Jahresabschlussparty mit Sportabzeichenverleihung beim TuS Weddinghofen

Zahlreiche Urkunden und Abzeichen wurden bei der Jahresabschlussparty des TuS Weddinhofen vergeben. Foto Jan Wiemhoff

Am Freitagabend fand die diesjährige Jahresabschlussparty des TuS Weddinghofen 1959 e.V. statt. Mit der Feier beendete der TuS Weddinghofen 1959 e.V. seine Freiluftsaison und verlieh allen Erwerbern das Deutsche Olympische Sportabzeichen, das Mehrkampfabzeichen sowie das Walkingabzeichen des Deutschen Leichtathletik Verbandes. Bereits am Donnerstag, dem 8. November wurden auf der Kindersportabzeichenverleihung auch die Mini- und Jugendsportabzeichen verliehen.

In der von den Helfern festlich dekorierten Mehrzweckhalle der Pfalzschule in Weddinghofen begann um 19 Uhr die Verleihung. Knapp 300 Abzeichen wurden in diesem Jahr von unseren ehrenamtlichen Sportabzeichenabnehmern, auf und um den Sportplatz abgenommen, resümierte unser Vorsitzender Knut Bommer in seiner Eröffnungsrede. Dieter Vogt, Vorsitzender der Stadtsport Gemeinschaft, beglückwünschte ebenfalls die Erwerber und Erwerberinnen zu ihren Leistungen. Zusätzlich zur Verleihung traten unsere Line-Dancer auf und unterhielten die Gäste mit Tanzdarbietungen. Da der TuS ein Sportverein ist, blieb das Publikum natürlich nicht verschont und durfte bei den Tänzen mit einsteigen.

Nach dem offiziellen Teil übernahm der „DJ Rob De Nice“ das Zepter und füllte die Tanzfläche bis in den späten Abend.

Der TuS Weddinghofen 1959 e.V. gratuliert allen Erwerberinnen und Erwerbern herzlich zu Ihrer erbrachten Leistung und hofft auch im nächsten Jahr alle wieder auf dem Sportplatz begrüßen zu können. Darüber hinaus bedankt sich der TuS beim Siedlerbund „An der Landwehr“, der die Sportlerinnen und Sportler wie gewohnt bei der Ausrichtung und Bewirtung unterstützte.

Sportabzeichen und Walkingabzeichen haben erworben:
Stephanie Bierkämper, Inga Burkert, Andrea Dickhoff, Gabriele Dresemann, Thomas Dresemann, Markus Dresemann, Babette Ferkinghoff, Andree Haut, Rüdiger Hoffmann, Valerie Hoffmann, Vivien Hoffmann, Karl Heinz Hollin, Karl Heinrich Holtkötter, Renate Hübsche, Christa Josephs, Sandra Jüngling, Andreas Klassen, Irene Klassen, Martin Lokatis, Martina Maresch, Inga Matthies, Klaus Matthies, Max Matthies, Tanja Nahrwold, Ursula Plewka, Erwin Poremba, Klara Porsch, Wolfgang Scholze, Egon Seifert, Marco Seyffert, Susanne Vestweber, Ewald Wetter, Sara Wetter, Bernd Wiemhoff, Ellen Wiemhoff, Sandra Wiemhoff, Jan Wiemhoff, Heinz Wiese.

Das Deutsche Olympische Sportabzeichen haben erworben:
Christel Boelow, Knut Bommer, Sebastian Burkert, Lena Fehrmann, Bernd Ferkinghoff, Jan Ferkinghoff, Jens Michael Flottau, Martin Golombek, Kevin Kurzok, Udo Richter, Finn Matthies, Mika Matthies, Frank Niehörster, Hans Jürgen Torkler, Leon Uszpurwis, Michelle Wetter, Kara Franziska Glässel.

Das 2 Stunden Walkingabzeichen erwarben:
Silke Werner, Kerstin Stahlberg, Claudia Braun, Michaela Kökcü, Christine Hollin, Peggy Lucas, Ursula Halim, Svenja Sprötge, Astrid Bunzel, Klaus Wagner, Klaus Engelbert, Annette Danzmann

Das 1 Stunden Walkingabzeichen wurde erworben von:
Heike Eickhoff, Marion Baehr, Brigitte Köster, Maria Kaluza, Renate Drabig, Marina Dirks, Ute Baumann, Ulrike Meyer, Sabine Köckmann, Ortrud Schimschar, Natalia Unger, Sabrina Wernau, Brunhilde Tabaka.




Einheit Rünthe der Freiwilligen Feuerwehr bekämpft Bodenfeuer im Romberger Wald

Das Bodenfeuer hatte die Wurzeln dieses Baumes schon arg zugesetzt.

Eine kleine Rauchentwicklung im Romberger Wald bereitete der Einheit Rünthe der Feuerwehr Bergkamen am Freitag gegen 16.24 Uhr mehr Arbeit als gedacht.

Mitten in dem dichten Waldgebiet fanden die Einsatzkräfte im Bereich eine Futterstelle für Wildtiere ein sogenanntes Bodenfeuer. Auf einer Fläche von cirka 50 qm hatte sich das Feuer bereits so tief in den Waldboden und Wurzelwerken gefressen, dass die Feuerwehrleute aufwendig den Waldboden umgraben mussten. Um den Brand löschen zu können, musste über cirka 300 Meter eine Schlauchleitung in der Dunkelheit durch das Unterholz verlegt werden.

Gegen 20.00 Uhr rückte die Feuerwehr erstmal von der Einsatzstelle ab. Zu diesem Zeitpunkt konnten keine Glutnester mehr festgestellt werden.

Eine Nachkontrolle der Brandstelle fand noch in der Nacht um 1.00 Uhr und am Samstag Morgen statt.




Monika Wernau bleibt Vorsitzende des SPD-Frauen in Rünthe

AsF Bergkamen- Rünthe hatte am Donnerstag ihre Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen. Monika Wernau wurde als 1. Vorsitzende wiedergewählt, ebenso die stellvertretende Vorsitzende Monika Tank. Als Schriftführerin wurde Angelika Chur bestätigt. Rita Torwesten wurde als Karteiführerin wiedergewählt. Als Beisitzerinnen wurden Ingrid Osterburg, Margot Blaha und Angelika Haker gewählt.

Alle Wahlergebnisse waren einstimmig. Als Gastrednerin war Martina Bierkämper, die Gleichstellungsbeauftragte
der Stadt Bergkamen, eingeladen. Sie referierte über das Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Dieses Thema regte zu vielen Diskussion an.




Mobiles Gerät erleichtert Hörscreening bei Frühgeborenen: POCO-Mitarbeiter spenden für Kinderklinik

Das mobile Gerät für das Neugeborenen-Screening steht jetzt dank der Spende von POCO zur Verfügung. Es freuen sich Daniela Kehler (Bereichsleitung Pflege), Sebastian Schrader (Leiter Organisation POCO), Marc Peine, (Geschäftsführer Kinderlachen e.V.), Dr. Christian Clemen (Ltd. Oberarzt Kinderchirurgie), Nuray Cakmak (Vorstandsassistentin POCO), Jan-Christian Parzies-Koschmieder (Pflegedirektion) und Janin Klinger (POCO) v.l.. Foto: POCO

Ein Hörscreening für alle Neugeborenen ist heu-te Standard. Um das Verfahren für zu früh geborene oder kranke Säuglinge so wenig belastbar und präzise wie möglich zu machen, hat POCO jetzt der Kinderklinik Dortmund ein hochmodernes Gerät gespendet. Am Donnerstag wurde es auf der interdisziplinären Intensivstation übergeben. Den Kontakt zwischen der Klinik und dem Einrichtungsdiscounter mit Sitz in Bergkamen hat Kinderlachen e.V. hergestellt.

„Unsere Mitarbeiter in der Zentrale haben Geld gesammelt, um damit ein ganz konkretes Projekt in der Region zu unterstützen“, berichtet Sebastian Schrader, Leiter Organisation bei POCO. „Die Idee, die Kinderklinik mit einer Sachspende zu unterstützen, hat sofort alle überzeugt.“

Nachdem das Unternehmen die von den Mitarbeitern aufgebrachte Summe noch einmal aufgestockt hatte, konnte das mobile Gerät angeschafft werden. Es ist eine leicht handhabbare Alternative zu anderen wesentlich größeren Systemen und liefert in wenigen Augenblicken exakte Ergebnisse, die zudem an die Hörscreening-Zentrale in Münster weitergeleitet werden. „Das bedeutet für uns, vor allem aber auch für die Kinder eine enorme Erleichterung“, so Dr. Christian Clemen, leitender Oberarzt der Kinderchirurgie. Er nahm die Spende gemeinsam mit Pflegedirektor Jan-Christian Parzies-Koschmieder und der Bereichsleiterin Pflege, Daniela Kehler, entgegen.

POCO arbeitet mit Kinderlachen e.V. seit vielen Jahren zusammen, um Kinder, Familien und Institutionen gezielt zu unterstützen. „Der Verein weiß aufgrund jahrelanger Erfahrung genau, was am dringendsten gebraucht wird“, so Sebastian Schrader. Eine Grundregel dabei lautet: Geldspenden sammeln und als Sachspenden weitergeben. So ist garantiert, dass die Hilfe ankommt, wo sie gebraucht wird.




Zwei Monate Knast für Diebstahl bei Netto

von Andreas Milk

Auch Ladendiebstahl kann einen ins Gefängnis bringen. Der 27-jährige Bergkamener Marcel G. (Name geändert) hatte Ende März bei Netto zugelangt: Lebensmittel für 38 Euro und 76 Cent steckte er in seinen Rucksack und passierte die Kasse, ohne zu zahlen. „Ich weiß nicht, was mich da geritten hat“, erklärte er jetzt vor dem Kamener Strafrichter. Der verurteilte G. zu zwei Monaten Haft. Angesichts von G.s Vorgeschichte sei das noch „die unterste Grenze“.

Marcel G. hat in seinem Leben schon rund drei Jahre „gesessen“. Überwiegend waren das Jugendstrafen. Vor der Verhandlung in Kamen saß er seit Mitte September in einer JVA, denn er hatte einen ersten Termin ignoriert, sodass ein Haftbefehl erging. Ganz „nebenbei“ verbüßte er bei dieser Gelegenheit eine so genannte Ersatzfreiheitsstrafe: Er hatte eine Geldstrafe nicht bezahlt.

Die relativ kurze Zeit im Erwachsenenknast habe ihn beeindruckt, sagte G.: Er habe „keine Lust, da zu enden“. Als die Sache im Netto passierte, sei er in einem Tief gewesen – seine Partnerin sei mitsamt ihrer beiden gemeinsamen Kinder ausgezogen, und Geld habe er gerade nicht gehabt. Inzwischen habe er eine neue Freundin, die zu ihm halte. Tatsächlich saß die junge Frau im Zuschauerraum des Gerichts.

Die Haftstrafe für den Ladendiebstahl nahm G. mit Verständnis auf: „Ich hab‘ den Mist ja auch gebaut.“ Erfreulich für ihn: Er durfte das Amtsgericht als freier Mann verlassen. Denn noch sind die zwei Monate Haft nicht rechtskräftig. Es könnten weitere 15 Monate dazu kommen. Das nämlich ist das Strafmaß eines Bewährungsurteils, das vor einiger Zeit in einer anderen Sache über Marcel G. gesprochen wurde.




Die „Bürgerinitiative – Pro L 821n jetzt!“ wirft der Bergkamener Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen „arglistige Täuschung“ vor

Demo für den Bau der L 821n an der Kampstraße im Dezember 2017.

Die „Bürgerinitiative Pro L 821n jetzt!“ wirft der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bergkamener Stadtrat „arglistige Täuschung“ vor. Anlass ist der Antrag der Fraktion und dessen Begründung in der Ratssitzung am 22. November, die Abstimmung in der Ratssitzung vom 11. Oktober zu wiederholen. Der Grund: Die Grünen sehen bei zwei Stadtverordneten Befangenheit vorliegen. Sie hätten sich ihrer Auffassung nach laut Gemeindeordnung nicht an der Debatte und an der Abstimmung beteiligen dürfen. Gestützt sehen die Grünen ihre Position durch einen Rechtsanwalt.

Wie die „Bürgerinitiative Pro L 821n jetzt!“ mitteilt, hat sie nun ihrerseits einen Rechtsanwalt zu Rate gezogen. Der kommt zu einen ganz anderen Schluss als der Grünen-Anwalt. „Da der angefochtene Ratsbeschluss keinen unmittelbaren Vor- oder Nachteil für die beiden genannten Ratsmitglieder, sowie auch für alle weitern beteiligen Ratsmitglieder hat und sich nicht rechtlich bindend auf die Ausführung des Planfeststellungsbeschlusses auswirkt, liegt hier keine Befangenheit vor. (§ 31 GO NRW)“, erklärt diese Bürgerinitiative. Und: „Die Landesbehörde ist die zuständige Fachbehörde für die Umsetzung des Planfeststellungbeschlusses zur L 821n, die Stadtverwaltung Bergkamen ist nicht zuständig. Daher kann bei dieser Abstimmung kein unmittelbarer Vor- oder Nachteil für ein Ratsmitglied entstehen.“

Die Bürgerinitiative vermutet, dass die Grünen nur Stimmung gegen die L821n machen wolle. BI-Sprecher Thomas Schauerte: „Wir werfen der Bergkamener Partei Bündnis 90/ Die Grünen offiziell arglistige Täuschung in mehreren Fällen vor. Hier haben die Akteure dieser Partei in der Vergangenheit bereits beste Referenzen hinterlassen. Hierzu werden wir juristisch prüfen lassen, in wieweit dieses politische Handeln überhaupt rechtlich zulässig war.“

Weiter heißt es in der Erklärung der „Bürgerinitiative Pro L 821n jetzt!“: „Die rund 1.650 direkten Anwohner beider Ortsdurchfahrten, die den Verkehr zum Teil mit einem Abstand von 2,5 m zu ihren Wohnräumen seit Jahrzehnten ertragen, sind für die Realisierung der L 821n sehr dankbar sind. Die Frage nach verkehrslenkenden Maßnahmen nach Fertigstellung der L 821n für die Ortsdurchfahrt Weddinghofen (Schulstr. , Kampstr., Buckenstr., Goekenheide) lässt sich zudem auch ohne eine Zustimmung des Landes NRW für eine Umwidmung der L 664 realisieren: Tonnagebegrenzung für den Kleiweg und die Gedächtnisstr., Durchfahrtsverbot für Lkw größer 7,5 t. Außerdem hat der Verkehrsminister die Umwidmung der L 664 nicht grundsätzlich abgelehnt. Wir erinnern uns an den in Werne erfolgten Ringtausch durch Umwidmung, der im Jahre 2017 ebenfalls vom NRW-Verkehrsministerium bewilligt wurde.“




Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß: Landesregierung lässt Kommunen bei der Integration im Stich!

„Bergkamen entgehen 689.672,37 Euro.“ Der Grund, so der Bergkamener SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß. Trotz sprudelnder Steuereinnahmen verweigere die Landesregierung auch in diesem Jahr, sich angemessen an den Kosten der Integration der Geflüchteten in den Städten und Gemeinden zu beteiligen.

Die zusätzlichen finanziellen Spielräume würden es erlauben, den Kommunen 237 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Dieses Geld stellt der Bund dem Land noch dieses Jahr für die Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern zur Verfügung.

Rüdiger Wieß: „Wendet man den bisherigen Verteilungsschlüssel an, würden Bergkamen überschlägig gerechnet für dieses Jahr 689.672,37 Euro zusätzlich erhalten. Stattdessen bunkern CDU und FDP das Geld lieber und lassen die Kommunen im Regen stehen.“!

Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete weitert: „Durch das Vorgehen der Mitte-Rechts-Koalition entgehen den Städten und Gemeinden bares Geld, was dringend für die Integrationsarbeit genutzt werden könnte. Statt die zusätzlichen finanziellen Spielräume konsequent für die Entlastung vor Ort zu nutzen, steckt der Finanzminister das Geld lieber in einen Sparstrumpf. Das ist eine kommunal- und integrationsfeindliche Politik.“




Adventlicher Workshop bei Röttger: Dekorationen selbst herzustellen ist gar nicht so schwer

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Drei Generationen beim Advent-Workshop (v. l.): Claudia Röttger, Sofie Werthenbach, Andrea Gerl-Werthenbach, Hildegard Beyel-Gerl und Michelle Dreier.

Geschmackvoll dekorierte Wohnungen machen die Advents- und Weihnachtszeit zu einem Erlebnis. Deshalb hatte das Gartencenter röttger in dieser Woche zu zwei Workshops eingeladen, die beide bis auf den letzten Platz ausgebucht waren. Jeweils drei bis Teilnehmerinnen – und es war erstmals auch ein Teilnehmer dabei – wurden von einer Fachkraft unterstützt.
Am Dienstag ging es darum, Kränze zu binden. Hier brachten fast alle der rund 30 Teilnehmerinnen Vorkenntnisse mit, sodass genügend Zeit blieb, bei einem Becher Glühwein die fertigen Kränze zu bewundern und auch weitergehende Erfahrungen auszutauschen.

Den Glühwein gab es kostenlos. „Wir haben allerdings um eine kleine Spenden gebeten“, berichtet Firmenchefin Claudia Röttger. Mit dem Geld, dass so noch bis zum Heiligabend zusammenkommt, soll wieder auf Wunsch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Bergkamener Streetwork unterstützen. Natürlich gibt es auch am kommenden Familiensonntag Glühwein – mit und ohne Alkohol.

Am Donnerstag, als es darum ging, Adventsgestecke zu gestalten, gab es dann zwei Überraschungen: den ersten Mann überhaupt bei einem Vorweihnachtlichen Workshop des Garten-Centers Röttger und ein munteres Dreigenerationen-Frauentrio. Großmutter Hildegard Beyel-Gerl, Tochter Andrea Gerl-Werthenbach und Enkelin Sofie Werthenbach hatten sichtlich Spaß bei diesem Workshop. Dazu hatte Andrea eine alte Suppenterrine mitgebracht, die sie mit Unterstützung von Röttger-Mitarbeiterin Michelle Dreier adventlich dekorierte. „Man kann natürlich zu den Workshops eigene Materialien mitbringen“, erklärt Claudia Röttger.

Wer sich solche Bastelarbeiten nicht zutraut oder keine Zeit dafür hat, auf den wartet im Overberger Garten-Center eine große Auswahl an fertigen Gestecken, Kränzen und anderen Dekorationen. Dabei handelt es sich garantiert nicht um Massenware. „Jedes Stück wird hier vor Ort von den Mitarbeiterinnen hergestellt“, versichert Claudia Röttger.

Von der Qualität dieser Stücke können sich die Besucherinnen und Besucher der Adventsausstellung am kommenden Sonntag, 18. November, von 11 bis 16 Uhr überzeugen. Sie ist mit einem Familiensonntag verbunden. Auf die kleinen Besucher wartet dann Nicole mit ihrem Team. Die Kinder können sich unter anderem Glitzer-Tattoos machen lassen. Anschließend gestalten Kinder Bilderrahmen, die sie zusammen mit einem Foto von sich mit nach Hause nehmen können. Für Kaffee, Kuchen und Würstchen ist dann in einer Woche ebenfalls gesorgt.




Trauerkurs in der Friedenskirche

Wie in jedem Jahr bieten die beiden Evangelischen Kirchengemeinden auch in diesem Herbst wieder einen Trauerkurs an. Das nächste Treffen findet statt am Freitag, dem 23.11. um 15:30 Uhr in der Friedenskirche.

Dort kann man auch erst einmal unverbindlich hineinschnuppern. Eingeladen sind alle, die in der letzten Zeit einen Menschen verloren haben, der ihnen nahegestanden hat. Die Gruppe trifft sich in einem geschützten Rahmen in der Regel einmal monatlich und ist offen für Menschen aller Konfessionen und Herkunft; Kosten entstehen keine.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Pfarrerin Buschmann-Simons von der Martin-Luther-Kirchengemeinde (Tel. 84873) oder Pfarrer Ruhbach von der Friedenskirchengemeinde (Tel. 208559).




Geschäftsstellen des Jobcenters kommenden Dienstag geschlossen

Am kommenden Dienstag, 20. November 2018, bleiben alle Geschäftsstellen des Jobcenters Kreis Unna auf Grund einer internen Veranstaltung ganztägig geschlossen. Um Beachtung wird gebeten.

Alternativ können Kunden ihre Anliegen auch telefonisch unter 02303 2538-0 klären.




Auch ein 20-Tonner ist kein Krankenfahrstuhl: Geldstrafe

von Andreas Milk

Ein Auto ist ein Auto ist ein Auto – und wird nicht einfach so zum Krankenfahrstuhl: eine teure Erkenntnis für den Rentner Joachim B. (Name geändert) aus Bergkamen. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hatte die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl gegen ihn erwirkt. B. erhob Einspruch, der Fall kam vors Kamener Amtsgericht. Und dort machte der Richter B. schnell klar, dass er schlechte Chancen habe, mit seiner Geschichte vom Krankenfahrstuhl durchzukommen.

Ende März war B. mit dem Fahrzeug der Marke Fiat am Oberadener Römerberg in Richtung Aldi unterwegs. Polizisten hielten ihn an, wollten einen Führerschein sehen. Den brauche er nicht, erwiderte B., denn technisch sei der Fiat eigentlich nur ein Mofa und er selbst alt genug, dieses „Mofa“ führerscheinfrei zu steuern.

Von wegen. Zwar war der Fiat durch bauliche Veränderungen tatsächlich nicht in der Lage, schneller zu fahren als ein Mofa. Aber: Das ändere weder etwas an der Zahl der Sitze (4) noch am Gewicht (805 Kilogramm), und beides passe so gar nicht mit der Bezeichnung „Krankenfahrstuhl“ zusammen, erklärte der Richter. Da halfen Joachim B. auch seine mitgebrachten Gesetzestexte nicht weiter: Sie hatten mit seinem Fall schlicht nichts zu tun. Launig schlug ihm der Richter noch vor, sich doch einen 20-Tonner zuzulegen und auf Mofageschwindigkeit drosseln zu lassen: Ob er mit dem dann auch zum Einkaufen führe, das sei doch praktisch wegen der großen Ladefläche?

Schon drei Mal war Joachim B. wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden. Schon deshalb hätte er es nach Überzeugung des Richters besser wissen können – und müssen. Den Einspruch gegen den Strafbefehl zog B. am Ende zurück. Er muss nun 1.800 Euro zahlen.