Städtisches Gymnasium Bergkamen: Oberstufenkoordinator Ulrich Brötz wird in den Ruhestand verabschiedet

Oberstufenkoordinator Ulrich Brötz (links) mit Patrick Lages, der seine Aufgaben zunächst kommissarisch übernehmen wird. Foto: Pytlinski/SGB

Zum Ende des 1. Halbjahres wurde der Oberstufenkoordinator Ulrich Brötz am Städtischen Gymnasium Bergkamen in den Ruhestand verabschiedet. Schulleiterin Bärbel Heidenreich, die Fachschaften, der Lehrerrat, Kollegium und Schulgemeinde bedankten sich herzlich für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit in den vergangenen zwölf Jahren.

Nach dem Studium der Fächer Physik und Technik in Essen, absolvierte Ulrich Brötz sein Referendariat am Bischöflichen Ganztagsgymasium in Essen-Stoppenberg, eine der wenigen Gymnasien, die bereits das Fach Technik anboten. In dieser Zeit zeichnete sich jedoch immer deutlicher ein Einstellungsstopp für Lehrkräfte in NRW ab, so dass er zunächst mit seiner physikalisch-technischen Ausbildung als Fachberater bei der Lehrmittelfirma Phywe tätig war. „Wider Erwarten bekam ich während dieser Tätigkeit Post aus Arnsberg mit dem Bescheid einer Anstellung als Studienrat an der Gesamtschule Lünen-Mitte, der späteren Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Natürlich trat ich diese Stelle an“, erzählt Brötz. Die Schule war im Aufbau und gerade im 7. Jahrgang. Dadurch habe sich ihm die Gelegenheit geboten, sowohl die Ausstattung in Physik als auch den kompletten Aufbau des Faches Technik in der gymnasialen Oberstufe aktiv mitzugestalten.

Gemeinsam mit einem Kollegen und der Flugsportgruppe Lünen, gründete Brötz zudem die Schüler-Fluggemeinschaft Lünen, deren Protektor er für einige Jahre war. Zusammen mit seinen Schülern lernte er das Segelfliegen.

Die Oberstufe hatte bereits früh sein Interesse geweckt. 1994 führte er als Beratungslehrer an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Lünen seinen ersten Jahrgang zum Abitur, insgesamt begleitete er drei Jahrgänge hintereinander auf diesem Weg.

„Währenddessen hatte ich 1993 die Gelegenheit über eine Fortbildung das Internet in seinen absoluten Anfängen kennenzulernen“; berichtet Ulrich Brötz. 1994 brachte er mit diesem Wissen die Geschwister-Scholl-Gesamtschule mit einem PC ins Internet. Es folgte der Aufbau eines schulweiten Computernetzes mit Internet-Anschluss, den er mit großem Engagement begleitete.

In dieser Zeit fungierte er knapp zehn Jahre als Moderator in der Lehrerfortbildung für „Schulen ans Netz“ und war auch „Senior-Master-Teacher“ für eine breit angelegte Intel-Fortbildung im Raum der Bezirksregierung Arnsberg. Zudem engagierte er sich als Mitautor bei zwei Bänden des Materialien-Handbuchs Physik beim Aulis-Verlag.

Im Jahr 2002 wechselte er als EDV-Koordinator an die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund-Brackel. „Neben der pädagogischen Implementation neuer Medien in den Unterricht installierte ich ein Verwaltungsnetz zur kompletten Verwaltung aller Schülerdaten der Sekundarstufen I und II in einem Programm, wobei ich intensiv die Verwaltung der Sekundarstufe II betreute. Dabei kam mir meine Erfahrung als Beratungslehrer zugute“, blickt Ulrich Brötz zurück. Zudem vertrat er dort die erkrankte Oberstufenleitung für geraume Zeit.

Ulrich Brötz übernahm 2008 schließlich die Stelle des Oberstufenkoordinators am Bergkamener Gymnasium. Auch hier installierte er auf Grund seiner Erfahrung ein Server basiertes Verwaltungsnetz. „Insofern bot sich mir ein interessantes Betätigungsfeld, da ich mich in Bergkamen neben der Oberstufe auch der Aufgabe widmen konnte, Verwaltungsprogramme in Computernetzen zusammenzuführen“, erinnert sich Ulrich Brötz.

Neben seinem Engagement im Bereich Verwaltung und Organisation blieb er stets ein glühender Fan seiner Fächer, insbesondere weil Physik im Allgemeinen gerne als „recht sprödes Fach empfunden“ werde. „Mir war es immer wichtig, dieses Fach im Zusammenhang mit dem Alltag zu sehen. Ich wollte den Schülern vermitteln, dass wir inmitten von physikalischen Zusammenhängen stehen und es letztlich auch Spaß machen kann, diese Zusammenhänge zu erkennen“, erläutert Ulrich Brötz. Ähnliches gilt für das Fach Technik: „Es beschäftigt sich aufgrund der Aktualität des Faches ohnehin mit Inhalten, die täglich in der Presse sind. Insofern war mir wichtig, den Schülern den Input zu geben, der es ihnen möglich macht, eigene Lösungen für technische Probleme zu finden und Dinge in größeren Zusammenhängen zu sehen.“

Die Tätigkeit des Oberstufenkoordinators wusste er über die Jahre zu schätzen. „Insbesondere im Bezug auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den sechs Beratungslehrerinnen und Beratungslehrern war das sowohl in fachlicher Hinsicht als auch im Umgang miteinander eine großartige Zeit. Besonders am Herzen lag mir die ‚offene Tür‘ zum Oberstufenbüro und der ernstzunehmende Dialog mit den Schülern“, betont Ulrich Brötz rückblickend.

Das System Schule hat er immer als Herausforderung und Antrieb zugleich gesehen, hier zitiert er gern Erfolgscoach Jürgen Klopp, der einmal sinngemäß sagte: „Ich glaube nicht daran, dass die Angst vorm Verlieren stärker antreibt als die Lust aufs Gewinnen.“ Seine Erfahrung zeigt ihm, dass dies in gleicher Weise auch auf die Motivation von Schülerinnen und Schülern zutreffe.

Wer nun Sorge hat, Ulrich Brötz könne sich während seines Ruhestandes langweilen, den kann er schnell beruhigen, seine Interessen und Hobbies sind vielfältig und herausfordernd: „Ich weiß nicht, was ich zuerst und was zuletzt machen soll“, lacht er. Somit war die Aufgabe für Tag eins des Ruhestandes allerdings klar umrissen: „Das ist ein Samstag. Da ich mir keine Gedanken mehr um den Unterricht am Montag machen muss, werde ich mir überlegen, was ich demnach zuerst machen werde.“




Untersuchungshaft nach Fahndungserfolg: 15-Jähriger für eine Reihe von Straftaten verantwortlich

Fahndungserfolg: Die Polizei hat am Sonntagabend in Schwerte einen 15-Jährigen ohne festen Wohnsitz festgenommen, der dringend tatverdächtig ist, für mehrere Straftaten in den vergangenen Wochen verantwortlich gewesen zu sein. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma wurde am Sonntagabend (02.02.2020) gegen 21.00 Uhr auf den Jugendlichen aufmerksam, als dieser sich verdächtig in einer Tiefgarage Am Markt in Schwerte aufhielt. Der Sicherheitsmitarbeiter stellte den Jugendlichen zur Rede. Es kam zu einer Auseinandersetzung. Der Jugendliche ließ ein Messer fallen, das er mit sich führte, und flüchtete. Gemeinsam mit einem anderen Sicherheitsmitarbeiter wurde der 15-Jährige in Tatortnähe angetroffen und festgehalten, bis die Polizei eintraf. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte der Jugendliche in der Tiefgarage drei Cabriodächer aufgeschlitzt. Ob etwas aus den beschädigten Fahrzeugen gestohlen wurde, steht noch nicht fest. Im Rahmen einer Durchsuchung entdeckten die Polizeibeamten bei dem 15-Jährigen Drogen. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt, der Jugendliche wurde vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam gebracht.

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen ergaben, dass dem 15-Jährigen weitere Straftaten in jüngster Vergangenheit nachzuweisen sind.

  • In den Morgenstunden des 01.02.2020 versuchte er, die Zugangstür zu einem Kiosk in Schwerte aufzubrechen. Dabei wurde er
    allerdings von einem Zeugen gestört.
  • In der Nacht des 28.01.2020 ließ er sich in einem Restaurant in Schwerte einschließen, durchsuchte diverse Schubladen, trank
    eine Flasche Eistee und verschwand am Morgen mit einem entwendeten Messer, als eine Reinigungskraft ihren Dienst antrat.
  • in der Nacht vom 23.01.2020 auf den 24.01.2020 hebelte er die Zugangstür zu einem Restaurant in Frechen auf und entwendete
    dort Bargeld und einen PKW-Schlüssel.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen wurde der 15-Jährige am Montag einem Haftrichter am Amtsgericht Hagen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der Jugendliche, der bereits mehrfach vorbestraft ist, kommt in Untersuchungshaft.




Landrat fordert Lösung der Altschuldenfrage: „Land muss Farbe bekennen“

„Wenn nicht jetzt, wann dann.“ Das fragt sich Landrat Michael Makiolla angesichts der zögerlichen Haltung der Landesregierung bei der Altschuldenfrage: „Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist bereit, einen Großteil der kommunalen Altschulden zu übernehmen. Die Landesregierung listet dagegen gute Taten der Vergangenheit auf und sitzt das Thema ansonsten aus.“

Strukturell unterfinanzierte Kommunen aus der gesamten Republik haben sich vor Jahren zum parteiübergreifenden Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ zusammengeschlossen und machen seitdem erfolgreich Druck in Berlin. So hat Bundesfinanzminister Scholz zugesagt, die Hälfte der kommunalen Kassenkredite in Höhe von bis zu 40 Milliarden Euro zu übernehmen. Bedingung: Die Länder stimmen dem in einem nationalen Konsens zu und beteiligen sich ihrerseits.

Allein im Ruhrgebiet werden finanzschwache oder strukturell unterfinanzierte Kommunen nach einer Ende 2019 aufgemachten Rechnung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) von Kassenkrediten in Höhe von 14,3 Milliarden niedergedrückt. „Ich erwarte deshalb von der Landeregierung, dass sie die historisch niedrigen Zinssätze nutzt, um zu günstigen Konditionen klamme Kommunen dauerhaft zu entlasten.“

Der Landrat richtet bei seiner Forderung nach der Lösung der Altschuldenfrage auch den Blick nach vorn. „Das Ende des Bergbaus hat ab Mitte der 1960er Jahre einen heute noch nicht abgeschlossenen Strukturwandel in Gang gebracht. Der bis spätestens 2038 vorgesehene Kohlausteig stellt uns wieder vor Herausforderungen“.

Die avisierte Finanzhilfe von 600 Millionen bis eine Milliarde Euro für den Kreis Unna und vier andere Städte im Revier wird nicht reichen, um die Region zukunftsfest zu machen, fürchtet Landrat Makiolla und ist sicher: „Wir müssen selbst gestalten, also auch selbst investieren. Dafür brauchen wir eine freie Spitze, wie sie mit Lösung der Altschuldenfrage erkennbar würde.“ PK | PKU




Highlights 2020: Überblick über Veranstaltungsszene im Kreis Unna

Die Auszubildende Lea Körber hat den Versand der Highlights 2020 organisiert. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Die „Highlights 2020“ für den Kreis Unna sind druckfrisch auf dem Markt. Die wieder in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden entstandene Broschüre weist auf beliebte Veranstaltungen und überregional beachtete Events hin.

Dazu gehören Veranstaltungen wie etwa das Hafenfest in Bergkamen, das Kinofest in Lünen, die Drachenfeste in Kamen und Lünen, das „Welttheater der Straße“ in Schwerte oder auch das Volksfest „SimJü“ in Werne.

Alle Städte und Gemeinden
Die zehn Städte und Gemeinden sowie der Kreis präsentieren sich auf jeweils zwei Klappseiten, und zwar nicht nur textlich, sondern auch mit farbigen Bilderleisten. Wer mehr Informationen haben möchte, findet natürlich die jeweiligen Ansprechpartner, Anschriften und Internetadressen.

Abgerundet werden die von der Stabsstelle Presse und Kommunikation des Kreises redaktionell betreuten „Highlights 2020“ durch Hinweise auf Touristik-Touren, auf Kreisrundfahrten und auf teilweise im Buchhandel erhältliche touristische Publikationen und Karten.

Broschüre liegt kostenfrei aus
Die „Highlights 2020“ wurden in einer Auflage von 5.700 gedruckt und liegen kostenfrei in den Rathäusern und anderen öffentlichen Gebäuden der Städte und Gemeinden bzw. touristischen Anlaufstellen aus.

Ebenfalls zu haben sind sie bei der Info im Kreishaus in Unna oder im Kreishaus Lünen. Sie können zudem bestellt werden bei der Stabsstelle Presse und Kommunikation, Tel. 0 23 03 / 27-14 13. PK | PKU




Nostalgiemarkt am Donnerstag im Stadtmuseum Bergkamen geöffnet

Der Nostalgiemarkt des Stadtmuseums Bergkamen ist am Donnerstag, 6. Februar, von 14 bis 16 Uhr wieder geöffnet. Hier erwarten am jeden ersten und dritten Donnerstag eines Monats ehrenamtliche Mitarbeiter des Museums die Besucher.

Der Nostalgiemarkt ist eine Einrichtung des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmu-seums Bergkamen. Hier kann man unter Trödel und Nostalgischem stöbern und so manche Rarität entdecken. Alte Dachboden- und Kellerfunde aus Privathaushalten, die durchaus noch ihren Wert haben, warten hier auf neue Besitzer.

Bei Rückfragen gibt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/30 60 210 gerne Auskunft.




Einführung in den Obstbaumschnitt – Praxisseminar in der Ökologiestation

Obstbäume sind Kulturpflanzen, die einer regelmäßigen Pflege bedürfen. Hierzu zählt insbesondere der richtige Schnitt in den verschiedenen Altersstadien des Baumes: Pflanz- , Erziehungs- und Instandhaltungsschnitt.

Am Samstag, 15. Februar, von 9.30 bis 16.00 Uhr erfährt man von Klaus Schulte hierüber nicht nur theoretisch alles, sondern erhält auch die Gelegenheit zur praktischen Umsetzung. Kurz wird auch der Schnitt von Ziergehölzen angesprochen. Es sollte an wetterfeste Kleidung gedacht, Pausenverpflegung und eine Baumschere oder Baumsäge mitgebracht werden.

Der Kurs in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil kostet 10,- Euro je Teilnehmer. Anmeldung beim Umweltzentrum Westfalen unter 0 23 89-98 09 11 (auch Anrufbeantworter).




Einbruch in Fitneestudio im Schacht III: vierstelligen Geldbetrag und Fitnessnahrung gestohlen

Bislang unbekannte Täter haben zwischen Samstag, 22.00 Uhr, und Sonntag, 10.00 Uhr, eine Seitentür eines Fitnessstudios in der Straße Zum Schacht III in Rünthe aufgehebelt. Sie durchwühlten den Empfangsbereich und einen Vorratsraum. Dabei erbeuteten sie einen vierstelligen Bargeldbetrag sowie Fitnessnahrung.

Hinweise auf Täter liegen nicht vor. Die Polizei sucht nun Zeugen. Hinweise nimmt die Wache Kamen unter der Rufnummer 02307-921 3220 entgegen.




462 Mädchen und Jungen besuchen nach den Sommerferien die neuen 1. Klassen – Overberger Grundschule muss sieben Kinder abweisen

Die Anmeldungen für die 1. Klassen der Grundschulen ist ein Thema des Ausschusses für Schule, Sport und Weiterbildung, der sich am Dienstag um 17 Uhr in der Ketteler-Grundschule in Rünthe zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr trifft.

Insgesamt werden 462 Mädchen und Jungen nach den Sommerferien den neuen 1. Jahrgang der Grundschulen besuchen. Das sind 53 mehr als zum Schuljahresbeginn 2019/20. Für die Verwaltung liegt dies noch innerhalb der üblichen Schwankungen. So rechnet sie damit, dass es 2020/21 nur noch 446 Kinder sein werden.

12 Kinder aus Bergkamen sind an einer auswärtigen Schule angemeldet worden sind. Zum einen sind einige Kinder dabei, die die Waldorfschule in Hamm besuchen werden. Andere haben eine Grundschule in Lünen oder Kamen gewählt. In der Regel steht bei den Familien ein Umzug fest. Mit einem Wohnsitz in Lünen sind zwei Kinder in Bergkamen angemeldet worden.

Fast alle ABC-Schützen werden ihre Wunschschule besuchen können. Davon ausgenommen sind wahrscheinlich sieben Kinder, die an der Overberger Grundschule angemeldet wurden. Festzustellen ist, dass bis auf einige Kinder, die zur Overberger Schule wollten, alle
Kinder an der Wunschschule aufgenommen werden können. In Overberge deshalb nicht, weil hier 63 Anmeldungen vorliegen, die Schule aber nur 56 aufnehmen kann. Die Schule muss deshalb sieben Kinder abweisen. Das ist eine Folge davon, dass für das neue Schuljahr 28 Kinder mehr angemeldet wurden als im vergangenen Jahr.

Ein Auswahlkriterium ist der Schulweg der Kinder. „Bei Durchsicht der Anmeldung konnte festgestellt werden, dass sich z.B. Kinder in Overberge angemeldet haben, die unmittelbar neben der G.-Hauptmann-Schule wohnen. Hier ist ein Wechsel vom Schulweg her völlig problemlos möglich“, heißt es in der Vorlage für die Ausschusssitzung.

Hier nun ein Überblick über die Anmeldungen an den einzelnen Grundschulen und die voraussichtliche Klassengröße:




Einbruch in eine Spielhalle an der Jahnstraße: Täter entkamen mit vier Geldkasseten

Bislang unbekannte Täter sind am frühen Sonntagmorgen in eine Spielhalle an der Jahnstraße in Oberaden eingebrochen. Gegen 2.40 Uhr hebelten sie die Eingangstür auf. Anschließend entwendeten sie aus zwei Spielautomaten vier Geldkassetten mit einem vierstelligen Geldbetrag. Die Täter entkamen danach unerkannt.

Hinweise auf die Täter liegen nicht vor. Die Polizei sucht nun Zeugen. Hinweise nimmt die Wache Kamen unter der Rufnummer 02307-921 3220 entgegen.




Weddinghofer Feuerwehrleute fuhren im vergangenen Jahr 177 Einsätze: Biergarten löst das Dorfabitur ab

Bei der Jahresdienstbesprechung der Einheit Weddinghofen gab es wieder eine Reihe von Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen.

Viel Lob gab es am Samstagabend für die Einheit Weddinghofen der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen. Etliche Veranstaltungen seien ohne die Unterstützung der Feuerwehr nicht denkbar, dankte vor allem Christian Weischede von „Wir für Weddinghofen“. Und größte Anerkennung fand über das Rettende hinaus auch das breite, soziale Engagement, das die Feuerwehr in Weddinghofen an den Tag legt.
In diesem Jahr stünde eigentlich wieder das Dorf-Abitur im Kalender, wenn man den zweijährigen Rhythmus fortsetzen wollte, bot Einheitsführer Peter Budde denn auch gleich ein Beispiel für den gesellschaftlichen Aspekt, den die Feuerwehr bietet. Aber auf eine vierte Auflage will man verzichten. „Schon beim dritten Dorf-Abitur haben wir intern damit gerungen“, gab Budde zu verstehen, dass die Veranstaltung nie kostendeckend habe durchgeführt werden können. Doch das müsse sein, erklärte Budde, auch wenn man keinen großen Gewinn erzielen wolle. Deshalb hat sich die Weddinghofener Feuerwehr dazu entschieden, dass es künftig kein Dorf-Abitur in Weddinghofen mehr geben wird.

Auf ein geselliges Miteinander im Dorf will man aber nicht verzichten – und so lädt die Einheit alle Bürger zum etablierten Termin am letzten Samstag im August (29.8.) zum Weddinghofener Biergarten ein – eine Idee, die bei der Jahresdienstbesprechung mit donnerndem Applaus belohnt wurde.

Anerkennung gab es aber auch für die ursprünglichen Aufgaben, die die Feuerwehr Tag für Tag rund um die Uhr im vergangenen Jahr bewältigte. 177 Einsätze absolvierte sie, von Kleinbränden über Autobahnunfälle bis hin zu technischen Hilfeleistungen. Einmal musste ein kleiner Junge gerettet werden, der kopfüber mit dem Fuß in einer Astgabel hin. Der Junge habe das ganz gut verkraftet, schilderte der stellvertretende Einheitsleiter Ralf Bartsch, aber die Mutter galt es zu beruhigen. „Bei uns wird doch nie langweilig“, urteilte Bartsch.

Dafür sorgte auch ein straffes Pensum an Übungen, Seminaren und Weiterbildungen, die etliche Mitglieder der 38-köpfigen Einheit absolvierten:

Lehrgänge und Seminare auf Städtebene
Vanessa Vehring absolvierte die Module 1-3 des Grundlehrgangs sowie den Erste-Hilfe-Kurs.
Sven Koch und Niklas Rödenbeck besuchten den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang.
Jonas Katzenberg und Justin Tamme besuchen Modul A – Grundlagen der Motorsägenarbeit.
Das Führungskräfteseminar SAGES besuchten Ralf Bartsch, Berthold Boden, Peter Budde und Andreas Schubert.

Am Institut der Feuerwehr in Münster besuchte
Andreas Schorn die Lehrgänge Gruppenführer Basis und Seminare zum Thema Bahn und Sport.
Ralf Bartsch einen Lehrgang für Ausbilder und ein Seminar für Kommunikationsmanagment.
Thomas Michalik einen Lehrgang zum Brandschutztechniker.
Max Matthies eine Veranstaltung zu Wasserrettung durch die Feuerwehr.

Kreislehrgänge
Adrian Bussek absolvierte ABC-Einsatz (A) und Gerätewart-Lehrgänge und
Gemeinsam mit Sascha Knekties und Michael Wiesner den Maschinistenlehrgang.
Tobias Birk machte eine Truppführer-Fortbildung.
Eine Weiterbildung zum Brandschutzbeauftragten erhielt Berthold Boden über die Gelsenwasser AG.
Andreas Schorn besuchte einen Grundlagenlehrgang der Motorsägenarbeit über die Berufsfeuerwehr Dortmund.

24-Stunden-Dienst am Gerätehaus
Erstmals nahm die Einheit eine Idee der Hammer Freiwilligen Feuerwehr auf und leistete einen 24-Stunden-Dienst – mit Übernachtung im Gerätehaus. Was klingt wie ein Zeltlager für Erwachsene, war für die Aktiven mit viel Arbeit verbunden: Neben den Einsätzen, die abgearbeitet werden mussten, räumten sie den Dachboden auf und wurden von Kameraden der Berufsfeuerwehr Dortmund über die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen informiert.

Am Gymnasium sowie an der Pfalzschule gab es Räumungsübung, in fünf Kindergärten wurde Brandschutzerziehung durchgeführt. „Diese glänzen Kinderaugen dabei zu sehen, das hat schon was“, gab Ralf Bartsch zu, dass der Besuch der Steppkes im Gerätehaus durchaus seine schönen Seiten gehabt habe.

Bartschs öffentlicher Dank galt jedoch dem anwesenden Bernd Kemper, der sein Gehöft gleich zweimal für Übungszwecke zur Verfügung gestellt hatte: einmal für die aktiven Kameraden der Löschgruppe, einmal für die Jugendfeuerwehr.

Dass auch der aktive Nachwuchs bereit ist, viel in die Feuerwehr zu investieren, bewiesen Max Matthies und Justin Tamme, die den notwendigen Lkw-Führerschein zum Fahren eines Feuerwehrfahrzeugs halb bzw. ganz aus eigener Tasche bezahlten.

Wehrleiter Dirk Kemke dankte der Einheit mit Rückblick auf seine zehnmonatige Amtszeit für die gute Unterstützung. Nach dem vom stellvertretenden Wehrleiter Dirk Meyer-Jürgens präsentierten Jahresrückblick der gesamten Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen konnte Wehrführer Kemke dann folgende Beförderungen, Ehrungen und Ernennungen aussprechen:

Beförderungen:
Daniel Bastin und Benedikt Lefarth wurden zum Feuerwehrmann ernannt und verstärken die Einheit Weddinghofen künftig.
Patrick Schmeißer und Dennis Schubert wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert,
Hauke Geipel ist nun Oberbrandmeister.

Ernennungen:
Max Matthies und Jürgen Birk wurden zu Sicherheitsbeauftragten der Einheit Weddinghofen ernannt.

Ehrungen:
Frank Bartsch führt seit mehreren Jahrzehnten die Kasse der Einheit, in der einige Posten reinkommen und rausgehen. Als Dankeschön erhielt er von den Kameraden einen Gutschein.




TuS Weddinghofen ehrt treue Mitglieder und bestätigt Knut Bommer als 1. Vorsitzenden

Die Jubilare und der neue Vorstand des TuS Weddinghofen. Foto: Sandra Wiemhoff

Am vergangenen Freitag lud der TuS Weddinghofen 1959 e.V. seine Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Ab 19 Uhr waren alle Mitglieder des Vereins aufgerufen, in die Turnhalle der Pfalzschule, zu kommen. Die Mitglieder hatten die Möglichkeit, sich im wichtigsten Gremium des Vereins, über die Aktivitäten, die Finanzen und die Entwicklung des Vereins zu informieren. Knapp 100 Mitglieder folgten dieser Einladung. Auf der Tagesordnung standen neben der Totenehrung, der Ehrung unserer Jubilare auch die Wahlen des Vorstands und die Wahl einer neuen Vereinssatzung an.

16. Mitglieder wurden für langjährige Mitgliedschaft im Verein geehrt.

Für 10. Jahre Mitgliedschaft im TuS Weddinghofen 1959 e.V. wurden geehrt:
Maria Funk, Dagmar Miska, Helmut Gehrke und Lisa Kemper

25. Jahre im Verein sind:
Regina Ehrlich, Gabriele Schmidt, Sabine Freyermuth, Wolfgang Schulz und Karl-Heinrich Holtkötter.

30. Jahre Mitgliedschaft im TuS Weddinghofen 1959 e.V. haben erreicht:
Janine Hoelscher und Muenevver Karaoglu.

Bereits 35. Jahre im TuS Weddinghofen 1959 e.V. ist Claudia Hoffmann und Wolfgang Plewka.

45 Jahre Mitglied im TuS Weddinghofen 1959 e.V. sind:
Inge Ramseger und Clara Porsch.

Für 50. Jahre Mitgliedschaft wurde Silke Bommer geehrt.

Vorsitzender Knut Bommer führte durch die Jahreshauptversammlung und gab Einblick in die Entwicklung im vergangenen Jahr 2019. Der Vorstand tagte in dieser Zeit 11 Mal. Im Weiteren informierte der Vorstand, während der Sitzung, über die aktuelle Haushaltslage, sowie die Planung für das Jahr 2020. Die sportliche Leiterin und der Fachwart Volleyball informierten über das sportliche Jahr 2019 und das kommende Jahr 2020. Hierbei stach besonders die Mitgliederentwicklung hervor. 159 neue Mitglieder durfte der TuS willkommen heißen, dem gegenüber standen 81 Austritte. Aktuell hat der TuS Weddinghofen 1959 e.V. 660 Mitglieder (Stand 31.01.2020). Bemerkenswert festzuhalten ist, dass 2/3 davon Weiblich sind. Im Vergleich zum Jahr 2018 verzeichnete der TuS einen gesamt Zuwachs von 78 Mitgliedern. Damit ist der Verein der dritt größte Sportverein in Bergkamen. Knut Bommer hob hervor, dass der TuS der einzige Verein in Bergkamen ist, welcher solch stark wachsende Mitgliederzahlen zu verzeichnen hat. Von den 41 Übungsleitern wurden im vergangenen Jahr 2540 Übungsstunden abgehalten, das ist neuer Vereinsrekord. Fünf neue Angebote lockten neue Teilnehmer in den Verein, darunter: Box dich Fit, Pound® und Senioren Sport. Ein Teil unserer Angebote können am 29. Februar am Workshoptag ausprobiert werden.

Nachdem alle Berichte des Jahrs 2019 gehört wurden, entlastete die Versammlung den Vorstand. Auf der Tagesordnung standen nun die Vorstandswahlen. Neu in den Vorstand wurde Rüdiger Hoffmann als Beisitzer gewählt. Nicola Hoffmann und Thorben Maier scheiden leider aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand vorzeitig aus. Wir bedanken uns für die geleistete Arbeit bei den beiden.

Von der Versammlung wiedergewählt wurden: Knut Bommer als 1. Vorsitzender, Heinz Wiese als stellvertretender Kassenwart, Ellen Wiemhoff als Geschäftsführerin, Sabrina Wernau als Frauenturnwartin, Sara Wetter als Schrifftführerin, Ilka Heitmann als Jugendwartin, Jan Wiemhoff als Pressewart, Ewald und Michelle Wetter als Beisitzer.

Nach den Wahlen des Vorstandes stand der wohl interessanteste Tagesordnungspunkt an. Der Vorstand schlug eine neue Vereinssatzung zur Absrimmung vor. Aufgrund von gesetzlichen Änderungen besonders im Bereich des Datenschutzes wurde eine Anpassung notwendig. In enger Absprache mit einem Vereinsberater des Landessportbund (LSB) wurde die Vereinssatzung komplett neu aufgelegt. Der Verein kann so flexibler in die Zukunft blicken. Knut Bommer erläuterte einige Punkte, welche sich im Vergleich zur bisherigen Satzung ändern. Der Satzungsentwurf wurde von der Jahreshauptversammlung einstimmig angenommen.

Nach dem offiziellen Teil lud der Verein alle anwesenden Mitglieder zum gemütlichen Ausklang in Form eines Essens ein. Der Abend klang so in gemütlicher Atmosphäre und guten Gesprächen aus.