab heute auch für Kinder von Alleinerziehenden, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, eine Ausnahmen vom Betreuungsverbot vor. Voraussetzung ist weiterhin, dass eine private Betreuung – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts – nicht organisiert werden kann.

Es besteht damit für diese Alleinerziehenden ein Anspruch auf Kindertagesbetreuung für ihr Kind bzw. ihre Kinder. Gleiches gilt für die Jahrgangsstufen 1 – 6 in den Schulen. Auch dort ist eine Vor-Ort-Betreuung möglich. Nach wie vor muss die Notwendigkeit der Betreuung entsprechend belegt werden. Die aktuellen Vordrucke für Alleinerziehende sind auf der Homepage der Stadt Bergkamen www.bergkamen.de hinterlegt oder können hier heruntergeladen werden: bescheinigung_alleinerziehende_schule-hochschule bescheinigung_alleinerziehende




Coronavirus: Zwei weitere Todesfälle im Kreis Unna

Traurige Nachricht zum Wochenanfang: Der Gesundheitsbehörde sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus zwei weitere Todesfälle gemeldet worden, berichtet Kreissprecherin Constanze Rauert.

Bei den Verstorbenen handelt sich um einen 99-jährigen bzw. einen 55-jährigen Mann aus Fröndenberg. In Bergkamen ist die Zahl der Corona-Fälle konstant bei 27 geblieben. Für den Kreis Unna meldet das Gesundheitsamt drei weitere Fälle – zwei in Lünen und einen in Werne. Die Gesamtzahl liegt jetzt bei 593.




Einbruch in Firma an der Industriestraße – Arbeitsmaterial und Werkzeugmaschinen entwendet

In der Zeit von Samstagmorgen (25.04.2020) bis Montagmorgen (27.04.2020) schlugen Unbekannte ein Fenster zum Lagerraum einer Bodenverlegungsfirma an der Industriestraße ein und drangen in das Gebäude ein. Hieraus entwendeten sie eine noch unbekannte Menge an Bodenbelägen, Farben und Werkzeugmaschinen.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




SPD Weddinghofen begrüßt Umzugspläne von Netto zum neuen Standort am Häupenweg

Der SPD-Ortsverein Weddinghofen-Heil begrüßt die Pläne von Netto, von der Schulstraße in ein größeres und moderneres Ladenlokal an den Häupenweg umzuziehen verbunden mit der Ansiedlung eines Getränkemarkts auf dem Grundstück östlich des ehemaligen Aldi (jetzt Arztpraxis).

„Das sind gute Nachrichten für die Lebensmittelnahversorgung in Weddinghofen“, freut sich der Ortsvereinsvorsitzende, Jens Schmülling. Für die Sozialdemokraten ist das Thema Lebensmittelnahversorgung schon seit Jahren eine wichtige Fragestellung, die nun endlich Fahrt aufnimmt. „Leider hat sich auch durch den zwischenzeitlichen Umbau des Netto-Marktes an den Rahmenbedingungen für die Nahversorgung nur wenig zum Positiven verändert. Die Verkaufsfläche an der Schulstraße ist schlicht zu klein um einen Stadtteil mit rund 10.000 Einwohnern komplett zu versorgen“, so Jens Schmülling.

Auch in der Bürgerschaft ist die Lebensmittelnahversorgung immer wieder ein Thema. Die örtliche SPD in Weddinghofen hat in der Vergangenheit daher immer wieder auf die unzureichenden Einkaufsmöglichkeiten hingewiesen. „Es gibt ja neben Bäcker, Metzger und einem kleinen Geschäft nur noch den Discounter Netto für die Lebensmittelversorgung und der ist eben zu klein. Das hat sich noch einmal seit Beginn der Corona-Krise deutlich gezeigt“, ordnet das Ratsmitglied Julian Deuse die Situation ein. Bereits Anfang 2018 hatte der Ortsverein über die SPD-Fraktion im Stadtrat durch einen entsprechenden Antrag die Verwaltung beauftragt, für Weddinghofen ein Nahversorgungskonzept zu erstellen. Dabei sollten Standortvorschläge erarbeitet werden, die für eine Ansiedlung von Einzelhandelsgeschäften geeignet sein könnten.

Die SPD vor Ort ist erleichtert, dass sich parallel zur Entwicklung der Turmarkaden, dessen Einzelhandelsfläche immer zum Stadtteil Weddinghofen gerechnet wird, nun auch etwas in Weddinghofen tut. Die Wege sind gerade für ältere Bürgerinnen und Bürger viel zu weit. Wir brauchen eine echte und ausreichende Nahversorgung im Ort“, so der Vorsitzende und Kreistagsabgeordnete aus der SPD Weddinghofen, Jens Schmülling. Der neue Netto-Markt soll eine Verkaufsfläche von rund 1100 Quadratmetern haben. Zum Angebot gehört auch ein Getränkemarkt. Für das Projekt gibt es bereits eine positiv beschiedene Bauvoranfrage.

„Wir hoffen, dass es keine Einwendungen gegen die Planung geben wird, damit es nun schnell geht“, so Schmülling. „Für uns ist aber auch wichtig, dass es für den heutigen Netto-Standort an der Schulstraße eine vernünftige Nachnutzung geben wird. Einen Leerstand mitten im Ort wäre sicher kein Aushängeschild und sollte unter allen Umständen verhindert werden, sagt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende. Was aus dem Einzelhandelsstandort an der Schulstraße nach einem Umzug wird, steht nämlich noch nicht fest.




38-jährige Bergkamenerin bei einem Verkehrsunfall in Bockum-Hövel schwer verletzt

Zwei Frauen wurden am Samstag gegen 14.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Lipperandstraße in Bockum-Hövel schwer verletzt.

Eine 35-Jährige aus Hamm beabsichtigte zur Unfallzeit mit einem VW Golf von der Oberholsener Straße nach links auf die Lipperandstraße abzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem BMW einer 38-Jährigen aus Bergkamen. Sie befuhr die Lipperandstraße in östliche Richtung. Die Frauen wurden vor Ort notärztlich behandelt und mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Lipperandstraße musste für die Zeit der Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Die Fahrzeuge der Frauen sind nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 25000 Euro.




Bayer trotzt der Corona-Krise: Gute Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2020

Corona-Virus. Foto; Bayer AG

Der Bayer-Konzern ist gut ins Jahr 2020 gestartet, wobei die Geschäftsaktivitäten im 1. Quartal stark von der COVID-19-Pandemie geprägt waren. „Es hat sich gezeigt, dass wir unter schwierigen Rahmenbedingungen mit unserem Life-Science-Produktportfolio in den Bereichen Gesundheit und Ernährung erfolgreich weiter wirtschaften konnten und so auch in Zeiten der Krise einen positiven Beitrag für unsere Stakeholder leisten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Werner Baumann am Montag bei der Vorlage der Quartalsmitteilung.

Um die Ausbreitung von COVID-19 zu erschweren bzw. zu verhindern hat Bayer an seinen Standorten umfangreiche Maßnahmen ergriffen. „Oberstes Ziel ist es, die Gesundheit und Sicherheit unserer Beschäftigten zu gewährleisten. Zusätzlich konzentrieren wir uns darauf, dass Patienten, Landwirte und Verbraucher unsere Produkte erhalten, dazu gehören insbesondere auch lebensrettende Medikamente“, so Baumann.

Die COVID-19-Pandemie führte einerseits in einigen Geschäftsfeldern zu einer stark gestiegenen Nachfrage – teilweise zur Bevorratung – und entsprechendem Umsatzwachstum. Andererseits wird das Geschäft durch die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen partiell negativ beeinflusst. In den von COVID-19 betroffenen Gebieten hat das Unternehmen erhebliche Unterstützung geleistet, etwa durch finanzielle Hilfen, Spenden von Arzneimitteln und Versorgungsgütern, die Bereitstellung von Testgeräten aus seinen Laboren sowie außergewöhnliches Engagement seiner Mitarbeiter.




Bürgersprechstunde der SPD Weddinghofen-Heil per Telefon, Skype, WhatsApp oder Messenger

Brigitte Matiak

Im normalen Betrieb würde der SPD-Ortsverein Weddinghofen-Heil am kommenden Samstag, 2. Mai, seine regelmäßige Bürgersprechstunde in Form der Ansprechbar anbieten. Um uns selber und andere zu schützen, schränken wir unsere öffentlichen Aktivitäten natürlich ebenfalls ein.

Um den Bürgerinnen und Bürgern dennoch Gelegenheit zu geben, Fragen oder Anregungen an die kommunalen Politiker der SPD zu richten,  steht  die Ratsfrau aus Weddinghofen, Brigitte Matiak,  zwischen 10.30 -12 Uhr zu einer Telefonsprechstunde unter 0176 92291895‬, per Skype, WhatsApp oder Facebook Messenger für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. 




Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen: Bundesweite Aktion des „Hilfetelefons“ zum Thema Häusliche Gewalt startet am Dienstag

Die bundesweite Aktion des „Hilfetelefons“ zum Thema Häusliche Gewalt startet am Dienstag, 28. April. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ berät in 17 Fremdsprachen. Darauf weist jetzt die Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen hin.

Gewalt gegen Frauen hat viele Facetten und betrifft Frauen aller Altersgruppen und sozialer Hintergründe – mit und ohne Migrationserfahrung. Studien zeigen, dass Frauen im Kontext von Flucht und Migration häufiger von Gewalt betroffen sind. Gleichzeitig ist für sie der Zugang zu den bestehenden Hilfe- und Unterstützungseinrichtungen oftmals erschwert. Aus diesem Grund ist die Beratung beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ in 17 Fremdsprachen möglich, unter anderem auf Persisch, Arabisch, Türkisch und Russisch. In der eigenen Muttersprache fällt es vielen Betroffenen leichter, über das Erlebte zu sprechen.
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The Violence against Women Helpline provides advice in 17 foreign languages. Affected women can contact the helpline anonymously, free of charge and 24/7 by calling 08000 116 016. Find more information at www.hilfetelefon.de.