GWA-Wertstoffhof in Bergkamen: Umbauarbeiten – Anlieferungen nur eingeschränkt möglich

Die GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH weist alle Kunden des Wertstoffhofes darauf hin, dass in der kommenden Woche notwendige Baumaßnahmen an der Betriebsstelle durchgeführt werden. Dadurch können Anlieferungen ab Dienstag nur eingeschränkt stattfinden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende der kommenden Woche abgeschlossen sein.

Die GWA bittet alle Kunden der Betriebsstelle, Wartezeiten einzuplanen oder die Anlieferungen nach Möglichkeit auf die darauf folgende Woche zu verschieben.

Informationen zur Abfallentsorgung gibt es am GWA-Servicetelefon unter der gebührenfreien Rufnummer ( 0 800 400 1 400, auf der Homepage www.gwa-online.de oder in der GWA-Abfall-App.

 




Pärchen im Dauer-Clinch: Strafrichter als „Therapeut“

von Andreas Milk
Der Strafrichter als Paartherapeut: Das ist vielleicht keine so gute Idee. Dennoch  haben Vorkommnisse zwischen dem Bergkamener Malik T. (Namen geändert) und seiner aktuellen Jetzt-doch-wieder-Freundin Maria F. schon mehrfach Stoff für hiesige Juristen geboten. Jetzt war es wieder so weit: Malik T. war im Kamener Amtsgericht wegen drei Fällen von Körperverletzung angeklagt.

Losgegangen war alles an einem Tag im vergangenen Juli mit einem Besuch der Kaufland-Filiale in Bergkamen-Rünthe. Dort soll T. Maria F. – die zu dem Zeitpunkt seine „Ex“ war – gekniffen und ihr dadurch ein Hämatom zugefügt haben; später, auf der gemeinsamen Autofahrt zu Maria F.s Wohnung, habe er ihr mit einem Handykabel auf den Oberschenkel geschlagen; noch später, in der Wohnung, habe er sie geschubst, ihr ein Kissen aufs Gesicht gedrückt und gedroht, sie umzubringen.

Immerhin die Sache im Kaufland gab Malik T. ohne Umschweife zu. Allerdings: Er habe Maria F. nicht weh tun wollen – sondern „klar machen, dass es reicht“. Schon vorher hatte es zwischen den beiden gekracht, und dieser Streit setzte sich in dem Supermarkt fort. Für T. war das besonders belastend, weil er früher dort gearbeitet hat. Kollegen hätten ihn also wiedererkennen können. Im Auto habe er Maria F. dann bloß beruhigen wollen, damit sie durch ihr aufgekratztes Verhalten keinen Unfall auslöst. In ihrer Wohnung schließlich sei sie ausgerutscht und mit dem Becken gegen eine Couch geprallt.

Und heute, sieben Monate danach? „Wir sind auf dem besten Weg, dass es wieder perfekt läuft“, sagt Malik T. Auch Maria F., die ja gegen T. Anzeige erstattet hatte, meint: „Wir sind auf dem Weg der Besserung.“ Malik T. sei an und für sich ein toller, fürsorglicher Mensch – aber einer, „der blitzschnell zu ’nem Monster werden kann“. Sie wolle ihn nicht bestraft sehen, sondern, dass er Hilfe kriege.

Auch Malik T. ist bewusst, dass was passieren muss. Er suche nach einem Therapeuten. Einen Termin zu bekommen, sei schwierig. Der Richter empfahl ihm, es beim Verein „Die Brücke“ in Dortmund zu versuchen: Er hat Präventionsangebote für Männer mit Hang zur Gewalt. Strafrechtlich ist der Fall erledigt, sobald Malik T. als Buße 1.000 Euro an die Westfälischen Kinderdörfer gezahlt hat. Das Verfahren wird dann eingestellt. Sollte er das nicht hinkriegen, wird es brenzlig. Auch aus einem früheren Prozess ist noch eine Geldstrafe auf Bewährung in der Welt. Sie könnte zusätzlich drohen, falls T. die Zahlung der Buße vermasselt.




Erinnerungen an die 405 Opfer des Grubenunglücks auf Grimberg 3/4 am 20. Februar 1946 sind immer noch wach

Die Redner Bei der Gedenkfeier am Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf Grimberg 3/4: RAG-Vorstandsvorsitzender Michael Kalthoff am Microphone, (von rechts) Bürgermeister Thomas Heinzel, Pfarrer Christoph Maties, Mario Unger und verdeckt Kamens Bürgermeisterin Rlke Kappen.

Die 405 Todesopfer des großen Grubenunglücks am 20. Februar 1946 auf der Zeche Grimberg 3/4 sind unvergessen. Diese Kernaussage zog sich durch alle Reden während der großen Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Bergbaukatastrophe am Freitag am Ehrenmal auf dem ehemaligen Kommunalfriedhof am Südhang in Weddinghofen.

Zu den vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen die Delegationen der Knappenvereine in der Region, Angehörige der Todesopfer und Überlebenden, Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker sowie zahlreiche Interessierte, sprachen der Vorstandsvorsitzende der RAG Michael Kalthoff, Bürgermeister Thomas Heinzel, in Vertretung des erkrankten Landrats Mario Löhr die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen, der Vorsitzende der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen Mario Unger und Pfarrer Christoph Maties.

Die Fahnenträger der beteiligten Knappenvereine.

Der 20. Februar 1946 ist der schwärzeste Tag in der Bergkamener Bergbaugeschichte. Kurz nach 12 Uhr erschütterte eine gewaltige Explosion im Bergwerk Grimberg 3/4 die Stadtteile Weddinghofen, Bergkamen-Mitte und Oberaden. Durch dieses schwerste Grubenunglück in der Geschichte des deutschen Steinkohlenbergbaus verloren 405 Menschen ihr Leben.

Die Wucht der Explosion war so gewaltig, dass über Tage die Schachthalle einstürzte. Eine 300 Meter hohe Stichflamme schlug aus dem Schacht. Die Bunkeranlagen und Seilfahrtaufgänge wurden zerfetzt, das Strebengerüst beschädigt und die Schachteinbauten mit den Fördereinrichtungen völlig zerstört. Der Seilfahrtkorb jagte in den Turm und wurde auf ein Drittel seiner ursprünglichen Höhe zusammengestaucht. Tag und Nacht waren Grubenwehren aus dem gesamten östlichen Ruhrgebiet im Einsatz, um Überlebende zu bergen. Drei Tage dauerten die dramatischen Rettungsaktionen, die bis zur Unerträglichkeit durch ungeheuren Wetterzug und die in den Schacht herabstürzenden kalten Wassermassen erschwert wurden. Nach zwei Nachexplosionen am 21. und 22. Februar 1946 breiteten sich in der Grube die Brände weiter aus.

Drei Tage nach der Katastrophe wurden acht Überleben gerettet

Grubenunglück Grimberg 3/4
Wartende Menschen vor der Unglückszeche Grimberg 3/4.

Als die Rettungstrupps am Abend des dritten Tages aufgeben wollten, fanden sie schließlich weitere acht Überlebende. In der Nacht zum 24. Februar wurden sie über den Schacht Grillo in Kamen zu Tage gebracht. Zu den Todesopfern zählten auch drei Offiziere der britischen North German Coal Control (NGCC). Die Söhne englischer Bergwerksbesitzer interessierten sich damals für einen modernen Kohlehobel, der auf Grimberg 3/4 eingesetzt wurde.

Grubenunglück Grimberg 3/4
Trauerfeier für die Opfer des Grubenunglück am 20. Februar 1946.

Regierungspräsident Fritz Fries setzte sich in seiner Rede während der Trauerfeier am 3. März für Verbesserungen der Sicherheit im Bergbau ein: „In den vergangenen zwölf Jahren ist leider auf diesem Gebiete nicht alles Notwendige geschehen. Der Raubbau des Nazisystems im Bergbau bedingte schwere Versäumnisse in den Sicherheitsmaßnahmen. Aber auch in den vergangenen Monaten hätte man schneller an die Korrigierung der Unterlassungen in den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gehen können.“ Berghauptmann Nolte vom Oberbergamt Dortmund forderte die Klärung der Ursache des Unglücks. Er versprach, die Verantwortlichen streng zur Rechenschaft zu ziehen.

Mahnmal erinnert an 405 Tote

Mahnmal für das Grubenunglück
Mahnmal für das Grubenunglück

Genau sechs Jahre nach dem Unglück wurde am 20. Februar 1952 auf dem damaligen neuen Kommunalfriedhof in Weddinghofen (heute der Waldfriedhof am Südhang) das neun Meter hohe Mahn- und Ehrenmal eingeweiht. Der dreieckige Turm zeigt vorn links einen Bergmann, der sich auf einer Hacke stützt, und vorn rechts eine Bergmannsfrau, die tröstend ihr Kind hält. Auf der dem Wald zugewandten Rückseite sind die Namen aller Todesopfer eingemeißelt worden. Das Denkmal versinnbildlicht den Schachtturm, durch den die Bergleute eines Tages einfuhren und durch ein verheerendes Unglück überrascht wurden. Am Fuß des Turms befindet sich ein Sarkophag mit den Symbolen des Bergmannberufs „Schlägel und Eisen” mit aufgelegtem Lorbeer.

Die Ursache der verheerenden Katastrophe ist bis heute nicht restlos geklärt. Immer noch kursieren Gerüchte über Sabotage. Der Betriebsrat von Kuckuck, wie die Schachtanlage Grimberg 3/4 im Volksmund genannt wird, setzte eine Belohnung von 1000 Reichsmark für die endgültige Klärung des Unglücks aus. Als sicher anzusehen ist jedenfalls, dass eine Schlagwetterexplosion eine Kohlenstaubexplosion nach sich zog.

Einweihung des Ehrenmals
Einweihung des Ehrenmals auf dem Weddinghofer Waldfriedhof am 20. Februar 1952

Die wirtschaftliche Lage der Hinterbliebenen war auch sechs Jahre nach der Katastrophe, als das Denkmal eingeweiht wurde, denkbar schlecht. Zwar setzte direkt nach Bekanntwerden der Katastrophe eine Spendenflut aus ganz Deutschland ein, doch sowohl die Verteilung der Gelder als auch der Umfang der Unterstützung wurden damals von den Hinterbliebenen kritisiert. Auch die Sonderzuwendung der Zechenverwaltung von 200 Reichsmark und der Verzicht der Zeche auf das Sterbegeld der Ruhrknappschaft in Höhe von 150 RM zugunsten der Angehörigen konnten die Not nicht wesentlich lindern.

Hinterblieben erlitten bittere Not

Deutlich wird die Kritik an der Unterstützung der Hinterbliebenen in dem Rechenschaftsbericht von Valentin Schürhoff, dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Grimberg-Spende, vom 30. August 1949. Valentin Schürhoff war bereits vor der NS-Zeit Betriebsrat auf Monopol sowie SPD-Fraktionsvorsitzender im Kamener Stadtrat. Nach Kriegsende ernannte ihn die britische Militärregierung im Mai 1945 zum Beigeordneten (stellv. Bürgermeister) der Stadt Kamen.

Das Kuratorium der Grimberg-Spende wurde vom damaligen Landesarbeitsminister Halbfeld auf Anregung der Gewerkschaft eingesetzt und hatte alleinige Vollmacht über die Spendengelder. Insgesamt waren 2,8 Millionen Reichsmark zusammengekommen. Bis zur Währungsreform wurde an die Hinterbliebenen die Hälfte der Spendengelder ausgezahlt: Jede der etwa 300 Witwen erhielt 3000 und jedes Kind 600 Reichsmark. Doch durch die Währungsreform blieben von der zweiten Hälfte nur noch zehn Prozent, 140 000 Mark, übrig, die wiederum, so Valentin Schürhoff, zur Hälfte blockiert waren.

Da eine weitere allgemeine Unterstützung den Kuratoriumsmitgliedern mit den begrenzten Mitteln nicht mehr möglich schien, beschlossen sie im Oktober 1948, die Beträge, die für das Studium der Kinder vorgesehen waren, sicherzustellen. An alle Schulabgänger sollten 100 Mark zur Anschaffung von Berufskleidung und an alle Frauen mit vier oder mehr Kindern 15 Mark für Einkellerungskartoffeln gezahlt werden. Gerade der letzte Punkt stieß auf Kritik. Viele Witwen forderten die gleiche Unterstützung. Doch da die Rentenzahlung nur die ersten drei Kinder mitberücksichtigte, entschloss sich das Kuratorium die schlechter gestellten Familien mit vier und mehr Kindern besonders zu unterstützen.

Währungsreform ließ Spendensumme schrumpfen

Auch die Bemühungen Valentin Schürhoffs bei den amerikanischen und britischen Offizieren, die 1,4 Millionen Reichsmark im Sinne der Hinterbliebenen nur auf 30 Prozent abzuwerten, blieben erfolglos. Am 6. September 1949 legte das Kuratorium den Witwen im Bergkamener Kino „Schauburg“ an der Bambergstraße Rechenschaft ab. Gegen zwei Kuratoriumsmitglieder sollen sogar gegen Ende des Jahres 1946 gerichtliche Schritte wegen Schludereien bei der Verteilung eingeleitet worden sein. Eindeutige Quellen, die diese Vorwürfe belegen könnten, sind allerdings nicht bekannt.

Lediglich 64 Grimberg-Kumpel konnten trotz des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Grubenwehren lebend geborgen werden. Eine effektivere Rettungsaktion, und das war eine bittere Lehre des Grubenunglücks, verhinderte die schlechte technische Ausrüstung der Grubenwehrmänner. So ließ es der begrenzte Aktionsradius der Beatmungsgeräte nicht zu, dass die Rettungskräfte bis zur 2. Sohle vordringen konnten. Dort lag der Ausgangspunkt des Unglücks. Als Konsequenz aus dem Bergkamener Grubenunglück und den deutlichen Versäumnissen im „Dritten Reich“ und der anschließenden Besatzungszeit wurde die Entwicklungen im Sicherheitsbereich sowohl für die Grubenwehr als auch für den einzelnen Bergmann energisch vorangetrieben.

Grimberg 3/4




Rolf Escher – Wunderkammern des Künstlers: Eine Zeitreise zwischen Lissabon und Kairo ab 1. März im Stadtmuseum

Anlässlich seines 90. Geburtstags im Herbst 2026 widmet die Städtische Galerie „sohle 1“ dem Künstler Rolf Escher vom 01.03. – 12.04.2026 erneut eine Ausstellung.

Im Mittelpunkt steht der Künstler als Reisender. In rund 80 Arbeiten aus den vergangenen zwei Jahrzehnten wird sichtbar, wie Eschers Werke unterwegs entstehen, als unmittelbare Reaktion auf Architektur, Stadträume und kulturelle Atmosphäre. Die Skizzenbücher und Zeichnungen geben Einblick in den schöpferischen Prozess und dokumentieren das Sehen als künstlerischen Akt. Als Erweiterung dieses Horizonts tritt nun Ägypten mit den Städten Kairo, Luxor und Assuan hinzu. Ein Land voller „Wunderkammern“. Die Ausstellung lädt ein, zu einer künstlerischen Zeitreise zwischen Lissabon und Kairo, zwischen europäischer Metropole und orientalischer Wunderkammer, zwischen Reiseerlebnis und zeichnerischer Verdichtung. Zusätzlich zur Ausstellungseröffnung wird Rolf Escher auch am Sonntag, den 08.03.2026 und Sonntag, den 12.04.2026 jeweils von 15 Uhr – 17 Uhr im Museum anwesend sein.

Der 1936 in Hagen geborene Rolf Escher besuchte die Kunstakademie Düsseldorf und gründete früh sein erstes Atelier. Die Eröffnung einer florierenden Radierwerkstatt 1968 in Essen-Stadtwald, machte ihn in der Folge zu einem Meister der Radierung mit einer Vielzahl von nationalen und internationalen Auszeichnungen. Bis ins Jahr 2000 gab der Künstler im Rahmen von Lehrtätigkeiten sein Wissen weiter, seither widmet er sich einzig der Kunstschöpfung. In Eschers Werken dominieren Orte und Gegenstände, die von menschlichem Einwirken berichten oder daran erinnern, jedoch zumeist, ohne den Menschen physisch darzustellen. Die Räume und Requisiten erzählen selbst über die dortigen Geschehnisse und den Lauf der Geschichte.

01.03.2026 – 12.04.2026 „Rolf Escher – Wunderkammern des Künstlers“  

Eröffnung am Sonntag, 01.03.2026 um 11.00 Uhr

Städtische Galerie „sohle1“ im Stadtmuseum, Jahnstr. 31, 59192 Bergkamen

 




2. Runde der Bürgerbeteiligung zur Leitbildentwicklung startet: Jetzt gemeinsam die Zukunft Bergkamens weiterdenken!

Die Leitbildentwicklung der Stadt Bergkamen tritt in eine neue Phase ein. Nach einer erfolgreichen ersten Beteiligungsrunde startet nun die zweite Runde der Bürgerbeteiligung. Ziel ist es, die bisherigen Ergebnisse gemeinsam weiterzuentwickeln und die Vision für die Zukunft unserer Stadt zu schärfen.

In den vergangenen Monaten haben sich bereits viele Bürgerinnen und Bürger online sowie bei Veranstaltungen in den Stadtteilen eingebracht. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Perspektiven auf Bergkamen sind.

Nun geht es darum, die gesammelten Ideen und entwickelten Leitziele zu vertiefen und in konkrete Maßnahmen umzusetzen. In den kommenden Wochen finden dazu weitere Stadtteilveranstaltungen statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, unabhängig davon, ob sie bereits am bisherigen Beteiligungsverfahren teilgenommen haben oder neu in den Prozess einsteigen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Alle Termine sowie weiterführende Informationen zur Leitbildentwicklung finden Interessierte unter www.bergkamen.de/leitbildentwicklung.

Die Inhalte werden dort laufend aktualisiert.




Anmeldewoche an der Willy-Brandt-Gesamtschule steht vor der Tür

Eltern, die ihre Kinder gerne für das kommende Schuljahr an der WBGE anmelden möchten, sowie Schülerinnen und Schüler, die sich für die Oberstufe der WBGE anmelden möchten, sind herzlich eingeladen, uns in unserer Anmeldewoche zu besuchen. Die Anmeldeunterlagen sind zu finden auf der Schul-Homepage mit einem Klick auf den Anmeldebutton.

Die Anmeldungen für den 5. Jahrgang finden von Samstag, 21.02.2026, bis Donnerstag, 26.02.2026, in der Abteilung 5-7 zu folgenden Zeiten statt:

Sa. 21.02.2026, 09.00 Uhr – 14.00 Uhr

Mo. 23.02.2026, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Di. 24.02.2026, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Mi. 25.02.2026, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Do. 26.02.2026, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Für einen zügigen Ablauf des Anmeldeverfahrens kann der Anmeldeantrag gerne bereits ausgefüllt, auch handschriftlich, und zum Anmeldetermin mitgebracht werden (Download des Formulars siehe rechts bzw. unten)!

Für die Anmeldungen zum 5. Jahrgang müssen die Eltern das letzte Grundschulzeugnis, das Übergangsprotokoll, die Geburtsurkunde, den Impfpass und den Personalausweis mitbringen (bitte jeweils im Original und als Kopie!).

Die Anmeldung für die gymnasiale Oberstufe erfolgt für die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule über die Klassenleitungen des 10. Schuljahres und über die Onlineanmeldung (siehe auch Anmeldebutton auf unserer Homepage!).

Schülerinnen und Schüler anderer Schulen können sich für das Schuljahr 2026/27 zu folgenden Zeiten im Oberstufengebäude anmelden:

Mo. 23.02.2026, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Di. 24.02.2026, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Mi. 25.02.2026, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Do. 26.02.2026, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Neu: Die Anmeldung für die Oberstufe ist im Nachrückverfahren bis zum 16.03.2026 zusätzlich auch an jedem Schultag zwischen 8.15 Uhr und 12.30 Uhr im Sekretariat der Abteilung 11–13 möglich!

Für einen zügigen Ablauf des Anmeldeverfahrens kann der Anmeldeantrag gerne bereits ausgefüllt, auch handschriftlich, und zum Anmeldetermin mitgebracht werden (Download des Formulars siehe rechts bzw. unten)!

Zusätzlich ist eine Anmeldung über www.schulbewerbung.de erforderlich!

Schülerinnen und Schüler, die sich für die Oberstufe der WBGE anmelden möchten, bringen bitte Original und Kopie der letzten Zeugnisse ab Jahrgang 10, die Geburtsurkunde (Familienbuch) und den Impfpass mit. Bitte nicht die Anmeldung unter www.schulbewerbung.de und den Ausdruck des unterschriebenen Schüler-Online-Anmeldeformulars (ggf. mit Unterschrift der Erziehungsberechtigten) vergessen.




Einbruch in Lottogeschäft im Rathaus-Center an der Töddinghauser Straße

Am frühen Donnerstagmorgen (19.02.2026) sind zwei bislang unbekannte Täter in ein Lottogeschäft im Rathaus-Center an der Töddinghauser Straße in Bergkamen eingedrungen.

Eine Zeugin hatte einen lauten Knall gegen 01.48 Uhr vernommen und konnte bei der Tatausführung zwei männliche Personen erkennen, die dabei waren, eine Glasscheibe einzuschlagen.

Beide Personen werden folgendermaßen beschrieben:

   - männlich
   - schlank
   - ca. 170-175 cm groß
   - trugen Sturmmasken
   - ein Täter war mit einer Lederjacke bekleidet
   - hatten eine Tüte sowie eine Sporttasche dabei

Zu Fuß flüchteten die Täter in Richtung Wasserpark Bergkamen. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief ohne Erfolg. Was entwendet wurde, steht bislang nicht fest.

Weitere Zeugenhinweise, die zur Aufklärung dieses Falles beitragen, bitte an die Polizei Kamen: 02307 921 3220, 02303 921 0 oder per Mail: poststelle.unna@polizei.nrw.de.




Demokratie gemeinsam denken: BNE-Zukunftswerkstatt in der Ökologiestation Bergkamen

Wie wollen wir zukünftig zusammenleben? Dieser Frage geht die interaktive Veranstaltung „BNE: Zukunftswerkstatt – Demokratie gemeinsam gestalten“ nach. Sie findet am Freitag, den 10. April von 15:00 bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, den 11. April 2026 von 10:00 bis 17:00 Uhr statt. Alle Menschen, die sich für demokratische Mitgestaltung interessieren und Impulse für eine lebendige, vielfältige Gesellschaft suchen, sind eingeladen, gemeinsam Ideen, Visionen und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Die zweitägige Zukunftswerkstatt findet in der Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen statt und ist kostenfrei sowie offen für alle Interessierten.

Anders als bei klassischen Vorträgen oder Podiumsdiskussionen basiert die Zukunftswerkstatt auf einem dynamischen, kreativen Gruppenprozess: Ausgehend von aktuellen Herausforderungen in Politik, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt sammeln und reflektieren die Teilnehmenden in der Kritikphase, wo es hakt. In der anschließenden Fantasiephase entstehen utopische Visionen einer Demokratie, in der alle Menschen gehört und respektiert werden. In der Verwirklichungsphase werden diese Ideen gemeinsam konkretisiert und erste Schritte zur Umsetzung im Alltag oder im lokalen Umfeld erarbeitet.

„Diese Zukunftswerkstatt ist mehr als ein Gespräch – sie ist ein öffentlicher Denkraum, in dem Gesellschaft aktiv mitgestaltet wird“, sagt Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des Umweltzentrums Westfalen, der die Veranstaltung durchführt. Finanzielle Barrieren sollen dabei keine sein. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich bis Freitag, den 13. März 2026, beim Umweltzentrum Westfalen unter der Telefonnummer 02389 9809 11 oder per E-Mail an sandrine.seth@uwz-westfalen.de anmelden.




Musikschule Bergkamen: „Bühne Frei!“ im Stadtmuseum

Die Musikschule lädt am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 19:00 Uhr zu einer neuen Veranstaltung der beliebten Reihe „Bühne frei!“ im Stadtmuseum Bergkamen ein. Dort werden am Abend um 19:00 Uhr Beiträge der Instrumentalklassen von Sören Bublitz (Klavier), Rabiana Ehrenstein (Klavier), Anne Horstmann (Querflöte) und Annette Rettich (Violoncello) präsentiert.

Das musikalische Spektrum des Abends reicht vom 17. bis zum 21. Jahrhundert.

Alle Musikinteressierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.




Nordische Klangmagie mit Hedin & Meidell (Schweden): Klangkosmos Weltmusik im März

Duo Hedin & Meidell. Foto: Fredrik Gille

Ein außergewöhnlicher Konzertabend mit dem schwedischen Duo Hedin & Meidell erwartet das Publikum am 16. März 2026 um 20.00 Uhr im Trauzimmer Marina Rünthe.

Mit der selten zu hörenden Kombination aus Nyckelharpa und Barockvioline lassen Ida Meidell Blylod und Johan Hedin die Melodien des 18. Jahrhunderts in neuem Licht erstrahlen. Virtuos und zugleich feinfühlig verbinden sie historische Klangwelten mit zeitgenössischen Ausdrucksformen.
So entstehen innovative Arrangements, die Tradition und Moderne auf eindrucksvolle Weise verschmelzen lassen. Ida Meidell Blylod an der Barockgeige und Johan Hedin an der Nyckelharpa zählen zu den profiliertesten Vertretern ihres Fachs. Gemeinsam erschaffen sie eine dichte, atmosphärische Klanglandschaft, die das Publikum auf eine musikalische Reise durch Vergangenheit und Gegenwart mitnimmt, voller Tiefe, Lebendigkeit und nordischer Klangfarben.

Ida Meidell Blylod – Barockgeige
Johan Hedin – Nyckelharpa

Klangkosmos Weltmusik
Trauzimmer Marina Rünthe
| Hafenweg 12 | 59192 Bergkamen
MO. 16.03.2026 | 20.00 UHR
Ticket 8,00 €
Hedin & Meidell (Schweden)
Tickets unter: 02307/965-464 oder tickets.bergkamen.de




Termine zur Anmeldung zum 5. Jahrgang im Schuljahr 2026/2027

Die Anmeldungen zu allen Bergkamener weiterführenden Schulen finden in der Woche von

Montag, 23.02.2026, bis Freitag, 27.02.2026 zu folgenden Zeiten statt: