Zukunftsprojekte gesucht

Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Nach der Dürrekatastrophe und dem Vorgeschmack auf den Klimawandel in diesem Jahr, blicken viele Menschen mit Sorge in die Zukunft. Die Aussichten werden düsterer und der Optimismus, den moderne und offene Gesellschaften als Treibstoff für ihre Entwicklung benötigen, scheint zu einer knappen Ressource zu werden. Und in der Tat ist es viel, was uns derzeit bewegt und bewegen muss: Die sozialen Spaltungen und kulturellen Risse in der Gesellschaft, der digitale Strukturwandel, der alle Lebensbereiche erfasst, sowie Flucht und Vertreibung, die uns nicht unberührt lassen. Wir alle spüren: Wir müssen uns sorgen und kämpfen für eine offene Gesellschaft und lebenswerte Zukunft, und wir müssen uns ändern in unserem Verhalten und in unserem politischen Engagement. Wir brauchen mehr Solidarität und Gemeinsinn!

Zukunftsfragen sind immer auch Kulturfragen. Wir suchen Projekte, in denen darüber nachgedacht wird, wie wir in Zukunft leben wollen und können und wie neuer Gemeinsinn gestiftet werden kann. Die Soziokultur war immer eine Quelle für alternative Ideen und Entwürfe. Daran gilt es anzuknüpfen. Unterstützt werden zeitlich befristete Kulturprojekte, die originell und innovativ diese Fragen aufgreifen und mit künstlerischen Mitteln bearbeiten.

Selbstverständlich sind uns auch andere Förderanträge aus dem vielfältigen Spektrum soziokultureller Arbeit willkommen. Ob neue Formen der Bürgerbeteiligung oder künstlerische Impulse im Stadtteil, die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte oder Fragen von Integration, Theater, Medien, Interkultur und Inklusion – der Themenfindung sind keine Grenzen gesetzt.

Träger soziokultureller Projekte können sich beim Förderprogramm „Allgemeine Projektförderung“ zweimal jährlich um Fördermittel bewerben. Im ersten Halbjahr 2019 stehen zirka 900.000 Euro Projektmittel zur Verfügung.

Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Die Vorhaben sollen Modellcharakter besitzen und beispielhaft sein für andere soziokulturelle Akteure und Einrichtungen. Damit regt der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an.

Es können auch Projekte unterstützt werden, die aufgrund ihrer Konzeption und ihres Umfanges eine längerfristige (mehrjährige) Zeitplanung erfordern. Die Förderung des Fonds ist dabei nicht nur auf die Durchführungsphase des Projektes begrenzt, sondern kann auch die Phase der Konzeptentwicklung einbeziehen. Voraussetzung für solche Förderungen ist, dass die Vorhaben besonderen qualitativen Ansprüchen genügen und geeignet sind, die Bedeutung der Soziokultur für das kulturelle Leben in der Öffentlichkeit darzustellen.

Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine sind aufgerufen, sich zu beteiligen und Anträge für das erste Halbjahr 2019 zu stellen. Einsendeschluss ist der 2. November 2018. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Kuratorium des Fonds entscheidet am 14. und 15. Januar 2019 abschließend über die eingegangenen Anträge. Die Projekte dürfen nicht vor Ende Januar 2019 beginnen!

Weitere Informationen sowie den Antragsvordruck erhalten Sie unter https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/allgemeine-projektfoerderung.html




25 Jahre im Dienst der Stadt Bergkamen

Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Bergkamen feierten heute Tanja-Maria Burghardt, Jutta Rahn und Ralf Faulstich – und wurden geehrt von Bürgermeister Roland Schäfer, dem Leiter der Zentralen Dienste, Thomas Hartl, der Gleichstellungsbeauftragten Martina Bierkämper und Matthias Kollmann vom Personalrat.

Tanja-Maria Burghardt wurde nach erfolgreicher Beendigung ihres Vorbereitungsdienstes für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes bei der Stadt Bergkamen 1996 zunächst im „Fachdezernat Innere Verwaltung“ im Sachgebiet „Zentrale Verwaltung / Organisation“ eingesetzt. Im Jahr 2007 erfolgte die Umsetzung in das Bürgerbüro als Leiterin des Sachgebietes „Standesamt“. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die Bestellung zur Standesbeamtin. Anlässlich einer Organisationsänderung im Jahr 2014 ist Burghardt seitdem als Leiterin des Sachgebiets „Bürgerbüro / Standesamt“ tätig.

Im Jahr 1993 begann Jutta Rahn den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes bei der Stadt Bergkamen. Nachdem sie diesen im Jahr 1996 erfolgreich beendete, wurde sie im „Fachdezernat Innere Verwaltung“ (jetzt: Zentrale Dienste) im Bereich „Personal“ eingesetzt. Seit 2003 übernimmt sie dort die Tätigkeit als Sachgebietsleiterin. Seit 2014 übernimmt sie zusätzlich die Funktion als stellvertretende Leiterin der Zentralen Dienste.

Nach seiner langjährigen Tätigkeit bei der Ruhrkohle AG wechselte Ralf Faulstich im Januar 1995 in das Angestelltenverhältnis bei der Stadt Bergkamen. Seitdem ist er als Hausmeister der Willy-Brandt-Gesamtschule eingesetzt. Im August 1996 wurden Faulstich zusätzlich die Hausmeistertätigkeiten der Dreifachturnhalle Bergkamen-Mitte und im Jahr 1998 die Tätigkeiten der Gerhardt-Hauptmann-Schule übertragen. Mit Ablauf des 30.09.2018 vollendete Herr Faulstich unter Berücksichtigung der Wehrdienstzeit seine 25-jährige Beschäftigungszeit im öffentlichen Dienst.




UKBS-Führungsspitze erweitert: Alexander Krawczyk übernimmt größere Verantwortung

Aufsichtsratsvorsitzender Theodor Rieke (links im Bild) und Geschäftsführer Matthias Fischer (rechts) gratulieren dem neuen Prokuristen Alexander Krawczyk.

Die Führungsspitze der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) ist um einen Prokuristen erweitert worden. Einstimmig hat der Aufsichtsrat des kommunalen Wohnungsunternehmens beschlossen, Alexander Krawczyk ausUnna in diese Position zu berufen und mit größerer Verantwortung zu betrauen.

Krawczyk ist seit dem 1. August 2003 im Unternehmen tätig, absolvierte hier seine Ausbildung und begann nach erfolgreichem Abschluss seine Tätigkeit als Sachbearbeiter im Rechnungswesen. Er wechselte zum 1. Januar 2015 als stellvertretender Abteilungsleiter in die Wohnungsverwaltung der UKBS und übernahm mit Beginn des Jahres 2018 die Aufgaben als Assistent der Geschäftsführung. Berufsbegleitend absolvierte er erfolgreich zunächst ein Bachelorstudium und von 2014 bis 2017 ein Masterstudium.




Raub auf Tankstelle: Täter bedrohen Angestellte mit Schusswaffe

Am Dienstag, 16.10.2018, betraten um 21.55 Uhr zwei unbekannte maskierte Täter eine Tankstelle an der Schulstraße und liefen zielgerichtet auf die Kasse zu. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte ein Täter die 19-jährige Angestellte auf, die Kasse zu öffnen. Er ergriff ein Bündel Geldscheine und beide Täter flüchteten anschließend über das Tankstellengelände in unbekannte Richtung.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: 1. Täter (mit Schusswaffe): Ungefähr 23 bis 25 Jahre alt, etwa 168 cm groß, schmale Statur. Er trug eine schwarze Maske, einen Kapuzenpullover und eine blaue Jeans. 2. Täter: Bekleidet mit Kapuzenpullover und schwarzer Kappe.

Beide Täter trugen graue Kapuzenpullover mit einem auffälligen gelb/grün/weißen/schwarzen Aufdruck und sprachen deutsch ohne Akzent.

Wer kann weitere Angaben machen? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Stahl schmieden: Workshop in der Ökostation

Zwei Tage schmieden! Das bedeutet, mit einem Partner an einer Esse das Feuer zu beherrschen, den Stahl mit Handhämmern zu bearbeiten und das gewonnene Produkt nachzuarbeiten. Ziel ist die Herstellung eines Messers nach eigenem Geschmack. Fortgeschrittene und Teilnehmer mit Erfahrung können sich an das Verschweißen ungleich harter Stähle heranwagen und daraus einen laminierten Stahl aus drei Lagen gewinnen. Wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich am Feuerverschweißen von Mehrlagenpaketen versuchen und diesen mehrfach falten, das ist dann Damast. Das daraus geschmiedete Produkt wird nachbearbeitet und so blank gemacht, dass das typische Damastmuster nach einer Behandlung mit Säure zu sehen ist.

Dieser zweitägige Workshop findet am Wochenende, Samstag/Sonntag, 10. und 11. November, in der Zeit von jeweils 10 bis 16 Uhr auf dem Gelände der Ökologiestation statt. Geleitet wird der Kurs von dem Museumspädagogen Olaf Fabian-Knöpges. Die Kosten betragen pro Person 135 Euro. Maximal können 10 Personen an dem Schmiedeworkshop teilnehmen.

Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.

Anmeldungen noch bis Do, 25. Oktober bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Kunst-Frühstück in der Galerie „sohle 1“

Ein Frühstück mitten in der Kunstausstellung bietet das Kulturreferat am kommenden Donnerstag, 18. Oktober, um 10 Uhr in der Galerie „sohle 1“ in Bergkamen-Oberaden an. Anlass ist die Ausstellung „Weiß“ des Künstlerbundes Schieferturm.

Gemeinsam frühstücken, über die Ausstellung reden oder über Kunst im Allgemeinen, so stellen sich die Künstlerinnen und Künstler des Künstlerbundes Schieferturm ihr Kunstfrühstück vor.

„Kunstinteressierte kommen oftmals gar nicht zur Eröffnung selbst, die ist ihnen zu unruhig, so Petra Eckardt, Mitglied des Künstlerbundes. „Diesen Interessierten möchten wir mit dem Kunstfrühstück die Möglichkeit bieten, mit uns ins Gespräch zu kommen.“

Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel unterstützt diese Initiative sehr gern: „Wir probieren neue Möglichkeiten aus, Kunstinteressierte und solche Menschen, die es noch werden wollen, auf die Galerie und ihre Ausstellungen aufmerksam zu machen. Gern weiten wir solche Initiativen in Zukunft noch aus“. Das Frühstück in der Kunstausstellung ist kostenlos, aber in der Teilnehmerzahl begrenzt. Interessierte werden gebeten, sich möglichst telefonisch anzumelden unter 02307/965-464.




Tanzen und Lachen mit und ohne Handicap

Die Diakonie Ruhr-Hellweg und das Jugendzentrum „Yellowstone“ laden wieder zu einer Disco für Tanzfans mit und ohne Handicap ein. Die Party steigt am Freitag, 30. November, ab 18 Uhr im „Yellowstone“, Preinstraße 14 in Oberaden. Die Liveband „Duo Musikfieber“ lockt die Gäste mit bekannten Hits auf die Tanzfläche.

Der Eintritt beträgt zwei Euro, Getränke sind schon für einen Euro zu haben. Organisiert wird die Disco durch das diakonische Angebot „Ambulant Betreutes Wohnen für geistig Behinderte“. Weitere Informationen gibt es unter der Handynummer 0151/1462 8088 oder im Internet unter www.diakonie-ruhr-hellweg.de.




Kanalrohre Treffpunkt von Drogenabhängigen: Lippeverband macht Rohrskulptur an der Kuhbachtrasse dicht

Das Kunstwerk „Wasser, Erde, Luft“ der Bergkamener Künstlerin Gisela Schmidt an der Kuhbachtrasse muss aus Sicherheitsgründen baulich verändert werden. Die Arbeiten beginnen ab morgigen Mittwoch, 17. Oktober. Nachdem Anwohner in den letzten Monaten regelmäßig den Konsum harter Drogen im Inneren der gestalteten Rohre feststellen mussten, schließt der Lippeverband jetzt die offenen Enden der Rohrskulptur in Abstimmung mit der Stadt Bergkamen mit Mauersteinen. Anschließend werden die Wände künstlerisch neu gestaltet.

Die Skulptur „Wasser, Erde, Luft“ am Kuhbach in Höhe der Pfalzstraße wurde für den im Jahr 2004 vom Lippeverband ins Leben gerufenen Kunstpfad am Kuhbach realisiert. Es ist eine von fünf Arbeiten, die Kunstschaffende der Werkstatt „sohle 1“ für das Ufer des Baches kreiert haben. Die Künstlerin Gisela Schmidt hatte zusammen mit drei Schulklassen drei große Abwasserrohre farbig gestaltet. Die Bilder zeigten Lebewesen, die auf der Erde, im Wasser und in der Luft leben.

Im Jahr 2015 wurde das Kunstwerk im Rahmen eines Graffitiworkshops, bei dem auch Jugendliche aus der polnischen Partnerstadt Wieliczka teilnahmen, unter der Leitung des Künstlers Gianni Foitzik neugestaltet. In Zusammenarbeit mit der Stadt Bergkamen wurde das Werk 2016 aufgrund von Vandalismus nochmals umfassend renoviert.




Wieder wilder Müll auf dem Parkplatz an der Hansastraße

Wilder Müll auf dem Parkplatz an der Hansastraße.

30.000 Euro kostet es pro Jahr, den wilden Müll zu beseitigen und zu entsorgen, den gewisse Zeitgenossen in Bergkamen irgendwo abkippen. Diesen Schandfleck entdeckte eine Leserin auf dem Parkplatz an der Hansastraße am Sonntag bei einem Spaziergang. Dieser Parkplatz wurde übrigens erst vor wenigen Tagen vom EBB gesäubert.

Wer wilden Müll bitte sofort beim EBB oder beim Bürgertelefon des Rathauses melden, Telefon  02307/965444.

Die oben genannten 30.000 Euro werden in die Müllgebühren eingerechnet. Jeder Bergkamener zahlt so dafür mit, was andere einfach so in die Landschaft werfen.




MIT Kreisverband Unna im Ruhrgebiet gut vernetzt

Bei der Bezirksversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Ruhr in Mülheim war der MIT-Kreisverband Unna mit sechs Delegierten wie gewohnt sehr präsent. Wilhelm Hausmann aus Oberhausen ist neuer Bezirksvorsitzender. Aus dem Kreis Unna wurde NRW-Ministerin Ina Scharrenbach mit 97,5 % als stellvertretende Vorsitzende bestätigt, Dr. Hubert Brinkschulte aus Kamen (89,7%) bleibt weiterhin Beisitzer und MIT-Kreischef Frank Murmann wurde mit ebenfalls 97,5 % der Delegiertenstimmen als Schriftführer in den geschäftsführenden Vorstand der MIT Ruhr gewählt.

v.l. Sabine Saatkamp, Friedhelm Menniken, Frank Murmann, Ulf Klaverkamp, Dr. Hubert Brinkschulte und Franz Sänger. Foto: privat




Naturerlebnis Lippeauen

Die „Renaturierung der Lippe zwischen Werne, Bergkamen, Lünen und Selm“ ist das Thema des 3. Lippe-Forums, zu dem die CDU Stadtverbände Bergkamen, Lünen, Selm und Werne am Dienstag, 30. Oktober, um 19 Uhr in die Ökologiestation in Heil einladen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen.

Eine Anmeldung ist möglich bei der CDU-Kreisgeschäftsstelle unter Tel. 02303-13348 oder per Mail: info@cdu-kreis-unna.de