Bargeldlose Zahlung in den Bädern der GSW Wasserwelt ab Donnerstag wieder möglich

Bargeldlose Zahlung wieder möglich: Nach dem Cyberangriff auf die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen kehren die Bäder ebenfalls in den Regelbetrieb zurück. Ab dem morgigen Donnerstag (6. August) sind in allen Einrichtungen der GSW Wasserwelt die Kassensysteme wieder vollständig einsetzbar. Damit ist eine bargeldlose Zahlung – ebenso in der Gastronomie – wieder problemlos darstellbar. Auch Gutscheine sowie die Geldwertkarten, mit denen Gäste vergünstigt in die Bäder kommen, können wieder wie gewohnt eingelöst und gekauft werden.

„Wir freuen uns, dass wir die Kassensysteme wieder hergestellt haben und alle Applikationen wieder vollumfänglich nutzbar sind. Nach einer kurzen, aber intensiven Testphase können wir nun wieder in den Regelbetrieb übergehen“, erklärt Carsten Langstein, Bereichsleiter Bäder bei den GSW. Ab Donnerstag gilt dann wieder die gewohnte Tarifstruktur in den Bädern der GSW Wasserwelt. So sind im Häupenbad die Zeittarife wieder wählbar.

Nach der Revision im Saunabad Bönen kehrt die GSW-Freizeiteinrichtung ebenfalls in den Regelbetrieb zurück. Das Hallenbad öffnet wieder regulär am 9. August, die Sauna am 10. August. Auch in diesem Bad ist die bargeldlose Bezahlung dann wieder möglich.

In allen Bädern der GSW Wasserwelt ist weiterhin die Sommerferienkarte für 30 Euro erhältlich. Damit können Kinder und Jugendliche von 4 bis 17 Jahren in den Ferien so oft die GSW-Bäder besuchen, wie sie möchten.




Drei Nachwuchskräfte gehen bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen an den Start

Von links nach rechts, stehend: Vorstandsmitglied Jörg Jandzinsky, Dimitrij Neumüller, Laura Richter, Ausbildungsleiter Christian Pingel, Dilara Kilic, Jugend- und Auszubildendenvertretung Kamil Kachel, Tobias Laaß
von links nach rechts, sitzend: Alexander Fet, Shirin Treppe, Vivienne La Targia

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen freut sich auch in diesem Jahr wieder neue Auszubildende begrüßen zu dürfen. Mit dem Ausbildungsstart beginnt für die drei neuen Nachwuchskräfte ein abwechslungsreicher und praxisnaher Einstieg ins Berufsleben.

„Unverändert stellt die Berufsausbildung für uns einen ganz wichtigen Punkt dar. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir jedes Jahr jungen Menschen aus unserer Region die Möglichkeit geben können, in das Berufsleben zu starten. Derzeit sind insgesamt 12 Auszubildende bei uns beschäftigt.“, führt der Vorstandsvorsitzende Tobias Laaß aus.

Während ihrer zweieinhalbjährigen Ausbildung werden die Berufseinsteiger sämtliche Abteilungen der Sparkasse durchlaufen. „Durch den regelmäßigen Wechsel zwischen den verschiedenen Bereichen, erhalten die jungen Kollegen einen umfassenden Einblick und erlangen ein breites Verständnis für die Zusammenhänge eines Kreditinstitutes.“, erläutert Vorstandsmitglied Jörg Jandzinsky. Ergänzt wird die praktische Ausbildung in der Sparkasse durch den Besuch des Blockunterrichts der Berufsschule, in der das theoretische Fachwissen vermittelt wird. Darüber hinaus können sich die Auszubildenden auf ausgewählte Seminare der Sparkassenakademie freuen.

Auch für das nächste Jahr sucht die Sparkasse Bergkamen-Bönen bereits heute nach neuen Nachwuchskräften. „Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im kommenden Jahr hat bereits begonnen. Wer offen auf Menschen zugeht und Freude am persönlichen Kontakt hat, kann sich gerne direkt bei uns bewerben. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.“, so Ausbildungsleiter Christian Pingel. Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung stehen bei der Sparkasse verschiedenste Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen.

Bewerbungen nimmt die Sparkasse Bergkamen-Bönen unter der E-Mail-Adresse personal@spk-bergkamen-boenen.de entgegen.




Blues mit Herz, Seele und Slide-Gitarre: Saisonstart des Sparkassen GRAND JAM

Michael van Merwyk. Foto: Maik Raishaus

Am Mittwoch, 2. September 2026, um 20.00 Uhr eröffnet Michael van Merwyk gemeinsam mit der Grand Jam Houseband im Thorheim in Bergkamen die Saison 2026/2027.

Michael van Merwyk zählt seit Jahren zu den herausragenden Persönlichkeiten der europäischen Blues-Szene. Mit seiner markanten Stimme, seiner alten Resonatorgitarre, seinem virtuosen Slide-Spiel und seiner unverwechselbaren Bühnenpräsenz begeistert er sein Publikum immer wieder aufs Neue. Er ist kein Unbekannter in Bergkamen und wird auch dieses Mal sein Publikum vom ersten Ton an mitreißen. In seinen Songs erzählt Michael van Merwyk Geschichten über das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen, über Liebe, gutes Essen und die kleinen Momente des Alltags. Dabei überschreitet er mühelos die Grenzen einzelner Musikgenres. Er begeistert Bluesfans ebenso wie das Publikum auf Singer-Songwriter-Festivals oder in kleinen Clubs und Kneipen. Seine Konzerte leben von Authentizität, Spontaneität und der Freude an handgemachter Musik. Im Mittelpunkt steht nicht Perfektion, sondern die unmittelbare Verbindung zwischen Künstler und Publikum.

Michael van Merwyk ist regelmäßig auf Tourneen in ganz Europa unterwegs und wurde mehrfach für sein musikalisches Schaffen ausgezeichnet. Im Jahr 2024 erhielt er erneut den Blues Award als bester Solokünstler und unterstrich damit eindrucksvoll seinen Stellenwert in der internationalen Blues-Szene.

Beim Sparkassen GRAND JAM wird Michael van Merwyk von der Grand Jam Houseband begleitet. Zur Besetzung gehören Michael van Merwyk an Gesang und Resonatorgitarre, Oliver Spanuth am Schlagzeug, Paul Jobson an Piano und Orgel, Gerd Gorke an der Mundharmonika sowie Olli Gee am Bass.

Sparkassen GRAND JAM – Michael van Merwyk & Grand Jam Houseband

02.09.2026 | 20.00 UHR | Thorheim Bergkamen, Landwehrstraße 160
Ticket ab 18,00 € unter tickets.bergkamen.de oder 02307/ 965-464

 

 




Start in das Berufsleben für 13 Nachwuchskräfte der Stadt Bergkamen

13 junge Menschen beginnen in diesem Jahr ihre Ausbildung bzw. ihr duales Studium bei der Stadt Bergkamen. Bürgermeister Thomas Heinzel begrüßte die neuen Nachwuchskräfte und wünschte ihnen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Für 13 junge Menschen beginnt heute ein neuer Lebensabschnitt: Sie starten ihre Ausbildung oder ihr duales Studium bei der Stadt Bergkamen. Bürgermeister Thomas Heinzel begrüßte die neuen Nachwuchskräfte persönlich im Rathaus und hieß sie herzlich willkommen und gratulierte ihnen zu ihrer Entscheidung: „Eine Stadtverwaltung hat ein enorm breites Aufgabenfeld. Es erwarten Sie also vielfältige und interessante Einsatzbereiche.“

Mit den neu eingestellten Auszubildenden und Jahrespraktikantinnen setzt die Stadtverwaltung ihre Tradition fort, jungen Menschen in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern eine Chance zu geben. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, jungen Menschen aus unserer Region einen sicheren Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen“, so Heinzel mit Blick auf die derzeit insgesamt 38 Auszubildenden der Stadt. Sie verteilen sich auf neun Berufe im sozialen und technischen Bereich sowie in der Verwaltung im engeren Sinn.

Viele Beschäftigte – von den Fachausbilderinnen und -ausbildern bis hin zum Personalrat, der Schwerbehindertenvertretung und der Gleichstellungsbeauftragten – werden sich den neuen Nachwuchskräften in der nun folgenden Einführungswoche vorstellen. Hierbei werden selbstverständlich alle Fragen rund um die Ausbildung beantwortet aber auch viele Tipps gegeben, welche die Eingewöhnung in die neue Umgebung erleichtern sollen.

Die Begleitung endet jedoch nicht mit der Einführungswoche: Auch danach ist eine kontinuierliche und fachkundige Betreuung der Auszubildenden gewährleistet. Heinzel betont: „Uns liegt sehr viel an einer erstklassigen Ausbildung, denn nur so sichern wir uns fachlich versierten Nachwuchs. Angesichts der steigenden Anforderungen an die Verwaltung ist das unverzichtbar.“

Die Stadt Bergkamen freut sich im Einstellungsjahrgang 2026 über folgende neue Nachwuchskräfte:

Joel Bilinsky, Ecrin Cakici, Sinan Celik, Louis Erdmann, Pascal Gburczyk, Gerome Guzy, Emily Inkmann, Justin Könneke, Cynthia Koza, Maik Linke, Johannes Lukanowski, Greta Petrausch, Caner Sular.




Startchancen-Programm zeigt Wirkung: Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek besucht Gerhart-Hauptmann-Grundschule

Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek, Schulleiterin Martina Hoppe und Schulaufsicht Dr. Ulrich Schwätzer.

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek hat kurz vor den Sommerferien die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Bergkamen besucht, um sich vor Ort über die Umsetzung des bundesweiten Startchancen-Programms zu informieren. Empfangen wurde er von Schulleiterin Frau Hoppe, ihrem Stellvertreter Herrn Seck sowie Herrn Dr. Schwätzer von der Schulaufsicht des Schulamts für den Kreis Unna.

Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule ist seit dem 1. August 2025 Teil des Startchancen-Programms und gehört zur zweiten Förderkohorte. Das Startchancen-Programm von Bund und Ländern ist auf zehn Jahre angelegt und richtet sich bundesweit an rund 4.000 Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen. Es kombiniert Investitionen in moderne Lernumgebungen mit zusätzlichem Personal und gezielten Maßnahmen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Oliver Kaczmarek, der das Programm auf Bundesebene mitverhandelt hat, betonte die Bedeutung der Initiative: „Das Startchancen-Programm ist ein zentraler Baustein, um allen Kindern faire Bildungschancen zu ermöglichen. Es ist mir wichtig zu sehen, wie die Mittel vor Ort konkret wirken.“

An der Gerhart-Hauptmann-Grundschule zeigen sich bereits erste positive Effekte: Durch die Förderung konnte unter anderem eine Schulsozialarbeiterin eingestellt werden. Darüber hinaus wurden zusätzliche Lern- und Fördermaterialien angeschafft, darunter bewegliche Sitzhocker, Musikboxen und Inklusionsmaterialien.

Ein zentrales Entwicklungsprojekt der Schule ist die geplante Umgestaltung des Innenhofs zu einem multifunktionalen Lern- und Begegnungsraum. Dieser soll künftig als „Forum“ für Unterricht außerhalb des Klassenzimmers, für Gruppenarbeit in kleinen Nischen sowie für multiprofessionelle Zusammenarbeit genutzt werden.

Auch aus Sicht der Schulaufsicht ist das Programm ein wichtiger Schritt. Herr Dr. Schwätzer unterstrich: „Das Startchancen-Programm setzt genau an den richtigen Stellen an, um benachteiligte Schulen nachhaltig zu stärken.“

Der Besuch in Bergkamen bildete den Abschluss einer Tour von Oliver Kaczmarek durch Schulen in seinem Wahlkreis, die am Startchancen-Programm teilnehmen. Insgesamt sechs Schulen im Wahlkreis profitieren von der Förderung, die vor Ort bereits konkrete Verbesserungen ermöglicht.

Der Besuch in Bergkamen macht laut Kaczmarek deutlich: „Die gezielte Förderung kommt an – und eröffnet neue Perspektiven für Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte schulische Umfeld.“




Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall auf Westenhellweg

Am Sonntag (02.08.2026) kam es gegen 19:05 Uhr auf dem Westenhellweg in Bergkamen zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Eine 58-jährige Lünerin befuhr mit ihrem Pkw den Westenhellweg und beabsichtigte aus bislang ungeklärter Ursache, ihr Fahrzeug auf der Fahrbahn zu wenden. Ein 53-jähriger Werner, der mit seinem Pkw hinter ihr fuhr, setzte zum Überholen über den linken Fahrstreifen an. Die Lünerin befand sich zu dem Zeitpunkt auf dem Standstreifen. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Beide Pkw waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der 53-Jährige wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die 58-Jährige wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Eine Lebensgefahr konnte vor Ort nicht ausgeschlossen werden.




Auseinandersetzung bei Amateur-Fußballspiel im Nordbergstadion: Zwei Personen leicht verletzt

Am Sonntag (02.08.2026) kam es gegen 15:45 Uhr während eines Amateur-Fußballspiels im Nordbergstadion zu einer Auseinandersetzung zwischen Spielern und Zuschauern.

Nach einer vorangegangenen Spielsituation, bei der es zu einem Foul gekommen war, betrat ein 37-jähriger Zuschauer aus Lünen das Spielfeld und ging auf einen 28-jährigen Spieler zu. Dabei entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung.

Ein 27-jähriger Spieler aus Lünen versuchte, einen 21-jährigen Lüner von dem 28-Jährigen wegzuziehen. Im weiteren Verlauf wurden der 28-Jährige sowie der 27-Jährige leicht verletzt. Eine Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen.




Sechs neue Auszubildende starten bei den GSW ins Berufsleben

Die GSW-Verantwortlichen um Geschäftsführer Alexander Loipfinger (3.v.l.), Betriebsratsvorsitzender Jörg Böttcher (l.) sowie Personalleiterin Petra Hengst (2.v.r.) begrüßten sechs neue Auszubildenden.

Spannender Start ins Berufsleben: Sechs junge Menschen haben am 3. August mit ihrer Ausbildung bei den Gemeinschaftsstadtwerken (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen begonnen. Als Industriekaufmann lernt Luca Wolters relevante kaufmännische Prozesse beim Energieversorger kennen. Den Beruf „Elektroniker für Betriebstechnik“ wird Leon Treppe erlernen. Eyck-Leon Debie und Roman Kröker werden bei den GSW zum Anlagenmechaniker ausgebildet. Tom Schulz und Ian Zessner werden alles rund um die Bäder-Welt bei den GSW kennenlernen. Sie haben mit der Ausbildung „Fachangestellte/r für Bäderbetriebe“ begonnen.

Nicht nur in den Freizeiteinrichtungen wartet auf die Auszubildenden eine ereignisreiche Zeit. Schließlich befindet sich die gesamte Energiewirtschaft mit Blick auf die herausfordernde Energiewende weiter in einem umfangreichen Entwicklungs- und Transformationsprozess. „Unsere neuen Auszubildenden werden in ihrer Zeit der Ausbildung spannende Zeiten in der Energiewirtschaft erleben. Wir freuen uns, dass wir sechs neue junge Mitarbeiter bei uns begrüßen zu dürfen“, erklärt Personalleiterin Petra Hengst. Mit ihr begrüßten der GSW-Geschäftsführer Alexander Loipfinger sowie Betriebsratsvorsitzender Jörg Böttcher die neuen Auszubildenden.

Sechs junge Männer haben ihre Ausbildung bei den GSW begonnen. Bei den GSW wurden am 3. August begrüßt (v.l.): Roman Kröker, Leon Treppe, Luca Wolters, Eyck-Leon Debie, Ian Zessner und Tom Schulz.

Die GSW bilden traditionell den eigenen Nachwuchs aus, sowohl in den technischen Berufen als auch im kaufmännischen Bereich sowie im Bäderwesen. Die Verantwortlichen der GSW setzen auf das junge Potential und fördern die Auszubildenden in ihrem spannenden Werdegang. Nach der Ausbildung bieten die GSW Möglichkeiten zur Weiterbildung als Techniker oder Meister – auch in Vollzeit.

Die Gemeinschaftsstadtwerke bilden jedes Jahr ab dem 1. August junge Menschen (m/w/d) in folgenden Berufen aus:

  • Anlagenmechaniker, Fachrichtung Versorgungstechnik
  • Elektroniker, Fachrichtung Betriebstechnik
  • Fachangestellter für Bäderbetriebe
  • Industriekaufmann

Neben einem sicheren und zukunftsträchtigen Ausbildungsberuf bieten die GSW eine Vergütung nach eigenem Ausbildungstarif an, 30 Tage Urlaub sowie ein Weihnachtsgeld und bei erfolgreichem Abschluss eine Prämienzahlung. Darüber hinaus übernehmen die GSW die Fahrtkosten und einen Zuschuss für eine Sport-App, mit der unzählige Sport- und Wellness-Angebote genutzt werden können. Alle Auszubildenden bekommen außerdem einen Laptop oder ein Tablet für die Ausbildung gestellt. Die neue Bewerbungsphase zum Ausbildungsbeginn am 1. August 2027 ist bereits gestartet. Eine Bewerbung ist das ganze Jahr über möglich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gsw-kamen.de/ausbildung

 




60 Jahre Stadt Bergkamen: Ein Festakt auf der Halde Großes Holz

Von links nach rechts: Sparkassenvorstand Jörg Jandzinsky, Bürgermeister Thomas Heinzel, Kulturreferentin Sarah Feige, Sparkassenvorstand Tobias Laaß und Leiter Stadtmarketing Karsten Quabeck. Foto: Stadt Bergkamen

Das 60-jährige Bestehen der Stadt Bergkamen wird am Samstag, 8. August, von 12 bis 22 Uhr ganz groß auf der Halde Großes Holz mit Aktionen gefeiert, die die Stadtgeschichte, Kultur, Sport und Partnerschaften verbinden. Dazu ist ein Aufstiegspfad ab Parkplatz Waldstraße (mit Aktionen) vorbereitet. Natürlich geht es auch ab Eingang an der Binsenheide hoch zur Adener Höhe. Wer diesen Anstieg nicht zu Fuß zurücklegen möchte, der kann einen Gratis-Fahrdienst bis zur Haldenspitze nutzen.

 „Stationen des Aufstiegs“ 

Die BesucherInnen „erwandern“ sich die Stadtgeschichte. Entlang des Zick-Zack-Weges ab Parkplatz Waldstraße präsentieren. Dort präsentieren die Fachämter ihre Meilensteine: 

Station 1 – Stadtarchiv und Bergbau 

Der Ursprung: Stadtgründung – von 6 Dörfern zur Stadt 

 Mit dem Stadtarchiv, dem neu gegründeten Geschichts- und Heimatverein Bergkamen sowie dem Geschichtskreis Haus Aden ist Station 1 das historische Herzstück des Jubiläums. Drei starke Partner präsentieren hier die Stadt- und Bergbaugeschichte mit interaktiven Angeboten. 

Auf dem Weg zu Station 2 werden die verschiedenen Epochen der Bergkamener Zeitgeschichte auf Schautafeln abgebildet. 

Station 2 – Wirtschaftsförderung & Bürgermeisterbüro (Info durch Marvin Faulstich) 

„Bürgermeister vor Ort“ im Zeitraum von 12.30 – 13.30 Uhr und von 15.00 – 16.00 Uhr – BM Thomas Heinzel steht BürgerInnen am Infostand für Fragen, Anregungen und informelle Gespräche zur Verfügung. 

Interaktives „Stadt Bergkamen – Memory“ mit ehemaligen Bürgermeistern und Persönlichkeiten – hier wird spielerisch historisches Wissen vermittelt. Außerdem gibt´s ein Gewinnspiel mit „Give aways“ für jeden Teilnehmer (Hauptpreis ist 2 x 1 Monopoly in der „Bergkamen-Edition“) 

 Station 3 – Sportamt 

Die Stadt Bergkamen ist die Stadt des Sports 

Sport-, Spiel- und Spaßstationen für Kinder mit Leitergolf, Cornhole/Sack-Loch-Werfen, Mölkky (Wurholz), Eierlaufen im Slalom mit Tennisball auf Löffel, Geschwindigkeits-Messanlage, Korbball-Werfen, KO-Leiter; Hütchen-Transport mit Kegeln, Torschuss auf Minitore sowie weitere Spielmöglichkeiten mit „Vier-Gewinnt“, „Tennis an der Schnur“, 

„Hüpf-Pferde für die Kleinsten“ und mit Liegestühlen zum Relaxen. 

 Außerdem gibt´s Infostände vom Kreissportbund Unna und von diversen Bergkamener Vereinen, eine „Trikot-Leine“ und Mitmach-Aktionen von den TuRa-Line-Dancern (13-15 Uhr) sowie Auftritte der Schreberjugend 

Station 4 – Kunst und Musik 

Live-Maler Marc Westermann mit musikalischer Untermalung 

Das Stadtjubiläum erhält hier ein faszinierendes visuelles Highlight – bespielt werden parallel mehrere Riesen-Leinwände mit perfekter Abstimmung auf die Hintergrundmusik – die Zuschauer erleben den fließenden Entstehungsprozess der Ölgemälde hautnah 

Station 5 – Kulturreferat (Info durch Sarah Feige) 

Präsentiert werden die Säulen der Kultur und außergewöhnliche Spielorte – „Kultur zum Anfassen“ 

 Die Kulturverwaltung präsentiert den Puppenspieler und Bauchredner Julian Button – der wiederum kommt mit seinem Roboter-Schaf Pepe auf die Halde. Das Schaf spricht (ferngesteuert) mit den BesucherInnen und unterhält sie auf humorvolle Weise. 

Am Stand der „Galerie sohle 1“ können anhand reduzierter Accessoires berühmte Portraits der Kunstgeschichte nachgestellt werden. Der Galerie-Leiter Martin de Crignis unterstützt die TeilnehmerInnen im Prozess und leistet Hilfestellung beim Fotografieren. 

Die Jugendkunstschule bringt den „Kunstlaster“ mit und bietet damit verschiedene Möglichkeiten der künstlerischen Betätigung an. 

Und auch die Stadtbibliothek ist mit verschiedenen Aktionen zu Gast – hier können sich alle BesucherInnen in ein Gästebuch eintragen – so entsteht ein Buch mit Eindrücken vom Tag, aus dem die Verbindung der BergkamenerInnen zu ihrer Stadt sichtbar wird. Mit der Bildungs-App Biparcours wird es digital und auf Papier ein Quiz mit Fragen zu Bergkamen und

der Stadtbibliothek geben – zu gewinnen gibt es 4 x ein Gutschein für einen Jahresausweis. Nehmen Sie außerdem am Schätzungsspiel teil – 6 bis 7 Bücher sind verpackt und man muss schätzen wie viele Seiten das jeweilige Buch hat – zu gewinnen gibt´s einen Gutschein für einen Jahresausweis. 

Darüber hinaus wird ein Bücherparcours auf einer Länge von 10 – 15 Metern und mit 3 Schwierigkeitsstufen aufgebaut. Die TeilnehmerInnen müssen den Parcours mit einem, zwei oder sogar drei Bücher auf dem Kopf balancierend absolvieren – Gewinnt hier ein 

„Stadtbibliothekstütchen“ mit Give-Aways. 

 Station 6 – Baubetriebshof, Entsorgungsbetrieb & Freiwillige Feuerwehr 

Mit dem Baubetriebshof, dem Entsorgungsbetrieb Bergkamen (EBB) und der Freiwilligen Feuerwehr präsentiert sich an Station 6 das logistische und sicherheitsrelevante Rückgrat unserer Stadt. Das Motto „Sauberkeit und Sicherheit liegen uns am Herzen“ wird hier durch starke interaktive Angebote für die ganze Familie erlebbar gemacht. 

Station 7 – Städtepartnerschaften 

Unsere Partnerstädte stellen sich mit einer Bilderausstellung unter dem Titel „35 Jahre gelebte Partnerstadt“ vor! Anlässlich des Jubiläums empfangen die Betreiber der Hettstedter Braukommune die BesucherInnen mit einer Kostprobe des original Hettstedter Zapfenbiers und einer Gesangseinlage. 

Außerdem wird ein metallischer Wegweiser (eine zentrale Metallsäule) mit pfeilförmigen Schilderarmen zu den Partnerstädten installiert – die Entfernungen sind als Luftlinie vom Stadtzentrum Bergkamen berechnet. Die Säule selbst trägt eine Plakette mit dem Titel „60 Jahre Stadt Bergkamen“. Um 14.00 Uhr wird das bleibende Denkmal durch den Bürgermeister und durch VertreterInnen der Partnerstadt Hettstedt feierlich enthüllt. 

Die „Kunstwerkstatt Sohle 1 Bergkamen“ ist an dieser Station ebenfalls zu Gast, denn seit über 10 Jahren pflegen der Verein „Kunstzuckerhut Hettstedt“ und die Kunstwerkstatt ihren gegenseitigen Kontakt – sozusagen als eine künstlerische Partnerschaft. Einzelne Mitglieder stehen für Gespräche zur Verfügung, informieren über ihre künstlerische Arbeit und plaudern gerne über die Zusammenarbeit beider Vereine. Die Darstellung erfolgt über Bilder.

Station 8 – Stadtmarketing und Tourismus 

Der Blick in die Zukunft auf die Wasserstadt Aden und co 

Im Zukunftspavillon „Wasserstadt Aden“ werden anschauliche Visualisierungen, Baupläne und 3D-Modelle des Zukunftsprojekts „Wasserstadt Aden“ präsentiert. Darüber hinaus werden am benachbarten Infopoint Tourismus & Stadtmarketing die touristischen Highlights von Bergkamen mit einigen Überraschungen vorgestellt. 

Der Haldengipfel wird zur Erlebnisfläche mit Fokus auf Weitblick, Entspannung und Unterhaltung – z.B. an der „Gipfel-Fotobox“ – an dieser Fotostation mit dem echten Bergkamener Panorama im Hintergrund erhalten die BesucherInnen ein direkt ausgedrucktes Jubiläums-Erinnerungsfoto mit dem Branding „60 Jahre Stadt Bergkamen“. 

In der „Chill-out-Area“ laden Liegestühle und weitere Sitzmöglichkeiten zum Verweilen ein. Ein lokaler DJ sorgt im Hintergrund für entspannte, sommerliche Lounge-Musik. 

Das Ziel am „Gipfel“ 

 Oben angekommen, schließt sich der Kreis: Vom „Gipfelpunkt“ aus blicken wir auf die (fast) fertige Wasserstadt Aden und die neue Skyline. 

Zum Abschluss: 

Damit der „Aufstieg“ auch emotional und gemeinschaftlich seinen Höhepunkt findet, wird das Plateau der Halde Großes Holz ab ca. 18:00 Uhr zum zentralen Treffpunkt. Über den Dächern der Stadt wird der Abend atmosphärisch und mit Ansprachen durch Bürgermeister Thomas Heinzel nebst weiteren Gästen offiziell abgerundet. 

Für Speis und Trank ist ebenfalls gesorgt. Statt einer klassischen Imbissmeile setzen wir auf lokale Kulinarik, die die Geschichte der Stadt widerspiegelt. Die „Kumpel-Kiste“ – ein rustikaler Imbiss mit Bergmanns-Stulle oder Currywurst als Hommage an die Bergbau-Vergangenheit. Die Marina-Bar – ein Stand mit Getränken und sonstigen Erfrischungen – welche das Flair der Wasserstadt Aden und der Marina Rünthe auf den Gipfel bringt. 

Ausgewiesene Bereiche mit Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen und Genießen der Aussicht ein. Musikalische Beiträge werden an verschieden Stellen zu hören sein – auf dem Haldentop legt am Abend ein DJ mit entspannten Klängen zum Finale auf. 

Während die Sonne untergeht und die Landmarke „Impuls“ hell aufleuchtet, sorgt ein Solo-Saxophonist für den Gänsehaut-Moment zum Abschluss. 

Kurz vor Veranstaltungsende um 22:00 Uhr werden alle BesucherInnen dazu aufgerufen, gemeinsam in Richtung Wasserstadt Aden zu blicken. 

„Dies ist der Moment, in dem das Motto sichtbar wird: Wir stehen auf dem Erbe des Bergbaus und schauen in die strahlende Zukunft der Stadt Bergkamen“, erklären die Organisatoren. 

 




Anzeichen von Sommerpause – Arbeitslosigkeit steigt auch durch viele Ausbildungsabsolventen

Im Kreis Unna gab es im Juli 16.739 arbeitslose Menschen und damit 179 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zu Juli 2025 stieg die Arbeitslosigkeit um zehn Personen (+0,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote erhöhte sich leicht auf 7,7 Prozent und lag damit exakt auf Vorjahresniveau.

„Auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna hat die Dynamik im Juli weiter zugenommen“, so Agenturchefin Sandra Pawlas. Während es bereits im Juni einen Anstieg an Arbeitslosen gegeben hätte, fiel dieser im aktuellen Monat noch einmal stärker aus: „Von den 179 zusätzlichen Arbeitslosen sind gut die Hälfte Ausbildungsabsolventen, die als junge Fachkräfte nur vorübergehend arbeitslos sein werden. Ein anderer saisonaler Effekt sind die Auswirkungen von Quartalskündigungen.“ Gleichwohl habe der Juli auch eine gute Nachricht im Gepäck: „Positiv zu bewerten ist der Anstieg an neu gemeldeten Stellen, was für einen Ferienmonat atypisch ist. Unternehmen in ganz unterschiedlichen Branchen sehen Chancen, wobei die Besetzung der Stellen etwas länger dauern kann“, so Pawlas. Die Arbeitsmarktexpertin geht davon aus, dass sich die Entwicklung im August fortsetzt und danach
in eine leichte Herbstbelebung mündet.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In drei Kommunen im Kreis Unna sank die Arbeitslosigkeit im Juli. Am deutlichsten fiel der Rückgang in Selm aus (-2,3 Prozent bzw. 22 auf 930), gefolgt von Werne (-0,9Prozent bzw. acht auf 876) und Bergkamen (-0,3 Prozent bzw. sechs Person auf 2.342). In den übrigen Kommunen stieg die Arbeitslosigkeit an. Am geringsten in Kamen (+0,1 Prozent bzw. zwei auf 1.883), Schwerte (+0,7 Prozent bzw. 13 auf 1.847), Unna (+1,2 Prozent bzw. 25 auf 2.122), Bönen (+2,1 Prozent bzw. 15 auf 729), Lünen (+2,3 Prozent bzw. 107 auf 4.856), Holzwickede (+3,8 Prozent bzw. 19 auf 519) und schließlich am deutlichsten in Fröndenberg (+5,7 bzw. 34 auf 635).




Konto leer, Versicherung futsch – Anklage

von Andreas Milk
Nachlässigkeit reicht, um auf der Anklagebank zu landen – das beweist der Fall von Sofia K. (37, Name geändert). Ihr „Vergehen“: zu wenig Geld auf dem Konto. Das allein ist nicht strafbar, klar. Das Fahren eines Autos ohne Haftpflichtversicherung ist es dagegen schon.

Und sie saß nicht mal selbst am Steuer ihres Wagens, als es am 5. April 2025 auf der Geschwister-Scholl-Straße in Bergkamen krachte. Sie hatte ihren Ford an diesem Tag einem Bekannten geliehen – der baute den Unfall. Als es an die Schadensregulierung gehen sollte, kam raus: Der Versicherungsschutz für den Ford war erloschen. Denn die Versicherungsfirma hatte vergeblich versucht, den fälligen Jahresbeitrag von Sofia K.s Konto einzuziehen.

Sofia K. hat Einträge im Vorstrafenregister: Das Amtsgericht Dortmund verurteilte sie wegen Steuerhinterziehung, das Amtsgericht Bückeburg wegen Gestattens des Fahrens ohne Versicherungsschutz – also wegen genau des gleichen Delikts, das jetzt vor dem Strafrichter in Kamen angeklagt war. Allerdings war der Bückeburger Fall nach dem 5. April 2025.
Ein Vorsatz an diesem Tag sei nicht nachweisbar, fand nun in Kamen der Vertreter der Staatsanwaltschaft. Sofia K. habe fahrlässig gehandelt. Ihr Verteidiger führte zudem Sprachschwierigkeiten an: Seine Mandantin stammt aus Bulgarien.

Das Urteil: Die Frau muss eine Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 15 Euro zahlen, kommt aber um ein Fahrverbot herum. Sie akzeptierte die Entscheidung.